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Feuchter Kellersockel an Innenwand

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  1. #1

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    Feuchter Kellersockel an Innenwand

    Hallo,
    wir haben bei unserem Haus (50er Jahre) eine Perimeterdämmung angebracht und in dem Zusammenhang neu abgedichtet.
    An einigen (neu verputzten) Innenwänden tritt jetzt Schimmelbildung auf- und zwar nur im Sockelbereich. Am stärksten betroffen
    ist allerdings eine Innenwand. Sind uns nun unsicher ob das aufsteigende Feuchtigkeit ist- die Bodenplatte konnten wir ja
    nicht nachträglich abdichten oder ob es ggf. auch Tauwasser ist weil naturgemäß der Sockelbereich ja auch der kühlste
    Punkt sein sollte. (Wie) lässt sich das feststellen?
    Tut man nichts ist die Luftfeuchtigkeit im Keller aktuell 75%, wir haben eine feuchtegesteuerten Luftentfeuchter den wir
    gelegentlich anwerfen aber nicht regelmässig. Ich gehe davon aus, daß die Perimeterdämmung den Keller etwas wärmer
    hält als vor der Sanierung und frage mich, was eine mögliche Verbesserung bringen kann. Ja- Ursache bekämpfen Von Injektionen
    halte ich nicht so viel zumal erst einmal festzustellen wäre ob das Wasser von unten kommt. Symptome bekämpfen:
    - Konsequentes Entfeuchten und/oder bei den betroffenen Sockeln eine lokale Beheizung (Heizkabel, einen separaten
    Heizkreis der FBH hinführen?)
    Bin für jeden Tipp dankbar!
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  2. Feuchter Kellersockel an Innenwand

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  3. #2
    Avatar von Sebastian85
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    Da der Keller vor kurzem abgedichtet wurde, kann nur davon ausgegangen werden, dass die Feuchtigkeit auf der Innenseite entstanden und nicht von außen hineingekommen ist.
    An Sockeln und Fugen entstehen oft Wärmebrücken, welche die Wärme nach außen leiten, dementsprechend kühlt die Wand an der Innenseite schnell aus.
    Die Innendämmung leitet den Taupunkt in die Innenseite dess Raumesn, so dass zu vermuten ist, dass die durchdringende Feuchtigkeit leider hinter der Dämmung kondensiert. Das bekommt ihr nicht so leicht weggelüftet und es kommt zur Schimmelbildung.
    Man könnte jetzt Heizkabel einsetzen, welche die Wände aufheizen. Dadurch wird das Kondenzwasser weggeheitzt und die Schimmelbildung verhindert.
    Ich empfehle den Einsatz eines zusätzlichen Heizkabels, welches im Fußbodenbereich der betroffenen Wände verlegt wird und die Wände von unten her aufheizt. Dadurch wird die Kondensation der Feuchtigkeit verhindert und somit

    Auf der anderen Seite schriebst du, dass eure Bodenplatte noch nicht abgedichtet wurde, wie wäre es, wenn ihr den Schritt zur Dämmung erst einmal in Anspruch nehmt`? isdochegal seht ihr verschiedene Möglichkeit zur Abdichtung einer Bodenplatte. Im Reiter nachträgliches Abdichten ist eine Möglichkeit genannt, den Boden flächig mit einer Dichtungsmasse zum Aufstreichen abzudichten.
    Geändert von R.B. (21.07.2014 um 12:08 Uhr) Grund: Werbung entfernt
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  4. #3
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    Hi,
    danke für die Antwort. Sorry- ich habe es nicht genau genug beschrieben Wir haben eine Perimeterdämmung von AUSSEN vorgenommen, die Wände dürften also
    tendenziell wärmer sein. Allerdings ist die am stärksten betroffene Wand eine Innenwand an der quasi nichts geändert wurde.
    Was mich irritiert- wir haben einen Kalk-Zement-Leichtputz verwendet und eine Silikatfarbe und ich dachte das könne gar nicht schimmeln? Andere (nicht neu verputzte)
    Wände sind im Sockelbereich auch etwas feucht aber Schimmel ist mir noch nicht untergekommen...
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  5. #4

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    ein paar Fotos wären hilfreich, damit man sich mal was vorstellen kann.
    Auch ein Grundriss und ein Schnitt mit jeweils eingetragener Lage der Feuchteflecken.
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  6. #5

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    Bist Du Dir sicher, dass es Schimmel ist. Welche Farbe? Könnten evtl. auch Mineralsalzausblühungen sein.
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  7. #6
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    Fotos gerne, anbei. Es handelt sich um die Wand im 14,28m2 Keller "oben" sprich eine Innenwand. Auf der Rückseite der Wand ähnliches Problem nur nicht so massiv- das ist aber auch der Gang mit Treppe zum Haus -> tendenziell vielleicht etwas wärmer. Ich habe mal ein Eichenbrett lehnend an der Wand gelagert- dahinter kam sofort grüner Schimmel (anders als der auf dem Foto der an einer völlig freien Wand entsteht)

    k1.jpgk2.jpgk3.jpg
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  8. #7

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    Hallo!
    hab nicht viel Ahnung von Schimmel aber mir hat diese Infoseite weitergeholfen.

    Werbelink entfernt

    Vielleicht hilft sie dir auch. Viel Erfolg mit der Schimmelbekämpfung

    lg Fitzi87
    Geändert von JamesTKirk (28.07.2014 um 09:48 Uhr) Grund: Werbelink entfernt. Bitte per PN an TE schicken.
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  9. #8

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    Also erst mal wird es durch die Dämmung nicht automatisch wärmer. Falls ihr im Keller heizt, bleibt die Wärme nur länger erhalten...

    Die Frage ist, wie der Aushub wieder verfüllt wurde. Wenn es vorher Lehm war und nachher nur mit Sand aufgefüllt wurde, sammelt sich das Wasser nun genau an der Stelle, wo Dämmung und Abdichtung aufhören...


    MfG, Sven

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  10. #9
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    Hab mit dem Aushub wieder verfüllt. Ich habe nicht das Gefühl daß es jetzt feuchter ist- sondern daß es jetzt schimmelt- feucht war es schon immer wie die Massnahmen des Vorbesitzers zeigten (Styropor von innen, Holzpaneele davor, Holpaneele im Sockelbereich). Ich habe gestern eine üble Sache entdeckt- habe neue Schwerlastregale mit Holzböden im Keller, die untersten zwei Böden sind völlig verschimmelt. Kartons die drauf standen sind nicht modrig und auch nicht schimmlig- nur das Holz....
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  11. #10

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    Ich glaube das Problem haben viele. Bei mir sind auch die Böden der Regale verschimmelt. Liegt an der feuchtenwarmen Luft die über viele undichte stellen in den Keller gelangt. Habe bei mir einen luftentfeuchter im Einsatz
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  12. #11

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    Vermutung:
    Durch die Außendämmung der Kellerwand ist der Keller jetzt tendenziell wärmer und die warme Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen. Da der Sockelbereich sich nicht geändert hat, habt ihr den Temperaturgradienten erhöht und somit einen innenliegenden Kondensationszyklus geschaffen. Warme Luft nimmt die Feuchtigkeit auf und kondensiert wieder an den feuchten Stellen -> mehr Feuchtigkeit -> Schimmel/Stockflecken. Ich würde das erstmal versuchen mit einem Luftentfeuchter in den Griff zu bekommen, bevor ich die nächste Baustelle aufmache.

    LG
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  14. #12

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    An einigen (neu verputzten) Innenwänden tritt jetzt Schimmelbildung auf- und zwar nur im Sockelbereich. Am stärksten betroffen
    hallo
    wenn die wände jetzt neu verputzt wurden dann ist doch der alte putz runter gekommen.
    hast du da so was wie eine horizontalspere ca. 20 cm über dem kellerboden gesehen?
    baujahr 50 er lässt mich vermuten, dass der bauablauf so war.
    streifenfundamente wurden betoniert.
    dann wurde mit dem ´mauerwerk begonnen und auf der 1. schicht eine teerpappe als horizontalsperre verlegt.
    bodenplatte wurde erst nachträglich eingebracht.
    d.h der erste stein ist und bleibt immer feucht . durch die putzschicht über die horizontalsperre weg kann das wasser jetzt weiter hochziehen.
    das rumeiern mit kalt und warm bringt garnix.
    um den bereich mit feuchtigkeit einzugrenzen muss der putz genau auf der höhe der horizotalsperre getrennt werden und eine fuge ausgebildet werden.
    je nach steinart, geldbeutel und deinen ansprüchen kann man dann weitere massnahmen für die ersten 10 - 20 cm unterhalb der fuge überlegen.

    gruss aus de pfalz
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  15. #13
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    Hi, @Gunther ja die Horizontalsperre gibt es. Ob die noch komplett funktionsfähig ist sei dahin gestellt... Ich habe inzwischen eine andere Theorie- obwohl ja nahezu einhellig gesagt wird "im Sommer Fenster zu" glaube ich, daß das eben bei VON "INNEN" feucht werdenden Kellerräumen der falsche Weg ist. Klar- in einen trockenen Keller holt man sich damit Feuchtigkeit. Aber bei kapillar feuchten Kellern mit ohnehin hoher Luftfeuchtigkeit bringt die Luftzirkulation m.E. viel mehr. Ich komme darauf weil diverse Nachbarn mit ähnlichen Kellern keine Probleme habe- Ihr Argument "aber bei mir stehen die Fenster auch offen" Ich habe alte zugige Kellerfenster ersetzt durch neue und das Gefühl, in manchen Räumen schwitzt/kondensiert es halt im Sockelbereich- einfach nur weil der kühl ist und auch kein Luftaustausch da ist. Ich habe jetzt testweise die Fenster auf Kipp- und schlechter sind meine Luftfeuchtigkeitswerte dadurch auch nicht. Und da sich der Keller ja tendenziell auch etwas erwärmt hat man physikalisch gesehen weniger Tauwasser. Optimal wäre natürlich auch in dieser Konstellation nur bei trockener Aussenluft zu lüften- aber mal ehrlich- das ist nicht praktikabel. Deshalb auch meine Vermutung daß es bei den Nachbarn klappt einfach weil sie vielleicht ein paar Stunden Feuchtigkeitseintrag haben aber auch etliche Stunden (ohne dran denken zu müssen) einen positiven Effekt. Ich tendiere jetzt dazu, eine feuchtegesteuerte automatische Lüftung zu installieren. Es gibt Lösungen mit Innen- und Aussensensoren die die Luftfeuchtigkeit messen und in Abhängigkeit davon Lüfter steuern. Diese würde ich in die Kellerfenster montieren- das ist die einfachste Lösung ohne große Kernbohrungen machen zu müssen. Im Endeffekt wie bei einer Wohnungslüftung- wo am meisten Feuchtigkeit anfällt ein Abluftlüfter und zum Nachströmen an entfernter aber strömungstechnisch verbundener Stelle eine Zuluft. Kostet auch sein Geld, klar- aber die Lüfter brauchen viel weniger Strom als die Luftentfeuchter (ich habe einen Comedes, bräuchte aber eigentlich noch einen zweiten dazu, jeweils 600W (läuft nicht permanent sondern ist auf 65% Luftfeuchtigkeit eingestellt, springt aber schon oft an) und der eine zieht bei mir in 2-3 Tagen locker 5L und muss entleert werden (gut, könnte man auch fest anschliessen). Aber eine vollautomatische Lösung wäre mir einfach lieber.
    Hat jemand Erfahrung damit?
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