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  1. #1

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    Dämmung Kaltdach - Konzept OK?

    Hallo,

    wir haben auf unserer Garage noch ein Stockwerk (ca. 6x4m), bei dem vor kurzem das Flachdach (als Kaltdach) komplett erneuert wurde. In den Dachüberständen befinden sich an allen 4 Seiten Lüftungsgitter für die Hinterlüftung. Dieser Raum soll wohnwirtschaftlich genutzt werden (Hobby- bzw. Partyraum) und somit muss natürlich auch das Dach (von Innen) gedämmt werden.

    Über die Umsetzung habe ich mit dem Bauingenieur (Planer), dem Zimmermann und einem weiteren Innenausbauer gesprochen. Jetzt lese ich hier im Forum ein bisschen quer und bin doch etwas verunsichert.

    Folgendes hatten wir geplant:

    - zwischen die Balkenlagen (Höhe 24-28cm) soll 160er Zwischensparrendämmung in WLG032
    - darunter eine Dampfsperre
    - anschließend Schalungsbretter und Gipskartonplatten

    Ist dieser Aufbau aus eurer Sicht OK so oder gibt es Verbesserungsvorschläge?

    Gerne nehme ich auch konkrete Materialvorschläge an.

    Danke für die Unterstützung,
    Mathias
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  2. Dämmung Kaltdach - Konzept OK?

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  3. #2
    Themenstarter

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    Hallo,

    leider keine Antwort bis heute :-(

    Es wäre schön wenn sich doch noch ein Experte äußern könnte. Ein einfaches Ok würde ja auch schon reichen...

    Danke!
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  4. #3
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    Zitat Zitat von Grenzi Beitrag anzeigen
    .. Ein einfaches Ok ..
    nö.
    mit der beschreibung kann nur ein hellseher was anfangen.

    die basics zum thema dach+dämmung (abgesoffene dächer..)
    hast du gelesen? verstanden?
    die links in meiner signatur (soweit relevant) ebenfalls?
    gut ..
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  5. #4
    Themenstarter

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    Hm, irgendwie hab ich geahnt, dass jetzt solche Antworten kommen.

    Natürlich bin ich kein "Bau-Experte". Und habe auch keine zeit und Lust ein solcher zu werden. Daher habe ich mich ja an die o.g. Fachleute gewandt, die mir dann übereinstimmend den genannten Vorschlag zur Dacherneuerung/-dämmung gemacht haben. Daraufhin wurde das Dach ja auch bereits komplett durch eine Fachfirma erneuert. Die Innendämmung wollen wir auf Basis dieses Konzepts selbst umsetzen.

    Ich bin eher zufällig auf die kontroversen Diskusionen/Meinungen zur Kaltdachdämmung hier gestoßen. Daher meine Nachfrage.

    Ich kann sicherlich auch noch zu 5 weiteren "Bau-Experten" gehen, wobei aus meiner Sicht 3 ja ausreichen sollten.

    Über Themen zu "abgesoffenen dächern" bin ich noch nicht gestolpert. Ein Link wäre jetzt schön.

    Vielen Dank.
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  6. #5

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    Zweiter Rettungsweg ist vorhanden?
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  7. #6
    Avatar von saarplaner
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    Ich finde die Anspruchshaltung des TE schon recht unverschämt.
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  8. #7

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    ich sehe in dieser Art von Konstruktion auch ein gewisses "Diskussionspotential".


    In Ihrem Beitrag fällt mir aber das auf:
    Zitat Zitat von Grenzi Beitrag anzeigen
    Natürlich bin ich kein "Bau-Experte". Und habe auch keine zeit und Lust ein solcher zu werden.
    ...
    Die Innendämmung wollen wir auf Basis dieses Konzepts selbst umsetzen.
    keine Zeit und Lust und trotzdem bauhandwerklich tätig werden wollen? Vorsichtig ausgedrückt: ich bin nicht sicher, ob das zusammenpasst.



    und:
    Zitat Zitat von Grenzi Beitrag anzeigen
    Über Themen zu "abgesoffenen dächern" bin ich noch nicht gestolpert. Ein Link wäre jetzt schön.
    Einen Link zu einem "abgesoffenes-Kaltdach"-Thema habe ich gerade nicht. Dafür ein paar Bilder:
    CIMG1082.jpg
    leider etwas unscharf. Aber ein Holzfeuchtegehalt von 37 M.-% sollte zu denken geben.

    CIMG2613.jpg
    selbsterklärend, denke ich...
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  9. #8
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    Es ist ja wirklich schade, dass es erst zu antworten kommt, wenn wir vom rein fachlichen etwas abschweifen :-(

    Aus meiner Sicht bin ich den richtigen Weg gegangen. Ich habe mich konkret und persönlich an reale Experten gewandt und von denen ein konkretes Konzept/Arbeitsanleitung bekommen. Aus reinem Bauchgefühl habe ich im Internet etwas quergelesen und bin halt hier hängen geblieben.

    Ich selbst bezeichne mich als Heimwerker. D.h. ich kann die Anleitung gut umsetzen. Mit keien Zeit und Lust beziehe ich mich auf den theoretischen Teil. Ihr macht ja sicherlich auch kein Kochkurs, wenn ihr ein Ei braten wollt :-)

    Daher war mein Anliegen ob ich mit meinem Bauchgefühl richtig liege oder ob das mir genannte Konzept umsetzbar ist.

    Da ich jetzt aber bezweifle eine konkrete Antwort zu bekommen habe ich doch noch einen Termin bei einem Energieberatungszentrum der Handwerkskammer vereinbart.

    Grüße!
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  10. #9

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    ich bin nicht sicher (naja, eher glaube ich es nicht), dass Sie in einem Energieberatungszentrum konkrete Antworten bekommen.
    Dort wird man Ihnen eher pauschale Antworten auf Fragen zur Energieeinsparung geben.

    Entscheidend für die Frage, ob ein Aufbau dieser Art funktioniert, ist eine funktionierende Hinterlüftung. Also ein regelmäßiger Luftaustausch mit dem Außenklima.
    Da Sie aber ein Flachdach bauen wollen, fehlt mir (im Gegensatz zum Steildach) da der Höhenunterschied als Antrieb für diese Hinterlüftung. Je größer die Hinterlüftungslänge, desto problematischer.

    Also sind Sie ja fast auf Windanströmung als Antrieb angewiesen. Und dann müssen die Lüftungsöffnungen auch dazu passen, so dass ein Luftwechsel stattfindet. Aber ohne, dass es selbst bei Regen+Starkwind Niederschlagswasser in die Hinterlüftungsebene drückt.

    Auch der weitere Aufbau nach oben entscheidet für die Dauerhaftigkeit. Wir müssen im Hinterlüftungsraum ja mit Feuchtigkeit rechnen. Also müssen die Materialien dort möglichst unproblematisch sein.

    Aber was schreibe ich... ist ja alles Theorie...
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  11. #10
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    Das ist schon mal eine konkrete Antwort. Vielen Dank!

    Die o.g. Theorie ist mir bekannt. Daher haben wir das Dach ja auch von einem Bauplaner planen lassen und anhand dieses Planes von einem Zimmermann umsetzen lassen. Das neue Dach ist also schon drauf.

    Das Dach hat an allen 4 Seiten ca. 30cm Überstand. Die Unterseite ist mit Nut-Feder-Brettern verkleidet. Dazwischen befinden sich umlaufend Lüftungsgitter. Dieses sollen (angelblich) für die Hinterlüftung ausreichen. Bei Bedarf kann ich auch ein Foto einstellen.

    Das es im Hinterlüftunsgbereich auch feucht werden kann (z.B. Kondensat) war auch mein Gedanke. Daher meine anfangs gestellte Frage ob es OK ist, einfach von unten Zwischensparrendämmung einzubringen (die dann ja auch mal feucht werden könnte) oder ob darüber noch eine Folie sollte oder wie auch immer. Daher wollte ich auch gerne konkretere Materialempfehlungen.

    Bei diesem Energieberatungszentrum habe ich mit meinen konkreten Fall angefragt und sie sagten mir, ich bin bei ihnen genau richtig. Ich will es mal hoffen. Den Termin habe ich leider erst Ende August, da ich auch bald im Urlaub bin.

    Dann freue ich mich auf weitere konstruktive Antworten :-)
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  12. #11

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    hallo
    geplant ja / vielleicht, diffusionsberechnung wer was wie gemacht oder nicht?
    einfach hier eine antwort ja/nein auf eine dürftige konzeptvorstellung zu erhalten funzt ganz einfach nicht.
    schon mal was von sd-werten gehört bei materialangaben. plastetüte unter dem gipskarton ohne weitere angaben neenee.
    und zum wiederholten mal die planung des einbaues der damfsperre und der herstellung der winddichtigkeit muß eigentlich vor dem zuschneiden der ersten hölzer in trocknen tücher sein.
    planung auf zuruf / zufall wird nix.

    gruss aus de pfalz
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  13. #12
    Themenstarter

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    Konkrete Planungsunterlagen haben wir nur für das Dach erhalten. Berechnungen oder konkrete Materialangaben für den weiteren Ausbau haben wir nicht. Das wurde nur mündlich besprochen so wie ich gleich im ersten Beitrag geschrieben habe. Wir haben wirklich nur die Angaben erhalten Zwischensparrendämmung WLG032 rein und dann Dampfsperre. Erschien mir (zumindest zum damaligen Zeitpunkt) auch plausibel.

    Somit haben wir also quasi de facto nichts in der Hand und das Holz ist auch nicht für was-auch-immer vorbereitet. Was nun, woher oder von wem bekomme ich jetzt (also nachträglich) die notwendigen Angaben/Berechnungen?

    Grüße,
    Mathias
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  14. #13

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    hallo
    planer an den ohren durch den bau ziehen und solange auf den kopf hauen bis genaue angaben/berechnungen rausfallen.

    gruss aus de pfalz
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    ich muss meinen/diesen Beitrag ergänzen:
    Zitat Zitat von Alfons Fischer Beitrag anzeigen
    Entscheidend für die Frage, ob ein Aufbau dieser Art funktioniert, ist eine funktionierende Hinterlüftung.
    und zwar um das:
    entscheidend für die Frage, ob ein Aufbau dieser Art funktioniert sind auch die Detailausbildungen und Anschlüsse und die Qualität der Ausführung der Dampfsperre. Stichwort Flankendiffusion und Luftdichtheit.
    Über Flankendiffusion beispielsweise kann es zu empfindlichem Feuchteeintrag in die Konstruktion kommen, was natürlich nicht gewünscht ist.
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  17. #15
    Themenstarter

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    Ob die "Fachleute" die man zugezogen hat wirklich Fachleute waren, merkt man leider erst immer hinterher. Ist ja z.B. im KFZ-Bereich auch nicht anders...

    Zitat Zitat von Alfons Fischer Beitrag anzeigen

    entscheidend für die Frage, ob ein Aufbau dieser Art funktioniert sind auch die Detailausbildungen und Anschlüsse und die Qualität der Ausführung der Dampfsperre. Stichwort Flankendiffusion und Luftdichtheit.
    Über Flankendiffusion beispielsweise kann es zu empfindlichem Feuchteeintrag in die Konstruktion kommen, was natürlich nicht gewünscht ist.
    Das klingt für mich doch schon mal danach, dass es mit meiner Konstruktion machbar ist, wenn man die notwendigen Materialien benutzt und diese natürlich auch korrekt installiert. Ist das nicht ein Ansatz?
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