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Feuchtigkeitssperre im Niederdruckverfahren (XXX)

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  1. #1

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    Feuchtigkeitssperre im Niederdruckverfahren (XXX)

    Hallo zusammen,

    ich habe einige Fragen zum Thema Mauerwerkstrockenlegung. ´Da wir, wie ich in einem damaligen Thema schon geschrieben habe, Probleme mit unserem nassen Keller haben und sich dort das anliegende Schichtenwasser im Sandsteinmauerwerk bis in die Innenwände des EG's hochsaugt, will ich jetzt eine horizontale Sperrschicht einbauen und zwar an der Schnittstelle Kellerwand/Wand EG. Beim Injektionsmittel habe ich mich jetzt für Produktname entfernt, Verkieselungskonzentrat entschieden und würde es gerne mittels Packer im Niederdruckverfahren einbringen. Die Vorbehandlung laut Hersteller 80cm Putz über Feuchtigkeit entfernen, Fugen auskratzen 2cm, Vorbehandlung mit Produktnamen entfernt, Verkieselungskonzentrat und Dichtungsschlämme mit hohem Sulfatwiderstand, Fugen mit Dichtspachtel schließen. Bohrungen alle 12,5 cm, 25° mit min. einer gekreuzten Lagerfuge. Sollte man das Sicherheitshalber 2-reihig versetzt durchführen?

    Jetzt zur eigentlichen Frage:
    Die Injektion würde ich im Niederdruckverfahren machen wollen, also mittels Drucksprüher z.B. von Gloria mit 6 bar Betriebsdruck, ist das ausreichend/so möglich? Momentan würde ich Kunststoffschlagpacker Firmenname entfernt, auch unerheblich für die Beantwortung nehmen wollen, oder sind Stahlpacker sinnvoller?

    Der Anschluß vom Packer an den Drucksprüher würde dann mittels geeignetem Schlauch erfolgen, nur bin ich mir noch nicht ganz sicher was ich dort am Besten nehmen sollte.

    Danke für Informationen und Hilfe

    Beste Grüße
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  2. Feuchtigkeitssperre im Niederdruckverfahren (XXX)

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  3. #2

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    Hi,
    mein etwas älterer Planer bzgl. Kellertrocknung hatte, im Gegensatz zu angefragten Firmen (Garantien wollte aber keiner geben), starke Bedenken bzgl. Verkieselung angemeldet. Steine waren auch sehr nass und er hatte Bedenken, dass überhaupt wirkungsvolle Mengen von den bereits gesättigten Steinen aufgenommen werden. Außerdem war die Salzbelastung der Steine sehr hoch (Ausblühungen, Salpeter), dass ggf. mit mehrmaligem Auftrag von Sanierputz im unteren Bereich zu rechnen sei.
    Seine Empfehlung, aufgrund der Tatsache dass er zum Bauzeitpunkt als junger Ingenieur den Bau überwacht (wenn man das so nennen kann -> eher wie mache ich mit dem Rückbaumaterial was nach dem Krieg da war das Beste draus), war die Sanierung im Maueraustauschverfahren für die ersten 50 cm über Bankette bzw. Dreck. Fugenmörtel und Abbruchsteine hatten nach 50 Jahren Feuchtigkeit ein vielen Stellen stark gelitten und bröselten teilweise schon weg. Für die Sache braucht es aber ZWINGEND eine entsprechende Planung und statische Betrachtung wie der Austausch gemacht werden kann.

    Die Packer-Variante im DIY-Verfahren wurde auch in anderen Foren diskutiert. Fazit Scheiss arbeit. Dauert lange, da nur immer 1 Packer je Spritze genutzt werden kann. Mit den teilweise angebotenen Y-Stücken gab es oft Problem. Druck im Vergleich zu aktuellen Profi-Pressen geringer. Erfolgsraten lagen so bei 50/50.

    MfG Christian
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