Ergebnis 1 bis 4 von 4

Rippenstreckmetall auf Bitumen-Untergrund

Diskutiere Rippenstreckmetall auf Bitumen-Untergrund im Forum "Bautenschutz" auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

    Registriert seit
    01.2012
    Ort
    21435 Stelle
    Beruf
    Medieninformatik
    Beiträge
    5

    Rippenstreckmetall auf Bitumen-Untergrund

    Hallo,

    zur Information: freistehendes Haus, Bj. 1986, auf Gefälle. Lehmhaltiger Boden

    Wir haben an unserem Erker im Keller seit mehreren Jahren Wassereinbruch nach Zeiten von Starkregen
    oder zu Zeiten hohen Grundwasserspiegels. Es drückt jeweils immer direkt über die Stirnseite des Erkers
    hinen. Nun haben wir dieses Jahr das Freilegen dieses Kellerstücks in Angriff genommen, um die Aussenseite
    zu sanieren. Mittlerweile 3 Wochen getrocknet.



    Anbei ein Foto von der momentanen Situation.

    Name:  keller.jpg
Hits: 1052
Größe:  84.4 KB

    Die rote Line zeigt, bis wohin das Erdreich ging. Die grüne
    Line zeigt, bis wohin Dämmplatten verklebt wurden.
    Wie man sieht, waren durchaus völlig unbehandelte Wandteile dem Erdreich ausgesetzt. Wassereinbruch
    erfolgte stets direkt unter dem Kellerfenster mittig. Wir haben nun den Erker komplett freigelegt, um den
    ganzen Bereich zu sanieren und dauerhaft Ruhe zu haben.

    Grundidee war/ist nun:
    - Wand reinigen
    - Wasserdichten Putz auftragen
    - Bitumendickschicht
    - XPS Platten
    - Noppenfolie mit Gleitschicht und Vlies
    - Zusätzlich ein weiteres Drainagerohr direkt oberhalb
    der Bodenplatte hin zum Trumpf (im Bild nicht zu sehen, da lehnt Leiter gegen)
    Ein Drainagerohr geht rundum ums Haus direkt vor der Bodenplatte. Soweit haben
    wir aber nicht ausgeschachtet...

    Ich wollte nun die Tage die vorhandene Bitumenschicht (zumindest teilweise partiell) entfernen
    um schon einmal Putz vorzuschmeissen. Oberhalb der grünen Line - dort wo keine Dämmplatten
    verklebt waren - habe ich es mit einer Flex und Schruppscheibe einigermassen hinbekommen.
    Allerdings dort unten, wo die Platten verklebt waren, komme ich nicht einmal mit der Flex richtig
    auf das Mauerwerk...Die Schicht ist derartig dick und hart, dass das Material verklebt/verschmilzt.
    Ebenso besteht die Gefahr, dass ich mit der Flex den KS zu sehr beschädige.

    Um der mühseligen (und gesundheitsschädlichen) Arbeit zu entgehen, wollte ich nun Rippenstreckmetall
    vor die Bitumenschicht anbringen und somit einen Putzgrund schaffen. Von Haftgründen, die auf Bitumen/Teer
    halten sollen, habe ich schon gehört/gelesen, allerdings nie vollends mit 100% positiver Wirkung.

    Spricht nun etwas dagegen, so den Putz (Mörtel mit Ceresit CC 95) mit Hilfe des Metalls anzubringen
    oder muss ich trotzdem vorab die Wand vorbehandeln? Bzw. ist jemand der Meinung, dass das Vorhaben
    zu überdimensioniert ist, nach dem Motto: Einmal rüberpinseln und gut ist...?

    Danke für Tips


    Grüße


    Arne
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  2. Rippenstreckmetall auf Bitumen-Untergrund

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2
    Avatar von saarplaner
    Registriert seit
    10.2008
    Ort
    Saarland
    Beruf
    Dipl. Ing.
    Benutzertitelzusatz
    Ich distanziere mich von der eingeblend. Werbung!
    Beiträge
    1,821
    Tipp: Baugrube nicht mehr betreten und hier im Forum mal die aktuellen Fälle von Grundbruch suchen.

    Ich habe das Gefühl dass es zur Zeit verstärkt lebensmüde DIYler gibt. Das scheint wohl am Wetter zu liegen.

    Für dich nochmal auf Deutsch:

    STANDSICHERHEIT PRÜFEN LASSEN VON JEMANDEN DER SICH MIT SOWAS AUSKENNT UND ENTSPRECHENDE MASSNAHMEN EINLEITET!

    DIE BAUGRUBE IST IN KEINSTER WEISE VERBAUT, NOCH STIMMEN IRGENDWELCHE BÖSCHUNGSWINKEL!

    DAHER LEBENSGEFAHR!!!!
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  4. #3
    Themenstarter

    Registriert seit
    01.2012
    Ort
    21435 Stelle
    Beruf
    Medieninformatik
    Beiträge
    5
    Böschungswinkel über 1,0m liegt bei knapp 60°..laut Norm sollte es ja ab 1,25 losgehen.
    Vielleicht ist die Perspektive auch schlecht gewählt.
    Das betrifft hier auch nur den rechten Abschnitt/Terrasse. Der Rest um den Erker herum war
    eh nur bis ca. 1m eingegraben, d.h. halber Keller guckt eh raus.

    Bodenplatte nur oberhalb sichtbar freigelegt und nicht an Stirnseite weggeschachtet, bzw. untergraben.
    Hauptlast der Hauswand liegt im Bereich des Erkers auch gut 1m weiter hinten, da Erker nur bis zum 1. OG reicht.
    Hauswand rechts ab Ausschachtung geht ca. 3m weiter
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  5. #4
    Bauexpertenforum Avatar von mls
    Registriert seit
    10.2002
    Ort
    obb, d, oö
    Beruf
    twp, bp
    Beiträge
    13,790
    der ansage von saarplaner ist nix hinzuzufügen.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen