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  1. #1

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    Mein Keller ist feucht - trockenlegen wie?

    Moin, moin!
    Ich habe ein Problem mit einem feuchten Keller! Dies möchte ich ordentlich beheben. Bin über jeden Tipp dankbar! Bin Laie - Heimwerker!
    Objekt: ca. 1955, Endreihenhaus, Grundfläche ca. 4,50 + 8 Meter, Vollkeller
    vsl. Betonfußboden, Mausteinwände,
    Problem: besteht seit sehr vielen Jahren, Salzausblühungen an den
    Außenwänden,
    Feuchtflecken auf dem Boden im Sommer vermutlich Kältebrücken).
    Luftfeuchte in Winter ca. ca. 70-80% in Sommer ca. 95%.
    Kondensat an den Wasserleitungen tropfte herunter - jetzt isoliert.

    Ich habe 2 Bauvorhaben in Planung.
    1. Jetzt in Winter möchte ich den Fußboden sanieren.
    2. In Sommer das Haus freilegen (ausgraben) und dann versiegeln und mit einer Drainage versehen.

    Fragen zu 1. Da ich nicht ausschließen kann, dass auch von dort Feuchtigkeit einzieht, will ich den Boden versiegeln und dann Fliesen. Ebenfalls möchte ich ein kleines Gefälle einbauen, um in der einen Ecke ein Sickerloch mit Wasserpumpe einbauen (bei evtl. Rückstauproblemen) Wie mache ich es am besten? Was habe ich zu beachten?

    Fragen zu 2. Kann ich das ganze Haus (Endreihenhaus) also in U-Form auf einmal freilegen? Kann da was einstürzen? oder nur Stückweise?
    Dann austrocknen lassen ca. 4 Wochen, dann Versiegeln und isolieren.
    Was nehme ich da am besten.
    Hohlkehle anlegen mit Drainage. Wie mache ich das am Besten? Wohin läuft dann das Sickerwasser?

    Ich weiß es sind viele Fragen auf einmal - sicher habe ich noch einiges übersehen.
    Ich freue mich schon auf gute Ratschläge.

    Tschüß
    Peter
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  2. Mein Keller ist feucht - trockenlegen wie?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Avatar von susannede
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    Hallo tonello,

    meine (spärlichen) Erfahrungen mit Häusern aus dieser Zeit sind, dass sie meist keine Abdichtung besitzen, wenn eine, dann maximal eine bituminöse Sperre in der ersten/zweiten Steinlage der Aussenwände. Kellersohle: Fehlanzeige.

    Die höhere Luftfeuchtigkeit im Sommer: Feuchtwarme Sommer-Aussenluft kondensiert einfach im kälteren Keller. Sicher schimmelt auch bei Ihnen alles, was auf dem Boden abgestellt wird und legen Sie eine Plastiktüte dort aus, finden Sie in Kürze einen nassen Fleck darunter.

    Das Aufgraben und Abdichten von außen wird einen Teil bringen, aber nicht alles - die aus dem Boden aufsteigende Feuchte (in den Wände) geht damit nicht weg (Ausblühungen wahrscheinlich nur im Bereich bis ca. 1 Meter über Kellerfußboden?). Eine Abdichtung des Boden (bituminös) und Anschließen der Dichtung DURCH das Mauerwerk ist ein sehr teures Verfahren. Macht keiner...

    Kenne Versuche mit Epoxi-Beschichtungen: Ergebnis Blasenbildung.
    Gegebenenfalls wäre Sperrputz eine Lösung an den Wänden, in Kombination mit der bituminösen Abdichtung des Bodens.

    U-förmig Ausschachten geht, aber aus der Ferne nicht zu beurteilen, Fachmann (Statiker) hinzuziehen.

    - zu allen anderen offenen Fragen: Fachmann hinzuziehen !!! So hopplahopp alle Infos aus dem Internet, geht nicht. Sorry.

    Grüße!
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  4. #3

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    Moin!

    Also von außen freizulegen ist immer die besten Methode. Es ist aber nicht sicher das damit die Feuchtigkeit behoben wird. Denn ist es kapilar aufsteigende Feuchtigkeit bekommt diese nur mit einer nachträglichen eingebauten Horizontalsperre in den Griff.
    Von einem Sperrputz würde ich Abstand nehmen. Sicherlich muss man Außen sehen was vorhanden ist. Zementputz?Gar kein Putz?Bitumen Anstrich, Terr Anstrich, oder gar nichts. Danach richtet sich die weitere vorgehensweise.
    Zum ausschachten reicht es aus wenn man es Abschnittsweise macht und dann ca. 30cm um die Ecke herum arbeitet um später vernünftig überlappen zu können.

    Nun nochmal zum Thema Innenabdichtung. Ich denke der nachträgliche Einbau einer Hohlkehle ist hier erforderlich. Dazu müsste der Estrich ca 15cm von der Wand her aufgestemmt werden. später wenn der Raum eh gefliest wird kann man den Fußboden mit einer minerlaischen Dichtungsschlämme versehen. Darauf kann dann gefliest werden und Feuchtigkeit kann wenn Sie durch den Fußboden kommt nicht aufsteigen. Dazu sollte man aber ein System anwenden. Innen sowie Außen. Ich habe gute Erfahrungen mit Remmers gamacht. Mehr dazu kann man auf meiner Homepage lesen. Dort ist sogar die Sanierung eines Reihenhauses als Beispiel erklärt.

    Allerdings schließe ich mich meiner Vorschreiberin an. So als Ferndiagnose schwer. Fotos wären Hilfreich. Gut das mit dem Außen so eben mal 20 cm freischachten (kleines Stück) ist momentan schwer.
    Aber trotzdem wären Fotos supi.

    Also bis demnächst

    Svennie
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  5. #4
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Glückwunsch!
    Gelungene Werbung für REMMERS .....

    @tonello
    Halten Sie sich an den Rat von susannede und beauftragen Sie einen Fachmann, der sich das vor Ort anschaut.
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  6. #5

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    Zur Ergänzung

    den Keller von aussen bis z.B. Unterkante Fundament in einem Zug 3-seitig freigraben könnte Probleme hervorrufen>Grundbruchgefahr!
    Schliesse mich susannede an: Fachmann Statiker/Architekt hinzuziehen.

    Nachträgliche horizontale Abdichtung von aussen ist technisch machbar, löst aber nicht die kapillar aufsteigende Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk von unten.
    Es gibt Möglichkeiten, dies mittels Injektionsverfahren in den Griff zu kriegen, ist aber eine Preisfrage.
    Auf alle Fälle im Sommer die Fenster am besten dauerhaft geschlossen halten, der Keller saugt regelrecht die Feuchtigkeit rein.
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  7. #6

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    Noch eine Ergänzung....

    Den Fachmann bitte als UNABHÄNGIGEN Fachmann aussuchen.
    Will sagen, jemanden, der ausser der Vergütung seiner Beratungsleistung KEIN wirtschaftliches Interesse an irgendwelchen Massnahmen hat.
    MfG
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  8. #7

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    Moin!

    Ja sicherlich mag es Werbung für Remmers sein. Aber die Erfahrung zeigt das man damit am Besten fährt.
    Sicherlich gibt es auch Materialien aus dem Baumarkt. Die halten aber selbst bei Anwendung nach Herstellerangaben nicht so lange wie Remmers.
    Außerdem liegen bei Remmers die Vorteile auf der Hand. Sprich 10 Jahre RSG Garantie.
    Da ist man sogar bei einer Insolvenz des ausführenden Bauunternehmens abgesichert als Bauherr.



    MFG

    Sven Niemeyer
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  9. #8

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    Moin!

    @ Volker Kugel
    Sicherlich mag es Remmers Werbung sein. was spricht dagegen??? Haben Sie Zertifikate die Erfahrungen im Bereich nachträgliche Kellerisolierung belegen?
    Gerade mein letztes Seminar ( wo Architekten in Scharen verteten waren) hat mich in diesem Bereich sehr nachdenklich gestimmt. Ich würde es immer bevorzugen einen Fachbetrieb mit guten Referenzen zu bevorzugen der sich auf dieses Gebiet spezialiesert hat.
    Von Architekten habe ich schon die fragwürdigsten Sanierungskonzepte erhalten. Sprich Bohrlochkette nachträglich ca. 15 cm über Fußboden und nicht über Erdreich bei einer nachträglichen Sanierung von Innen.
    Also da bin ich etwas skeptisch, wobei ich Sie jetzt nicht persönlich angreifen möchte.


    MFG

    Sven Niemeyer
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  10. #9
    Avatar von susannede
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    Hallo Svennie,

    nix gegen Remmers, aber wie verlinkt man die, für den Fragesteller sicher interessante, Broschüre "Keller trocken und dicht" (so 62 Seiten...ab Seite 30 Altbaukeller)?

    Irgendwie ist die Menu-Führung auf der Remmers-Seite unübersichtlich und die pdf-Datei geht nicht mit Zwischenablage zu verlinken...

    Grüße!
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  11. #10

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    Moin!

    Kannst Du das mit der Broschüre mal etwas konkretisieren?

    Und zu der Homepage: Da habe ich keine Probleme. Sicherlich etwas gewöhnungsbedürftig. Aber eine sehr große Menge an Informationen, die man irgendwie unterbringen muss.


    Viele Grüße

    Sven Niemeyer
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  12. #11
    Avatar von susannede
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    Nein, ich meine nicht Deine homepage,

    sondern die Broschüre bei www.remmers.de
    Menubalken grau: "Bauen, Modernisieren & Sanieren"
    Linkes Menu: "Punkt 2 Trockene Keller"
    Links: Unterpunkt "Keller trocken und dicht" - dann ganz nach unten rollen -
    Broschüre "Keller trocken und dicht" (56 Seiten, Bild anklicken, Download, ab Seite 30)

    Grüße!
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  13. #12

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    mal gucken, ob´s klappt: Ja, klappt
    .
    http://www.remmers.de/html/de/downlo...enunddicht.pdf
    .
    Grüße
    Oliver
    Geändert von OK (27.01.2006 um 10:12 Uhr) Grund: Klappt!
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  14. #13
    Avatar von susannede
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    Hey, danke...es klappt - ging bei meinereiner eben nicht, weiß der Geier, wieso...
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Moin!

    Taj ich muss leider gestehen, dass ich mir diesen Link noch nie angeschaut habe, da ich das Original Prospekt in Papierformat hier habe.

    Allerdings fängt ab Seite 30 ff die nachträgliche Kellersanierung an.
    Davor ist alles mit dem Thema Neubauabdichtung erklärt. Das tut bei einer NAchträglichen Abdichtung nichts zur Sache. Und ich denke mal um den Interessenten unnötigen Bla Bla zu ersparen wurde das wenn erst ab Seite 30 zur Verfügung gestellt.

    Wobei wenn ich den Link Downloade habe ich alles komplett und nicht erst ab Seite 30

    Greetz Svennie
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  17. #15
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    @Tonello

    Sie haben sich gar nicht mehr dazu geäußert.

    Ein Problem beim Aufgraben ist noch gar nicht beleuchtet worden, nämlich die Reihenendhaus-Situation. Am Giebel haben Sie da kein Problem, aber wie wollen Sie sich an den Nachbarn ranarbeiten? Spunden? Zumindest müsste ja auch der Trennfugenbereich bearbeitet werden.
    Da bleibt tatsächlich nur die Innensanierung ...

    @Svennie
    ... und warum auch nicht mit REMMERS (ich habe auch in einem dieser Seminare gesessen und vom REMMERS-Referenten diesen nützlichen Link erhalten: www.oekodry.de ). Mir ist bei Ihrer Foto-Show nur aufgefallen, dass das REMMERS-Label immer so hübsch mit ins Bild gerückt war.
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