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  1. #1

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    350qm Haus Bj.58 - aktuell mit Nachtstromheizungen ausgerüstet

    moin,

    ich stehe vor der Entscheidung ein 350qm Haus, aufgeteilt in 5 Wohneinheiten, zum Einfamilienhaus umzubauen. Bedeutet, nach und nach ein neuer Grundriss, inkl. allem. Das Haus ist Bj. 1956, ein wieder aufgebautes Gutshaus, misst 20 x 13 Meter, ist ein klassischer Rotklinkerbau mit doppelschaligem Mauerwerk. Es verfügt im EG über ein Vollgeschoss, das erste OG hat bereits Dachschrägen und der Spitzboden, wobei dieser noch ein Tanzsaal ist. Das Dach ist inkl. Dämmung 1998 erneuert worden, auch die Zwischendecke zum Spitzboden ist gedämmt. Die Fenster sind auch aus 1998. Es ist mit 50qm teilunterkellert. Die Ausrichtung ist Südwest. Eine Aussendämmung ist nicht vorgesehen.

    Ist eine Zwischenwanddämmung durch Einblastechnik sinnvoll? Wenn ja, mit welcher prozentualen Einsparung ist grob zu rechnen, wenn man von durchschnittlich 5cm Luftspalt ausgeht?

    Problem, alle Wohnungen werden über Nachspeicherheizungen geheizt. Diese werden mit Nachtstrom betrieben und sind auch 1998 installiert worden. Also ein sehr teurer Spaß, wenn es nur auf dem Eigentümer lastet. Laut Energieausweis soll das Haus nur 140kwh/m²/ a benötigen, was ich kaum glauben kann. Ein Erdgasanschluss ist nicht vorhanden. Flüssiggas ist wohl eher als teuer zu beachten.

    Der Umbau: Vermutlich werden 100qm als "Reihenhaus über 2 Etagen" abgetrennt. Ein Vermietung ist nicht vorgesehen, nur für Gäste. Bleiben rund 125qm unten und 125qm im 1.OG für die Kinder und Nebenräume. Somit sind 3 Heizkreise sinnvoll, damit man alle 3 Bereiche gut steuern kann. Im Wohnzimmer ist ein Kaminofen vorgesehen.

    Daher die Fragen:
    Was ist möglich bzw. sinnvoll. Solarthermie ist Stilbruch, aber auf dem 4fach-Carport realisierbar, steht jedoch etwa 20m vom Haus weg.
    Mit welcher kw-Zahl muss ich ungefähr für die Leistung der Anlage rechnen? Im jetztigen Haus sind es bei einer Erdgasbrennwertkombitherme 24kw für 150m². Kombi ist hier ja nicht notwendig.

    Ölheizung? Finde ich relativ günstig und unkompliziert, wenn man mal länger weg ist. Aber in welcher Dimension?
    Pellets? Mit welcher kw-Zahl und welchem Verbrauch muss ich rechnen?
    mit Solarthermieunterstützung? Wie viel Fläche, wie viel Speicher? Ws bringt so etwas an Einsparung der Hauptengerieart?
    mit Holzvergaserunterstützung? Kw und Speicherzahl.

    Meine Vorstellung ist:
    Ölbrennwerttherme Viessmann Vitoladens 300-C mit 10,3 bis 28,9 kW, da der abgetrennte Teil und auch Teile der 250qm sicher nicht voll geheizt werden, also eher 19° als 23° für die Wohnbereiche. Unterstüzend kann ich mir ein Holzvergaser vorstellen, um 35kw und 2 mal 1000 Liter Hygienespeicher. Hier muss dann natürlich auch die Ölheizung kombiniert werden. Alternativ Solarthermie, aber ob sich das "rechnet"?

    Viel, sehe ich auch so. Sicher durcheinander, da frei den Gedanken niedergeschrieben.
    Wer grob etwas sagen kann, dem sage ich bereits jetzt vielen Dank.

    Mir geht es also um fundierte Meinungen, damit ich mir ein Bild machen kann. Wie würdet Ihr rangehen?

    AKor
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  2. 350qm Haus Bj.58 - aktuell mit Nachtstromheizungen ausgerüstet

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  3. #2

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    Hallo
    Zitat Zitat von akor74 Beitrag anzeigen
    ....Ist eine Zwischenwanddämmung durch Einblastechnik sinnvoll? Wenn ja, mit welcher prozentualen Einsparung ist grob zu rechnen, wenn man von durchschnittlich 5cm Luftspalt ausgeht?..
    Das lässt sich so nicht belastbar beantworten. Zudem müsste sicher sein, dass keine Mörtelbrücken, "Quersteine" etc. vorhanden sind. Auch der obere Abschluß ist beachtenswert. Mitunter entsteht eine regelrechte Kaminwirkung zwischen beiden Schalen.
    Zitat Zitat von akor74 Beitrag anzeigen
    .... Laut Energieausweis soll das Haus nur 140kwh/m²/ a benötigen, was ich kaum glauben kann....
    Energieausweise, sofern richtig erstellt, dienen ausschließlich primärenergetischen Vergleichen bei dazu normierten Randbedingungen. Eine Aussage zum tatsächlichen Verbrauch ist unzulässig!
    Zitat Zitat von akor74 Beitrag anzeigen
    ....Mit welcher kw-Zahl muss ich ungefähr für die Leistung der Anlage rechnen? Im jetztigen Haus sind es bei einer Erdgasbrennwertkombitherme 24kw für 150m²....
    Ob die passfähig ist, weiß niemand.
    Zitat Zitat von akor74 Beitrag anzeigen
    ....Mir geht es also um fundierte Meinungen, damit ich mir ein Bild machen kann. Wie würdet Ihr rangehen?..
    Eine fundierte und belastbare Meinung kann es eigentlich nicht geben, da die Ausgangsdatenlage deutlich zu unklar ist. Erst einmal eine solide Grundlagenermittlung durchführen lassen. Öl wäre für mich kein Thema!
    Da eine wassergeführte Wärmeverteilung, Wärmetransport und -abgabe ohnehin erforderlich wird, kann man durchaus eine SWP m/o PV mitbetrachten. Für die Quelle Vertikalbohrung oder preiswerte Flächen oder Grabenkollektoren, sofern für letztere die Fläche reicht.

    v.g.
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  4. #3
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    Guten Morgen,

    also mit anderen Worten, den Energieausweis brauch ich gar nicht beachten und kann ihn direkt abheften?
    Sicher gibt es zu Öl Alternativen, Erdgas ist jedoch nicht vorhanden, die Erschließung quasi ausgeschlossen. Beim Flüssiggas würde ich Öl wieder vorziehen, da ist man wenigstens vom Lieferanten unabhängig. Die Gasanlage ist wieder günstiger.


    Die Grundlagenermittlung macht dann der Heizungsbauer? Bis eben dachte ich noch, Grundlage ist der Energieausweis. Also vollkommen überflüssig vermutlich
    .
    SWP ist irgendetwas mit Wärmepumpe, wofür steht das '"S"? PV ist Photovoltaik, was auf dem Carport problemlos installiert werden kann. Die Fläche umfasst etwa 40qm und steht vollkommen frei.

    Aber bedingt so eine Wärmepumpe nicht Fußbodenheizung? Das möchte ich nicht, da sie mir zu träge ist. Fläche? Das Grundstück hat 1,2ha. Platz ist da, auch jede Menge Freifläche.

    Danke, AKor
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  5. #4
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    Zitat Zitat von tgaeb01 Beitrag anzeigen
    Hallo
    Das lässt sich so nicht belastbar beantworten. Zudem müsste sicher sein, dass keine Mörtelbrücken, "Quersteine" etc. vorhanden sind. Auch der obere Abschluß ist beachtenswert. Mitunter entsteht eine regelrechte Kaminwirkung zwischen beiden Schalen.
    v.g.
    Hört sich aber nach sinnvoll an, oder? Im Winter nach der Aktion Einblasdämmung müsste man die Schwachstellen mit einer Wärmebildkamera doch sichtbar machen können und an den entsprechenden Stellen zusätzlich bzw. nachträglich erneut ansetzen. Somit macht es dann auch eher Sinn dieses Thema im Winter durchführen zu lassen.
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  6. #5

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    Machen wirs mal ganz allgemein:
    1) Die 100 m² "Reihenhaus" müssen auch beheizt werden. Oder sollen da im Winter die Rohre kaputt frieren?
    2) Eine WP macht mit Heizkörpern keinen Sinn, wenn das EG (so gut wie) ungedämmte Aussenwände, nicht gedämmten und größtenteils nicht dämmbaren Boden und Fenster mit einem Uw-Wert von irgendwas bei 1,6 hat.
    Fußbodenheizung erfordert einen komplett neuen und deutlich dickeren FB-Aufbau

    Was ginge?
    Gas (Erd-/Flüssig), Öl, BHKW
    Innendämmung mit guten U-Werten, dann ggf auch Erdwärmepumpe mit Tiefenbohrung, wenn gute Entzugsleistung mit ausreichender Bohrtiefe möglich ist

    Einmzig sinnvoller Rat:
    Geld in die Hand nehmen und das Projekt energetisch in Varianten durchrechnen lassen!
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  7. #6

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    Zitat Zitat von akor74 Beitrag anzeigen
    ...also mit anderen Worten, den Energieausweis brauch ich gar nicht beachten und kann ihn direkt abheften? ...
    Nicht ganz, er ist eine orientierende, qualitative Entscheidungshilfe.
    Leider wurde hiermit in der Vergangenheit erheblich Schindluder getrieben.
    Zitat Zitat von akor74 Beitrag anzeigen
    ...Die Grundlagenermittlung macht dann der Heizungsbauer?...
    Mit Sicherheit nicht! Hierfür ist schon ein verkaufsunabhänger Profi (TGA Planer und Energieberater) sinnvoll. Wenn Du Glück hast, ist der zusätzlich noch z.B. Bau-ing. ;-)
    Zitat Zitat von akor74 Beitrag anzeigen
    ...SWP ist irgendetwas mit Wärmepumpe, wofür steht das '"S"? ..
    SWP => Solewärmepumpe.
    Zitat Zitat von akor74 Beitrag anzeigen
    ...Aber bedingt so eine Wärmepumpe nicht Fußbodenheizung?...
    Nein nicht unbedingt, eine pauschale Meinung aus dem I-Net von anonymen "Experten" ohne jegliche Fachausbildung.
    Zitat Zitat von akor74 Beitrag anzeigen
    .. Das Grundstück hat 1,2ha. Platz ist da, auch jede Menge Freifläche....
    Das wäre doch schon ein Ansatzpunkt. Z.B. bei Grabenkollektoren ließe sich einiges an Eigenleistungen einbringen, sofern man kann/ möchte.

    v.g.
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  8. #7

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    Zitat Zitat von akor74 Beitrag anzeigen
    ....Im Winter nach der Aktion Einblasdämmung müsste man die Schwachstellen mit einer Wärmebildkamera doch sichtbar machen können...
    Korrekt, dann ist es aber leider zu spät! ;-) Murks nachträglich zu beheben, dürfte hinsichtlich der Kosten bzw. Machbarkeit ein erhebliches Problem darstellen.
    Thermografie ist eine hervorragende Möglichkeit Schwachstellen an einem Gebäude vor !!! Beginn einer energetischen Sanierung aufzudecken. Meist ist hierfür jedoch weder Zeit noch passen die Umstände. Hierzu müssen tiefe AT vakant sein, sofern das Ergebnis belastbar sein sollte.

    v.g.
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  9. #8

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    Schwachstellen beseitigen - naja!
    Wenn es Mörtelklumpen sind - Ja
    Wenn es Durchbinder sind - NEIN! Denn die können der statisch notwenige Verbund der beiden Schalen sein! Unsere Vorfahren haben diese Doppelwände nicht gebaut, damit wir heute Einblasdämmung einbauen können, sondern schlicht aus Geiz!

    Damals war der Lohn günstig, Steine aber sauteuer, also hat man einen Kompromis aus erforderlicher Standsicherheit (Wanddicke) und Materialeinsatz geschlossen, in dem man zwei Wandscheiben erstellt hat, die aber miteinander verzahnt wurden, damit sie statisch wie eine Wand funktionieren!
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  10. #9
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    Guten Morgen,

    Fußbodenheizung möchte ich ja eh nicht und die Wärmepumpen sind für mich irgendwie Voodoo.

    Klar, das 100qm " Reihenhaus" soll eine eigenständige Heizungsanlage bekommen. Der Gedanke ist, man weiß ja nicht, ob doch irgendwann Vermietung sinnvoll oder gewünscht wird. Die Fenster werden mit Sicherheit auch Zug um Zug ausgetauscht. Ein Haus habe ich bereits im Alleingang saniert und da war alles gut, nur dieses wird ´ne Hausnummer!

    An ein BHKW habe ich bisher nicht gedacht. Da benötige ich Input und werde mir mal einiges anschauen. War gerade auf der Seite von SenerTec, hört sich zumindest interessant an. Vom Grundsatz ist dann so, wenn so ein BHKW 10kw Strom erzeugt, fällt in dem Prozess entsprechend bspw. 40kw Wärme an. Von den 10kw wird ein kleiner Teil selbst genutzt, die Differenz eingespeist und vergütet. Richtig? Aber lohnt / rechnet sich das gegen eine normale Ölheizung und normalem Strombezug?
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  11. #10

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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    ....Damals war der Lohn günstig, Steine aber sauteuer, also hat man einen Kompromis aus erforderlicher Standsicherheit (Wanddicke) und Materialeinsatz geschlossen, in dem man zwei Wandscheiben erstellt hat, die aber miteinander verzahnt wurden, damit sie statisch wie eine Wand funktionieren!
    Korrekt, ruhende Luftschichten haben nach heutigen Erkenntnissen aber eine durchaus bemerkbare Dämmwirkung.
    Ob man die damalige Entscheidung als Geiz oder Wirtschaftlichkeit bezeichnet, obliegt der Bewertung des Betrachters.
    Immerhin ist es damit gelungen, Anforderungen (statisch) mit wenig Aufwand insgesamt zu erfüllen. Ganz blöd war man früher sicher nicht, was ich heute nicht unbedingt unterstreichen würde ;-)

    v.g.
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  12. #11

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    Genau!
    Deshalb empfiehlst Du auch ne WP in mäßig gedämmten Gebäuden mit Heizkörpern...
    Aber immerhin mit Fachausbildung.

    Zur Sache:
    BHKW kannst Du vergessen, wenn kein ganzjährig hoher Bedarf an erwärmtem Trinkwasser vorhanden ist (Frisiersalon im Keller oder Swimmingpool).

    Laß als erstes eine echte Heizlastberechnung erstellen.
    Und die Möglichkeit einer mineralischen Innendämmung prüfen.

    Bei Deinen Vorgaben könnte es durchaus sein, daß ein Ölkessel die sinnvollste Lösung darstellt.
    Daher: Was für ein mentales Problem hastr Du mit Wärmepumpen?
    Und was spricht gegen eine Fußboden- oder auch Wandheizung?
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  13. #12
    Avatar von saarplaner
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    Julius, bei Fußbodenheizung bekommt man doch dicke Füße...
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  14. #13
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    Wärmepumpen, mein Verständnis hört da auf, dass ich Strom benötige um die Trägerflüssigkeit zu verdichten, damit gerade mal "lau"warmes Heizungswasser entsteht. Das Ganze im Verhältnis 1 Strom und 3-4 Wärme. Oder ich habe da etwas extrem nicht verstanden. Bei meinem Kumpel in Meckpomm ist es gar Vorschrift, das in der Zeit von 11-13 Uhr die Anlage aus ist. Ist klar, ich denke gerade an die Wochenenden. Dieses Haus steht auch in Meckpomm.

    Eine Ölverbrennung kann ich greifen, Feuer gleich Wärme. Die Wärme kommt dann, wann ich sie brauche oder einfach will. Bei der Fußbodenheizung funktioniert das nicht. Aktuelles Beispiel, 1 Woche 30 Grad im Schatten und aktuell sind 20 Grad in der Bude, Regen tut vom Gefühl sein übriges dazu. Warm ist anders. Heizung an, fertig. Da brauch ich mit einer Fußbodenheizung gar nicht erst anfangen.

    Vom Gefühl ist die Ölheizung, kombiniert mit einem Holzvergaser im Keller, die einfachste Lösung. Im Wohnzimmer einen wasserführenden Kamin hinzu, der die Pufferspeicher ergänzt. Für Warmwasser wird ein Zirkulationskreislauf installiert, gesteuert über Lichtschalter oder kleinem Bewegungsmelder. Dem System wird dann ein 200l Edelstahlspeicher und 2 mal 1000 Liter Hygienespeicher beigestellt. Platz für normale Pufferspeicher darüber hinaus ist gegeben. Der Keller misst 50qm. Die Speicher sollen über Schieber hinzu- bzw. vom Netz weggenommen werden können. Vielleicht ist es nicht die wirtschaftlichste Lösung, das mag sein.

    Die Anlage soll so gebaut werden, dass sich die 3 Systeme ergänzen und 3 Heizkreise individuell gesteuert werden können. Auf eine Außentemperaturfühlersteuerung stehe ich in diesem Zusammenhang gar nicht.

    Die Idee ist also, 3 eher kleine Geräte sich ergänzen zu lassen. Die Ölheizung soll modulierend sein, von Viessmann gibt es da eine mit 10-28kw. Die reicht für den Sommerbetrieb also locker für die Warmwasserversorgung und im Winter soll sie zumindest die Grundtemperatur sicherstellen, wenn man nicht da ist. Bei Anwesenheit soll sie den Vergaser unterstützen. So kann auch dieser klein gehalten werden und man muss nicht 3 Schubkarren am Tag durchjagen.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Soll ich Dir sagen, was Dein System ist? Nein?
    Ich machs trotzdem

    Es ist ganz grosser Bullshit! Es kostet in der Anschaffung viel, im Unterhalt viel, in der Wartung viel nur bringen wirds wenig!

    Heizungen sind kein Wertpapierportfolio, bei dem man aus vielen Branchen etwas reinpackt, um die Schwäche des Einen mit der Stärke des Anderen auzufangen.
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  17. #15

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    Ralf hat Recht. Für ein solches nicht ganz einfaches Projekt brauchst du einen fähigen TGA Planer oder sowas. Ich weiß auch nicht wie du zu so einem System kommst das du da beschreibst. Sowas kann man sich doch gar nicht ausdenken. Was sollen 2 Hy-Speicher und ein WW-Speicher? Was eine Ölheizung von der du nichtmal die Größe weißt da nicht berechnet? Warum ein wasserführender Kamin wenn du sowieso noch Holzvergaser willst? Warum Holzvergasser klein auslegen? Macht man nicht.

    Also alles nochmal zurück auf Anfang. Überlege dir ob und was du noch dämmen willst. Dann lasse die Heizlast ausrechnen von jemanden der das kann. Für deine Heizkörper usw. brauchst du ebenfalls Berechnungen. Danach Vergleichsberechnung verschiedener Systeme. Dann Angebote machen lassen. Evtl. Förderungen und Gesetze natürlich mit einbeziehen.
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