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Riss in weißer Wanne mit Feuchtigkeitsaustritt an Neubau EFH

Diskutiere Riss in weißer Wanne mit Feuchtigkeitsaustritt an Neubau EFH im Forum Abdichtungen im Kellerbereich auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Unglücklich Riss in weißer Wanne mit Feuchtigkeitsaustritt an Neubau EFH

    Hallo Experten,
    wir haben vor einem Jahr ein Neubau EFH bezogen bei der Keller als weiße Wanne ausgeführt wurde.

    Mittig auf einer Kelleraußenwand (etwa in Hüfthöhe) hat sich ein ca 1/2m langer Riß gebildet, bei dem Wasser austritt. Der Riß ist mit bloßem Auge kaum zu erkennen, und die Menge an austretendem Wasser ist gering... sprich die Stelle ist einfach nur Naß.

    Der BU war vor Ort und hat angeboten und empfohlem die Stelle anbohren zu lassen um sie mit Kunstharz zu verpressen.

    Freilegen des Aussenbereichs des Kellers würde nichts bringen, da die Leckstelle bei der das Wasser eindringt überall sein könne.

    Der BU ist bekannt dafür, dass immer unter Zeitdruck gearbeitet wird und die billigsten Subunternehmer den Zuschlag bekommen.

    Ich hab mich hier im Forum schon einigermassen eingelesen und möchte Fragen, wie ich weiter vorgehen soll.

    Ist ein suchen der Leckstelle mittels Feuchtemessungen ratsam?
    Muß ein SV hinzu gezogen werden? Kann ich darauf bestehen? Wie sieht es da mit den anfallenden Kosten aus?
    Kann an einer nassen Leckstelle überhaupt verpresst werden?
    Muß ich damit rechnen, dass das Wasser über kurz oder lang woanders austritt?

    Verunsichert Grüsse ich Euch

    KK
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  2. Riss in weißer Wanne mit Feuchtigkeitsaustritt an Neubau EFH

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  3. #2

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    Verpressen vom Innenraum ist hier die richtige Vorgehensweise!
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  4. #3
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Thomas B Beitrag anzeigen
    Verpressen vom Innenraum ist hier die richtige Vorgehensweise!
    Danke.

    Was meinst Du hinsichtlich meiner Bedenken wie suchen der Leckstelle und hinzuziehen eines Sachverständigen usw?
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  5. #4
    Inkognito
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    Der Vorteil einer weißen Wanne ist ja eben, dass man nicht von außen aufbuddeln muss, sondern von innen verpressen kann.

    Bleibt die Frage ob Sie wirklich eine weiße Wanne haben oder lediglich irgendwas aus WU Beton.
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  6. #5

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    Zitat Zitat von Kellarkind Beitrag anzeigen

    Der BU ist bekannt dafür, dass immer unter Zeitdruck gearbeitet wird und die billigsten Subunternehmer den Zuschlag bekommen.





    KK
    Ein Denkanstoß?


    Vielleicht doch besser einen SV dazunehmen.
    Der kostet natürlich Geld.

    Die Kosten für die Reparatur trägt der BU wegen Gewährleistung.
    Die SV- Kosten kann man nach Absprache evtl. " aufteilen".

    Wenn weitere Haarrisse vorhanden sind ,kann das immer so weitergehen.

    Deshalb SV dazuholen und der entscheidet dann die weitere Vorgehensweise.
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  7. #6

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    Wozu jetzt schon ein SV?
    Nur weil der Fragesteller zuviel Geld hat...?
    Verpressen lassen und in Ruhe weitersehen!
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  8. #7

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    Wenn weitere Haarrisse vorhanden sind ,kann das immer so weitergehen.

    Deshalb SV dazuholen und der entscheidet dann die weitere Vorgehensweise.
    Wozu SV?????

    Wie soll er evtl. entstehende, zukünftige Risse antiziperen?????
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Wozu jetzt schon ein SV?
    wg. meines Denkanstoß!

    Denn der TE hat ja schon Bedenken ,das hier seitens BU höchsten Wert auf die Bauqualität gelegt wird.
    So verstehe ich das.
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  10. #9
    JamesTKirk
    Gast
    Risse "gehören gemäß DAfStb-Richtlinie WU-Bauteile zum System" und müssen gemäß DAfStb-Instandsetzungsrichtlinie abgedichtet (verpresst) werden. Somit sind sie zunächst (!) nicht als Mangel zu werten.
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  11. #10

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    Nicht zukünftige ,sondern schon weitere vorhandene im Bereich der schadhaften Stelle

    Dann geht alles in einem Abwasch und Ruhe im Karton.
    Meine Meinung!
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  12. #11

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    @ Kirk

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  13. #12

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    Bei den Verpressarbeiten darauf achten, dass die Verpressnippel schräg (unter ca. 45°) wechselseitig in den Riss hineingesetzt werden und möglichst in Bauteilmitte enden, dass die Risse ordentlich verdämmt werden, damit die Brühe nicht sonstwo wieder herausläuft und dass ein Verpressgut eingebracht wird, welche geeignet ist in Rissen verwendet zu werden, deren Rissufer bereits feucht/nass sind.

    Lass Dir vorher das Material nennen, und die Geräte, die er einsetzen will. Lass Dir die Datenblätter und die Verarbeitungsanweisungen des Herstellers geben. Frag beim Hersteller nach, welche Qualifikation der ausführende Betrieb und der Mitarbeiter haben sollte - ob z.B. ein SIVV-Schein o.ä. erforderlich ist.

    Achte beim Verpressen darauf, dass mit dem vom Hersteller vorgegebenen Druck verpresst wird und dass dieser möglichst konstant gehalten wird. Je nach Material und Hersteller ist ggf. ein Nachverpressen erforderlich.

    Verlange auch, dass alle erforderlichen Vor- und Nacharbeiten mit erledigt werden, und dass Dir eine Kopie des Lieferscheines ausgehändigt wird. Optimalerweise werden Rissbreiten und -Längen, Bauteiltemp., Lufttemp., Luftfeuchte gemessen und protokolliert. Aber das wäre nur das Tüpfelchen auf dem I.

    Gruß
    Holger
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  14. #13

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    Zitat Zitat von OLger MD Beitrag anzeigen
    Bei den Verpressarbeiten darauf achten, dass die Verpressnippel schräg (unter ca. 45°) wechselseitig in den Riss hineingesetzt werden und möglichst in Bauteilmitte enden, dass die Risse ordentlich verdämmt werden, damit die Brühe nicht sonstwo wieder herausläuft und dass ein Verpressgut eingebracht wird, welche geeignet ist in Rissen verwendet zu werden, deren Rissufer bereits feucht/nass sind.

    Lass Dir vorher das Material nennen, und die Geräte, die er einsetzen will. Lass Dir die Datenblätter und die Verarbeitungsanweisungen des Herstellers geben. Frag beim Hersteller nach, welche Qualifikation der ausführende Betrieb und der Mitarbeiter haben sollte - ob z.B. ein SIVV-Schein o.ä. erforderlich ist.

    Achte beim Verpressen darauf, dass mit dem vom Hersteller vorgegebenen Druck verpresst wird und dass dieser möglichst konstant gehalten wird. Je nach Material und Hersteller ist ggf. ein Nachverpressen erforderlich.

    Verlange auch, dass alle erforderlichen Vor- und Nacharbeiten mit erledigt werden, und dass Dir eine Kopie des Lieferscheines ausgehändigt wird. Optimalerweise werden Rissbreiten und -Längen, Bauteiltemp., Lufttemp., Luftfeuchte gemessen und protokolliert. Aber das wäre nur das Tüpfelchen auf dem I.

    Gruß
    Holger

    Und das soll der TE eigenständig überwachen können !
    Als i.d.Fall "technischer Laie"?

    Wohl kaum!

    berufl.bedingt habe ich an/in Wasserbauwerken,z.B Schleusen -Anlagen zu tun.
    Wenn dort Betonteile verpresst werden,wird da kein technischer Aufwand gescheut.
    Ganz dicht und auf Dauer wird es auch dort nie.

    Ist zwar ein anderes Kaliber,weil hier die Rahmenbedingungen ganz andere sind,aber nur mal am Rande.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Auch WU-Konstruktionen dürfen Risse haben, wenn sie eine gewisse Grösse nicht überschreiten.
    Was also soll der SV mit den Rissen machen, die ggf. noch vorhanden, aber nicht wasserführend sind? Jeden Riss auf relevante Grösse beurteilen??

    Das wäre schiessen auf Spatzen mit der dicken Berta!
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  17. #15

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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Was also soll der SV mit den Rissen machen, die ggf. noch vorhanden, aber nicht wasserführend sind? Jeden Riss auf relevante Grösse beurteilen??
    Genau!
    Dazu ist er doch vor Ort?
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