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  1. #1

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    Bestimmung Jahres-Primärenergiebedarf mit/ohne Kinder?

    Wir werden voraussichtlich noch kinderlos (geplant: 2 Kinder) mit einem Bauvorhaben in einem Neubaugebiet starten, in dem KfW 55 Standard vorgeschrieben ist (anvisiert ca. 215m² Wohn-/Nutzfläche KG/EG/OG, Keller in thermischer Hülle).

    Ist es eigentlich (rein rechnerisch) günstiger, den Planer zu beauftragen, bei der Bestimmung des Jahres-Primärenergiebedarfs bereits noch nicht vorhandene Kinder zu berücksichtigen? Wenn ich im Merkblatt lese, dass zu berücksichtigen ist:

    (1) Jahres-Heizwärmebedarf
    (2) Nutzwärmebedarf für die Warmwasserbereitung
    (3) Energieverluste des Wärmeversorgungssystems
    (4) Hilfsenergiebedarf für Heizung und Warmwasserbereitung
    (5) Energieverbrauch für die Bereitstellung der Energieträger

    Dann stelle ich mir vor, das vor allem (2) mit Kindern deutlich schlechter ausfällt. Wenn das OG vorläufig leer steht und als "Abstellräume" deklariert ist, müssen ja auch die Pumpen nicht laufen, also ggf. sind auch Punkte (3) und (4) betroffen(?).

    So wie ich das verstanden habe, ist Rechnerei zur Vorlage bei der KfW ja mehr oder minder unabhängig von der tatsächlichen Wärmebedarfsberechnung/Heizungsplanung.
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  2. Bestimmung Jahres-Primärenergiebedarf mit/ohne Kinder?

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  3. #2

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    vergiss es ... die Berechnungen nach enev und damit die Berechnungen nach kfw haben nichts mit den tatsächlichen Nutzern zu tun ...
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  4. #3

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    Es wird dazu eine definierte Nutzung durch "Standardbewohner" angenommen.
    Was später dort tatsächlich stattfindet, ist dafür irrelevant.
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Liesepetz Beitrag anzeigen
    .....Ist es eigentlich (rein rechnerisch) günstiger, den Planer zu beauftragen, bei der Bestimmung des Jahres-Primärenergiebedarfs bereits noch nicht vorhandene Kinder zu berücksichtigen?...
    Selbst wenn man es beauftragen würde, geht derartiges nicht! EnEV/ KfW Nachweise dienen ausschließlich der qualitativen Prüfung der Zulässigkeit bzw. Vergleichen auf Grundlage normierter Randbedingungen. Letztere haben mit den tatsächlichen Verhältnissen des speziellen BV (Quantität) nichts zu tun .
    Daher ist es z.B. unzulässig, auf Grundlage von EnEV/ KfW Ergebnissen Heizungsanlagen zu dimensionieren oder Aussagen zum tatsächlichen Bedarf (Verbrauch) zu treffen.

    v.g.
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  6. #5
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    Ok danke an alle
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