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alte Heizungsanlage von innen abdichten - Erfahrungen?

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  1. #1

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    alte Heizungsanlage von innen abdichten - Erfahrungen?

    Hallo,

    bei alten Heizungsanlagen hat man ja des Öfteren das Problem von Undichtigkeiten. Oft genug lassen sich diese aber nicht genau lokalisieren.
    Wie auch immer, es gibt ja auf dem Markt einige Anbieter, die eine Abdichtung von innen anbieten,
    d.h. Dem Heizungswasser wird ein flüssiges Dichtmittel zugesetzt, welches dann bei Luftkontakt (also zB an der undichten Stelle) aushärtet und im Idealfall die Undichtigkeit verschließt.

    Was ist davon zu halten? Gibt es Erfahrungen diesbezüglich?
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  2. alte Heizungsanlage von innen abdichten - Erfahrungen?

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  3. #2
    Bauexpertenforum
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    Was ist davon zu halten?
    Es kommt drauf an ...
    Meistens nix ... aber manchmal in der Not

    Das Problem mit den Pampen ist ... die kristallisieren überall bei Luftkontakt und bizzli was paart sich auch mit dem Restsauerstoff im Heizwasser und das Zeug trombosiert dann auch dort wo es dir nicht ins Konzept passt.

    Wenn im Kessel Richtung Feuerraum geht ... hilfts auch nicht allzu lange.

    Nur in ganz wenigen, ausgesuchten Fällen würde ich überhaupt über den Einsatz nachdenken.
    Sobald mans lokalisieren kann bevorzuge ich *klassische Abdichtung* ---> raus und neu.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  4. #3

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    Und was passiert mit dem Mittelchen wenn es auf Sauerstoff im Heizungswasser trifft? Oder an Stellen kommt, an denen sich Luft/Gas gesammelt hat (Heizörper, Entlüfter o.ä) ?

    Ich befürchte, den Schaden den so ein Mittel anrichten kann ist größer als der Nutzen. Am Ende darf man nicht nur den Wärmeerzeuger austauschen, sondern gleich noch sämtliche Rohre, Heizflächen und was sonst noch zur Anlage gehört.

    Letztes Jahr hatte ich eine undichte Stelle an einer Anlage, und auch mal (kurz) über so ein Mittelchen nachgedacht, dann aber aufgrund obiger Überlegungen ganz schnell wieder verworfen. Da blieb dann nur die konventionelle Methode, Fehler suchen, finden, und reparieren.
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  5. #4
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Achim Kaiser Beitrag anzeigen
    Es kommt drauf an ...
    Meistens nix ... aber manchmal in der Not
    Hi hi, ja das denke ich eigentlich auch.
    Werd mir demnächst die Heizungsanlage etwas genauer anschauen und dann eine Meinung bilden.

    Zur Info: Die Anlage hat ca. 30 kW, ist uralt, Schwarzrohre in den Wänden verlegt, und nach Angaben des Hausmeisters wurde fast jeden Tag wg. absolutem Druckabfall nachgefüllt, bisher wurde jedoch noch nie eine feuchte Stelle entdeckt.
    Wenn die Hauptleitung also beispielsweise irgendwo in der Bodenplatte verlegt ist, sickert das scheinbar direkt ins Grundwaseer....
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  6. #5

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    Es gibt im kfz-Bereich einen schönen Spruch: Kühlerdicht macht Kühler dicht. Ebenso verhalten sich diese Wundermittel (die auch nichts anderes sind).
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Primut Beitrag anzeigen
    ...wg. absolutem Druckabfall ......,
    Dafür kann es viele Gründe geben.
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  8. #7

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    Überdruckventile und automatische Entlüfter wären die ersten Adressen, die ich besuchen würde.

    Bei einem minimalen Leck sinkt der Druck im System in der Regel langsam - das wWasser könnte vor Ort auch sofort verdunsten. Sollte der Druck durch ein unplanmäßiges Leck schnell sinken müsste so viele Wasser austreten, dass dies zu Tage tritt. Wenn man Angst hat, dass es irgendwo ein Leck unterm Estrich ist, dann hilft auch die Anlage auf Anschlagtemperatur hochfahren und laufen lassen und mit einer Wärmebildkamera (endlich mal ein sinnvoiller Einsatzzweck) die Flächen absuchen. Leckagen sind durch einen messbaren Temperaturunterschied detektierbar.
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  9. #8
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    Nach der vor-Ort Besichtigung sieht das jetzt so aus:

    Es handelt sich wohl um eine uralte Schwerkraftheizung, die dann mal irgendwann umgerüstet wurde.

    Name:  DSC00070.jpg
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    Das alte Ausgleichsgefäß wurde nicht entfernt, scheint jetzt aber undicht zu sein und überzulaufen.
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  10. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  11. #9

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    Wo kommt der scheinbar nasse Fleck hinter dem automatischen Entlüftrer her? Könnte ein abpfeifender Entlüfter sein und damit die Ursache des Ganzen.
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  12. #10
    Themenstarter

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    Na ja,
    ich wollt bloß einen kurz eine Rückmeldung geben;
    das ganze Systen ist schon noch etwas komplexer,
    d.h. ich werd wohl erst einmal ein Rückbau des Gefäßes mit anschließender Druckprüfung veranlassen und dann mal schauen....
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