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  1. #1

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    Feuchtigkeit unterhalb Horizontalabdichtung

    Hallo Forum,
    ich lese schon lange bei euch mit und verdanke euch viele nützliche Tipps bei Sanierungs-und Umbauarbeiten. Nun muss ich aber selber mal etwas fragen, da meine Recherche nicht sonderlich erfolgreich war.Wir wohnen seit 3,5 Jahren in einer Doppelhaushälfte Baujahr 1956. Sorgenkind-wie so oft bei dem Alter- der Keller! Direkt im ersten Herbst/Winter nach dem Kauf hatten wir nach Regenfällen und Schneeschmelze gut 10cm Wasser im Keller stehen. Offensichtlich kam es durch eine Außenwand.Also bei gutem Wetter zwei Kumpels und einen Bagger bestellt und die vordere und seitliche Kellerwand freigelegt (die hintere war leider nicht möglich wegen einem Anbau). Die schadhafte Stelle habe ich schnell ausfindig gemacht. Man konnte einen Schraubendreher fast komplett in die Kellerwand stecken.Ich habe die Grube ca. 4 Monate offen gelassen, um die Wände gut abtrocknen zu lassen (auch,weil es zeitlich und vom Wetter nicht anders möglich war )Dann habe ich folgendes unternommen:
    - Wand (übrigens aus Stampfbeton) gereinigt
    - fehlerhafte Stellen beigeputzt- Hohlkehle erstellt
    - bitumenhaltige Grundierung
    - Bitumendickbeschichtung (bei der Hohlkehle mit eingelegtem Panzervlies)
    - 6cm Perimeterdämmung
    - (die oft umstrittene) Noppenfolie
    - Drainage, die zu einem Pumpenschacht führt
    - verfüllt wurde mit ca. 40cm 16/32 Kies, der Rest mit Füllkies, welcher verdichtet wurde.Der Innenputz wurde entfernt und erneuert.Nun war lange Ruhe und es gab keine Probleme.Bis heute!! Mir fiel durch Zufall auf, dass es unterhalb der Horizontalsperre an einer Stelle feucht ist!!Meiner Meinung nach kann es doch nur aufsteigende Feuchtigkeit sein, oder was meint ihr?Was kann ich noch unternehmen um dem Problem Herr zu werden? Wohnraum soll es zwar nicht werden, aber ein ordentlicher Lagerraum.
    Grüße aus dem Kölner Umland*DerDennis=)
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  2. Feuchtigkeit unterhalb Horizontalabdichtung

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  3. #2

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    [QUOTE]Hohlkehle erstellt
    - bitumenhaltige Grundierung
    - Bitumendickbeschichtung (bei der Hohlkehle mit eingelegtem Panzervlies)
    - 6cm Perimeterdämmung
    - (die oft umstrittene) Noppenfolie[/QUOTE]

    hallo
    mach mal eine zeichnung wie der bereich hohlkehle zu perimeterdämmung ausgebildet ist.

    gruss aus de pfalz
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  4. #3
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    Hallo,
    wenn du danach fragst, schwant mir da schon was... also die Dämmerug setzt knapp über der Hohlkehle an.Da liegt wohl der Fehler?
    Grüße
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  5. #4
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    Die "Dämmerung" ist natürlich die Dämmung
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  6. #5
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    ich hoffe das Hochladen meiner Skizze hat geklappt.
    Die Dämmung reicht nicht ganz über die Hohlkehle. Sie kann beim Verfüllen der Grube aber trotzdem nicht beschädigt worden sein, weil sie von der Noppenfolie überdeckt wird

    Grüße
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  7. #6

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    hallo
    das hochladen hat geklappt nur was ich sehe ist nicht erfreulich.
    vermutlich ist die kmb durch den falschen einbau genau über der hohlkehle abgerissen.
    beim verfüllen entsteht übertragen durch das noppengedöns ein vertikale kraft auf die perimeterdämmung d.h. die peri wird nach unten verschoben und schneidet mit den scharfen kanten die kmb regelrecht auf.

    gruss aus de pfalz
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  8. #7
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    Uff, das hört man nicht gerne.
    Also die Noppenfolie habe ich mit Absicht so eingebaut, dass die Noppen weg von der Dämmung hin zum Füllmaterial zeigen. Eigentlich genau mit dem Hintergedanken, damit sich die Noppen nicht in den Dämmplatten verhaken. Ein Verrutschen der Platten ist mir beim Verfüllen auch nicht aufgefallen.
    Aufsteigende Feuchtigkeit durch die Grundplatte bis hin zu Horizontalsperre halten Sie also nicht für möglich? Grüße
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  9. #8

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    Wenn der Wandbeton schon so bröselig war, hätte ich mal nen Betonspezialisten drangelassen, ob die Wand überhaupt noch Ihren Zweck erfüllen kann.
    Die Feuchtigkeit innen unterhalb der Horizontalsperre kommt wahrscheinlicher von unten, als von außen, so ca. 55:45 %. Lässt sich evtl. durch Verharzung abdichten, danach kommt es wahrscheinlich direkt durch die Bodenplatte.
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  10. #9
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    Bröselig war der Wandbeton eigentlich nicht.
    Sind ja klasse Aussichten. Aber schon klar, Wasser sucht sich seinen Weg. Habe auch von Nachbarn gehört, dass der Grundwasserspiegel hier vor 15 Jahren so angestiegen sei, seitdem hier keine Braunkohle mehr abgebaut wird und die Grundwasserpumpen deswegen abgestellt wurden.
    Das ich den Keller nicht zum Wohnraum umbauen kann war mir fast klar.Aber feuchte oder nasse Kartons müssen ja auch nicht sein
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  11. #10

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    Ein Verrutschen der Platten ist mir beim Verfüllen auch nicht aufgefallen.
    hallo
    wie denn auch mit dem noppengedöns davor das in keiner weise die ihn vom hersteller angedichteten funktionen erfüllt.
    Man konnte einen Schraubendreher fast komplett in die Kellerwand stecken.
    Bröselig war der Wandbeton eigentlich nicht.
    und wie soll ich die beiden aussagen einordnen?

    gruss aus de pfalz
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  12. #11

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    hallo
    noch was, wie sollte / wurde denn die horizontalsperre in die stampfbetonwand eingebaut, so vom arbeitsablauf her?
    und wenn schon ist es möglich ,dass ok hohlkehle und horizontalisolierung auf einer höhe liegen?

    gruss aus de pfalz
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  13. #12
    Themenstarter

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    Bei der defekten Stelle in der Wand sah es so aus, als wurde da direkt beim Neubau was gemurkst.
    Bröselig heißt für mich die halbe Wand rieselt ab beim anfassen.
    Wie die Horizontalsperre eingebaut wurde? Denke doch mal 5cm Beton, Dachpappe drauf gelegt, Beton für den Rest der Wand drauf.
    Ich denke Hohlkehle und Horizontalsperre liegen in etwa so wie auf meiner Skizze.

    Grüße
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  14. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  15. #13

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    hallo
    mit was wurden verfüllt.

    gruss aus de pfalz
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  16. #14
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    Zuerst mit 16/32 Kies; ca die ersten 40-50cm. Der Rest dann mit Füllkies.
    Kann man denn grundsätzlich sagen, dass es durchaus normal ist, wenn es unter der Horizontalsperre feucht ist? Für so etwas ist sie doch im Grunde gedacht oder?
    Grüße
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