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  1. #1

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    Idee Oberboden von Unkraut befreien

    Hallo zusammen,

    so langsam aber sicher mach ich mich an den Garten und habe dabei nun folgendes Problem. Der eingebrachte Oberboden wurde in den letzten Wochen sehr stark durch Unkraut bevölkert. Teilweise wuchs das Zeugs gut 1,5 Meter in die Höhe bis wir es vergangenes WE gemäht und auch mit dem Vertikutierer bearbeitet haben.

    Nun ist es aber so, dass die Wurzeln und sehr viele Stiele besonders kräftiger Pflanzen auf gut 1.000qm übrig geblieben sind. Diese möchte ich eigentlich vor ausbringen des Rasens entfernen, scheue mich aber das komplett per Hand zu tun.

    Mir wurden bereits folgende Ratschläge gegeben:

    1. Zupfen per Hand (das würde wahrscheinlich mehrere Tage dauern)
    2. Stabgittermatte (Zaunfeld) drüber ziehen und das gröbste damit rausholen und dann Rasen rüber und zukünftig zupfen
    3. Roundup (oder andere Chemie) aufbringen und alles was verstorben ist mit dem Vertikutierer unterarbeiten oder eben einsammeln
    4. Rasen ausbringen und immer wieder mähen, vertikutieren und per Hand zupfen

    Nun würde mich interessieren welcher Weg wirklich zum Ziel führt und was GaLaBau-Profis in einem solchen Fall tun. Ich hab leider kein Bild zur Hand kann das aber nochmal nachreichen.

    Viellecht noch wichtig...es soll kein Golfrasen werden...aber ich möchte da schon barfuß rumhüpfen können ohne auf einen sehr harten Strung/Halm etc. zu treten.

    Vielen Dank und Grüße
    Nicolai
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  2. Oberboden von Unkraut befreien

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    ein mal richtig mit dem Mulcher durchgehen...
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  4. #3
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    Mit Mulcher meinst du jetzt aber nicht die Mulchfunktion eines Rasenmähers, oder? Unter dem Begriff Mulcher finde ich nur Gerätschaften für Traktoren (sehr groß) und wenn ich mir die Funktion ansehe heben die das Wurzelwerk inkl. Pflanze größtenteils unter. Somit kommt das doch immer wieder.
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  5. #4
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    Ich habe jetzt noch woanders etwas von Kalkstickstoff gelesen. Ich habe es jedoch eher als Dünger mit gewissen positiven nebeneffekten verständen. Sprich ich würde das erst dann einbringen, wenn der Rasen schon gekeimt hat um ihn ein wenig zu pushen und das verbliebene Unkraut einzudämmen. Somit wäre das keine Alternative für die oben genannten Vorher-Maßnamen, oder?
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  6. #5

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    Wir hatten einen ähnlichen Fall mit Disteln. Da für mich Roundup kategorisch nicht in Frage kommt, habe ich erst die groben Strünke ausgerissen (gute Handschuhe nehmen und Regen Abwarten, dann geht es ganz gut) und dann regelmäßig gemäht. Alles was dann noch zum Vorschein kommt immer wieder rausgerissen.

    Im zweiten Jahr waren die Disteln weg.

    Geht nicht schnell, aber gegen den Zorn des Grundstückseigentümers sind die Disteln machtlos.
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  7. #6
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    Danke für den Tipp morpheus. Ich denke die ganz groben Dinger werde ich auch mit der Hand vorm Sähen entsorgen (der Boden ist super trocken und durch den Vertikutierer extrem locker). Dann mal sehen was das Zaunfeld bringt und anschließend wird gesäht.

    Ein großer Freund der Chemie bin ich auch nicht, wobei die Geschichte mit dem Kalkstickstoff bspw. nicht sonderlich schlimm ausschaut.
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  8. #7
    Avatar von ars vivendi
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    Das Zaunsfeld wird dir, außer etwas Bodeneinebenung,so nichts bringen. Ich würde dir empfehlen mit einer Bodenfräse (nachdem bodentief abgemäht wurde und kein Schnitt mehr liegt) darüber zu gehen, dann kannst du zb mittels Zaunsfeld einebenen. dann einsähen und schön dran bleiben mit mähen. Des Unkraut Feind ist der Mäher
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  9. #8

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    Genau, Bodenfräse meinte ich...
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  10. #9
    Avatar von ars vivendi
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    Aber der Mulcher davor wäre nicht verkehrt. Da bleibt wenigstens nichts liegen was sich um die Fräse wickeln kann.
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  11. #10
    Avatar von rose24
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    Ja - und Finger weg vom Roundup. Das ist wirklich ein extremes Nervengift und hat in Gärten, in denen später z.B. Kinder spielen, nichts verloren.
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  12. #11
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    Vielen Dank an alle!

    Also werde ich erst Mulchen, dann mit der Bodenfräse rüber und dann geht's vorwärts mit dem schönen Rasen
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  13. #12
    Avatar von ars vivendi
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    Jup, und je nach Quali des Oberbodens würde es sich evtl lohnen mit der Fräse noch etwas Humus mit einzuarbeiten.
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  14. #13

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    Zitat Zitat von rose24 Beitrag anzeigen
    Ja - und Finger weg vom Roundup. Das ist wirklich ein extremes Nervengift und hat in Gärten, in denen später z.B. Kinder spielen, nichts verloren.
    Sorry, ich bin zwar auch kein Freund von Chemie in Gärten, aber so kann man das nicht stehen lassen. Die Funktionsweise von Glyphosat ist umfangreich erforscht und bekannt. Hier von "Nervengift" zu reden ist völlig falsch. Bitte mal nachlesen wie Glyphosat auf Pflanzen wirkt, und dann die Aussage noch einmal überdenken.

    Ein Hauptproblem bei der Anwendung von Chemie in Gärten und Landwirtschaft ist nicht unbedingt die Chemie selbst, obwohl es auch da wirklich heftige Cocktails gibt, sondern die nicht fachgerechte Anwendung. Da liegen die hauptsächlichen Risiken. Frei nach dem Motto "Viel hilft viel" werden Anwendungshinweise ignoriert, und teils völlig sinnfrei Chemie eingesetzt. Natürlich werden dann nicht nur Mengen und Mischungsverhältnisse ignoriert, sondern wenn man am nächsten Morgen nicht gleich einen Effekt sieht, wird gleich wieder nachgekippt. Da muss man sich dann auch nicht mehr wundern.

    Aber wie ich oben schon geschrieben hatte, bin ich auch kein Freund von Chemie im Garten. Man hat hier viele andere Möglichkeiten, die zwar vielleicht nicht so bequem sind, dafür aber den Einsatz von Chemie entbehrlich machen. Lassen wir die Chemie dort wo sie sinnvoll eingesetzt werden kann, und vertrauen darauf, dass diejenigen die damit umgehen auch wissen wie man solche Mittel anzuwenden hat.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    Hab nun noch eine schicke Maschine gefunden...eine Umkehrfräse! Kann man auch bei Boels mieten http://www.boels.de/mieten/garten-pa.../umkehrfraesen
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  17. #15
    Avatar von ars vivendi
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    Wenn so mancher wüßte was er so futtert wäre das bischen Rounrup im Garten auch pillepalle. Trotzdem muß es nicht sein wenn nicht unbedingt notwendig. Und das sollte man eben abwägen. Anwendungsgemäßer Einsatz natürlich vorrausgesetzt.
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