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Baufinanzierung EFH machbar?

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  1. #1

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    Baufinanzierung EFH machbar?

    Zunächst mal hallo zusammen! Mein Name ist Sascha, ich bin 30 und Verfahrensingenieur.

    Meine Freundin und ich planen einen Neubau zu folgenden Konditionen (Werte nach Angeboten nach oben abgeschätzt), sind uns aber wegen der Machbarkeit der Finanzierung unsicher:
    Haus schlüsselfertig (keine Bodenbeläge): 200.000 € (~140 m²)
    Grundstück (inkl. Nebenkosten): 77.000 € (~420 m²)
    Baunebenkosten: 30.000 € (Grundstück voll erschlossen, normale Bodenklasse)
    Küche + Fertiggarage: 20.000 €
    Garten + Außenanlage: 15.000 €

    Ergibt summa summarum 342.000 €

    EK: ~ 65.000 € wovon wir aber gerne 10.000 € als Polster behalten möchten.
    Einkommen: Ich: derzeit etwa 2.800 € netto (plus jährlichem guten Bonus, welchen ich aber außen vor lasse), Freundin: 1.500 € netto
    Ergibt also etwa 4.300 € im Monat. Es sind allerdings Kinder und Hochzeit geplant. Dadurch würde das Gehalt meiner Freundin temporär wegfallen (sie möchte definitiv nach zwei Jahren Elternzeit wieder arbeiten gehen). Durch die Heirat und den Steuerklassenwechsel würde sich mein Nettogehalt jedoch auf etwa 3.300 € erhöhen.

    Ich gehe von einer monatlichen Belastung von 1.200 € als Annuität aus (~3% Zinsen + 2% Tilgung, Zinsbindung 20 Jahre). Konkrete Angebote liegen hier noch nicht vor, habe diese Woche Termine diesbezüglich. Die Tilgung ist jetzt vielleicht nicht wahnsinnig hoch, aber besser als die 1%, die stets in den Schaufensterangeboten veranschlagt werden. Zudem möchte ich hier einigermaßen flexibel bleiben und eine Sondertilgungsmöglichkeit vereinbaren (wo dann der Bonus ins Spiel käme). Hiermit könnten wir die "Tilgung" auf etwa 3% anheben und es wäre immer noch ein kleiner Urlaub mit dem Rest des Bonus drin.

    Meint Ihr der Plan kann so aufgehen, oder sind die Eventualitäten hier (Kinder, andere Steuerklasse) hier zu groß? Sind zudem meine Annahmen was die Zinshöhe angeht realistisch? Ich bin mir nicht sicher, wie man den Beleihungswert ermittelt (Baunebenkosten? KfW als EK?) und ob wir dementsprechend gute Zinskonditionen bekämen.


    Im Voraus vielen Dank für eure Hilfe!!!
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  2. Baufinanzierung EFH machbar?

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  3. #2

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    140m2 Haus für 200.000€ ist auch ohne Bodenbeläge sehr fragwürdig. Kannste gleich mal locker 50k draufpacken und es wird immer noch knapp. 15.000 Außenanlagen wird auch eng.
    Sollten Deine Zahlen stimmen, passt die Finanzierung m.E. - das machen die Banken sicher auch mit.
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  4. #3
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    Ernsthaft? Ohne Keller, mit simpler, rechteckiger Geometrie, ohne Erker und Gauben??? Das wären bei 200.000 € etwa 1425 €/m², bei 250.000 € sogar etwa 1785 €/m². Ersten Wert findet man im Netz durchaus bei EFHs mit mittlerer Ausstattung (z.B. Immobilienscout24). Wir haben ein konkretes Angebot von ************, welches sich inkl. einiger Extras (el. Rolläden, extra Fenster, Dusche im Gäste-WC, geänderte Raumaufteilung zugunsten Arbeitszimmer) auf gut 210.000 € ohne Baunebenkosten beläuft. Und ************ schien mir jetzt bei weitem nicht der günstigste Anbieter am Markt zu sein...
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  5. #4

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    Ah, ohne Keller war mir nicht bewusst. Lasse aber bitte jemanden prüfen, was da alles fehlt im Angebot! Du kannst auch hier im Forum mal ein bisschen querlesen...
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  6. #5
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    Da bin ich schon fleißig dabei....sehr informatives Forum!!! Natürlich werde ich das prüfen lassen und mir auch weitere Angebote einholen. Hierfür wendet man sich doch an Bausachverständige, oder?
    Hat vielleicht noch jemand eine Meinung oder gart Ipps zur Finanzierung?
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  7. #6
    Avatar von IngoBF
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    Wenn Du einen Tipp zur Finanzierung brauchst, sind noch ein paar Angaben wichtig! Welche Energieklasse bekommt das Haus? Welche Laufzeit stellst Du Dir vor? Eine Küche finanziert eine Bank im Rahmen der Immobilienfinanzierung nicht mit... Schwer dir einen Tipp zu geben!
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  8. #7

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    In der Kalkulation fehlen mir irgendwie die Doppel"mieten". Meist ist es ja so, daß man ab Abruf der ersten Rate auch den Kredit zurückzuzahlen beginnt, aber die Bauphase kann sich hinziehen. Je nach Kaltmiete sind da 10k Euro schnell zusammen. Das könnte die "Luft" im Budget gerad wieder auffressen.
    Ich würde auch genau hinsehen, ob die Baunebenkosten als Pauschale geschätzt wurden oder auf realen Anforderungen basieren. In Neubaugebieten kommt ja gern nochmal ein Straßenausbaubeitrag hinzu, der auch mehrere tausend Euro betragen kann, sowie andere Nettigkeiten, an die man erstmal nicht denkt.
    Ein Bestandsbau ist ausgeschlossen?
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  9. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  10. #8
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    @IngoBF Das Haus wird im KfW70-Standard (evtl. sogar KfW50) geplant. Als Laufzeit sind 30 Jahre mit 20 Jahren Zinsbindung angedacht.

    @Shanau Da die Inanspruchnahme von KfW-Förderung geplant ist (124, 153), dachte ich an eine Aussetzung der Tilgung im ersten Jahr, wodurch die Doppellast geringer würde. Da meine Freundin auch noch nicht schwanger ist und im JAhr danach Elterngeld beziehen würde (~1000 €) wäre diese Belastung auch für eine Weile auszuhalten. Die bereits anfegragte Bauträger hat zwar eine garantierte Baudauer von 3 Monaten, aber da bin ich tatsächlich etwas skeptisch. Unsere Warmmiete beträgt derzeit 550 €, da müsste sich die Bauzeit schon eine ganze Weile hinziehen, dass da 10.000 € zusammenkommen. Die Baunebenkosten sind anhand der Baunebenkosten unserer potentiellen NAchbarn geschätzt (gleicher Schnitt, gleiche Fläche). Der Straßenbaubeitrag ist allerdings ein Aspekt, den ich so bisher nicht bedacht hatte. Da werd ich direkt mal nachhören.

    Schonmal danke für die Hinweise!
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  11. #9

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    halt ich trotzdem für viel zu wenig kalkuliert, die Aussage mit +50k extra triffts ganz gut.
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