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Haus kaufen - zu teuer? welcher Preis?

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  1. #1
    kleeblatt
    Gast

    Haus kaufen - zu teuer? welcher Preis?

    Hallo, ich bin neu!

    Mein GG und ich sind auf der Suche nach einem Haus.
    Wir haben uns bereits das zweite Haus angeschaut.
    Es gefällt uns eigentlich ganz gut,
    allerdings ist es relativ alt, es wurde nicht sehr viel daran gemacht.
    Die Heizungsanlage ist über 25 Jahre alt, das Haus hat keine Dämmung
    und ist von 1955! Es hat gesamt ca 150qm.
    Das Grundstück hat eine größe von etwas mehr als 300qm.
    Es steht ca. 35km von Frankfurt entfernt. (ortmitte zu ortsmitte).
    Die jetzigen Besitzer verkaufen es ohne Makler.
    Sie haben eine Preis von 239.000€ VB ausgeschrieben.
    Ein befreundetes Ehepaar hat ein Haus im selben Ort
    mit 300qm und 800qm Grundstück für 300.000€ gekauft.
    Der Zustand der Häuser ist ähnlich.
    Wir finden die 239.000€ sind deutlich zu viel für das Haus.
    Nur, wie finde ich relativ schnell raus, wie viel es realistisch Wert ist
    und was glaubt ihr, wie weit die jetzigen Besitzer sich drücken lassen?

    Wir haben am Sonntag einen Termin für eine zweite Besichtigung
    und dann soll es an die Verhandlungen gehen und je nachdem
    wie weit sie runter gehen, würde das Haus in Frage kommen,
    oder nicht!

    MFG kleeblatt
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  2. Haus kaufen - zu teuer? welcher Preis?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    1. Grundstückspreis rausbekommen
    2. 239k-Grundstück
    3. Sanierungskosten festellen
    4. es sollte: 239k-Grundstück+Sanierungskosten < Neubaupreis Haus sein.
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  4. #3

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    Gerade um Frankfurt herum ist es völlig egal, was Du glaubst, was das Haus wert ist. Und wenn Du zehn vereidigte Gutachter anbringst, die alle der Meinung sind, das Haus ist nur 150k wert, muss es Dir der Verkäufer ja nicht für den Preis verkaufen. Eine wichtige Frage ist, was der Grundstückswert dort ist. Das musst Du herausbekommen. Und dann, was Du mit dem Haus vorhast. Wenn Du es sanieren willst, dann nimm jemanden mit, der Dir zuverlässig die Sanierungskosten schätzen und die Bausubstanz beurteilen kann (z.B. ein erfahrener Architekt - bei den Summen, die man da in den Sand setzen kann, ist es nicht so wichtig, was der pro Stunde kostet, wenn man ihn für 3-4 Stunden braucht und mit einer ungenauen mündlichen Aussage leben kann).
    Es gibt zwar zwei etablierte Verfahren zur Bewertung von Immobilien (Sachwert- und Ertragswertverfahren), aber die sind z. Zt. meines Erachtens oft am Markt vorbei. Du kannst aber natürlich so ein Wertgutachten in Auftrag geben - da gibt es spezialisierte Büros.
    Wenn VB dabei steht, kann das heißen, dass die zu drücken sind. Wenn sie allerdings von Interessenten überrant werden, dann wohl eher nicht. D.h. das wirst Du nur rausfinden, wenn Du es versuchst. Leider sind Alteigentümer oft davon überzeugt, dass ihr Haus noch ganz toll und sehr viel wert ist...

    EDIT: Taipan war schneller, allerdings ist die Sache mit dem Neubaupreis in der Frankfurter Gegend immer problematisch, da man dazu ja doch wieder ein Grundstück braucht. Ansonsten muss es nämlich heißen "< Neubaukosten + Abrisskosten" und könnte die Gleichung verschieben.
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Gurkensalat Beitrag anzeigen
    EDIT: Taipan war schneller, allerdings ist die Sache mit dem Neubaupreis in der Frankfurter Gegend immer problematisch, da man dazu ja doch wieder ein Grundstück braucht. Ansonsten muss es nämlich heißen "< Neubaukosten + Abrisskosten" und könnte die Gleichung verschieben.
    Was der Moment wäre, in dem ich in meiner Mietwohung bliebe.
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  6. #5

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    Am besten bekommt man ein Preisgefühl, wenn man lange genug sucht und dabei Kaufpreisforderung und Ausstattung im Beziehung setzt. Wir haben auch im Ballungsraum Ffm/Mz/Wi gesucht und das 2 Jahre. Man bekommt irgendwann einen guten Eindruck, ob ein Haus im Mittel der sonstigen Angebote in der Region liegt, oder ein Wucher ist oder ein Schnäppchen.
    Sollte es vom Preis her an sich passen, sollte man meiner Meinung nach aber noch etwas runterhandeln.

    Den Grundstückswert aus einer Bodenrichtwertkarte zu nehmen, halte ich allerdings nicht für sonderlich hilfreich, da der Marktpreis auch gern mal das Doppelte betragen kann als das, was in der Karte steht. Bei uns steht zb 120 Euro/qm, und die wenigen Grundstücke, die hier angeboten werden, liegen beim doppelten Preis. Ob sie dafür dann auch weggehen ist wieder eine andere Frage, aber die Gegend hier ist schon sehr gefragt und momentan meiner Meinung nach total überteuert.
    Da gehört also auch immer ein bißchen Glück dazu.
    Das erstbeste würd ich nicht nehmen, nur wenns wirklich vom Gefühl her paßt.
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Shanau Beitrag anzeigen
    Da gehört also auch immer ein bißchen Glück dazu.
    Das erstbeste würd ich nicht nehmen, nur wenns wirklich vom Gefühl her paßt.
    Wir haben ca. 2 Jahre nach einem Haus gesucht. Immer mal wieder geschaut was es neues gibt.
    Als wir unser Wunschobjekt gefunden hatten (BJ 1960), war uns nach der ersten Besichtigung klar dass wir da erheblich reinstecken müssen. Der Vermittelnde Architekt, Freund der Verkäufer, redete zwar alles schön, alles dicht und trocken, sofort bezugsfertig, und Elektro funktioniert bla blup... Aber wir hatten auch jemand mit der sich auskennt, und haben direkt gesehen dass wir dort doch erheblich sanieren müssten damit das Objekt gänzlich unseren Wunsch erfüllt.

    Wir haben uns über den Grundstückpreis informiert, und dann ein Gegenangebot gemacht, ist man nicht drauf eingegangen, so viele andere Interessenten, Wunschblase geplatzt... 4 Monate später bekamen wir ein Anruf ob wir noch immer Interesse hätten, und machte uns ein neues Angebot, wir besichtigten nochmal, und bekamen das Haus letztendlich zu dem Preis welchen wir uns vorgestellt hatten was es Wert ist.
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  8. #7

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    Hi,
    klingt zwar hart, aber mehr als Grundstück + (max) Rohbau ist so ein Haus fast nicht wert. Wobei man zusätzlich immer noch die netten Überraschungen in der Roh-Bausubstanz hat. Wenn die Lage nicht wirklich 100% passend ist, würde ich fast einen Neubau vorziehen. Habe selbst eine Kernsanierung über mehrere Jahre durch und darf nicht aufs Kostenexcel schauen. Mitlerweile alles sehr schön geworden aber es ist und bleibt halt alte Nachkriegs-Bausubstanz mit allen Nachteilen. Wärmedämmung, Zimmerschnitte usw. sind halt nicht mit einem Neubau vergleichbar.

    Wenn man das so liest kannst du locker 100-150k Euro (mehr geht immer) für die Sanierung einplanen. Heizung, Sanitär, Bad, Elektro, Wasser/Abwasser kannst du eigentlich gleich rausbomben und neu machen. Dämmung bzw. Fassadenrenovierung wäre nach 60 Jahren auch fällig. Vll. noch feuchter Keller und Abriss+Neubau wird ggf. sinnvoll. Profi ran und mal prüfen lassen.

    Ciao Christian
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  9. #8

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    Wir haben selbst vor 5 Jahren gekauft und die Preise sind nochmal drastisch nach
    oben gegangen seither.

    Hier kann man ein bisschen schauen, wie viel die Grundstücke wert sind. Boris Hessen

    Allerdings ist das nur ein Überblick und in dieser Region können Verkäufer aktuell
    fast jeden Preis verlangen – und bekommen ihn. Im Zweifel von einem BT.
    Einen "realistischen" Preis gibt es in dem Sinne nicht, es ist wert, was jemand bereit
    ist zu zahlen.
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  10. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  11. #9
    Avatar von Tafelsilber
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  12. #10

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