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  1. #1

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    Betonkonus gebrochen

    Hallo zusammen,

    wie im Titel oben bereits genannt befürchte ich das wir ein ziemliches Problem mit unserem Regenwassersickerschacht haben. Und zwar haben wir in ca. 1,5-2m Entfernung einer Hausecke unseren Sickerschacht liegen. Der Schacht ist ca. 4-5m tief und hat am oberen Ende typischerweise einen Betonkonus welcher den Deckel (ebenfalls Beton) trägt. Nun habe ich früher schonmal bemerkt, das der Konus an ein- zwei Stellen an- bzw. gebrochen ist (Rissverlauf von oben nach unten), da die Risse jedoch relativ schmal sind (also so ca. 0,5-1mm breit), die Flanken nicht ausgebrochen sind und die Lage zum Ring darunter sehr gut passt habe ich mir eigentlich keine so großen Sorgen gemacht.

    Nachdem gestern Brennholz für den nächsten Winter geliefert wurde, hat uns der Lieferant das Holz freundlicherweise direkt bis zum Unterstand per Traktor mit Frontlader gekippt, und überfuhr dabei auch teilweise den (abgedeckten) Sickerschacht. Beim Überfahren hatte ich das Gefühl, als würde sich irgendwas rühren. Also habe ich heute mal vorsichtig mit der Spitzhacke den Bereich um den Konus gelockert (alles Schotter), und musste mit Schrecken feststellen das sich der gesamte Bereich relativ "lose" liegt.

    Da mir die Sache zu schwammig wurde habe ich dann umgehend aufgehört noch irgenwie weiter zu haken oder klopfen - derzeit ist der Bereich mit 4m langen Baudielen abgedeckt - das sollte (vorerst) reichen oder?

    Ich hoffe das ich umgehend einen Tiefbauer finde der sich die Geschichte mal anschaut.

    Bis dahin stellt sich mir die Frage wie Aufwändig die Sache wohl ungefähr werden wird, da der Konus mit größter Wahrscheinlichkeit erneurt werden muß. Wie groß muß drumherum aufgegraben werden? Muß ich Angst um das Haus haben wenn der Tiefbauer so nah am ca. 1,5m tief Haus gräbt?

    Danke für Eure Einschätzungen und Hilfe!
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  2. Betonkonus gebrochen

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    [ ] Ja

    [ ] Vielleicht

    [ ] Nein

    Wenn Du noch weniger Angaben machst, können wir auch gleich die Runenknochen befragen!!!
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  4. #3

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    hol dir einen unternehmer ran. der kann das einschätzen. ist dein haus unterkellert?
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  5. #4
    JamesTKirk
    Gast
    Zitat Zitat von fiorino Beitrag anzeigen
    ... da die Risse jedoch relativ schmal sind (also so ca. 0,5-1mm breit), ...
    Wenn die Risse im Beton sind, sind das Scheunentore ...
    (schmal ist alles unter 0,2 mm)
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  6. #5
    Themenstarter

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    Hallo zusammen,

    ja Haus ist mit Keller - Neubau, Betonfertigkeller, keine besondere Abdichtung.

    Ja welche Angaben kann ich noch machen.... Der Sickerschacht dürfte irgendwann in den 70er Jahren gebaut worden sein. Funktion ist sehr gut, weil wir sehr sickerfähigen steinigen / kiesigen Boden haben. Alle anderen Ringe sind intakt - keine Risse oder Ausbrüche. Bei trockener Witterung sind nur unten ein halber bis dreiviertel Ring dunkel, alle anderen sind trocken hell. Während starkem Regen steht ca. 15-20cm Wasser im Schacht, was jedoch nach ca. einer halben Stunde nach Ende des Regens wieder vollständig weg ist. In den Schacht geht die Dachrinne und die Ringdrainage des Hauses.
    Unser damaliger Bauunternehmer hat uns nach einer durchgeführten Sickerprüfung geraten den alten Schacht weiter zu verwenden, da die Funktion eben sehr gut ist. Der ursprüngliche Plan vom Archi wäre gewesen, den vorhandenen Schacht zu verfüllen, etwa einen halben Meter daneben einen neuen zu graben, und von diesem "Sammler" aus das Wasser per Schwimmer-Elektropumpe in einen ebenfalls neu zu erstellenden Sickerschacht in etwa 5m Entfernung (leicht bergauf) zu pumpen und dort zu versickern. Dadurch das dass Grundstück leicht abschüssig ist hätte der neue Schacht ca. 6m tief werden müssen, um sicher unterhalb der Kellersohle zu sein.

    Wahrscheinlich hat der Konus des vorhandenen Schachtes während der Bautätigkeit schon etwas gelitten.... ist aber nur eine Vermutung - habe ich leider nicht drauf geschaut.

    Klar kommt als nächstes ein Tiefbauer her der (hoffentlich) sagt "alles nicht so schlimm - muß halt gemacht werden".

    Aaaber wie es so ist man macht sich halt schon Sorgen, wenn sowas eher zufällig "mal eben" ausgräbt....
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  7. #6
    Themenstarter

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    Käpten, komme leider aus der Metallbranche und kenne mich Definitionen von Rissgrößen in Beton nicht so aus. Wenn Sie aber sagen das ist viel, lässt mich das gleich noch mehr schaudern....
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  8. #7

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    wenn das haus unterkellert ist, dann duerfte das ausschachten bis 1,50 m tiefe unproblematisch sein. lass den konus austauschen evtl. den deckel mit.
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  9. #8

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    Nur keine Panik, so ein Schachtkonus kann normalerweise völlig problemlos ausgetauscht werden.
    Da reicht es, wenn man so weit um den Konus herum frei gräbt, dass nichts in den Schacht fällt, wenn der alte Konus abgehoben und der neue versetzt wird. Mit einem Bagger oder LKW mit Ladekran wird man ja hoffentlich an den Schacht kommen. Um das Haus muss man sich wegen der Aktion sicher keine Sorgen machen. Für einen Tiefbauer ist das alles kein Problem.
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  10. #9
    wasweissich
    Gast
    wenn ich lese sickerschacht :

    welchen (innen)durchmesser hat das ding ? (sowas wurde schonmal gerne in 1,5 oder 2 m gebaut) dann ein A konus drauf , ist ja im garten , fährt ja keiner drüber , und auf einmal leiert der bauer mit dem traktor drüber ......

    da kann man u.u. froh sein , das er nicht eingebrochen ist .

    ausschachten bis 1,50 m tiefe
    solche koni sind meist bis 60 cm hoch , was willst du auf einsfuffzig suchen ?? meinst du da hat einer einen schatz eingebuddelt ?
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  11. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  12. #10
    Themenstarter

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    Hallo zusammen,

    die Sache mit dem einbrechen beim drüberfahren ging mir heute auch schon durch den Kopf... das wär dann mal richtig in die Hose gegangen wenn der Traktor eingebrochen wär - Fahrer kaputt, Frontlader und oder Kabine bohrt sich ins Haus - Toll.

    Der Schachtdurchmesser dürfte so bei 1,50m liegen - man kann mit Leiter im Schacht einigermaßen bequem hantieren und hoch und runter steigen. Einen neuen Deckel gibt in jedem Fall. Das bisherige Teil ist so schwer, das er eigentlich nur zuzweit einigermaßen sicher bewegt werden kann - der hat mir auch immer schon Bauchschmerzen bereitet.

    Zum Glück haben wir noch keinen richtigen Belag in der Einfahrt welcher zerstört werden müsste - wobei mir das jetzt grad sowas von egal wäre.

    Ich warte dann mal was der Profi sagt.
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  13. #11

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    Ein Bild würde vielleicht weiterhelfen.

    Solch ein Schachtkonus incl.Betondeckel gibt es für verschiedene Lastklassen.
    Richtig dimensioniert/geplant kann da auch ein LKW rüberfahren ohne das was passiert.

    Vielleicht war er damals aber auch schon vor den Einbau "angebrochen".
    Solch Konus aber zu ziehen und einen neuen zu setzen ist kein Proplem.

    Gruß Helge 2
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