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Bruchsteinmauer oder L-Steine...?

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  1. #1

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    Bruchsteinmauer oder L-Steine...?

    Hallo,
    wir haben vor unser Grundstück aufzuschütten, da unser Grundstück hangig ist. Deshalb müssen wir eine Stützmauer bauen die auf ca 20m, etwa 0,7m hoch sein muß. Auf dem entstehenden Plateau sollen unsere Autos stehen und ein Carport errichtet werden. Die Frage ist was ist von der Statik her besser zur Hangbefestigung die L-Steine oder doch eher eine Bruchsteinmauer mit etwa vielleicht 0,6m Tiefe.?
    Kann uns da jemand weiterhelfen?

    MFG
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  2. Bruchsteinmauer oder L-Steine...?

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  3. #2
    Avatar von axel50
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    wenn richtig, vor allem fachmännisch, ausgeführt funktioniert beides. ich denke das es eher eine Frage der optik ist, bzw. was sich besser in ihr gesamtkonzept einfügt. am besten einfach mal bei gala-bauer angebot einholen für diese zwei varianten.
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  4. #3

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    Es wird sicher auch davon abhängig sein,
    - wo und wie eine Absturzsicherung / ein Geländer tragfähig befestigt werden kann
    - ob die Fundamente für das Carport weit genug von der Stützmauer entfernt sind
    - wie weit weg von der Stützmauer die Fahrzeuge geparkt werden
    Je nach Hersteller und Typ sind maximale Belastungen oder oberen Ebene vorgeschrieben oder auch Mindestabstände von Verkehrslasten zur Stützmauer.

    Also: Grundriss zeichnen, Gebäude, Grenzen und Carport eintragen, Querschnitt durch den Carportbereich mit Stützmauer, Fundamenten, Geländer, etc. zeichnen und dann passende Bauweise auswählen und Standsicherheit nachweisen lassen.

    Gruß
    Holger
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  5. #4

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    Absturzsicherung bei 0.7m? Wirklich??
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  6. #5
    wasweissich
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    Als asgesprochener natursteinfetischist würde ich sagen . L-steine sind für den beschriebenen zweck das richtige.
    Richtig platz wird für ene gescheite trockenmauer sowieso nicht sein ....
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  7. #6

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    Zitat Zitat von SirSydom Beitrag anzeigen
    Absturzsicherung bei 0.7m? Wirklich??
    Rate ich das Alter des Kojoten und stelle mir Kinder mit Laufrad/Dreirad vor: JA!
    auch wenn die SBauO diese erst ab 1m haben möchte (Bayern: ab 50cm)

    Außerdem: zweitnutzungsmöglichkeit zum Fahrräder anstellen, Fußmatten aufhängen, Blumenkästen anhängen...

    Gruß
    Holger
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  8. #7

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    nach meiner Frage hatte ich auch mal recherchiert.. Wenn das tatsächlich direkt an Pflasterflächen oder so anschließt, dann ist es sicher sinnvoll. Aber wenn eine Pflanzung oder so davor ist.. aber dafür gibts ja auch Außnahmen in der BayBO.

    Ich denke grade an die Trockenmauer des Nachbarn meines Elternhauses, der sein Grundstück zwischen so ca. 2-3m abgegraben hat und eine (steile und schmale)Trockenmauer errichtet hat.
    Wahrscheinlich ist das weder genehmigt, noch Standfestigkeit nachgewiesen.. Eine Absturzsicherung wurde auch nie errichtet.

    Aber Back on Topic: Für den Fall das man selbst die Mauer nicht sieht wie beim TE:
    L-Steine, da idR günstiger und weniger Flächenverbrauch.
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  9. #8
    wasweissich
    Gast
    So issses
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  10. #9
    Themenstarter

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    ....die Fundamente für das Carport wären etwa 1m von der Mauerentfernt und wegen fahren das Auto wird ca bis auch etwa 1m an die Mauer ranfahren....., wegen der Absturzsicherung der Kinder hatten wir dann eh einen kleinen Zaun uns vorgestellt......
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  11. #10
    Avatar von alex2008
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    dann überlegt euch auch gleich mal Was für nen Zaun es konkret werden soll. Vorher überlegen kann einfacher sein als hinterher fragen wie denn am Besten befestigen
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  12. #11
    Themenstarter

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    Ok , wie kann man den Zaun den festmachen? Darf man in die L-Steine reinbohren? Statik beeinträchtigt?
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  13. #12

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    Hab ich schon öfter gesehen (heißt aber nix..) - meistens werden die Zaunpfosten an der Innenseite mit gößerem Abstand verschraubt, z.B. so
    Nur auf der Oberseite würd ichs nicht machen, rein Gefühlsmäßig, die Hebelwirkung von nem Zaunpfosten ist doch ganz ordentlich.
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  15. #13

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    Wenn man eine Winkelstützmauer aus Stahlbeton hat mit einem stabilen Wandkopf kann die Wandstärke so bemessen werden, dass auch ein Geländer oder ein Zaun (hier Windlasten beachten !) daran befestigt werden können. Idealerweise lässt man sich vom Hersteller die Lage der Bewehrung geben und passt das Bohrbild an.

    Zur befestigung eignen sich am besten Injektionsanker/Klebeanker mit Edelstahl-Ankern. Das Injektionsmaterial verschließt die Bohrlöcher vollstandig und dauerhaft und die Edelstahlanker vertragen auch sauren Boden und wechselnde Feuchtigkeit sehr gut. Ankergrößen und Abstände sind zu berechnen. Bei der Zaun-/Geländerplanung bitte das Rastermaß der Stützelemente gleich berücksichtigen. In den Fugen halten die Schrauben nicht so wirklich. Möglichkeit 2 zur Verankerung: Pfostenschuhe mit Betonschrauben.

    Alternativ kann man bei Vorhandensein eines stabilen Stützwandkopfes ein Geländer auch mit Einzelfundamenten verankern z.B. analog nach dem Muster GEL 7.
    Bei einem Zaun sind je nach Höhe ggf, größere Fundamente erforderlich. Vorteil der Einzelfundamente: Nach Abbau oder Umbau verbleiben keine Bohrlöcher/Ankerreste.

    Bei der Verwendung von Mauerscheiben kann ich mir auch Vorstellen, passsende Fundamente für die Carportstützen direkt hinter die Stützwand zu betonieren, den Carport zu vergrößern und das Geländer/den Zaun an den Carportpfosten zu befestigen. So erhält der verbleibende Meter auch eine Überdachung und bei korrekter Auswahl der passenden Mauerscheiben dürfen PKW bis an die Kante fahren. Siehe Kataloge, meist ziemlich weit hinten im Kapitel Statik / Einbauhinweise.

    Gruß
    Holger
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  16. #14
    Themenstarter

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    vielen dank für die wertvollen ideen...........
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