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Kaufen oder zur Miete wohnung

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  1. #1

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    Kaufen oder zur Miete wohnung

    Liebe Immobilieneigentümer, ich bin neu im Forum allso HALLO an alle.


    vorab, ich möchte nicht bauen, sondern mir einen Rat von euch holen zum Thema Immobilie allgemein.
    ich befinde mich in einer komplizierten Lage und habe im engen Familienkreis niemanden, mit den ich das Thema ansprechen könnte.
    Mit diesem Beitrag hoffe ich auf wertvolle Erfahrungsberichte und vor allem Ratschläge und Tipps.

    Meine Situation:
    Ich (26) lebe mit meiner Freundin(29) in einer !kleinen! Studentenbude wo wir sehr günstig Miete zahlen. Seit Jan.2014 arbeite ich (Berufseinsteiger). Meine Freundin hat ihr Studium vor 3 Jahren abgeschlossen. Wir beide (keine Kinder aktuell) haben ein Nettoeinkommen von monatl. 4400 EUR. Aktuell sind wir in der Lage monatl. 2000 EUR zu sparen. Allerdings haben wir schon die Schnauze voll von der kleinne Mietwohnung (ca.45qm).

    Sie will unbedingt eine Immobilie kaufen. Ich bin mir verunsichert, weil mir der ganze Spaß etwas zu teuer ist mit wenig Eigenkapital (aktuell ca. 15.000 EUR)
    Ein Traum wäre ein Einfamilienhaus mit einem Garten, alternativ auch der Kauf einer Eigentumswohnung.
    Miete ist zwar rausgeworfenes Geld aber hier hat man ganz klar die Flexibilität und wenn nicht sogar mehr Sicherheit als bei einer Immobilie oder?
    Bei der Anschaffung einer Immobilie von ca. 150.000 EUR habe ich Nebenkosten in Höhe von 15.000 EUR. Dazu kommen noch die Kosten der Inneneinrichtung, ggf. kleiner Sanierung usw.?
    Eine monatl. Tilgung von ca. 1000 EUR würde bedeuten, dass wir das Haus nach 18,4 Jahren abbezahlt hätten. Das bedeutet lange Bindung an einem Ort.
    Zu den 1000 EUR monatl. Tilgung kommen sicherlich weitere monatliche Fixkosten (Müll, Abwasser, Schornsteinweger, Gebäudeversicherung, Grundsteuer etc.???? sowie Rücklage/Hausgeld) von ca. 300-400 EUR?

    Demzufolge wären die monatl. Fixkosten bei ca. 1400 EUR. Ich finde den Betrag schon extrem hoch trotz des grundsätzlich guten Nettoeinkommen von uns beiden. Für 150.000 EUR bekommt man im Umkreis (20km) um Düsseldorf herum nicht wirklich was tolles. Schöne Einfamilienhäuser kosten hier ab 220.000 EUR aufwärts.

    Hinzu kommt, dass ich mir ein Auto kaufen möchte im Wert von ca.25.000 EUR und zwar möglichst bald. Ich will mich endlich mal belohnen für das lange Studium und den Verzicht auf materielle Sachen innerhalb dieser Zeit. Das Auto wollte ich im nächsten Jahr kaufen und ich könnte es, sofern mein EK nicht aufs Haus geht, zu 50% aus eigener Tasche finanzieren.


    Meine Fragen an euch:
    macht es Sinn, in solch einem jungen Alter bereits sich so eine große Last auf die Schulter zu setzen? Es ist ja sogut wie eine Vollfinanzierung. Klar, die Zinsen sind gering aber trotzdessen ist es eine sehr große Summe. Wir wollen den Wohnort nicht wechseln aber trotzdem ist das ne dicke Last.

    Wie ist es, wenn man eine eigene Immobilie hat? Muss man dann jeden EUR 2x umdrehen??? Stichwort Urlaub fahren vs. Sondertilgung

    Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich machen soll. Ich träume von meinen Traumauto , sie will unbedingt die Immobilie. Ich zweifel daran etwas, weil ich nicht weiß, was in 5 Jahren passiert und wir insgesamt sehr sehr wenig EK haben. Von daher ist das ein großes Risiko. Unsere Eltern haben kein "nötiges Kleingeld".
    Außerdem bekommst du hier in Höhe von 150.000 EUR Kaufpreis nicht wirklich was gescheites.
    Auf der anderen Seite habe ich auch keine Lust 700 EUR monatl. Miete wenn nicht sogar mehr auszugeben.

    Mir fällt es sehr schwer herauszufinden, wie viel "Haus" können wir uns leisten obwohl ich alle monatl. Kosten kenne.
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  2. Kaufen oder zur Miete wohnung

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  3. #2
    Avatar von ars vivendi
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    Da wird dir wohl niemand die Entscheidung abnehmen können. Deine Freundin möchte ein "Nest", du ein schickes Auto. Da geht die Schere weit auseinander.
    Meiner Meinung nach (die sollte aber für dich nicht unbedingt zählen, ist ja dein/euer Leben) ist dein Vorhaben rausgeworfenes Geld.
    Ich würde unser Haus nie und nimmer gegen ein neues Auto tauschen wollen.(ok, käme auch auf das Autoangebot an )
    Nach 5 oder 7 Jahren ist die Kiste nix mehr weiter wert und dann?
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  4. #3

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    Sind den zeitnah Kinder geplant? wenn du dir mit deiner guten relativ sicher bist würde ich ohne zu überlegen zum Haus tendieren ,)
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  5. #4

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    Wer von einem tollen Auto träumt, ist ME nicht der Idealtyp für einen Immobilienkauf bei 100%-Finanzierung...
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  6. #5

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    Für mich wäre eine Immobilie direkt nach dem Studium der wahre Horror gewesen. Immobilie=Gefängnis. Ich wollte erst einmal reisen und mir die Welt ansehen. Nach einem Auto als Belohnung stand mir allerdings nie der Sinn. (Hatte immer ein Bild von eine 911'er an der Wand. Hab ich nach 3 Jahren abgenommen, nachdem ich gesehen habe, was auf meinem Konto war). Ich habe so den Eindruck, der Dame läuft die Zeit weg und sie sucht ein Nest für Kinder. Wenn das -jetzt noch nicht- Dein Ding ist, wäre ich zusrückhaltend. Seine Träume nicht erfüllen zu können, sondern an eine Immobilie mit KIndern gekettet zu sein, sind nicht die besten Voraussetzungen.

    Ein tolles Auto bibt es nicht für 25T€. Porsche und Ferrari kosten selbst gebraucht wesentlich mehr.
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  7. #6

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    Mit der Immobilie ist das so ein wenig wie mit Kindern: es müssen beide wollen. Wenn nur einer will und der Andere es nur deswegen macht, dann führt das früher oder später zu großen Problemen. Immobilie bedeutet meistens Verzicht und viel Arbeit. Und da müssen beide an einem Strang ziehen...

    Direkt nach dem Studium finde ich auch etwas früh - wer weiss schon wie man sich so beruflich entwickelt? Vielleicht will man nochmal ins Ausland? Oder in Deutschland in eine andere Region? Immobilie hilft da nicht...
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  8. #7
    Avatar von ars vivendi
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    Deswegen müßen beide einen Nenner finden oder eigene Wege gehen.
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  9. #8

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    was waeren die monatlichen belastungen wenn man 25 jahre oder laenger finanziert? wie gross ist die chance im duesseldorfer raum eine immobilie zu vermieten oder zu verkaufen? und was wuerde eine passende wohnung/haus zur miete kosten?
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  10. #9
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    Hallo, ja einige sind schon richtig gelandet. Sie will ein Nest, Kinder sind geplant ( innerhalb der kommenden 3 Jahre). Ja ein Auto kostet Geld, in meinem Fall eine obere Mittelklasse (gebraucht). Ich möchte damit nicht angeben sondern es ist ein Spielzeug, welches ich mir schon seit dem 18. Lebensjahr wünsche. Es ist für mich eine große Freude. Ins Ausland will beruflich keiner von uns.

    In Ddorf er Raum + Umgebung 20 km ist die Nachfrage sehr groß.

    Ich hätte auch großes Interesse an einem Einfamilienhaus aber das ist für mich auf eine Art Gefängnis wie bereits oben von khed erwähnt.

    Ich weiß ehrlich gesagt aktuell nur wenig worauf es ankommt bei einem Hauskauf (bin kein Ing. oder guter Handwerker).
    Nach aktueller Information weiß ich, dass in regelmäßigen Abständen Sanierungen bzw. bestimmte Arbeiten gemacht werden müssen (Dach, Dämmung, Fenster usw.)

    Was würdet Ihr in meiner Lage machen? (Klar, jeder entscheidet schlussendlich für sich selber)
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  11. #10

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    wenn kinder geplant sind braucht ihr nunmal ein nest. und wenn ein nest fuer die gefaengnis heisst....dann wuerde ich die kinderplanung noch einmal ueberdenken. denn wenn kinder da sins bist du eher gebunden als mit einer immobilie.

    richtig. die nachfrage ist sehr gross und ihr habt zur zeit das geld was zu kaufen und das bei niedrigen zinsen. was willst du denn mehr? die immobilienpreise dort steigen seit jahren und ein ende ist nicht in sicht. ganz ehrlich.... ich wuerde den wunsch eines schicken autos hinten an stellen.

    und worauf es ankommt..... lage, lage und nochmals lage. fuer den rest gibt es beratung und begutachtung gegen bares.
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  12. #11

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    Wenn innerhalb der nächsten 3 Jahre Kinder kommen sollen, dann muss man das in die Finanzplanung einrechnen - da fällt dann schnell ein GEhalt weg und man muss das Ganze überbrücken.

    Vielleicht ein paar Denkanstöße:

    - finanziell "lohnt" sich das eigene Haus oder die eigene Wohnung nur unter bestimmten Bedingungen - d.h. die große Penthousewohnung eher nicht - wenn dann die schlichte 4-Zimmer-Wohnung oder das Reihenmittelhaus. D.h. der Mieter fährt meist finanziell besser und Miete ist nicht einfach "rausgefworfenes Geld"

    - den ersten Job behält man meist nicht ewig - das kommt natürlich auf die Branche an, doch man sollte sich die Frage stellen wie breit man da aufgestellt ist, wenn man mal wechseln will. Es ist ja nicht immer so das man gekündigt wird und was neues braucht - manchmal ist man einfach unzufrieden und will mal was neues machen.

    - was passiert wenn Kinder da sind? Wieviele? Die sollen ja in der Immobilie auch Platz haben

    - was bekommst du überhaupt für die genannten Summen? Da würde ich in meiner Region ein unsaniertes EFH bekommen - oder halt 15km weit draußen schon was moderneres, aber auch mit Investitionsbedarf um sich darin wohlzufühlen (Fliesen ändern z.B.)

    Vielleicht unsere Überlegungen vor dem HAusbau

    - wir waren beide 32 - 2 Kinder (also das zweite war unterwegs)

    - wir waren uns nicht sicher das es bei zwei Kindern bleibt

    - wir hätten mit dem zweiten Kind dann eine 5-Zimmer-Wohnung gebraucht - 2 x KiZi, WoZi, SchlaZi und ein Büro für mich

    - Am Wohnungsmarkt gab es im wesentlichen 5-Zimmer-Wohnungen in typischer Altbau-Manier - mit großen Zimmern die mit Durchgangstüren verbunden sind - für uns unbrauchbar - sind auch keine Altbaufans - und die Wohnungen waren dann meist so 150 m² und entsprechend teuer - Innenstadt hätte dann auch bedeutet das man einen Stellplatz mieten muss etc.

    - wir wussten das wir die nächsten 20 Jahre den Wohnort nicht wechseln werden - Eltern und Schwiegereltern wohnen in der Nähe - im Moment brauchen wir die Omas und Opas zur UNterstützung - und in 20 Jahren diese dann vermutlich uns.

    - ich kann meinen Job wechseln ohne den Wohnort zu wechseln - HomeOffice sei dank

    - das Haus nützt uns am meisten wenn die Kinder klein sind - also hätte lange warten nichts gebracht

    - finanziell war es möglich...

    Wenn dein Bauch sagt "keine Immobilie", dann solltest du auf deinen Bauch hören... nur eine zu kaufen weil alle um einen rum sagen das wäre die tollste INvestition etc führt zu Unzufriedenheit...
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  13. #12

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    Das mit der Belohnung habe ich auch mal so gesehen. Als wir das Haus gekauft haben sah die Sache dann etwas anders aus. Da habe ich mich doch ein wenig geärgert das ich die Kisten gekauft habe. Schneller verbrennt man halt kein Geld.

    Schaut euch doch auch mal ein paar Häuser an, wenn du dann immer noch keine Lust hast wartet ihr halt noch.
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  14. #13
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    hi,danke nochmals für die Tipps! Hat mich sehr gefreut,

    Dass ein Auto Geld kostet ist mir nicht neu. Es bereitet mir sehr viel Freude (ich will kein Porsche oder S-Klasse).
    Für diese "immaterielle" Freude bezahlt man.... Wertverlust....
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Ich denke ja für die Investitionssumme werdet ihr in der Region nichts realisieren können. Ein paar Jahre warten schadet ja auch nicht, das Eigenkapital wächst und ihr seid ungebunden wenn der AG doch nochmal gewechselt wird.
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  17. #15

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    Ich würde auch erst noch sparen und dann neu bauen. Am besten auf dem Land da ist es günstiger und für Kinder eh besser als in der Stadt.
    Zinsen sind aktuell niedrig, kann man ja weng beobachten wie sich das entwickelt. Aber dafür sind die Immobilienpreise auch explodiert bei Neubau sowie bei gebraucht Immobilien.

    Du kannst auch mal auf dem Land schauen bei uns gibts da um die 250000 schon tolle Objekte 20 Jahre alt und komplett fertig mit Außenanlage usw..

    Bei Eurem Einkommen sind 300.000 denke ich ein Problem. Wenn ihr noch zwei Jahre spart habt ihr ja nochmals einige 10.000 Euro mehr ca.
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