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Dämmung in Eigenleistung

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  1. #1

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    Dämmung in Eigenleistung

    Hallo zusammen,

    wir beabsichtigen ein EFH als HRB zu bauen und wollten eigentlich KFW70 erreichen. Nachdem jetzt die EnEVBerechnung zurückkam hieß es da, KFW70 nicht möglich wegen Primärenrgiebedarf (Gastherme + Solar).
    Nun hatte unser Architekt die Idee die Zellulose-Dämmung durch 032 Steinwolle zu ersetzen um über die Dämmung besser zu werden. Wäre auch viel günstiger wegen Eigenleistung. Wir könnten ja die Steinwolle selbst einbauen.
    Gut, ich kann Geld spaen und hab eine bessere Dämmung war der erste Gedanke. Dann kamen meine Zweifel.
    Steinwolle in Eigenleistung ins Gefach einbringen werde ich jetzt ja nun nicht beim Zimmermann in der Halle machen sondern auf der Baustelle, wo es auch mal regnet und Steinwolle und Regen habe ich gehört verträgt sich nicht so gut.
    - Ich hab zwar schonmal geholfen einen Speicher aus zu bauen und weiß jetzt deshalb wie man es nicht macht, aber sollten das nicht lieber Leute machen die das von Berufswegen her den ganzen Tag machen?

    Auf die Sache mit dem Regen angesprochen meinte unser Architekt, das sei kein Problem wir Packen die Steinwolle einfach nach innen und noch ein Dampsperre/bremese dazu.

    Wenn ich bei einer Konstruktion von:

    - 60 mm Holzfaser
    - 160 mm Dämmstoff (Zellulose/Steinwolle) im Gefach
    - 15 mm OSB
    - 60 mm Steinwolle in Installationebene
    - 15 mm GF

    die OSB mit dem Gefach austausche habe ich dann doch eine 160er Innendämmung mit Kondensat oder kann da eine Dampfbremse zwischen Installationebene und Dämmung noch was retten?

    Und wäre es nicht auch sinvoller in die Installationebene Holzfasermatten zu packen als Steinwolle (wird Eigenleistung), von wegen kapilaraktiv?

    Ist das Dämmen der Außenwände etwas das man in Eigenleistung machen kann oder ist das Risiko da zu hoch?
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  2. Dämmung in Eigenleistung

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  3. #2

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    Ich würde es nicht machen - in der Halle geht das sehr viel genauer und unter kontrollierten Bedingungen - es ist auch keine wirklich lustige Arbeit.
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  4. #3

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    in der Regel werden heute die Wandelemente beidseits geschlossen auf die Baustelle geliefert. Da ist ein Einbringen von Mineralwolle nachträglich auf der Baustelle nicht mehr möglich...
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  5. #4
    Themenstarter

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    Davon war ich auch ausgegangen. Kenn ich so von den Fertighäusern die wir uns angeschaut hatten. Bei einem Projekt dieses Architekturbüros das vor ca. 4 Jahren gebaut wurde hatte der Zimmermann die Wände allerdings außen offen angeliefert und auf der Baustelle das Gefachh mit Steinwolle gefüllt, war allerdings auch eine Aufstockung.

    Was meint ihr zu dem Verschieben der OSB-Platte nach außen und von der Steinwolle in der Installationebene?
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  6. #5

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    Was meint ihr zu dem Verschieben der OSB-Platte nach außen und von der Steinwolle in der Installationebene?
    Blödsinn!
    Ebenso die Idee mit dem selber dämmen!
    Geh mal in den Baumarkt und schau Dir die Preise für MiWo 032 160 mm an. Vielleicht meldet sich ja Flocke hier und nennt mal nen Richtpreis für den m³ Ausflocken.

    Ich denke nicht, dass Du Geld sparst!
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  7. #6
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    Das Geld sollte ja durch die Eigenleistung gespart werden. Mein persönlicher Favorit wäre ja eine Holzfaser-Dämmung gewesen (Eingeblasen), aber die war wohl zu teuer.
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  8. #7
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    Das Geld sollte ja durch die Eigenleistung gespart werden. Mein persönlicher Favorit wäre ja eine Holzfaser-Dämmung gewesen (Eingeblasen), aber die war wohl zu teuer.
    Blödsinn auch für die Steinwolle in der Installationebene oder nur für das Verschieben?
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  9. #8

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    Es gibt Sachen wo die Eigenleistung wesentlich sinnvoller ist... bei den Wänden würde es den Ablauf unnötig kompliziert machen oder den Wandaufbau verändern. Ich würd es ganz klar lassen.
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  10. #9
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    Das Beplanken der Wände mit GF werden wir selbst machen, schon alleine weil wir einen Teil der Insatalltion selbst machen werden. Ziel war eigentlich den Rohbau dicht bauen zu lassen und dann soviel wie möglich selbst zu machen.
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  11. #10
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    Wäre eine Holzfasermatte in der Installationeben eigentlich zulässig oder muss es wegen Brandschutz Steinwolle seien?
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  12. #11

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    @TE: habt Ihr die EnEV Berechnung gesehen? Kommt mir aus dem Bauch raus komisch vor...U-Werte Wand,Fenster etc? KWL geplant?
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  13. #12
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    Ich hab mir EnEV Berechnung mal vom Architekten schicken lassen. Irgenwie passt das was da drinn steht nicht so ganz zu dem was ich dachte zu bauen.
    Zeit für ein klärendes Gespräch.
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  14. #13
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    Zitat Zitat von 3erAnlauf Beitrag anzeigen
    ..
    Auf die Sache mit dem Regen angesprochen meinte unser Architekt, das sei kein Problem wir Packen die Steinwolle einfach nach innen und noch ein Dampsperre/bremese dazu.
    wenn (wenn!) du selber dämmen möchtest, geht das auch.
    egal, ob hrb oder massivholz: bei bauten mit meiner beteiligung
    war die dämmung immer aussen - und hat auch manchmal 3
    regentropfen abbekommen und überstanden. kommt aber schon
    drauf an, welche dämmung verwendet wird.

    bessere dämmwirkung kann man auch durch optimierte wänden
    (möglichst wenig holzanteil) erreichen. das potential wird aber
    nur bei einem geringen anteil aller rippchenbauten ausgenutzt.
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  16. #14
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    Der Architekt sprach von Klemm"metal" 035. Vielleicht meinte er auch das Flexi"metal" 035, das hätte gleich das passende Format.
    @Zellstoff: KWL war anfangs nicht angedacht, wegen €, wird mir aber immer sympatischer. Allerdings sagt mir jeder das braucht man nicht. Wäre das eigentlich was das mir bei KFW helfen würde? Der Primärenergiebedarf ist mit 6,x % besser als EnEV-Neubau angegeben, Ht ist 17,x% besser.
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  17. #15

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    Zitat Zitat von 3erAnlauf Beitrag anzeigen
    @Zellstoff: KWL war anfangs nicht angedacht, wegen €, wird mir aber immer sympatischer. Allerdings sagt mir jeder das braucht man nicht. Wäre das eigentlich was das mir bei KFW helfen würde? Der Primärenergiebedarf ist mit 6,x % besser als EnEV-Neubau angegeben, Ht ist 17,x% besser.
    KWL hilft "bei KfW70" aber...

    Das Thema Energieausweis und EnEV Berechnung ist komplex und es gibt viele Stellschrauben. Wärmebrücken (das macht rechnerisch ggf. sehr viel aus, ob pauschal, oder detailiiert gerechnet), Anlagenaufwandszahl (auch da kann man schön drehen) usw usf..

    Meine pers. Meinung: verzichte erst mal auf das ganze KfWxy Gedöns. Der Zinsvorteil ist am Ende meist marginal. Suche das Gesamtkonzept, das am besten zu Dir passt, lösgelöst von irgendwelchen KfW Förderungen. Wenn am Ende ein Konzept entseht, das dann auch KfW förderfähig ist, dann ok, wenn nicht, auch gut.

    Punkt 1: "Vernünftige" Dämmung (bzgl. Preis-Leistung). Der aktuelle H´t ist doch schon ganz ok; wenn noch "besser", deutlich teurer bedeutet, wird auch hier die rechnerische "Amortisation" schwierig.
    ST für WW ist Geschmackssache und hängt stark vom WW Bedarf ab (rechnerisch gibt das meist auch eine Amortisation >15a, zu Gas aber auch technisch eine sinnvolle Ergänzung, da gerade im Sommer der Wirkungsgrad einer GBWT stark sinkt. Ausserdem ist es einfach täglich "erlebte" Energieeinsparung).
    KWL = rein wirtschaftlich auch kaum sinnvoll, aber hoher Komfortgewinn.
    Pers. Meinung (und ich habe KWL): Schimmel kann man auch durch manuelles Lüften vermeiden, auch wenn man natürlich die 0,5 Luftwechsel/h nicht manuell hinbekommt. Die 0,5 sind aber auch nicht nötig zur Schimmelvermeidung.
    Der Komfortgewinn ist aber enorm, sich eben nicht um das lüften kümmern zu müssen bzw. im Winter auch nicht kurzzeitig frierend auf der Couch zu liegen, wenn grad mal wieder die Luft schlecht war und 5min quergelüftet werden musste oder morgens bei guter Luft im SZ aufzuwachen; schon schön.
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