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  1. #1

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    Verluste von Leitungsschutzschaltern im Vergleich zu Schmelzsicherungen Neozed

    Kennt sich jemand mit den Verlusten von Leitungsschutzschaltern im Vergleich zu Schmelzsicherungen Neozed aus (gewöhnlicher Absicherungsbereich 16 A - 35 A). Es stellt sich die Frage, ob es hinsichtlich der Verluste besser ist bei "fest angeschlossenen Geräten" wie
    (a) Durchlauferhitzern
    (b) Elektroherden
    (c) Unterverteilungen
    statt Leitungsschutzschaltern Schmelzsicherungen Neozed einzusetzen. Bei (a)-(c) ist bei mir noch nie der Leitungsschutzschalter angesprungen.
    Gerade bei hohen Strömen ist das Problem sicher interessant.
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  2. Verluste von Leitungsschutzschaltern im Vergleich zu Schmelzsicherungen Neozed

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  3. #2

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    Welche Verluste erwartest Du denn? Und selbst Schmelzsicherungen dürften einen endlichen Widerstand haben.
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  4. #3
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    Das beide (sowie auch die Leitungen selbst) Verluste haben ist mir klar, nur interessiert mich brennend, ob Leitungsschutzschalter einen höheren Verlust als Schmelzsicherungen Neozed haben.
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  5. #4
    Avatar von Fassade
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    Welche Verluste aus einen vielleicht höheren Widerstand?
    Willst du Strom sparen dadurch?
    Nimm doch ein Messgerät und mess doch einfach mal nen 63er Automat und ne 63er Sicherung... Glaub nicht das es da vom Hersteller was gibt.

    Und ob eine Sicherung auslöst liegt allein am Schleifenwiderstand und damit am Kurzschlussstrom und kann anhand von Tabellen nachvollzogen werden. So weiss man welche Sicherung wie lange hält bei welchen Strom.

    Nen 63er Automat nehm ich höchstens für ne CEE ein D02 Element ist immer billiger ab einer bestimmten Grösse.

    Eine UV mit LSS abzusichern ist auch sinnfrei aufgrund der nicht vorhandenen Selektivität von LSS untereinander, dann eher SLS.

    (a) bis 20A LS dann D02
    (b) Vorgabe 20A also LS
    (c) SLS oder D02

    Nachtrag: Ich würde beim D02 Element einen höheren Widerstand erwarten.
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  6. #5

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    Steht dazu keine Angabe in den Datenblättern?
    Allerdings tragen Klemmstellen/Kontaktstellen, Leitung etc. zum Gesamtwiderstand bei.
    Der Widerstand der Schmelzsicherung allein nützt daher wenig.
    Ist aber eine interessante Fragestellung...
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  7. #6
    Avatar von Fassade
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    Doch hier Seite 6 http://www05.abb.com/global/scot/sco...02157D0102.pdf

    https://support.automation.siemens.c...1231509688.pdf

    Und hier D02 wie erwartet höhere Werte. Pv LSS 4,8W: D02: 5,3W bei je 63 Ampere

    Sicher trägt das alles bei aber mit einer einfachen Schleifenmessung rauszufinden.
    Wobei wohl kein Gerät die Auflösung hat die minimalen Unterschiede LSS D02 zu messen.

    Hier kann man sich auch die Kennlinien anschauen.
    Geändert von Fassade (15.07.2014 um 18:25 Uhr) Grund: D02 hinzugefügt.
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  8. #7

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    Zitat Zitat von Sanierung2012 Beitrag anzeigen
    ...
    Ist aber eine interessante Fragestellung...
    Was ist interessant daran zu erfahren, ob ein Bauteil 0,001 oder 0,0001 Ohm hat?
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  9. #8
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    Die Frage an sich ist interessant, welche der beiden Sicherungsarten die geringere Verlustleistung hat.
    Nach den Tabellen bei Hager
    http://www.hager.de/produktkatalog-n...ysteme/253.htm
    hat ein LS bei einem Stromfluß von 16 A ca. 2,4 W (32 A ca. 3,81 W) Verlustleistung.
    Eine entsprechende Neozed D01 hat bei 16 A mit 2,1 W etwas weniger Verlustleistung, bei 32 A [D02] mit 3,9 W dagegen etwas mehr.
    Der Unterschied ist also zu vernachlässigen. Gegen die Neozed spricht die 1,5-fache Breite (27 mm zu 17,5 mm).
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  10. #9
    Avatar von Fassade
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    Interessant? Okay.
    Aber was hat man davon bzw was willst du damit machen?
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  11. #10

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    Ich finde daran interessant, sich dazu überhaupt Gedanken zu machen, welches Leitungsschutzelement die geringere Verlustleistung hat.
    Das habe ich mir bisher nie überlegt.
    Man könnte bei signifikanten Unterschieden hinsichtlich Verlustleistung optimieren, wenn entsprechend viele hoch belastete Sicherungselemente vorliegen.
    Das wird aber wohl in einem EFH eher nicht der Fall sein (der hier Beispielhaft angeführte 63A LSS kommt bei uns z.B. nirgends vor, das Erdkabel in der Straße stellt pro Außenleiter "gerade 'mal" 100A bereit).
    Den herstellerseitig angegebenen Werten zu Sicherungseinsätzen kann ich nicht entnehmen, ob Pv für den "nackten" Sicherungseinsatz gilt oder inkl. Träger gemeint ist (ich vermute ersteres, so dass letztlich das betriebsbereite Element inkl. Träger, Paßhülsen usw. maßgeblich ist).
    Es scheint also so zu sein, dass insgesamt gesehen (ohne nachzumessen, für die Bestückung der Verteilung) der LSS die geringere Pv hat und weitere Vorteile bietet (Preis und Platz, was allerdings nicht zur Fragestellung gehört).
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  12. #11

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    Zitat Zitat von Sanierung2012 Beitrag anzeigen
    Man könnte bei signifikanten Unterschieden hinsichtlich Verlustleistung optimieren, wenn entsprechend viele hoch belastete Sicherungselemente vorliegen.
    Das wird aber wohl in einem EFH eher nicht der Fall sein
    Ich mache mir auch über vieles Gedanken, aber nicht über die Verlustleistung der Sicherungsautomaten, weil diese wohl wirklich im niemanden interessieren wird. Zumindest nicht aus finanziellen Gründen.
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  13. #12

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    Ist durchaus wichtig.
    Aber weniger im Hinblick auf Energieeinsparung, sondern weil die abgegebene Verlustleitung in Verteiler auch dauerhaft und sicher abgeführt können werden muß!
    Daraus ergibt sich z.B., daß Verteiler nicht bis zum Anschlag gefüllt werden dürfen (thermische Reserve) oder hochbelastete Reiheneinbaugeräte nicht dicht an dicht sitzen dürfen (da werden dann z.B. belüftete Trennelemente zwischengesetzt).
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  14. #13
    Avatar von Fassade
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    Das ergibt sich aber aus den Datenblättern Julius. z.B. bei Schützen.
    Dazu muss ich nicht die Pv wissen.

    Interessant ist bei 100 voll belasteten 16A LS tut man 530W verheizen in der Stunde... Nicht schlecht.
    Aber wo gibts das schon. Höchstens in der Industrie und die bezahlen eh weniger...
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  16. #14

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    Zitat Zitat von Fassade Beitrag anzeigen
    ... tut man 530W verheizen in der Stunde... ..
    Netter Fauxpas von einem Elektrochef (was ist das eigentlich, ein elektrischer Koch?).

    Wir reden hier also von 0,14% Verlustleistung bei Vollbelastung des Systems. Bei der üblichen Teil- oder Garnichtbelastung, wie sie in Wohnbauten vorwiegend anzutreffen ist, also von weit weit weniger als einem Fliegensch....die Rede.
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  17. #15
    Avatar von Fassade
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    ...100 voll belasteten 16A LS... Aber wo gibts das schon. Höchstens in der Industrie und die bezahlen eh weniger...
    Lesen und verstehen Herr Ing.
    Nicht aus den Zusammenhang reissen um klug daher zu schwätze.
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