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  1. #1

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    Lärchenholzverschalung Anbau

    Hallo,

    ich möchte meinen neuen Anbau am Haupthaus mit einer Lärchenholzverschalung ausstatten. Hat jemand von Euch Langzeiterfahrungen?
    Folgende Fragen hätte ich hierzu:

    - Wie hoch sind ca. die Kosten pro Quadratmeter?
    - Gibt es eine Art Nachbehandlung bei dem Holz, oder macht dieses auch nach Jahren wenig Arbeit?
    - Gibt ggf. bessere Alternativen?
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  2. Lärchenholzverschalung Anbau

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  3. #2
    Themenstarter

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    Hat hier noch keiner Erfahrung mit einer solchen Verschalung??
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  4. #3

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    Zitat Zitat von Tommy1986 Beitrag anzeigen
    ... Lärchenholzverschalung ... Hat jemand von Euch Langzeiterfahrungen?
    Ja.

    Zitat Zitat von Tommy1986 Beitrag anzeigen
    - Wie hoch sind ca. die Kosten pro Quadratmeter?
    kommt auf die Flächengröße, die Konfektionierung des Holzes (Leisten, Bretter, Mehrschichtplatten) und die Anzahl der Anschlüsse an, günstigstensfalls ab ca. 120 € / m2 mit Wärmedämmung und UK, mit Mittel wohl eher bei 150 - 200 €.

    Zitat Zitat von Tommy1986 Beitrag anzeigen
    - Gibt es eine Art Nachbehandlung bei dem Holz, oder macht dieses auch nach Jahren wenig Arbeit?
    Wenig Arbeit macht es nur, wenn man es vergrauen lässt. Dann macht es keine Arbeit, altert aber sichtbar.

    Zitat Zitat von Tommy1986 Beitrag anzeigen
    - Gibt ggf. bessere Alternativen?
    Im Niedrigpreissektor ist nur WDVS eine Alternative, aber nicht unbedingt eine "bessere". Definiere "besser"!
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  5. #4

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    Wir machen unsere obere Hausfassade (dh EG) mit Lärchenholz, es handelt sich um ein geschlossenes Nut/Feder Rhombusprofil. Der Preis für den qm beträgt 24 Euro. Hinzu kommen Lattung und Dämmung. Die Dämmung kostet 7 Euro den qm (vlieskaschierte Mineralwolleplatten 6 cm dick). Lattung weiß ich nicht ad hoc, ist aber nicht so arg teuer. Behandelt wird mit Vergrauungs Öllasur. Natürliches Vergrauen seh ich kritisch, da der Vergrauungsprozeß je nach Exposition sehr unterschiedlich abläuft und das sieht dann nicht wirklich schön aus. Die Öllasur muß man auch nicht andauernd erneuern, es gibt da auch "Einmal-Lasuren". Also ich denk wir kommen mit 40 Euro den qm hin. Plus Gerüst.
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  6. #5

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    Zitat Zitat von Shanau Beitrag anzeigen
    Natürliches Vergrauen seh ich kritisch, da der Vergrauungsprozeß je nach Exposition sehr unterschiedlich abläuft und das sieht dann nicht wirklich schön aus. Die Öllasur muß man auch nicht andauernd erneuern, es gibt da auch "Einmal-Lasuren". Also ich denk wir kommen mit 40 Euro den qm hin. Plus Gerüst.
    Mir kommen Deine Preise sehr optimistisch vor. Da ich hier keine DIY-Tipps gebe waren meine Preisangaben natürlich inklusive Arbeit, Gerüst und Mwst.

    Dir ist klar, dass die Vlieskaschierung nicht UV-fest ist? Und dass alle Befestigungsmittel aus nichtrostendem Edelstahl sein sollten? Und dass eine Untersuchung des Fraunhofer-Institut für Holzforschung gezeigt hat, dass eine angeschrägte Unterkante von Holz keinen Einfluss auf dessen Haltbarkeit hat, man also auch einfache Rechteckprofile verwenden könnte?

    Daran, dass die Bewitterung nicht gleichmäßig ist, ändert übrigens auch Deine Vergrauungslasur nichts. Meiner Meinung nach gibt's nur zwei Möglichkeiten: Entweder regelmäßig nachlasieren (jährlich?) oder mit natürlichenr Alterung und entstehender Ungleichmäßigkeit leben. "Pflegeleicht" + "Holz" + "soll lange halten" + "darf nicht alt aussehen" geht meines Erachtens nicht zusammen! Entweder - oder!
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  7. #6

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    Hi Skeptiker, na ja man wird so alt wie ne Kuh und lernt immer noch dazu.
    Gibt es zu dieser Studie auch irgendwas im Internet, kenne die nicht???

    was Du zum Thema Vergrauung geschrieben hast, 100 % meine Auffassung.
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  8. #7

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    Zitat Zitat von Friedl1953 Beitrag anzeigen
    Hi Skeptiker, na ja man wird so alt wie ne Kuh und lernt immer noch dazu.
    Gibt es zu dieser Studie auch irgendwas im Internet, kenne die nicht???
    Auf deren Seite habe ich es jetzt nicht gefunden. Vorgetragen hat es deren Mitarbeiter Dr. Dirk Lukowsky im Frühjahr 2014 bei einem Sachverständigenseminar in der Architektenkammer Berlin. Dessen Kontaktdaten findest Du auf der Fraunhofer-WKI-Seite.
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  9. #8

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    Daran, dass die Bewitterung nicht gleichmäßig ist, ändert übrigens auch Deine Vergrauungslasur nichts. Meiner Meinung nach gibt's nur zwei Möglichkeiten: Entweder regelmäßig nachlasieren (jährlich?) oder mit natürlichenr Alterung und entstehender Ungleichmäßigkeit leben. "Pflegeleicht" + "Holz" + "soll lange halten" + "darf nicht alt aussehen" geht meines Erachtens nicht zusammen! Entweder - oder!
    naja, ganz so sehe ich das nicht. Habe meine Lärchenfassade (deckelschalung, sägerauh), in verschiedenen Abschnitten errichtet (2009, 2010 und 2012) und behandelt mit hochwertiger Einmallasur in grau. Bis heute erkenne ich keine Unterschiede der einzelnen Flächen und keine nennenswerten Alterungserscheinungen. Die erste Fläche ist mittlerweile fünf Jahre alt und ich denke noch nicht einmal an Nachbehandlung.

    Gruß
    McLane
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  10. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  11. #9

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    Wenn man möchte das alles schön gleichmäßig ausschaut, warum nimmt man dann einen Naturbaustoff bei dem von vornherein klar ist das er nur mit viel Chemie langfristig halbwegs gleich aussieht?
    Meine Schwester wohnt in einem 250 Jahre alten Holzhaus in der Schweiz. Da wurde noch nie ein Pinselstrich gemacht. Jede Hausseite und jede Stelle ist halt ein bißchen anders bewittert, na und?
    Bisher hat noch jeder gesagt das das Haus sehr schön ist. Und das ist sicher in 100 Jahren auch noch so.
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  12. #10

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    Danke Skeptiker, da mach ich mich selbst auf die Suche. Viel Spass beim Sommerfest.
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