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Fliesen auf wechselndem Untergrund

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  1. #1

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    Fliesen auf wechselndem Untergrund

    Hallo Experten,

    ich habe mal ein Bild von unserer Duschnische im Rohbau angehängt.

    Von links:
    Stahlstütze 50x50x5 in Boden und Decke verankert - (dort wird später die Duschtüre verankert)
    Ytong (5cm stark), die Wand trägt nichts ausser sich selbst
    Holzbalken 12x12
    Zementbauplatte (Aquapanel)
    Auch zu sehenist der Wandschlitz mit 2 Wasserleitungen


    Wie soll die Fläche vorbereitet werden, um sie anschliessend zu befliesen? Soll natürlich wasserdicht sein und einen ordentlichen Untergrund bieten.

    Eine durchgehende Beplankung mit einer grünen Gipskartonplatte ist nich möglich, da sie zu sehr aufträgt und die Nischenbreite dafür nicht ausreicht. Inklusive Fliesenkleber haben wir für den Untergrund max 1cm cm zur Verfügung. Allerdings ist der Untergrund trotz der verschiedenen Baustoffe schön eben.

    Viele Grüsse

    Klaus
    Name:  dusche.jpg
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  2. Fliesen auf wechselndem Untergrund

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  3. #2

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    wenn bei den konstruktionen nur 10 mm für fliesen, kleber und abdichtung zur verfügung stehen, dann darf man das als fehlplanung bezeichnen. ohne eine überbrückende trägerplatte wird das nichts. oder sollen die fliesen auf holz und bauschaum geklebt werden?
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  4. #3

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    Warum soll die Nischenbreite für eine Beplankung nicht ausreichen?
    Ohne wird das jedenfalls nichts!
    Wer hat diesen Obermist (wenn es wirklich ein zwingendes Breitenmaß gibt) geplant?
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  5. #4
    Themenstarter

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    Hallo,

    die baulichen Gegebenheiten haben zu diesen knappen Maßen geführt. In diesem Fall handelt es sich weder Fehlplanung noch Obermist, sondern es wurde bereits die maximal mögliche Nischenbreite rausgeholt.
    Man sollte meinen, dass es eigentlich wäre, ob die Nische nachher 2 oder 3cm schmaler ist, aber
    meine Frage hat folgenden Hintergrund: Wenn wir für Beplankung und Fliesenkleber (also ohne Fliese) mit 1 cm auskommen, sprich 2 cm mit Fliesen, dann blieben 99,5cm Nischenbreite übrig, um eine Standard Glastür einzusetzen.

    Also schonmal danke für den Hinweis, dass eine durchgehende Beplankung notwendig ist (ich hatte gehofft, mit Armierungsgewebe gehts auch).

    Was wäre denn ein möglicher Aufbau mit der geringsten Dicke?

    Viele Grüsse

    Klaus
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  6. #5

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    Guten Abend,

    auch von mir als EFH Kernsanierer, da muss eine Metall Ständerkonstruktion hin. Dann würde ich aber eher wieder zur Aquapanel Beplankung tendieren.

    Imprägnierte GKP gehen zwar auch, weil da ja noch eine sog. Verbundabdichtung drauf kommt, aber wie gesagt ich tendiere zu zementgebundenen Bauplatten.

    Was auch noch geht, sind diese Wedi Bauplatten. Sind sehr leicht und Wasserdicht.

    Aber alles mit Metall Ständerwerk.

    Aber so 5-8 cm werden da sicherlich noch drauf kommen.

    So wie auf deinem Bild kanns definitiv nicht bleiben.

    Tom

    (ich hoffe die Experten zerreißen mich jetzt nicht)
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  7. #6
    feelfree
    Gast
    Standard-Glastür? Das gibts? Bei uns wurden die auf den mm eingesessen. Und zwar oben, mittig, unten einzeln.
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  8. #7

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    Unterschiedliche Materialien bewegen sich unterschiedlich bei Temperaturänderungen.
    Was das bedeutet kannst du dir vorstellen.
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  9. #8

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    In diesem Fall handelt es sich weder um Fehlplanung noch Obermist
    Warum fragst du dann hier nach, wenn alles nach Plan läuft?
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  10. #9
    Themenstarter

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    wie ich geschrieben habe, wurde die nische so gross wie möglich ausgeführt. es ist eben nicht mehr platz vorhanden.

    wenn nun von uns versucht wird, durch eine möglichst dünne beplankung ein maximum an fertig befliester nischenbreite herauszuholen - was hat das mit fehlplanung oder obermist zu tun?

    ist ein forum dazu da, sich konstruktiv auszutauschen oder ist es richtig, erstmal den fragesteller niederzumachen?

    zum glück gibt es auch nette teilnehmer, die helfen wollen. vielen dank für den tip mit der wedi bauplatte. spricht etwas dagegen, die nischenwand mit einer 4mm oder 6mm wedi bauplatte zu beplanken? die kann man doch gut befliesen und bleibt dann inklusive fliesen auch unter 2cm.

    viele grüsse

    klaus
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  11. #10

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    Fließen + Kleber + Verbundabdichtung + Beplankung unter 2cm ist trotzdem ziemlich knapp. Du weißt, dass es auch Türen nach Maß gibt und dass selbst Standarttüren ein Toleranzbereich von 2-3cm aufweisen? Anstatt da rumzupfuschen würd ich lieber n paar Euro mehr in die Hand nehmen...


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  12. #11

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    vielen dank für den tip mit der wedi bauplatte
    Die Platte befestigst du auf unterschiedlichen Untergründen. Das könnte Probleme bringen.
    Eine vernünftige Lösung ist das nicht. Aber das willst du nicht hören.
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  13. #12

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    Mahlzeit,

    hier mal Link bezgl Wedi Bauplatte und Ständerkonstruktion .......

    http://www.google.de/imgres?imgurl=h...ed=0CFYQrQMwEA

    Gruß

    Tom
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  14. #13

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    Auf jeden Fall durchgehenden Untergrund mit Aquapaneel/gleichwertig schaffen und eben ein paar Euro mehr in die Hand nehmen für eine Maßtür. Oder eine Ecklösung mit gekantetem Edelstahl-Profil. Das dürfte dann aber wieder genauso teuer sein wie die Maßtür.
    Wedi oder gleichwertig würde ich nicht empfehlen, da das bei der Türbefestigung Probleme geben könnte. Sauber vom Fliesenleger planen lassen!
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    ja, das mit den problemen bei der türbefestigung ist ein wichtiger gedanke. wenn da so eine 1m breite glastür dran hängt, treten ja grosse kräfte auf.

    es gibt ein neues aquapanel mit nur 8mm stärke. eigentlich für decken gedacht, aber vom prinzip her das gleiche: zementplatte beidseitig glasfaserarmiert.

    damit müsste es doch eigentlich gehen, oder?
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  17. #15

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    Ich verstehe das Gekrampfe nicht, nur um eine arbeitsintensive Glasduschtür montieren zu können.

    Einen vernünftigen Fliesenuntergrund herstellen und die Duschtür einfach streichen. Nach dem Duschen einfach mit einem Lappen die paar cl Wasser, die bis ausserhalb der Dusche spritzen, aufnehmen.

    Spart viel Geld, erspart das ewige Putzen der Glastür und macht das Reinigen auch noch demokratisch, weil nicht eine(r) die Flecke aller wegputzt, sondern jeder seine eigene "Überschwemmung"

    @Fliesenfuzzi
    Sauber vom Fliesenleger planen lassen!
    Schön blöd, wenn der Fliesör in Planerhaftung geht. Am besten noch unentgeldlich.
    Und schön blöd, wenn der Bauherr jemanden beauftragt, eine Planung zu machen, der gar keine Haftpflichtversicherung für Planungsleistungen hat und so immer drauf hoffen muss, dass im Falle eines Planungsmangels der Planer solvent ist.
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