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  1. #1

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    Rigipsplatten im Wohnzimmer

    Hallo,

    mein Mann möchte gerne die Wände im Wohnzimmer von Innen mit Rigipsplatten auskleiden, um eine effizientere Wärmedämmung zu schaffen und in der Hoffnung, dass auch die Geräusche von draußen abgedämpft werden.

    Jetzt haben wir verschiedene Fragen dazu.

    1.: Reichen normale Rigipsplatten aus, um den Raum im Winter spürbar zu dämmen (wir bekommen ihn im aktuellen Zustand trotz 3 Heizungen kaum richtig gewärmt, sobald es kalt wird)?

    2.: Wie dick müssen diese Platten dann im Idealfall sein? Wäre es sinnvoll, Rigips-Styropor-Platten zu verwenden?

    3.: Welche Alternativen gibt es noch, die möglichst einfach auf Innenputz zu verarbeiten sind?

    4.: Angenommen, wir setzen diese Platten auf den Innenputz (ich glaube, mein Mann möchte die kleben) - besteht das Risiko, dass sich zwischen Innenputz und Rigips Feuchtigkeit sammelt und wir bald Schimmel im Wohnzimmer haben? Oder kann man die Platten so gut abdichten (verspachteln), dass da nichts zu befürchten ist?

    5.: Bringt die ganze Geschichte auch was bzgl. Lärmschutz? Wir überlegen nämlich, in einigen Jahren dann zusätzlich auch noch Lärmschutzfenster einbauen zu lassen, aber die Wände sind relativ dünn und lassen daher auch viel durch.


    Vielen Dank schonmal im Voraus!

    Schöne Grüße
    Antje
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  2. Rigipsplatten im Wohnzimmer

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    feelfree
    Gast
    Vergiss es einfach komplett. Gipskarton ist nicht zum dämmen da und Innendämmung ist das risikoreichste, was Du deinem Haus antun kannst.
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  4. #3
    Inkognito
    Gast
    Eine innenliegende Schale aus Gipskarton mit einer Entkopplung aus beispielsweise Mineralwolle kann das Problem mit dem Schall- und dem Wärmeschutz günstig beeinflussen.

    Wie bei allen Innenwärmedämmungen ist auf eine gute Planung und Ausführung zu achten, da man sich sehr leicht Feuchtigkeit in die Konstruktion einträgt, was dann schnell zu Schimmel führen kann. Dies hat nichts mit "ich klebe da DIY ein paar GK Platten auf die Wand" gemeinsam, hier muss z.B. eine Dampfbremse verbaut (und sauber angeschlossen werden), ein simples Verspachteln reicht unter keinen Umständen aus!

    Einfach nur Gipskartonplatten auf den Putz aufkleben ist Quark, styroporkaschierte mögen (irgendwie) funktionieren, muss man ggfs. durchrechnen, ob das bei den geringen Dämmstärken noch ohne Dampfbremse klappt, genau so wie den Schallschutz, wobei ich nur geringe Hoffnungen in eine spürbare Verbesserung stecken würde.
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  5. #4

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    Es gibt auf der Seite von isov*r Videos, wo eine Giebelwand von innen gedämmt wird. Im Trockenbauverfahren mit Mineralwolle, Dampfbremse und Gipskarton. Stichwort Vorsatzschale.
    Aber, wie schon gesagt, bedarf das einer ordentlichen Planung und fachgerechten Ausführung, sonst kann man sich schnell Schimmel ins Haus holen.

    zu 1: Gipskartonplatten alleine dämmen nicht, Schall-und Wärmedämmung in Verbindung mit Mineralwolle
    zu 2: Styroporplatten würde ich nicht nehmen, eine Vorsatzschale (50er Profile, 40er Dämmung, 2x12,5mm Gipskarton) nimmt 75mm (plus 1-2cm Abstand zur Wand) in Anspruch.
    zu 3: k.A.
    zu 4: Schimmel ja, Verputzen alleine reicht nicht
    zu 5: siehe 2

    Bei einer Innendämmung mit Dampfbremse ist zu beachten, dass die Dampfbremse später nicht beschädigt wird (Nägel, Schrauben beim Aufhängen von Bildern o.ä.)
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  6. #5
    Themenstarter

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    Danke für die Antworten! Das kann man ja als Laie ohne jegliche Erfahrung garnicht zustande bringen, ohne dass man es verkehrt macht. Dann sparen wir lieber noch 2 Jahre und lassen es vom Fachmann machen. Bis dahin dämmen wir lieber den Keller und die Rohre im Keller, das bringt ja auch schon was und ist einfacher.

    DANKE!!!
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  7. #6

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    Zitat Zitat von morrygan Beitrag anzeigen
    Danke für die Antworten! Das kann man ja als Laie ohne jegliche Erfahrung garnicht zustande bringen, ohne dass man es verkehrt macht. Dann sparen wir lieber noch 2 Jahre und lassen es vom Fachmann machen. Bis dahin dämmen wir lieber den Keller und die Rohre im Keller, das bringt ja auch schon was und ist einfacher.
    Dämmung immer im Gesamtkontext betrachten - wie sieht es denn mit Dach/oberster Geschossdecke aus? Ist da schon was gedämmt?
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  8. #7

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    Bis dahin dämmen wir lieber den Keller und die Rohre im Keller
    Was ist mit "Kellerdämmung" gemeint?
    Keller von außen (Vorsicht Grundbruch!) oder Kellerdecke
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  9. #8

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    Das kann man ja als Laie ohne jegliche Erfahrung garnicht zustande bringen,
    das hast du vollkommen richtig erkannt, deshalb erlernen wir ja unseren Beruf, so wie du den deinigen....
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  10. #9

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    den keller würde ich auch nicht einfach so dämmen, wenn eine kappendecke oder gar holzdecke ist
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  11. #10

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    Man sollte zuerst überprüfen (lassen), warum die Heizung nicht ausreicht!
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  12. #11

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    Zitat Zitat von StefanMeier Beitrag anzeigen
    den keller würde ich auch nicht einfach so dämmen, wenn eine kappendecke oder gar holzdecke ist
    Warum?
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  13. #12

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    Zitat Zitat von drsos2 Beitrag anzeigen
    Warum?
    Feuchtigkeit?
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  14. #13

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    Zitat Zitat von ultra79 Beitrag anzeigen
    Feuchtigkeit?
    Bei einer Holzdecke verstehe ich das, aber eine Kappendecke kann auch aus Beton sein. Und ob die nun gerade oder gewölbt ist, macht doch keinen Unterschied bei der Dämmung, oder? Oder sind Kappendecken immer hohl?
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von drsos2 Beitrag anzeigen
    Bei einer Holzdecke verstehe ich das, aber eine Kappendecke kann auch aus Beton sein. Und ob die nun gerade oder gewölbt ist, macht doch keinen Unterschied bei der Dämmung, oder?
    Spekulation: auch da ist Auffeuchtung vielleicht nicht gut? Immerhin verschiebt das dämmen den Taupunkt - evtl. ungünstig...
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  17. #15

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    Ja, aber es ging ja hier im speziellen um Kappen- und Holzdecken.
    Wo ist der Unterschied zu einer normale geraden Betondecke bzgl. Dämmung?
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