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Bad Vorbauwände WC und Waschtisch abdichten?

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  1. #1

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    Bad Vorbauwände WC und Waschtisch abdichten?

    Hallo an Alle!

    Wir bauen ein Haus in Holzständerbauweise. Es geht jetzt an die Abdicht- und Fliesenarbeiten. Ich hatte schon einige Fliesenleger da und jeder erzählt beim abdichten etwas anderes. Hier jetzt meine Fragen wie es richtig auszuführen ist:

    1. Müssen auch die Vorbauwände für WC und Waschbecken mit Flüssigfolie und die Übergänge mit Dichtband abgedichtet werden? Im Duschbereich ist das unstrittig.
    2. Für die Durchdringungen (Wasserzuleitungen, Abwasser) reicht es da normales Dichtband mit Flüssigfolie zu nehmen oder muss man dort extra Dichtmanschetten verwenden?
    3. In den Bädern wurde Zementestrich verwendet. Der eine Fliesenleger meinte man muss auch den Boden abdichten inkl. Dichtband bei den Übergängen zur Wand und der andere meinte wiederum, dass braucht man nur bei Anhydritestrich zu machen. Also was ist richtig?
    4. Wie werden die Anschlüsse einer freistehenden Badewanne im Estrich abgedichtet? Die Anschlüsse (Wasserzuleitungen, Abwasser) sind mit in den Estrich eingegossen. Auch hier wieder Flüssigfolie und Dichtband oder wieder extra Manschetten?

    Vielen Dank vorab!
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  2. Bad Vorbauwände WC und Waschtisch abdichten?

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  3. #2

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    was gibt der verantwortliche planer vor? der weiss es bestimmt am besten.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Es gibt leider keinen Verantwortlichen Planer.

    Wir bauen ein Ausbauhaus und machen das in Eigenregie, Gewerke vergeben etc.!

    Deshalb wäre ich um fachkundige Antworten sehr dankbar!
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  5. #4

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    zu 1: Ob auch der Bereich um WC und Waschbecken mit Flüssigfolie abgedichtet werden muss, weiss ich nicht. Hier kann man natürlich nach dem Grundsatz gehen, viel hiflt viel. Das ist dann nur eine Kostenfrage.
    zu 2: Für die Durchdringungen würde ich die Manschetten nehmen. Sie lassen sich besser verarbeiten.
    zu 3: Ähnlich wie bei 1. Allerdings würde ich auf jeden Fall das Dichtband für die Übergänge benutzen.
    zu 4: k.A.
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  6. #5

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    Hi,
    hab bei meiner Badsanierung alles was irgendwie nass werden konnte 2x mit Flüssigfolie gestrichen. Fussboden (Zementestrich) wurde auch gestrichen und Wandanschluss mit Dichtbändern gemacht. Dusche hat dann nochmal einen 3. Anstrich bekommen, da der Eimer leer werden musste :-). Ist halt eine Preisfrage. Wobei es bei der DIY Malerei nicht wirklich auf die paar Euro Mehr-Materialkosten ankommt. Die Reste kann man eh nicht weiter verwenden. Wenn man das mit dem Dichtband raus hat geht es ratz fatz. Die passenden Eck-Anschlüsse sind ihr Geld wert > keine Fummelei.

    Bei den meisten Herstellern gibt es die passenden DIN-Normen zum runterladen. Da steht genau drinn was und wie gemacht werden muss.

    Wenn ich mir dagegen die Profi-Sparvariante der Fachfirma ein paar Häuser weiter angesehen habe wurde mir schlecht. Dusche knapp 80 cm hoch gestrichen. restlicher Bereich wurde mit der Begründung > Grüner Gipskarton nicht nötig nicht abgedichtet. Boden > wozu ist doch Zementestrich und Fugenmörtel ist wasserdicht. Soviel zum Thema Fachfirma.

    Ciao Christian
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  7. #6
    Gast943916
    Gast
    Wenn ich mir dagegen die Profi-Sparvariante der Fachfirma ein paar Häuser weiter angesehen habe
    könnte es sein, dass das so vom AG / Planer / Archi oder wwi so vorgegeben war?

    Soviel zum Thema Vorurteile...... da wird mir schlecht
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  8. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  9. #7

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    Hi,
    ob vorgegeben oder nicht > Zumindest sollte eine Fachfirma so halbwegs mit den Normen in ihrem Arbeitsbereich (z.B. DIN 18195) vertraut sein. Wenn das so geplant war, wäre an dieser Stelle zumindest eine Bedenkenanzeige seitens Baufirma zu wünschen (notwendig) gewesen.

    Der Hinweis des Bauherren auf DIN 18195 gab dann etwas grosse Augen und Gegrummel bzgl. des Festpreises.

    Ciao Christian
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  10. #8

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    Zitat Zitat von Markus Kaiser Beitrag anzeigen
    Hallo an Alle!

    Wir bauen ein Haus in Holzständerbauweise. Es geht jetzt an die Abdicht- und Fliesenarbeiten. Ich hatte schon einige Fliesenleger da und jeder erzählt beim abdichten etwas anderes. Hier jetzt meine Fragen wie es richtig auszuführen ist:

    1. Müssen auch die Vorbauwände für WC und Waschbecken mit Flüssigfolie und die Übergänge mit Dichtband abgedichtet werden? Im Duschbereich ist das unstrittig.
    Müssen muss gar nix, hinter dem Waschbecken und auf der Vorwandinstallation ist es im Spritzbereich sicher sinnvoll und kostet nicht die Welt.
    Ein vernünftiger Fliesenleger baut dann ein Kapillarschutzband ein.
    Inwieweit Du am Klo herumspritzt mußt Du selber wissen, üblicherweise wird dahinter nix abgedichtet.
    2. Für die Durchdringungen (Wasserzuleitungen, Abwasser) reicht es da normales Dichtband mit Flüssigfolie zu nehmen oder muss man dort extra Dichtmanschetten verwenden?
    Zu- und Abläufe unter dem Waschbecken sind nicht nötig abzudichten. Wogegen? Tropfts außen kannst Du es reparieren, läuft die Brühe innen an der Installation hast eh ein Problem.
    3. In den Bädern wurde Zementestrich verwendet. Der eine Fliesenleger meinte man muss auch den Boden abdichten inkl. Dichtband bei den Übergängen zur Wand und der andere meinte wiederum, dass braucht man nur bei Anhydritestrich zu machen. Also was ist richtig?
    Bei Bodenebener, gefliester Dusche sollte man den gesamten Estrich abdichten, mit Dichtband die aufgehenden Anschlüsse zu den Wänden und auch die Estrichfuge an der Tür! Hier wieder Kapillarschutz einbauen, sonst passiert sowas:
    http://www.bauexpertenforum.de/showt...ht=glas+profil
    4. Wie werden die Anschlüsse einer freistehenden Badewanne im Estrich abgedichtet? Die Anschlüsse (Wasserzuleitungen, Abwasser) sind mit in den Estrich eingegossen. Auch hier wieder Flüssigfolie und Dichtband oder wieder extra Manschetten?
    Da gibts 2 unterschiedliche Situationen:

    A) Wanne am Rohboden und Estrich schließt drumherum an- Dichtet man unter einer Badewanne alles ganz dolle ab und ist doch mal was undicht dann dauerts eben umso länger bis die Brühe irgendwo rausdrückt.
    Teilweise, wenn machbar bauen wir eine "Solltropfstelle" ein, heißt, wenn was undicht wird dann sieht man es sehr schnell z.B. im Geschoss drunter. BEVOR die ganze Hütte vergammelt ist, GK aufquillt, Dämmung komplett durchfeuchtet und schimmelt. Denn wer schaut schon regelmäßig unter seine Badewanne?
    Wir haben letztens ein Bad bei einem E-Ingenieur gebaut, der hat sich Feuchtesensoren unter Duschtasse und Wanne gebaut :-)

    B) Wanne steht auf dem Estrich - siehe Deine Frage 3- alles abdichten, Manschetten verwenden. BEVOR die Wanne, mit oder ohne Wannenträger eingebaut wird.
    Leckt was unter dem Estrich hast eh ein Problem, leckt was drüber kommst Du mehr oder weniger gut ran. Revisionsöffnung einbauen wird gern "vergessen".
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