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Erdarbeiten Kosten (baufällige Scheune)

Diskutiere Erdarbeiten Kosten (baufällige Scheune) im Forum Tiefbau auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Frage Erdarbeiten Kosten (baufällige Scheune)

    Hallo,

    wir interessieren uns derzeit für ein Grundstück im Ortskern. Das Grundstück war bisher der Garten eines Bauernhofs.
    Links zum Grundstück steht eine alte Scheune grenzbebaut. Die Scheune ist ziemlich baufällig, auf dem Dach sind alte Ziegel locker, die Wand bröckelt stark. Es besteht meiner Meinung keine Sicherheit sich in unmittelbarer Nähe aufzuhalten.
    Das Grundstück fällt ca. 1m von OK Strassenseite ab und steigt dann wieder etwas zur hinteren Grundstücksgrenze.

    Wie würdet ihr jetzt vorgehen um abzuklären welche Kosten/Probleme auf uns bezüglich der Erdarbeiten und der Scheune auf uns zukommen.
    Der Bebauungsplan sieht eine DHH vor, die ca 2-3m an die Scheune angebaut werden müsste (4m vor der Strasse fängt das Baufenster an). Wir wollen ohne Keller bauen. Das Grundstück sollte hinterher einigermaßen ebenerdig zur Strassenkante sein. (Einfahrt neben dem Haus wird etwas ansteigen, der Garten wenn möglich ebenerdig zur Terrasse).

    Der Tiefbauer (der auch beim Nachbarn ausgehoben hat) hat mit unserem GÜ gesprochen und gemeint daß die Kosten bei ca 6000 EUR liegen. Ist das eurer Meinung realistisch? Welchen Puffer sollte man bei diesen Kosten noch mit einplanen? Ich habe etwas bedenken, daß auf einmal doch tiefer gegraben werden muss oder wesentlich mehr Mutterboden angefahren werden muss um den Garten "aufzufüllen".

    Der GÜ meinte außerdem, daß man "L Steine" im Bereich der Scheune nutzen sollte ... mit Vorraussicht auf den Abriss der Scheune.

    Was haltet ihr von dem Grundstück aus Sicht der (versteckten) Kosten? Auf was muss ich achten?
    Die Lage ist 1a und entspricht genau dem was wir uns vorstellen.

    P1120222.jpgP1120221.jpgP1120220.jpgP1120219.jpg
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  2. Erdarbeiten Kosten (baufällige Scheune)

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  3. #2
    SteveMartok
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    Ziemlich eng das Grundstück! Aber gut, ist leider so heutzutage. Aber das man da noch ein DH reindonnern will....nunja!

    Was sagt das Bodengutachten? Davon ausgehend sollte ein Tiefbauer ein Angebaot machen können, was nicht wesentlich überschritten werden müsste.
    Einfach so auf blauen Dunst kann da keiner kommen und sagen, das kostet so oder so viel. Nachher ist doch viel mehr nötig und man muss das dreifache zahlen. Das hat auch nichts damit zu tun, dass der Tiefbauer nebenan war. Auch wenn das ziemlich dicht ist, können auf diesem Grundstück ganz andere Maßnahmen notwendig sein. Alles schon dagewesen.

    Das mit den L-Steinen ist sicherlich nicht verkehrt, wenn ihr die Grundstücks-,,wanne" plan haben wollt.
    Man könnte auch mal mit dem Scheunennachbarn reden, ob nicht zufällig ein zeitnaher Abriss der Scheune angedacht ist, dann könnte man sich die L-Steine schenken, wenn dort vielleicht sowieso auch ein Neubau hinkommt. Denn bei einem Abriss der Scheune helfen auch die L-Steine nicht, oder warum die Voraussicht?
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  4. #3
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von SteveMartok Beitrag anzeigen
    Ziemlich eng das Grundstück! Aber gut, ist leider so heutzutage. Aber das man da noch ein DH reindonnern will....nunja!

    Was sagt das Bodengutachten? Davon ausgehend sollte ein Tiefbauer ein Angebaot machen können, was nicht wesentlich überschritten werden müsste.
    Einfach so auf blauen Dunst kann da keiner kommen und sagen, das kostet so oder so viel. Nachher ist doch viel mehr nötig und man muss das dreifache zahlen. Das hat auch nichts damit zu tun, dass der Tiefbauer nebenan war. Auch wenn das ziemlich dicht ist, können auf diesem Grundstück ganz andere Maßnahmen notwendig sein. Alles schon dagewesen.

    Das mit den L-Steinen ist sicherlich nicht verkehrt, wenn ihr die Grundstücks-,,wanne" plan haben wollt.
    Man könnte auch mal mit dem Scheunennachbarn reden, ob nicht zufällig ein zeitnaher Abriss der Scheune angedacht ist, dann könnte man sich die L-Steine schenken, wenn dort vielleicht sowieso auch ein Neubau hinkommt. Denn bei einem Abriss der Scheune helfen auch die L-Steine nicht, oder warum die Voraussicht?
    Es gibt kein Bodengutachten Habe gerade mit einem Gutachter telefoniert, der anscheinend schon einige Bohrungen und Gutachten in der Gegend gemacht hat. Aber wie du schon gesagt hast ist das nicht wirklich eine Garantier für einen problemlosen und somit kostengünstigen Ablauf. 1250 EUR Bodengutachtenkosten für eine Grundstück, daß noch nicht mir gehört und es keine Sicherheit gibt, daß ich es auch bekomme ist mir zuviel. Glaube auch nicht, daß der Eigentümer zulässt Bohrungen auf dem Grundstück zu machen.
    Der Besitzer der Scheune möchte natürlich nicht abreißen. Aber da mit Sicherheit demnächste gebaut wird muss was passieren. Denn sobald auf dem Nachbargrundstück ein Haus steht wirds bestimmt teurer und dann wird sicherlich auch die Gemeinde aktiv werden.

    Die Steine brauchen wir ja dann wenn wir den Garten auffüllen und die Erde dann gegen die Scheune "fallen" würde. Weiß jemand, ob man einfach gegen die Mauer des Nachbars aufschütten darf?
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  5. #4
    SteveMartok
    Gast
    Dazu braucht man kein Fachwissen, die Erde darfst Du natürlich nicht einfach aufschütten gegen die Scheune, wie soll das gehen? Du bringst ja permanent Feuchtigkeit in das Ziegelmeuerwerk.
    Grundsätzlich ist laut den meisten Nachbarschaftsrechten derjenige zu geeigneten Maßnahmen verpflichtet, der höher liegt, damit des Nachbars Grundstück nicht in Mitleidenschaft gezogen wird. Das wäre dann hier so ein Fall, deswegen sind die L-Steine vielleicht nicht verkehrt.

    Aber ganz ehrlich, so wie es dort aussieht, willst Du das riskieren und das enge Teil da kaufen? wie ist denn da das Baufenster angeordnet, wie passt denn da das Doppelhaus rein? Habt ihr dann überhaupt noch Licht im Haus bei den engen Verhältnissen? Also ich weiß nicht....

    Und der Verkäufer würde wahrscheinlich nichtmal Bohrungen zulassen und Dir ist das zu teuer?
    Stell Dir mal vor, Du machst die Baugrunduntersuchung nicht, sparts dadurch die 1000 € und kaufts trotzdem das Grundstück. Jetzt kommt aber Dein Tiefbauer bei Ausbaggern und sagt: ,, Oh, schaun se mal, da ist ja ne alte Güllegrube von Annodazumal und noch drei Torfnester, die mal mit Bauschutt zugeschüttet wurden. Da reichen leider Ihre 6000 Mäuse nicht, dass muss alles fachgerecht auf 2,5 m raus, fachgerecht entsorgt werden und alles aufgefüllt werden mit tragfähigem Material, das kostet leider jetzt 18000 €!"
    Da erscheint das Gutachten geradezu als Schnäppchen!
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  6. #5

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    Warum will man sich so ein Grundstück oder besser so einen überdimensionalen Blumenkübel antun???

    Eingequetscht zwischen zwei Gebäuden und auch sonst kein Ausblick, dafür haben alle Einblick ...... - warum will man sich das freiwillig antun???
    Und wer sagt, dass die Scheune da wegkommt?? Und das die Gemeinde "eingreift"???
    Ich seh das noch lange nicht. Es gibt den blöden Spruch, man könne sich jede Frau schöntrinken. Für das Grundstück wäre viel Alkohol nötig, bis das Reize entwickelt - und dann wahrscheinlich auch nur, weil man´s doppelt sieht und es dadurch halbwegs brauchbar gr0ß wirkt.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von SteveMartok Beitrag anzeigen
    Aber ganz ehrlich, so wie es dort aussieht, willst Du das riskieren und das enge Teil da kaufen? wie ist denn da das Baufenster angeordnet, wie passt denn da das Doppelhaus rein? Habt ihr dann überhaupt noch Licht im Haus bei den engen Verhältnissen? Also ich weiß nicht....
    Wenn du mir ein Grundstück anbietest, daß im gleichen Ort eine bessere Lage hat und genausoviel kostet und keine Unklarheiten mitsich bringt .... gerne. Ich weiß ja nicht wie es bei euch im Norden aussieht, aber bei uns sind Grundstücke mit einer guten Lage Mangelware (besonders zu dem Preis). Das perfekte Grundstück gibt es eh nicht. Entweder hat man hier den Autolärm vor der Haustür oder es wird halt ein bisserl enger. größere Baulücken gibt es zu genüge leider will sie keiner verkaufen ... was auch tun mit dem Geld? Also wäre die andere Alternative zu warten und zu warten und zu warten ... und dann?
    Das Grundstück hat 11,5 x 32m , das sollte für eine DHH mit 130qm allemal reichen. Naja ich will hier keine Diskussion bezüglich der Größe des Grundstücks starten sondern eher welche Kosten entstehen können.
    Zitat Zitat von SteveMartok Beitrag anzeigen
    Und der Verkäufer würde wahrscheinlich nichtmal Bohrungen zulassen und Dir ist das zu teuer?
    Ja, finde ich ziemlich teuer, wenn nicht sicher ist, ob ich das Grundstück überhaupt bekomme.
    Zitat Zitat von SteveMartok Beitrag anzeigen
    Stell Dir mal vor, Du machst die Baugrunduntersuchung nicht, sparts dadurch die 1000 € und kaufts trotzdem das Grundstück.
    Wie machen das bitteschön andere Bauherren? Machen die alle ein Gutachten? Sind die alle wahnsinnig ein Grundstück zu kaufen ohne Gutachten?
    Zitat Zitat von SteveMartok Beitrag anzeigen
    Jetzt kommt aber Dein Tiefbauer bei Ausbaggern und sagt: ,, Oh, schaun se mal, da ist ja ne alte Güllegrube von Annodazumal und noch drei Torfnester, die mal mit Bauschutt zugeschüttet wurden. Da reichen leider Ihre 6000 Mäuse nicht, dass muss alles fachgerecht auf 2,5 m raus, fachgerecht entsorgt werden und alles aufgefüllt werden mit tragfähigem Material, das kostet leider jetzt 18000 €!"
    Da erscheint das Gutachten geradezu als Schnäppchen!
    Jetzt hast du mich abgeholt! Und nun?
    Selbst ein Bodengutachten gibt mir auch keine 100% ige Sicherheit. Die 2 Bohrlöcher sagen da nicht besonders viel aus. Da würde ich wohl mehr darauf geben was der Tiefbauer im Nachbargrundstück ausgegraben hat.
    Mir geht es darum mit möglichst wenig Kosten eine möglichst hohes Risiko zu vermeiden. Daher stelle ich die Frage in diesem Forum ... in der Hoffnung es gibt noch eine bessere Idee als 1250EUR zu investieren (oder das Grundstück garnicht zu kaufen).

    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Warum will man sich so ein Grundstück oder besser so einen überdimensionalen Blumenkübel antun???

    Eingequetscht zwischen zwei Gebäuden und auch sonst kein Ausblick, dafür haben alle Einblick ...... - warum will man sich das freiwillig antun???
    Und wer sagt, dass die Scheune da wegkommt?? Und das die Gemeinde "eingreift"???
    Ich seh das noch lange nicht. Es gibt den blöden Spruch, man könne sich jede Frau schöntrinken. Für das Grundstück wäre viel Alkohol nötig, bis das Reize entwickelt - und dann wahrscheinlich auch nur, weil man´s doppelt sieht und es dadurch halbwegs brauchbar gr0ß wirkt.
    Ach ja richtig, ein Grundstück muss ja unbedingt riesig sein und einen Ausblick auf die Berge, den See und den Grand Canyon haben! Nur dummerweise muss man dann für jede Kleinigkeit ins Auto steigen, fährt 30-45 min. zur Arbeit und lebt am Arsch der Welt. Alles hat seine Vor und Nachteile und wenn man das nötige Kleingeld hat kann man auch wählerisch sein. Mir fehlt es leider, daher ist das Grundstück momentan das Beste (bzw der beste Kompromiss) was ich kenne.

    Warum ich mir das antun will? Weil niemand einem sagen kann wann das nächste Ralf Dühlmeyer super duper Grundstück zu kaufen ist und wieviel es dann kosten wird. Also friss oder stirb. Du kennst nicht meine persönliche Situation und Belange, also wird es auch schwierig für dich zu beurteilen warum ICH (nicht man) mir das antun möchte!

    Also bitte, lasst es sein über Geschmack zu streiten. Wer eine fachliche Meinung hat warum das Grundstück zu klein ist ... immer her damit. Aber mit Blumenkübel kann ich garnix anfangen! Und ob man sich eingequetscht fühlt muss jeder selbst entscheiden. Ich finde den Abstand zu den Nachbarn ausreichend und der Einblick hält sich in Grenzen.

    Keiner sagt, daß die Scheune weg muss. Aber es kann ja wohl nicht sein daß ein Bauwerk eine Gefahr birgt und man nur abwartet bis jemandem etwas auf den Kopf fällt.
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  8. #7

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    Zitat Zitat von Micki77 Beitrag anzeigen
    Das Grundstück hat 11,5 x 32m , das sollte für eine DHH mit 130qm allemal reichen.
    LBO BaWü sagt, mindestens 2,50 Grenzabstand. Bleiben von den 11,5 m 6,5 m über. Denn eine DHHälfte bedingt, dass auf dem Nachbargrundtsück auch eine zweite DHH entsteht.
    Wo aber soll die herkommen.
    Rechts steht ein Haus, links die Scheune. Willst Du jetzt DHH vorn und hinten machen?
    Dann wirds noch spannender mit dem Abstand zur Grenze!

    Nehme ich jetzt Deine "130m²" mal als Wohnfläche, dann reden wir über rd 170 m² überbaute Fläche in allen Geschossen.
    Sind bei 2,5 Geschossen rd 75 m² im EG
    macht 11,5 Haustiefe. *2 = 23 m Vorn 4 m sind 27, hinten 2,5 m macht grob 30 m. Und Wo bitte bleiben die Einstellplätze, die Du nachweisen musst????

    Baust Du quer 11,5 *6,5 m, hast Du zwar Platz für Einstellplätze, aber ein EFH und keine DHH. Darf das gebaut werden???
    Ich denke, das ist ein Grundstück, dass man nur nach vorheriger Abstimmung mit einem Architekten näher in Betracht ziehen sollte!

    Gerade wenn bei Euch Grundstücke so rar sind, sollte es zu denken geben, dass hier ein "Schnäppchen" so lange zu haben ist!
    Setz die rosa Brille ab!
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  9. #8
    SteveMartok
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    Dann hast Du Dir doch schon alles selbst beantwortet. Nimm das Ding und bau die Hütte.
    Es gibt sonst keine Idee bezüglich der Tiefbaukosten. Entweder man lässt begutachten, dann weiß man ziemlich sicher, was auf einem zukommt oder man kauft das Grundstück und ne Glsskugel dazu und hofft, dass alles gut geht.
    Und ubrigens wollte ich das Grundstück nicht grundsätzlich schlecht machen, aber es hat nun mal starke Defizite, das kann keiner abstreiten.
    Ich finde es schon für eim EFH zu klein, aber dann noch ne DHH? Nee!
    Nicht dafür, dass dies der teuerste Einkauf im leben ist und ich da womöglich 30 Jahre wohnen soll.
    Die Scheune, da wird erst einer was machen, wenn was runter kommt, das kann in 1 Jahr sein oder erst in 20.
    Die Behörde wird da nichts machen, nur weils da in den Augen eines Nachbarn gammelig aussieht.
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  10. #9

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    Du solltest auch mal prüfen lassen, ob die Scheune entweder zum anbauen zwingt oder einen grösseren Abstand zur Grenze erzwingt.
    Beides kann sein!
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  11. #10
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von SteveMartok Beitrag anzeigen
    Ich finde es schon für eim EFH zu klein, aber dann noch ne DHH? Nee!
    Kann mir mal bitte jemand erklären wieso eine Doppelhaushälfte (DHH), die an das Nachbargrundstück grenzbebaut wird, größer als ein Einfamilienhaus (EFH) ist? Flurstück 186
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  12. #11
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    LBO BaWü sagt, mindestens 2,50 Grenzabstand. Bleiben von den 11,5 m 6,5 m über. Denn eine DHHälfte bedingt, dass auf dem Nachbargrundtsück auch eine zweite DHH entsteht.
    Wo aber soll die herkommen.
    Rechts steht ein Haus, links die Scheune. Willst Du jetzt DHH vorn und hinten machen?
    Dann wirds noch spannender mit dem Abstand zur Grenze!

    Nehme ich jetzt Deine "130m²" mal als Wohnfläche, dann reden wir über rd 170 m² überbaute Fläche in allen Geschossen.
    Sind bei 2,5 Geschossen rd 75 m² im EG
    macht 11,5 Haustiefe. *2 = 23 m Vorn 4 m sind 27, hinten 2,5 m macht grob 30 m. Und Wo bitte bleiben die Einstellplätze, die Du nachweisen musst????

    Baust Du quer 11,5 *6,5 m, hast Du zwar Platz für Einstellplätze, aber ein EFH und keine DHH. Darf das gebaut werden???
    Ich denke, das ist ein Grundstück, dass man nur nach vorheriger Abstimmung mit einem Architekten näher in Betracht ziehen sollte!

    Gerade wenn bei Euch Grundstücke so rar sind, sollte es zu denken geben, dass hier ein "Schnäppchen" so lange zu haben ist!
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    Das Grundstück links muss/wird laut Bebauungsplan entweder auch mit einer DHH oder mit einem Reihenmittelhaus (dann würde unsere DHH zu einem REH werden) bebaut werden. Unsere DHH wird also an das linke Grundstück grenzbebaut (wie das auch bei DHH der Fall ist). Also bleiben von den 11,5m noch grob 4m übrig. Unser 1. Entwurf sieht eine DHH mit 7x10m vor. Da bleiben also noch grob 18m für den Garten über und 4m seitlich für die Garage/Carport, was eine komfortable Größe ist für eine Einfahrt ist.

    Ein Schnäppchen ist es nicht gerade aber ich sage mal "günstiger" als andere Grundstück. Das liegt mit Sicherheit an der Scheune! Würde man nämlich mit Keller bauen müsste man die Scheune stützen was immense Kosten mit sich bringt.
    Leider werden vermutlich auch Kosten auf uns zukommen wenn wir ohne Keller bauen, denn wie gesagt wird die Bodenplatte an der Scheune angrenzen. Das wird sich hoffentlich in Grenzen halten, da das Grundstück ja schon gut 1m unter der Strassenoberkante liegt.
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  13. #12

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    Da steht ne Scheune, von der keiner weiß, wann die wegkommt. Du willst/musst an die Grenze anbauen ohne einen DH/RH-Partner zu haben.
    Folge: Du musst die Aussenwand dämmen, als wärs ein EFH. UNd das auf Deinem Grundstück, weil Du auf das Nachbargrundstück weder darfst noch (teilweise) kannst.
    Irgendwann kommt dann in 20 Jahren Familie Y und will da anbauen. Und dann???
    Was ist mit Deiner Dämmung? Lassen? Abreisen und Lücke lassen? Die 0,x m an Familie Y verkaufen? Will die das?
    Will Familie Y ein Keller???

    Das Projekt macht nur Sinn, wenn die Nachbargrundstücke in absehbarer Zeit bebaut werden!!!
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  14. #13

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    Hi,
    Grundstück ist nicht ideal aber wenn nix Anderes da ist muss man halt versuchen was draus zu machen. Kommt halt auf den Preis und die Lage an. Lage scheint ja für dich schon mal recht gut und Alternativen sind nicht in Sicht.

    Die Computer-Fraktion ist bzgl. Garten evtl. doch etwas anspruchsloser. Kenne einen Programmierer, der ist mit seinen Eckgrundstück/Grenzbebaung und 30 qm Restgrundstück (2 gepflasterte Stellplätze) neben der Garage sehr glücklich. Hübsche Dachterasse zum Ausspannen und kleine Party sowie keine Arbeit mit Rasen ect.. Dafür LAN-Dosen überall, 300 MBit WLAN, VDSL und nen hübschen Technikraum :-).

    Kann man die Wand zum DH-Partner nicht ohne zus. Dämmung mit entsprechender Mauerstärke ausführen. Dann könnte ggf. der DH-Partner einfach ansetzen? Man verschenkt zwar etwas Platz/Geld für eine evtl. überdimensionierte Trennwand aber was solls. Müsste man mal mit einem Architekten/Bauamt alles genau besprechen. Bzgl. Keller und Scheune Abfangen würde ich mal planen oder wenigstens grob kalkulieren lassen bevor das Aus für den Keller besiegelt wird.

    Ciao Christian
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Das ist doch - bei allem Respekt - Bullendreck.

    Da steht ne Scheune, von der keiner weiß, wann die wegkommt. Du willst/musst an die Grenze anbauen ohne einen DH/RH-Partner zu haben.
    Folge: Du musst die Aussenwand dämmen, als wärs ein EFH. UNd das auf Deinem Grundstück, weil Du auf das Nachbargrundstück weder darfst noch (teilweise) kannst.
    Irgendwann kommt dann in 20 Jahren Familie Y und will da anbauen. Und dann???
    Was ist mit Deiner Dämmung? Lassen? Abreisen und Lücke lassen? Die 0,x m an Familie Y verkaufen? Will die das?
    Will Familie Y ein Keller???

    Das Projekt macht nur Sinn, wenn die Nachbargrundstücke in absehbarer Zeit bebaut werden!!!
    Hat man das Risiko nicht immer wenn man nicht direkt anbaut? Ich sehe hier einige DHH die alleine stehen und keiner weiß wann jemand dran baut.
    Wie dämmen die?
    Das mit dem Keller ist so eine Sache ... das entwertet das Grundstück mit der Scheune extrem und führt dann natürlich auch dazu, daß keiner kaufen will. Selbst wenn die Scheune wegkommt und wir zuerst ohne Keller bauen, macht es die Situation nicht besser. Und da nur ein RMH gebaut werden darf ist ein Keller eigentlich Pflicht!
    Mir ist das im Prinzip egal, ob dort die Scheune stehen bleibt oder jemand dran baut. Wichtig ist mir nur, daß keine Gefahr von der Scheune ausgeht.
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  17. #15
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von grubash Beitrag anzeigen
    Hi,
    Grundstück ist nicht ideal aber wenn nix Anderes da ist muss man halt versuchen was draus zu machen. Kommt halt auf den Preis und die Lage an. Lage scheint ja für dich schon mal recht gut und Alternativen sind nicht in Sicht.
    Richtig! Es gibt momentan einfach nichts besseres Und wenn dann wirds einfach wieder wesentlich teurer.
    Zitat Zitat von grubash Beitrag anzeigen
    Die Computer-Fraktion ist bzgl. Garten evtl. doch etwas anspruchsloser. Kenne einen Programmierer, der ist mit seinen Eckgrundstück/Grenzbebaung und 30 qm Restgrundstück (2 gepflasterte Stellplätze) neben der Garage sehr glücklich. Hübsche Dachterasse zum Ausspannen und kleine Party sowie keine Arbeit mit Rasen ect.. Dafür LAN-Dosen überall, 300 MBit WLAN, VDSL und nen hübschen Technikraum :-).
    Richtig! Selbst dieser Garten ist mir eigentlich zu groß. 300qm würden uns dicke reichen. Die 15000 EUR würde ich lieber ins Haus stecken oder gar sparen.
    Zitat Zitat von grubash Beitrag anzeigen
    Kann man die Wand zum DH-Partner nicht ohne zus. Dämmung mit entsprechender Mauerstärke ausführen. Dann könnte ggf. der DH-Partner einfach ansetzen? Man verschenkt zwar etwas Platz/Geld für eine evtl. überdimensionierte Trennwand aber was solls. Müsste man mal mit einem Architekten/Bauamt alles genau besprechen. Bzgl. Keller und Scheune Abfangen würde ich mal planen oder wenigstens grob kalkulieren lassen bevor das Aus für den Keller besiegelt wird.

    Ciao Christian
    Hmm, wir sind ja nicht grundsätzlich gegen einen Keller ... nur die zusätzlichen Kosten sprengen einfach unser Budget. Und bisher haben wir unseren Keller immer nur als Rümpelkammer genutzt. Dafür ist mir das Geld einfach zu schade.
    Das Grundstück wird ca. 100.000 EUR kosten. Unser Budget für den kompletten Bau inkl. aller Nebenkosten und "neuer" Inneneinrichtung (Küche, Möbe, etc) liegt bei ca 370.000 EUR. Wir liegen jetzt schon laut GÜ bei 370.000 EUR ohne große Reserve.
    Mich wunderts einfach, daß eine einfache DHH ohne jeglichen SchnickSchnack schon bei knapp 400.000 liegt. Oder ist eine LWP mit Fußbodenheizung Solar und KWL der pure Luxus?
    Wir haben 30% Eigenkapital und müssen trotzdem gut kalkulieren, weil ich nicht zu lange zu hohe Raten zahlen möchte. Es geht nicht immer darum was man sich leisten kann sondern eher was man sich leisten will.
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