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Planungsphase Rücksprache Sachverständiger

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  1. #1

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    Planungsphase Rücksprache Sachverständiger

    Hallo zusammen,
    folgende Frage:
    ich bin Bauherr und bediene mich eines Planer. Der befindet sich aktuell in der Leistungsphase 3 gem. HOAI.
    Wir wissen jetzt schon, dass wir am Ende der Ausführung diverse Sachverständigenabnahmen brauchen werden.
    Der Planer möchte bereits im jetzigen Planungsstand schon Rücksprache mit einem Sachverständigen (TÜV oder dgl.) halten um evtl. verschiedenen Auslegungen von Vorschriften, welche zu den regulären Sachverständigenabnahmen Grundlage werden, vorzubeugen.
    Für mich als Bauherr würde das heißen, dass ich jetzt schon den Kontakt zw. Planer und Sachverständigen bezahlen müsste. Das möchte ich logischerweise nicht, weil ich der Meinung bin das es die Aufgabe des Planers sein muss so zu planen, damit es zum Zeitpunkt der Sachverständigenabnahmen keine "NoGo's" oder unterschiedliche Auslegungen von Vorschriften gibt.

    Sehe ich das falsch?

    Ich würde mich sehr freuen wenn wir an dieser stellen Gedankenaustausch betreiben könnten.
    Möchte aber auch nur um konstruktives Feedback bitten.

    Wenn es das Thema hier im Forum schon gibt, so habe ich es nicht gefunden, sorry.
    Wenn das Thema in der Falschen Gruppe ist so bitte ich das zu entschuldigen und bitte um Verschiebung, danke.

    Beste Grüße
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  2. Planungsphase Rücksprache Sachverständiger

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  3. #2

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    Zitat Zitat von HOAI 2013 Anhang 10 LP3
    b) Bereitstellen der Arbeitsergebnisse als Grundlage für die anderen an der Planung fachlich Beteiligten sowie Koordination und Integration von deren Leistungen
    Natürlich ist es sinnvoll, diese fachlich Beteiligten- bereist in LP 3 in die Planung einzubinden, insbesondere dann (ist ja nicht näher erläutert), wen es sich um Aufgaben aus Bereichen handelt, die nicht originäre Aufgabe der Hochbauplanung sind!
    Vorrangig wäre dafür zu nennen:
    • HLA
    • Elektro
    • Wärmeschutz
    • Statik
    • Fördermittel
    Ich weiß aich nicht, was dieser Geiz soll, denn wenn es nach Abschluß der Maßnahme Streit gibt, belastet der immer den Bauherren - egal wie es AM ENDE ausgeht.

    Dafür dann eine dreistellige Summe - mehr sollte der Mehraufwand bei einem normalen EFH eigentlich nicht betragen - einsparen zu wollen, ist schon sehr schräg.
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  4. #3
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    Hallo Herr Dühlmeyer,

    vielen Dank für Ihre Antwort.
    ich bin dakor, dass eine frühe Einbindung fachlicher Beteiligter sinnvoll ist. Dies wird von uns auch praktiziert (Sonderfachplaner und dgl.). Jedoch schuldet mir der Architekt (ist übrigens eine Planer-ARGE aus Arch., TGA und Statik) ein Werkerfolg und zwar von Planung über Ausschreibung und Ausführung bis Fertigstellung. Er hat seine Planung nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik und den öffentlich-rechtlichen Bestimmungen entsprechend und natürlich auch auf Basis der geltenden Normen und Vorschriften zu liefern.
    Daher ist es für mich nicht nachvollziehbar warum ich als Bauherr EXTRA-Geld in die Hand nehmen muss, welches zur Unterstützung meiner ARGE dienen soll.
    Seine zu liefernde Planung hat er so abzulegen, dass ein Sachverständiger zum Schluss nichts zu beanstanden hat.
    Wenn er sich nicht sicher ist, kann er den Kontakt zu einem Sachverständigen suchen - jedoch auch zu seinen Kosten.

    Beste Grüße
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  5. #4

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    Bei so einer Einstellung wünsche ich schon mal viel Freude bei der Zusammenarbeit im Fortgang des Projekts.

    Vor allem, da noch immer nicht klar ist (und sich somit unserer Beurteilung entzieht) um welchen Bereich sich denn der Sonderfachmann kümmern soll.
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  6. #5

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    Seine zu liefernde Planung hat er so abzulegen, dass ein Sachverständiger zum Schluss nichts zu beanstanden hat.
    ...wie bitte...?????
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  7. #6

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    hat mal was vernünftiges gelernt
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    Zitat Zitat von Thomas B Beitrag anzeigen
    ...wie bitte...?????
    nicht falsch verstehen, aber schuldet der Archi keine Planung, die später zu einer Ausführung nach den aaRdT führt? So habe ich die Aussage des TE gelesen und hätte ich auch so erwartet.
    Dass der Planer ggf. zusätzlich Fachwissen dafür einkaufen muss (das der AG zahlt) ist ein anderes Thema
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  8. #7
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    Zitat Zitat von Zellstoff Beitrag anzeigen
    Dass der Planer ggf. zusätzlich Fachwissen dafür einkaufen muss (das der AG zahlt) ist ein anderes Thema
    Genau darum geht's.
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  9. #8

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    Frage ich mal anders. Wie genau muss denn diese Planung sein, für die Baugenehmigung? Bsp: Wenn Elektro und Wasser nur rudimentär geplant wird, weil man es selber verlegen tut, und später keine großen Decken-/Wandstücke entfernt, wo liegt da das Problem?
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  10. #9

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    Es weiß ja eben keiner, was der Sachverständige im Nachgang sachverständigen soll.

    Geht es um z.B. den Grenzabstand/Abstandsfläche, dann sollte der Kollege das im Planungsverfahren so hinkriegen.
    Geht es aber z.B. um Fördermittel für irgendwelche Ausstattungen oder gar das Gesamtprojekt wie z.B. einen Kindergarten, dann ist das mal ganz sicher nicht im normalen Leistungsumfang des Planers enthalten und könnte im Zweifel von diesem als "Besondere Leistung" nach HOAI zusätzlich abgerechnet werden.

    Mich macht schon mal die Geheimniskrämerei um die Leitung des SV vorsichtig gesagt stutzig.
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  11. #10
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    Der Elt.-Planer will im jetzigen Planungsstand (Anfang Lph3) den Kontakt zu einem "Sachverständigen Elektro" herstellen um - ich sag mal so salopp - sich rückzuversichern, dass das was er jetzt plant dann später einer Sachverständigenabnahme auch konform geht.
    Die Sachverständigenabnahme brauche ich zum Schluss sowieso und kaufe diese auch ein, aber warum sollte ich dies zweimal tun?
    Ich kaufe mir doch schon das Fachwissen eines Planer ein von dem ich mir eben eine vollumpfängliche Planung erwarten kann.

    Beste Grüße
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  12. #11

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    Zitat Zitat von tobitobson Beitrag anzeigen
    .... von dem ich mir eben eine vollumpfängliche Planung erwarten kann.
    Ahnte ich es doch!!!

    Du hast eine Arge aus Architekt, TGA und Statiker. Eigentlich alle TGA-Büros, die ich kenne, machen keine Elektroinstallation. Dafür gibt es spezielle Eletrofachplaner.

    Wenn also aus irgendwelchen Gründen im Nachgang Abnahmen der Eltanlage nötig sind (Ex-Schutz, erhöhter Personenschutz, Blitzschutz, ...) und das Planungsbüro nicht ausdrücklich die Eltplanung im Auftrag hat, dann hat der AG für eine fachgerechte Elektroplanung zu sorgen.

    Ausserdem - nehmen wir mal an, der Vertrag wäre so, dass die Planer sich selbst mit dem SV abstimmen müssten - müsste der AG ja dem SV erst einmal einen Auftrag erteilen, damit sicher ist, wer denn am Ende das erstellte Werk begutachten wird!
    Nicht das die Planer jetzt z.B. Organisation A nehmen, dort alles klären und am Ende der AG Orga. B beauftragt, die dann alles völlig anders sieht.

    Aber mach Du mal - ich sag ja - viel Spass im weiteren Projektverlauf einer solchen Haltung!
    Wohin das führt, hat Seniór Lopéz vor viele Jahren bewiesen!
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  13. #12

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    Ein E-Projektant sollte schon wiessen was er tut. Dafür wird er ja bezahlt, dafür sollte er qua Ausbildung qualifiziert sein.

    Wieviele SVs sollen da herumwuseln? Für jedes Gewerk einer? Plus Architekt, TGA-Planer und Statikus?

    Nachher sind da mehr SVs auf der Baustelle als Handwerker.....holla.
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  14. #13
    feelfree
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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Du hast eine Arge aus Architekt, TGA und Statiker. Eigentlich alle TGA-Büros, die ich kenne, machen keine Elektroinstallation. Dafür gibt es spezielle Eletrofachplaner.
    Den hat er doch:

    Der Elt.-Planer will ...
    Warum jetzt ein E-Planer auch noch einen Sachverständigen braucht erschließt sich mir auch nicht.
    Aber vielliecht wäre es nützlich zu verraten, um was für ein Bauvorhaben es denn hier eigentlich geht?
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  16. #14

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    Wenn es echter Eltplaner ist, dann macht es micht um so stutziger, dass der in LP 3 !!! schon nach dem SV ruft.
    Bei Unsicherheit und LP 5 könnte ich dem TE vielleicht folgen mit Hosenträger zum Gürtel, aber in LP 3 .

    In LP 3 diskutieren wir über Entwürfe. Wenns da schon so heftig ist, dass der abnehmende SV ins Boot soll - dann aber holla die Waldfee.
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  17. #15
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    .. In LP 3 diskutieren wir über Entwürfe..
    das kannst du vergessen. je schneller, umso besser.
    guck dir die bewertung von lph 3 an - und das bissl
    geklecker in der achso tollen lph 4.

    ich geh davon aus, ein bauing., der vielleicht nicht
    gerade sein tägliches brot im efh-sektor verdient,
    durchaus organisatorisch einiges auf dem kasten
    hat - wenn der auch auch von werkvertraglichen
    pflichten (und involv. e-planer) schreibt, liegt
    die vermutung eines vernünftigen vertragswerks
    nahe.

    ich habe nirgends gelesen, dass der architekt auch
    fachfremde planungen, gar für lau, machen soll.

    wenn, wie aus dem zusammenhang zu entnehmen,
    der e-planer nicht den minimalumfang (jo, ich bin
    so boshaft und sag minimalumfang analog hoai) zu
    leisten bereit oder in der lage ist - dann stellt sich
    die frage nach kostenpflichtiger lehrstunde durch
    e. sv in lph 3 garnicht - warum soll der bauherr
    vorab belastet werden, wenn andere planer ihren
    job (insbes. beratungspflichten) vollständig machen?
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