Ergebnis 1 bis 2 von 2

Haus aus den 70er Jahren

Diskutiere Haus aus den 70er Jahren im Forum Energiesparen, Energieausweis auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

    Registriert seit
    06.2014
    Ort
    Delmenhorst
    Beruf
    Landwirt
    Beiträge
    28

    Haus aus den 70er Jahren

    Hallo,

    wir wollen ein Reihenhaus aus den 70er Jahren kaufen. Wir werden es in den kommenden Tagen besichtigen und, falls es uns gefällt, werde ich ein weiteres Mal mit dem Bruder einer Kollegin (Bauingenieur und Baugutachter) das Haus begehen um es aus der sicht eines Fachmannes auf eventuelle Mängel zu untersuchen.

    Allgemein: Habt Ihr Tipps, worauf ich achten muss?

    Speziell:
    1. Könnte es sein, dass in solchen Häusern (Reihenhaus) beim Bau Asbest verwendet wurde (wenn ja, wo könnte es vorhanden sein)?

    2. Ich war bisher noch nicht im Haus, aber ich würde gerne Eure Meinung wissen, ob ich, wenn ich das Haus erwerbe, eine energetische Sanierung (nennt sich dass so?) durchführen muss oder ob der damalige Standard die heutigen Mindestanforderungen noch erfüllt (das DG ist als Wohnraum ausgebaut und sollte dementsprechend irgendwie gedämmt sein)

    Als Erklärung: Ich bin da nicht naiv, wir haben am Mittwoch eine erste Besichtigung mit der Besitzerin (Witwe eines pensionierten Arbeitskollegen von mir) und wenn es uns gefällt, werden wir mit dem Baugutachter nochmals das Haus durchgehen. Ich werde die Tage mehr wissen, freue mich aber auf Eure Einschätzungen. Ich habe auch ein wenig Bammel, letztlich ist es viel Geld (160.000€) für uns. Besonders beschäftigt mich die Frage, ob in einem soclhen Bau Schadstoffe wie Asbest oder irgendwelche Holzschutzmittel verbaut worden sind.

    Nun, ggf. habt ihr ja schon mal eine Idee!

    Danke und Gruss!
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  2. Haus aus den 70er Jahren

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2

    Registriert seit
    11.2010
    Ort
    Dkb
    Beruf
    thermische Bauphysik
    Benutzertitelzusatz
    Formularausfüller
    Beiträge
    3,722
    Die EnEV stellt ziemlich wenig Anforderungen auf für Leute, die nichts in ein Gebäude investieren möchten oder die nicht ohnehin Arbeiten durchführen (lassen).

    Nur, wenn das Dachgeschoß nicht ausgebaut ist und eine Dämmung der obersten Geschoßdecke, die den heutigen Mindestwärmeschutz (rund 4cm Dämmstoff) erfüllt, nicht vorhanden ist, gibt es eine Nachrüstverpflichtung auf U<=0,24W/m²K.
    Oder wenn Sie eine neue Heizung einbauen möchten, dann muss diese gewisse Mindestanforderungen (z.B. Brennwertkessel bei Öl und Gas, etc.) erfüllen.
    Wenn Sie aber die Fenster oder den Außenputz nicht erneuern, dann gibt es auch keine Anforderungen an die Fenster oder an den Außenputz. Wenn Sie das (ausgebaute) Schrägdach neu decken, dann gibt es Anforderungen an die Qualität der Wärmedämmung.

    Ob Maßnahmen im Rahmen einer Renovierung/Sanierung sinnvoll sind, ist eine andere Frage. Aber das hängt auch von Ihrem Anspruch an die Behaglichkeit und den Energieverbrauch, aber auch von Ihrem Geldbeutel ab.

    Und wenn man dann diese/Ihre Ansprüche/Möglichkeiten für das konkrete Objekt abgeklärt hat, kann man sagen, ob dieses Objekt für Sie auch diesbezüglich das richtige ist.

    Wir nennen das "Energieberatung"
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen