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Fenster austauschen: Qualitätskriterien zum vergleichen versch. Lösungen

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  1. #1

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    Frage Fenster austauschen: Qualitätskriterien zum vergleichen versch. Lösungen

    Hallo Zusammen,

    wir wollen in unserem Haus (BJ84) die Holzfenster austauschen.
    Ich habe Angebote von verschiedenen Herstellern angefragt, weiß derzeit aber einfach nicht worauf es beim Vergleich der Lösungen ankommt.
    Ich möchte mir daher gerne einen Überblick verschaffen über die wichtigen Qualitätskriterien, mit denen man gute Fenster von weniger guten Fenstern unterscheiden kann.
    Ich möchte hier bewußt nicht fragen, welche Fensterausführungen (Kunststoff, Holz, Holz-Alu) besser sind.
    Stattdessen würden mich noch die allgemeinen Vorteile und Nachteile der verschiedenen Rahmen Material Ausführungen interessieren.

    Falls es Buchempfehlungen gibt zu dem Thema, immer her damit!

    Im Voraus vielen Dank für Eure Hilfe!

    Viele Grüße
    Werner
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  2. Fenster austauschen: Qualitätskriterien zum vergleichen versch. Lösungen

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  3. #2

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    Im Grunde ist es eine Budget- und Geschmacksfrage.

    Erstmal die Optikfrage von der Innensicht, möchte ich Holz oder lieber weisses PVC? - Ich persönlich mag beides, präferiere aber bei moderner Innenraumgestaltung eher die weissen PVC-Fenster. (wobei Holz man auch weiss streichen kann)

    Wenn man auf Holzoptik steht, dann hat man die Wahl zwischen sehr teuer (Holz/Alu) oder teuer (Holz).
    Das nur "teure" Holzfenster erkauft man sich, durch Mehraufwand in der Wartung des Holzes, welches auf der Außenseite alle paar Jahre gestrichen werden muss - Dafür hat man aber auch widerrum die Holzoptik von Außen.

    Beim PVC-Fenster muss man auf die Holzoptik von Außen ebenfalls nicht verzichten, diese gibt es mittlerweile mit zig Dekorfolien in Holzstruktur in einer unendlich breiten Farbenvielfalt - Optisch kommen diese ganz gut an die echte Holzoptik heran, von der Haltbarkeit sind die Folien auch gut. (zumindest Ren**it-Folien)
    Vorteil: Kein Streichen, Holzoptik - Aber kein echtes Holz.

    Wichtig beim Fensterkauf:

    - 3fach Verglasung ist Standard, sollte man heutzutage bei dem geringen Aufpreis schon wählen.
    - Warme Kante ist ebenfalls Standard
    - Pilzzapfenbeschläge sind ebenfalls fast immer Standard, im Erdgeschoss sollte man schon eine erhöhte WK-Klasse wählen.

    Bei PVC sollte man auf ein gutes Mehrkammerprofil und gute Beschläge achten, hier nicht das "billigste" Fenster aus dem Baumarkt kaufen, sondern auf Qualität achten - Es gibt auch gute und günstige Fenster, auch muss man in einem Altbau nicht auf jeden Prozentwert im U-Wert achten, hier muss das Preisleistungs-Verhältnis stimmen, also sind 70mm bei einer nicht gedämmten Fassade völlig ausreichend.

    Letztlich ist viel entscheidender der korrekte Einbau, hier auf einen RAL-konformen Einbau bestehen - Im Angebot sollte jede Position genauestens angegeben sein.
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  4. #3

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    kunststofffenster mit holzdekorfolie zeugen von welcher geschmacksrichtung?
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  5. #4
    Themenstarter

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    @ Bauking

    Vielen Dank! Insbesondere dass Dreifach Verglasung und warme Kante inzwischen schon als Standard angesehen werden war mir neu und ist wichtig für mich.

    Bei dem Hinweis auf die Wichtigkeit der Beschlagqualität und die guten und trotzdem günstigen Fenster stellt sich dann allerdings wieder die Frage woran man gute Beschläge erkennt? Sind alle nahmhaften oder langjährig tätigen Beschlaghersteller (z.B. Gretsch-Unitas, Roto, weitere fallen mir schon gar nicht ein) von vorneherein als gut zu bewerten, einfach weil es sie noch gibt?

    Was die Prüfung der Einbauweise im Angebot und die spätere Prüfung der Ausführung betrifft, werde ich dann wohl einen Gutachter heranziehen müssen. Ich frage mich hauptsächlich wie bei einer solchen Modernisierung die Wandfugen und die Fugen zum und um die Fensterbank innen verlässlich und dauerhaft luftdicht und außen feuchtigkeitsdicht abgedichtet werden? Ist lediglich eine dauerelastische Fuge innen dafür adäquat? Ich habe mal von einem Fugenband gelesen, dass auf den Fensterrahmen geklebt und in die Wand eingeputzt wird. Das dürfe für Modernisierungen, wenn man schon drin wohnt, wegen dem Staub beim abschlagen des alten Putzes aber wohl eher nicht infrage kommen, oder?

    Eine andere Frage ist, wie denn eigentlich der Anschluß zwischen Fensterrahmen und (noch nicht bestehender) Außendämmung realisiert wird? Da müßte es doch eine Überlappung geben, sprich die Wanddämmung müßte ein Stück über den Fensterrahmen ragen. Damit wird dann vermutlich die Glasfläche kleiner als vorher, weil der Fensterrahmen breiter und die verbleibende Öffnung für den Fensterflügel kleiner wird oder wie läuft das? Bei uns ragt der Fensterrahmen aktuell 6cm außen aus der Mauer heraus.
    Die Dämmung ist dann an dieser Stelle umlaufend um das Fenster schwächer als auf dem Rest der Wand, richtig? Das muß man mangels Alternativen dann in Kauf nehmen und wegen der insgesamt kleinen Fläche ist es vermutlich nicht besonders wichtig, oder wie ist da die Sichtweise?

    @ rolf aib: Ich wollte den persönlichen Geschmack möglichst aus der Diskussion heraushalten und viel lieber Fakten sammeln. Ich kann mir Kunststofffenster mit Holzoptik auch nur schwer in unserem Haus vorstellen.
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