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  1. #1

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    Duschabfluss Ausführung mit Hindernissen

    Mahlzeit,

    im Rahmen eines Dachbodenausbaus wird ein Badezimmer mit Dusche installiert. Die Duschtasse hat eine Einbautiefe (FOK bis Mitte Abflussrohr) von 10cm und ist ebenerdig. Beim Boden handelt es sich um eine Holzbalkendecke die mit KVH und Brandschutzschalung verstärkt und ausgeglichen wurde. Bodenaufbau FOK sind 10cm+4cm für die Schalung.

    Das Problem ist, die Dusche befindet sich aufgrund der Dachschräge gegenüber des Kanalanschlusses der auf direktem Weg ca 4 m entfernt ist. Den direkten Weg kann man aber nicht gehen, da die Holzbalken im Weg liegen die man ja eher nicht durchbohren sollte. ;-)

    Eine Idee wäre, den Abfluss durch die Brandschutzschalung nach unten zu legen und das Rohr im Bodenzwischenraum zu führen bis zum Drempel und dort mittels Hebeanlage den benötigten Höhenunterschied herzustellen um die restliche Distanz hinter dem Drempel zu überbrücken.

    Ist die Idee vom Prinzip her OK, oder gibt es Bedenken? Hätte jemand einen anderen Ansatz zur Lösung des Problems (außer die Dusche um 10cm höher zu setzen).

    Danke schonmal.

    sg
    Daniel
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  2. Duschabfluss Ausführung mit Hindernissen

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  3. #2

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    den Abfluss durch die Brandschutzschalung nach unten zu legen
    Damit verletzt du den Brandschutz.
    Hast du dir schon überlegt, wie der wieder hergestellt werden kann.

    Reicht das Gefälle bis zur Hebeanlage? 1cm auf 1m sollte das Gefälle schon haben.

    Hätte jemand einen anderen Ansatz zur Lösung des Problems
    Wasser fließt immer bergab. Wenn du kein Gefälle hast, bleibt die Hebeanlage wohl die einzige Lösung.
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  4. #3

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    außer die Dusche um 10cm höher zu setzen
    Meine persönliche Meinung:
    Ich würde auf die ebenerdige Dusche verzichten und die Duschtasse höher einbauen, um mit Gefälle zum Abwasserrohr zu kommen.
    Eine ebenerdige Dusche sieht schon klasse aus, macht auch gerade dort Sinn, wo man auf Stufen verzichten muss (Stichwort Barrierefrei), aber bis zum Dachgeschoß hast du schon genug Treppen (oder ist ein Aufzug vorhanden?).
    Es gibt auch stylische Lösungen, eine Dusche höher einzubauen.
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  5. #4
    Themenstarter

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    Das stimmt. Hab ich nicht bedacht. Unter der Duschwanne (Metall) sollte es aber eigentlich egal sein...oder?

    jaja, das Gefälle dorthin reicht locker.
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  6. #5

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    Unter der Duschwanne (Metall) sollte es aber eigentlich egal sein...oder?
    Du meinst die Brandabschottung?
    Ich kann dir nicht sagen, ob eine Metalldusche gleichzustellen ist mit einer Brandabschottung.
    Ich würde mal eher sagen, nein.
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  7. #6

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    Lese auch mal hier bzgl. Brandschutz

    http://www.bauexpertenforum.de/showt...l=1#post938439

    "Ungeschützter Stahl wird übrigens innerhalb von wenigen Minuten so weich, dass er versagt."
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  8. #7
    Themenstarter

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    Soweit ich gelesen habe, geht's dort um Stahlträger die weich werden, also statisch nicht mehr das bringen was sie sollten.

    Mal sehen wie die Einbaudetails aussehen, eventuell erledigt sich das Brandschutzthema von selbst. Kommt darauf an, wie der Fußbodenaufbau unter der Dusche aussieht, FBH oder nicht (denke mal eher doch) und wie die Duschtasse schlussendlich gesetzt wird.
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  9. #8

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    Ist der Brandschutz AUF der Deckenkonstruktion?
    Brand von unten wirkt also direkt auf auf die Holzbalken?
    Was soll das bringen?
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  10. #9
    Themenstarter

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    Keine Ahnung. Bei einer von unten sichtbaren Holzbalkendecke gibt es ja von unten auch keinen Brandschutz. Bei uns wurde die Brandschutzschalung (oder 40mm Nut-Feder-Schalung) verwendet um einen ebenen "Rohboden" zu erhalten auf den man dann aufbauen kann.

    Es gibt ja verschiedene Duschsysteme deren Hersteller alle behaupten sie wären zu 100% dicht. Natürlich behauptet das jeder Hersteller. Die Lösungen die neben Dichtheit auch optisch etwas hergeben sind nur Bodengleiche Systeme. Daher das Problem mit dem Gefälle des Abflusses.
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  11. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  12. #10

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    Zitat Zitat von Daniel1980 Beitrag anzeigen
    Keine Ahnung. Bei einer von unten sichtbaren Holzbalkendecke gibt es ja von unten auch keinen Brandschutz.
    Kann es sehr wohl geben: z.B. in Form eines durchsichtigen Anstrichs, der bei Hitzeeinwirkung aufschäumt.

    Es gibt ja verschiedene Duschsysteme deren Hersteller alle behaupten sie wären zu 100% dicht. Natürlich behauptet das jeder Hersteller.
    Das Problem sind ja auch nicht die einzelnen Elemente, sondern deren Übergänge...

    Die Lösungen die neben Dichtheit auch optisch etwas hergeben sind nur Bodengleiche Systeme.
    Das ist Ansichts- bzw Abwägungssache.

    Daher das Problem mit dem Gefälle des Abflusses.
    Nein, Euer diesbezügliches Problem rührt von mangelnder Planung her.
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  13. #11
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Kann es sehr wohl geben: z.B. in Form eines durchsichtigen Anstrichs, der bei Hitzeeinwirkung aufschäumt.
    Gut zu wissen, danke.

    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Das Problem sind ja auch nicht die einzelnen Elemente, sondern deren Übergänge...


    Das ist Ansichts- bzw Abwägungssache
    Für mich gehören die Übergänge zum System. Die Dusche soll ja als gesamtes Dicht sein, nicht nur das Element.

    Natürlich ist das Ansichtssache. Nachdem es um mein Bad geht, geht auch um meine Ansicht. Über Geschmäcker lässt sich ja bekanntlich nicht streiten.

    Die liebe Planung...manchmal muss man aus der gegebenen Situation das Beste machen. Ich werde kaum das Dach heben, damit ich einen höheren Bodenaufbau einbauen kann und trotzdem auf eine praxistaugliche Raumhöhe komme. Auch kann ich die Balken nicht um 45 Grad drehen, damit der Abfluss auf direktem Weg geführt werden kann, auch durch die beste Planung nicht. Die Höhe des Bodenaufbau ergibt sich aus der Ausführung des Dachstuhls und hat daher neben Niveau Gründen auch statische, da eine Änderung der Konstruktion aus wirtschaftlichen Gründen nicht möglich ist. Leider ließen sich die bestehenden Pfetten und Holzbalken auf mit noch so genauer Planung nicht ändern....

    Wenn man also das Gesamtbild nicht kennt und weiß warum die Dinge so und leider nicht anders sind sollte man nicht über mangelnde Planung urteilen. Das es optimal ist behauptet ja keiner, aber was läuft schon optimal bei der Sanierung eines Altbaus. Daher geht es mir darum, eine möglichst elegante Lösung zu finden und nicht über die Ursache der Situation zu philosophieren, da diese nicht änderbar ist.
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