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Trockenestrich wackelt und liegt schief

Diskutiere Trockenestrich wackelt und liegt schief im Forum Estrich und Bodenbeläge auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Trockenestrich wackelt und liegt schief

    Hallo zusammen,

    ich hoffe auf eure Hilfe, denn wir haben ein ziemliches Problem mit unserem Trockenestrich.
    Wir sind eine vierköpfige Familie und bauen seid ca. einem halben Jahr unser Dachgeschoss aus. Eigentlich haben wir gedacht, wir wären bald fertig.
    Jetzt ist allerdings folgendes Problem aufgetreten.
    Wir haben folgenden Bodenaufbau:
    Rohdecke
    Thermozellschüttung
    Fußbodenheizung
    Plastikfolie
    23mm Knauf Brio Trockenestrichplatten

    Dieser Estrich bewegt sich nun ziemlich stark an den Türschwellungen und in den Ecken. Das in allen Räumen. Der Trockenbauer hat selbst darauf aufmerksam gemacht. Leider erst nach fertiggestellter Verlegung.
    Wir bauen mit Architekt!! Hinzugerufen machte dieser den Vorschlag mit Bauschaum zu unterspritzen oder Tellerdübel zu verwenden. Wir haben allerdings eine Fußbodenheizung darunter und man möchte anhand von Fotos schauen, wohin die Dübel gesetzt werden !!! Der Architekt kann sich nicht erklären, woher das Problem kommt. Tellerdübel behindern doch die schwimmende Verlegung, oder. Bauschaum empfinde ich auch als Murks. Der Trockenbauer weigert sich auch diese Arbeiten auszuführen. Er hat bei der Fa Knauf angerufen und die hätten bestätigt, dass man keine Dübel verwenden darf. Gibt es, außer alles rausreißen und irgendwie neu machen, noch eine Lösung?

    Wir sind verzweifelt. Vielen Dank für die Hilfe.....

    Manuela
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  2. Trockenestrich wackelt und liegt schief

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    So lange die Ursache, warum die Platten hohlliegen, nicht geklärt ist, macht keine Lösung (weder Pfusch noch ggf. fachgerecht) Sinn.

    Was für eine Rohdecke?7
    Aussparungen?
    Liegt "jenseits" der Türöffnungen ein "alter"Belag?
    Fotos vom Zustand VOR der Trockenschüttung?
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  4. #3
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    Ok, ich habe Fotos hochgeladen.

    Es handelt sich um eine 24cm dicke Hohlraumdecke. Darauf ca 3 cm Thermozell Wärmedämm Leichtbeton. Dann Systemdämmung mit FBH. Folie. Fertigteileestrich vollflächig verklebt und verklammert. Darauf sollte eigentlich heute Parkett verklebt werden. Der Bodenleger sagt, dass ist nicht möglich.
    Es liegt nirgends alter Belag. Was ist mit Aussparungen gemeint?

    Die eigentliche Decke hatte ziemliche Höhenunterschiede und sollte mit Thermozell ausgeglichen werden. Hier hatten wir allerdings schon angemerkt, dass die Schüttung nicht überall Bodenhaftung hatte.

    Danke!!
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  5. #4

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    Das Internet ist groß! Wo hast du die Fotos hochgeladen?


    MfG, Sven

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  6. #5

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    Wie meinst du "nicht überall Bodenhaftung"?


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  7. #6

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    Zitat Zitat von nutella Beitrag anzeigen
    . Hier hatten wir allerdings schon angemerkt, dass die Schüttung nicht überall Bodenhaftung hatte.

    Danke!!
    Eine schwebende Schüttung?

    Was meinst Du mit Fertigteileestrich "vollfächig verklebt"? Was wurde worauf verklebt?

    Wenn der Bodenleger schon Bedenken anmeldet, dann scheint der Boden wohl nicht nur ein "bisschen" zu wackeln.




    Hier wurde anscheinend schon zu Beginn ein Fehler gemacht, und auf dem wurde weiter aufgebaut. Jetzt mit Montageschaum die Folgen zu beseitigen ist Unsinn. Der Schaum ist nicht ausreichend formstabil und druckfest, er verhindert den Wärmedurchgang von der FBH, und letztendlich wird der Boden beim Begehen "quietschen". Ein Argument "für" diese Lösung fällt mir nicht ein. Also schnell wieder vergessen.
    Eine weitere Möglichkeit wäre, dass die Estrichelemente nicht korrekt verarbeitet wurde. Deswegen auch die obige Frage nach dem "verklebt".

    Jetzt muss man die Ursache ergründen, wobei falsch verarbeitete Estrichelemente, so blöd es klingt, noch der best case wären. Ich befürchte aber, dass der Fehler schon bei der Schüttung gemacht wurde, die darauf liegende FBH schon wackelt, und die Estrichelemente dann sowieso. Ob es sich lohnt an den Folgen herum zu operieren, oder ob man nicht besser gleich die Ursache beseitigt, das sollte vor Ort geklärt werden. Wenn sich meine Vermutung als richtig erweisen sollte, dann werden ein paar Leute noch richtig Freude haben.

    Mich wundert, dass nicht die Ausrede Nr. 27 kam "wenn da ein Schrank steht, passt es schon"
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  8. #7
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    Ja, Freude werden zunächst einmal wir als Familie haben mit zwei Kleinkinder, die in dem Chaos wohnen müssen. Nun gut, Fotos versuche ich gleich auf ein Neues. Die haben sich verabschiedet.👍
    Mit Bodenhaftung meine ich, dass die Schütting nach Trockung an einigen Stellen anscheinend nicht ganz auf der Decke auflag. Zum Teil gab es Risse. Das verwunderte uns schon damals. Der Architekt fands ok. Jetzt will es keiner gewesen sein. Der Architekt schiebt es auf den Trockenbauer. Der will nichts mehr machen bis zur Klärung. Überhaupt versucht der Architekt hier wohl nur Schadensbegrenzung zu betreiben. Wofür bezahlen wir dem das viele Geld für u a Bauaufsicht?? Die Estrichplatten wurden mit Nut und Feder verklebt und ineinander verschraubt. Es wackelt teilweise wirklich erheblich!!
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  9. #8

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    Zitat Zitat von nutella Beitrag anzeigen
    Wir bauen mit Architekt!! Hinzugerufen machte dieser den Vorschlag mit Bauschaum zu unterspritzen oder Tellerdübel zu verwenden.
    Mit Bodenhaftung meine ich, dass die Schütting nach Trockung an einigen Stellen anscheinend nicht ganz auf der Decke auflag. Zum Teil gab es Risse. Das verwunderte uns schon damals. Der Architekt fands ....???
    Ganz klar.
    Wenn es ein echter Kollege ist und von Euch beauftragt wurde, dann solltet Ihr den schon mal nach seiner Haftpflichtversicherung fragen!

    Er wusste von dem Problem und hat weitere Gewerke ausführen lassen oder zumindest nicht Euch gegenüber (als deren jur. Partner) kundgetan, diese zu stoppen, bis das Problem behoben ist.
    Damit sehe ich ihn klar in der gesamtschuldnerischen Haftung.

    Ich würde beide scshriftlich mit Fristsetzung auffordern, das Problem fachgerecht zu lösen und die Kosten dafür zu übernehmen. Als Frist würde ich denken, sind 4 Wochen angemessen.
    Das ganze aber bitte zur Vermeidung von Formfehlern mit einem RA im Hintergrund. Der muss ja noch nicht selber auf eigenem Papier schreiben, aber Euch den Text vorgeben oder zumindest Euren gegenprüfen.
    Aber bitte nicht den Anwalt für Miet- und Verkehrsrecht, sondern einen für Baurecht.

    Vielleicht meldet sich Ralf Worthmann noch zum Thema
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  10. #9
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    Klar wurde der von uns beauftragt. Von Anfang an. Er ist sogar Bausachverständiger. Wir haben überlegt viell einen unabhängigen Dritten hinzuzufügen.... Das wird wohl noch spaßig.... Danke aber schonmal
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  11. #10

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    Zitat Zitat von nutella Beitrag anzeigen
    Ja, Freude werden zunächst einmal wir als Familie haben mit zwei Kleinkinder, die in dem Chaos wohnen müssen. Nun gut, Fotos versuche ich gleich auf ein Neues. Die haben sich verabschiedet.
    Mit Bodenhaftung meine ich, dass die Schütting nach Trockung an einigen Stellen anscheinend nicht ganz auf der Decke auflag. Zum Teil gab es Risse. Das verwunderte uns schon damals. Der Architekt fands ok. Jetzt will es keiner gewesen sein. Der Architekt schiebt es auf den Trockenbauer. Der will nichts mehr machen bis zur Klärung. Überhaupt versucht der Architekt hier wohl nur Schadensbegrenzung zu betreiben. Wofür bezahlen wir dem das viele Geld für u a Bauaufsicht?? Die Estrichplatten wurden mit Nut und Feder verklebt und ineinander verschraubt. Es wackelt teilweise wirklich erheblich!!
    OK. Langsam gibt das ein Bild. Es ist also sehr wahrscheinlich, dass der Fehler schon im Unterbau liegt. Verabschieden wir uns also vom best case und gehen nahtlos über zum worst case.
    Das müsste sich jetzt ein SV anschauen, aber ich (Laie) befürchte, dass man das von oben nicht "heilen" kann. Vermutlich wäre zuerst mal zu prüfen, ob der Boden eben ist, ob sich die Elemente verzogen haben (hoch stehen, eher unwahrscheinlich), in wieweit dem Unterbau an Höhe fehlt bzw. ob dieser instabil ist, usw. usw.

    Dann könnte es zum Super-Gau kommen, sprich alles raus und noch einmal von vorne. Mir zumindest fällt keine Lösung ein, wie man den Unterbau von oben stabilisieren könnte, so dass die Konstruktion dann dauerhaft funktioniert.

    Wer sich nun den Schuh anziehen muss, das sollen Andere entscheiden, ich bin kein Jurist.
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  12. #11

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    Guten Morgen,

    du schreibst dass die Thermocell Schüttung (3cm) nach Trocknung ..........

    Das ist doch eine gebundene Schüttung mit Zement als Bindemittel.

    Ich frage deshalb, weil meines Wissens nach diese Schüttungen erst ab 4 oder 5 cm Stärke eingebaut werden dürfen.

    Könnte da evtl der Fehler liegen?

    Gruß

    Tom
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  13. #12

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    Hm......

    Grad nochmal gegoogelt. Der Hersteller sagt Mindesteinbaustärke von 3 cm.

    Ich weiß von anderen Anbietern, die sagen Mindeststärke von min. 4 cm.

    Komisch.
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  14. #13

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    Da widersprechen sich die Herstellerunterlagen selber. Mal ist von 3, mal von 4 cm die Rede!

    Ich habe das Material auch schon auf Null ausgezogen (nachdem ich mich selber über die Risiken aufgeklärt hatte ) und da wackelt bis heute nichts und es sind keine Fliesen gerissen!
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Ich habe das Material auch schon auf Null ausgezogen ....
    was für eine Korngröße hatte das Zeug?
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  17. #15
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    Auf die Idee bin ich sogar auch schon selbst gekommen. In meiner Verzweiflung hab ich den ganzen Abend gegoogelt und bin auch auf die 4 cm gestoßen. Bei uns ist das ganze auch an den Rändern auf Null ausgezogen worden, da wir sonst mit der Aufbauhöhe nicht mehr hingekommen wären.. Irgendwie war das Ganze plötzlich dann zu hoch!😡
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