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  1. #1

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    Frage Terrassenbau auf Betonplatte - Gefälle-Estrich notwendig?

    Hallo zusammen!

    Ich bin stolzer Besitzer einer renovierten Doppelhaushälfte. Nun steht die Terrasse an. In meinem jugendlichen Leichtsinn habe ich mir eine Betonplatte (knapp 30 qm) vors Wohnzimmer betonieren lassen. Über zwei kleine Stufen geht’s dann in den Garten (siehe Fotos).
    (mittlerweile wurde mir schon gesagt, dass ich mit einer verdichteten Kiestragschicht wahrscheinlich besser bedient gewesen wäre ...aber jetzt kann ich das Ding auch nicht mehr wegsprengen!)

    Die Betonplatte hat 2% Gefälle, aber leider auch Bereiche, die nur 1 % aufweisen. :-(

    Ursprünglich wollte ich SELBER Beton- oder Granitplatten (40x40) mit Hilfe von Plattenlagern auf der Betonplatte verlegen.

    Nachdem mit aber nun gedämmert ist, dass 1% sakrisch wenig Gefälle ist, habe ich einen Terrassenbauer zu Rate gezogen.

    Er schlägt folgenden Aufbau vor:

    • 2 Schichten Drainmatten inkl. Kleber
    • Terrassenplatten auf Einkornbeton verlegen und verfugen



    Ersetzt dieser Aufbau den wohl eigentlich notwendigen Gefälle-Estrich?

    Wie muss das Verfugungsmaterial beschaffen sein? Offenporig?

    Gibt es hier vielleicht auch Menschen, die den ursprünglichen Plan (Belag „locker“ auf Plattenlager) trotz des geringen Gefälles für sinnvoll halten? (hätte halt den Vorteil, dass ich das selber machen könnte).


    Ich würde mich über Ratschläge sehr freuen!
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  2. Terrassenbau auf Betonplatte - Gefälle-Estrich notwendig?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Lebski
    Gast
    Läuft das Wasser ab, ohne grössere Pfützen?
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  4. #3

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    Und schon die Anschlußhöhen völlig versemmelt... Den Typen, der dir die Platte betoniert hat sollte man in den Hintern treten...

    Leider wäre Abreißen das Beste, du hast ein riesen Problem an der Türen, du wirst da erst mal für ein paar hundert Euro einen Anschluß an der Wand und besonders an der Türe zaubern lassen müssen sonst kommen die Probleme schneller als du gucken kannst....

    Beton an der Wand sauber schleifen, grundieren, mit Flüssigkunststoff 18 - 20 cm hoch an der Wand abdichten. Und die Türe auch mal direkt wasserdicht einpacken.

    immer wieder der gleiche Scheiß, ob dieser Mist mit den Anschlußhöhen jemals aufhört? Irgendwann muß doch der letzte Depp auf dem Bau begriffen haben was das ist...
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  5. #4
    wasweissich
    Gast
    2 Schichten Drainmatten inkl. Kleber
    Terrassenplatten auf Einkornbeton verlegen und verfugen
    die schlechteste variante .
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  6. #5
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Lebski Beitrag anzeigen
    Läuft das Wasser ab, ohne grössere Pfützen?
    Grundsätzlich läuft das Wasser schon ab, aber flache Pfützen trocknen halt etwas verzögert ab. Kann man auch an der Moos-/Algenbildung auf den Fotos erkennen. Es ist aber auch ein schattiges Eck.
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  7. #6
    Themenstarter

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    "Beton an der Wand sauber schleifen, grundieren, mit Flüssigkunststoff 18 - 20 cm hoch an der Wand abdichten. Und die Türe auch mal direkt wasserdicht einpacken."

    Vielen Dank für den Hinweis. Verstehe ich Dich richtig?
    Wenn man auf einen besonders sorgfältig aufgeführten Hausanschluss achtet (Wasserrückstau vermeiden), ist dann der Aufbau mit Drainagematten und Einkornbeton auch bei 1 % noch einigermaßen vertretbar? Ohne dass ich mich in 5 Jahren aus Frust über Bauschäden aus dem Kellerfenster stürzen muss?
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  8. #7
    Themenstarter

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    Welchen Aufbau würdest Du denn empfehlen?
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  9. #8

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    Wie der Aufbau sonst sein muß? Halte ich mich raus.

    Aber vom Abdichten, da verstehe ich mein Geschäft... Und ich weiß, das Mauern und Fenster, die so im Wasser stehen schadensträchtig sind. Z.B. der Übergang Fenster-Mauerwerk, da läuft es dann garantiert rein, das ist nicht für so eine Belastung ausgelegt...
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  10. #9
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von wasweissich Beitrag anzeigen
    die schlechteste variante .
    Welchen Aufbau würdest Du denn empfehlen?
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  11. #10
    wasweissich
    Gast
    die betonplatte weghauen und eine normal gebetete terrasse mit einer umlaufenden blockstufe als einfassung bauen .

    das wäre die beste variante .

    was ich bei der vergurkten betonplatte (die höhe passt eigentlich nur zum wegstemmen) machen würde ? mich wegdrehen und bitterlich weinen .
    oder ein holzdeck aufschtauben .
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  12. #11

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    Leider hat Josef recht, der die Platte gegossen hat hat völligen Mist gebaut, es passt keinerlei Anschlußhöhe, du kannst im Grunde echt nur Holz aufdübeln...
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  13. #12

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    wenn ich mir das anschaue, bleiben gute 40 mm als aufbauhöhe für den belag am fenster. da wurde bei der arbeit tief und fest mit offenen augen gepennt!

    oder hast du etwa diese anschlusshöhe vorgegeben?
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  14. #13

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    Im Grunde ist der Abbruch die einzige Lösung für diese völlig verplante Betonplatte, da stimmt im Grunde nix dran. Jegliches Aufbauen auf dieser Platte ist verbranntes Geld
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    wasweissich
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    mit ruhm bekleckert hat sich der betonierer nicht .....
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  17. #15
    Themenstarter

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    Ohje! Das sind ja harte Ansagen!
    Ich hab's schon befürchtet. Trotzdem danke für Eure Einschätzungen!
    Zur Frage von Rolf: Nein, ich habe die Anschlusshöhen nicht vorgegeben, sondern mich auf die "Fachkenntnis" des Betonbauers verlassen.

    Ich sehe also nun folgende Möglichkeiten:

    Variante 1: Betonplatte wegkompressern (meine Wut könnte ich hier sehr gut abreagieren ...)
    Variante 2: Holzdecke draufschrauben
    Variante 3: Terrassenplatten "lose" mit Plattenlager legen

    Wenn ich jetzt seeeehr auf eine vorzügliche Wassersperre zum Haus hin achte ( "Beton an der Wand sauber schleifen, grundieren, mit Flüssigkunststoff 20 cm hoch an der Wand abdichten. Und die Türen auch wasserdicht einpacken"), könnte ich dann nicht doch Terrassenplatten mit Plattenlager lose draufbauen?
    Hätte den Vorteil, dass ich an den kritischen Stellen immer mal drunterschauen könnte, wie's denn gerade so ausschaut mit dem Wasserabfluss ...

    Und falls es gar nicht funktioniert, könnte ich zumindest die Platten an sich retten, bevor ich dann womöglich doch das putzige Betonding weghämmere oder zuschleife ... Muss ich bei der Verwendung von Plattenlagern auf die Betonplatte so eine blöde Drainagematte legen?

    Plattenmaterial: Ich würde evtl. Feinsteinzeug-Keramik-Platten nehmen, dass ich wenigstens vor Ausblühungen meine Ruhe hab. Und die sind ja auch nur 3 cm dick.

    Oder was meint das geschätze Fachpublikum? Granitplatten? Gute Betonplatten?
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