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  1. #1

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    Verlegung der Fußbodenheizung als Eigenleistung?

    Hallo,

    Einbau der Heizung (GBWT), STA usw. sowie Einbau und Verrohrung zu den Heizkreisverteilern würde ich machen lassen. Ebenfalls evtl. Planung. Eigenleistung wäre die Fußbodenheizung im Tackersystem auf dem Boden zu verlegen (ab Heizkreisverteiler). Wäre das eine mögliche, realistische Eigenleistung?
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  2. Verlegung der Fußbodenheizung als Eigenleistung?

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  3. #2

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    Zitat Zitat von BauGrym Beitrag anzeigen
    ... Ebenfalls evtl. Planung. Eigenleistung wäre die Fußbodenheizung im Tackersystem auf dem Boden zu verlegen (ab Heizkreisverteiler). Wäre das eine mögliche, realistische Eigenleistung?
    Wenn Du die Planung nur eventuell machen lässt, ein klares Nein.
    Wenn ja, dann wäre das Verlegen eine prinzipiell mögliche Eigenleistung.
    Du brauchst aber 3-4 mal so lang wie ein HB, fängst mehrmals von vorn an, weil Du aus dem Labyrint nicht wieder rausfindest, verlierst die Gewährleistung auf das Gesamtwerk "Heizung" und meinst wieviel zu sparen?
    Bist Du nicht der, der seine Hütte statt zu verputzen, mit Gipsplatten, die krumm und schief sein dürfen, zupflastern will?
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  4. #3

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    Rein wirtschaftlich betrachtet lohnt sich diese Eigenleistung nicht. Aber es ist allemal sinnvoller als seine Freizeit auf der Couch zu verbringen. Wenn man also keine andere Beschäftigung hat, warum dann nicht die FBH verlegen? Richtig geplant und ausgeführt wird sie weder besser noch schlechter funktionieren als wenn der Lehrling vom HB die Rohre auf den Boden getackert hätte.

    Die Frage wird aber sein, ob der HB diese Eigenleistung überhaupt zulässt, und ob/wie er dann die Gewährleistung oder erweiterte Garantie einschränkt. So lange dann alles funktioniert, ist man fein raus. Im Schadensfall hat man aber ein Problem, denn der HB wird sich entspannt zurücklehnen, und der Hersteller wird automatisch mit Verarbeitungsfehlern, also nicht fachgerechter Verarbeitung, argumentieren.

    Man sollte also die Vor- und Nachteile abwägen und dann entscheiden. Ist die Entscheidung erst einmal gefallen, dann sollte man auch gewillt sein den Kopf für seine Arbeit hinzuhalten. Dieser Punkt wird meist zum Problem, denn die "Eigenleister" können sich spätestens im Schadensfall daran natürlich nicht mehr erinnern. Dann wird immer ein Schuldiger gesucht.

    Aber wie gesagt, prinzipiell ist die Verlegung kein Problem. Auch ein HB ist keine Garantie für eine einwandfreie Arbeit.
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  5. #4

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    Wir haben es genau anders herum gemacht. Alles was ab (inkl.) der Heizkreisverteiler mit FBH zu tun hat, sprich im Estrich, ... verschwindet, haben wir machen lassen. Wenn sich da ein Problem später ergeben sollte (Undichtigkeit, ...), dann hab ich da die Gewährleistung/Garantie der Firma. Die Verrohrung ab der Heizkreisverteiler machen wir wieder selbst. Das befindet sich alles in auch später zugänglichen Bereichen.

    LG - Gisela
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  6. #5

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    Zitat Zitat von Wachtlerhof Beitrag anzeigen
    Wir haben es genau anders herum gemacht. Alles was ab (inkl.) der Heizkreisverteiler mit FBH zu tun hat, sprich im Estrich, ... verschwindet, haben wir machen lassen. Wenn sich da ein Problem später ergeben sollte (Undichtigkeit, ...), dann hab ich da die Gewährleistung/Garantie der Firma. Die Verrohrung ab der Heizkreisverteiler machen wir wieder selbst. Das befindet sich alles in auch später zugänglichen Bereichen.

    LG - Gisela
    Erstaunlich, dass Ihr dafür ein Heizungsbauer gefunden habt. An einer FBH verdient er nämlich so gut wie gar nichts, zumindest wenn man den Aufwand realistisch betrachtet.
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  7. #6

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    Fand ich jetzt nicht so erstaunlich, auch nicht den Aufwand. Die waren mit 2 Mann an 2 Tagen hier und mit allem fertig. Preis dafür war auch gut verhandelt.

    LG - Gisela
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  8. #7

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    Hi,
    würde die FBH-Rohre auch nie und nimmer selber legen. Durfte als "Bauhansel" vor Ort sein und habe ein paar Hilfsarbeiten (Kaffee kochen, Dreck wegräumen) gemacht. Wenn man das Verlege-System nicht 100% drauf hat wird das nix. Man muss ja auch wieder raus aus dem Labyrinth. :-). Hab ja viel selber gemacht, aber die FBH-Rohre waren mir nicht geheuer. Verrohrung der HKV kann man selber machen, wobei meine Lötkenntnisse da evtl. zu viel Zeit gefressen hätten. Bei der Verrohrung hatte mich der Heizi beim Materialpreis auch geschlagen. HKV und Wandregler waren dann wieder im Netz um Längen günstiger als sein EK.

    Bzgl. getrennter Materialbeschaffung muss man halt mit den Leuten reden. Manche mögen es nicht. Manche haben damit kein Problem.

    Ciao Christian
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  9. #8

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    Ich hab die Heizschlaufen zusammen mit dem HB verlegt (ca. 1/2-1 Tag arbeit inkl. Befüllen), war mir zu heiß das allein zu machen. Gespart hat man da nich viel vielleicht 0,5 Manntage. Nach ner kurzen Einweisung hätte man das aber auch komplett selbst machen können. Ich habe auch die letzten 180m Heizrohr dann mit einem Freund verlegt und dann befüllt.

    Den Fußbodenaufbau hingegen habe ich allein gemacht, nachdem mich der HB und Esrichleger kurz eingewiesen hatte. Gespart hab ich k.a, die Dämmplatten + FBH Platten verlegen im Ganzen haus inkl. Randdämmstreifen usw. (180qm) bruacht ne Firma bestimmt auch 2 Tage a 2 Mann = 32h a 40 Euro = ~1300 Euro
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  10. #9

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    Ich bin auch ein Selbermacher, aber FBH legen gebe ich ab. Es soll zwar "nur" ein Trockensystem ohne Labyrinth (dh. Mäanderform, keine Doppelschnecke) werden, und das Verlegen selbst trau ich mir auch zu. Da kann man nicht viel falsch machen, da die Rillen für die Rohre vorgestanzt sind. Aber das Abdrücken und Befüllen kann ich auf keinen Fall selbst machen, damit habe ich keine Erfahrungen und das ist mir generell zu joker. Das riesige Problem, das sich dadurch ergibt, ist halt das Vorbereiten von mindestens 100 qm Fläche, also Leerräumen. Momentan weiß ich noch nicht wie ich das machen soll, aber es läuft wohl drauf hinaus, daß die FBH nur auf der Hälfte der Fläche verlegt wird, so daß ich mehrere Räume frei habe um die ganzen Möbel und Tiergehege dort hinzuräumen solange verlegt wird. Irgendwo muß der Kram ja hin und draußen kommt bei dem Wetter nicht in Frage, ebensowenig wie Einlagern.
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  11. #10

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    Zitat Zitat von BauGrym Beitrag anzeigen
    ....Ebenfalls evtl. Planung. Eigenleistung wäre die Fußbodenheizung im Tackersystem auf dem Boden zu verlegen (ab Heizkreisverteiler)....
    Vor jedem erfolgreichen Werk steht eigentlich eine hinreichende Planung/ Dimensionierung vor der Ausführung. Das "evtl." kann zum Groschengrab führen. Einen falsch ausgewählten Heizkörper kann man später notfalls austauschen, im Estrich planlos versenktes Rohr wohl eher nicht.
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  12. #11

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    Hab die Bodenheizung letztes Jahr von einer Firma machen lassen. Weis nicht inwiefern du Expertise im Heizungsbau hast aber die eingesparten Kosten wirst du vermutlich mit höherem zeitlichen Aufwand, Einkauf der Materialien sowie nervlicher Aufreibung teuer bezahlen. Würde es dir rein ausm Bauch heraus nicht empfehlen
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  13. #12

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    Planen lassen ist ein Muss. Da fällt dann auch raus wie die Kreise in den Räumen liegen und mit welchen Abständen. Und wer es nicht als Hobby sieht, sondern durch Eigenleistung Geld sparen möchte, der sollte sich auch realistisch den Punkten "wieviel spare ich wirklich" und "finde ich einen Sanitär der das mit sich machen lässt und mich bei Schäden später nicht über den Tisch zieht" stellen.

    Zur Ausführung. Wer noch nie was selbst gemacht hat, zwei linke Hände hat oder sich vorab überhaupt nicht darum kümmert wie es richtig geht, der mag sich bei der Ausführung "verirren". Ansonsten ist das Verlegen spätestens nach der ersten Schleife Kindergeburtstag. Das mag beim zusehen wild aussehen, isses aber nicht. Man kann es sich schwer machen, wenn man die Rolle in zum Abwickeln in den gleichen Raum packt oder meint ohne Abrollvorrichtung auszukommen, aber da würde ich sagen selbst schuld.

    @bickmann: So traurig das sein mag. Ich bin mir sicher, dass sich das Material für die Fußbodenheizung als Privatmann günstiger aus dem Internet beziehen lässt als es viele Fachfirmen im Einkauf bei Ihrem Großhändler bekommen. Da machen sich Firmen in preislich schwachen Regionen ihre günstigeren Einkaufskonditionen zunutze und über Verbundaufträge beliefert dich dann in einer ganz anderen Ecke von Deutschland plötzlich der gleiche Großhändler zu "Ostpreisen" der den örtlichen Sanitär nur zu Mondpreisen versorgen wollte.
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  14. #13
    feelfree
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    Zitat Zitat von tanzbaer Beitrag anzeigen
    @bickmann: So traurig das sein mag. Ich bin mir sicher, dass sich das Material für die Fußbodenheizung als Privatmann günstiger aus dem Internet beziehen lässt als es viele Fachfirmen im Einkauf bei Ihrem Großhändler bekommen.
    Ja, das ist wirklich so. Wobei ich nicht verstehe, wer den Sani denn ZWINGT, bei "seinem" Großhändler zu kaufen, wenn er über's Internet teilweise die Ware zum halben Preis bekommt. Wenn er nur einen Teil der Ersparnis an seinen Kunden weitergibt, profitieren doch beide, Kunde und Handwerker.
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  16. #14
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    Wobei ich nicht verstehe, wer den Sani denn ZWINGT, bei "seinem" Großhändler zu kaufen, wenn er über's Internet teilweise die Ware zum halben Preis bekommt. Wenn er nur einen Teil der Ersparnis an seinen Kunden weitergibt, profitieren doch beide, Kunde und Handwerker.
    Erstens bezweifle ich den halben Preis.
    Zweitens zeigt sich so manches erst später ...
    Drittens sind so manche Kalkulationen nicht vergleichbar, z.B. ein Meterpreis auf der Rolle und ein Meterpreis einschl. Verschnitt und Kleinkruscht spielen durchaus in ner anderen Liga.
    Viertens Abwicklung im Schadensfall ... ist bei Internettbezug eine absolut tolle Wurst - wünsche ich keinem.

    Ist wie immer : No Risk - No Fun.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  17. #15

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    Zitat Zitat von feelfree Beitrag anzeigen
    .... Wobei ich nicht verstehe, wer den Sani denn ZWINGT, bei "seinem" Großhändler zu kaufen,....profitieren doch beide, Kunde und Handwerker.
    HB haben, ebenso wie GU/GÜ, Rabattverträge und -staffeln bei den jeweiligen Herstellern. Je höher der Umsatz, je größer der Rabatt. In wieweit der an den Endkunden weitergegeben wird, hängt von der jeweiligen Geschäftssituation ab.
    Abgesehen vom Preisgeschachere, leistet der HB Gewährleistung, der Hersteller Garantie. Garantieansprüche gegenüber dem Hersteller werden i.d.R. über die Fachfirma geltend gemacht. Bei geringem Umsatzvolumen, wird das meist etwas schwierig ;-)
    Zudem leben viele HB auch nicht unwesentlich von Wartungsverträgen und Notdienstversorgung. Schnelle Ersatzteilversorgung bekommt vordergründig besonders der Umsatzstarke. Mehrfachvertreter oder gar Makler, wie im Versicherungsbereich, findet man daher zunehmend weniger.
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