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  1. #1

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    Gipswandbauplatten

    Liebe Profis,
    bräuchte als Laie mal eure Hilfe:
    Reihenmittelhaus, Massivbau Ziegelwände.
    Jetzt will der Bauträger beim Innenausbau statt der geplanten massiven Ziegelwände mit Gipswandbauplatten (natürlich nur bei den nicht tragenden wänden) arbeiten.
    Das sollen wir schriftlich bestätigen (in der baubeschreibung ist von ziegelwänden die Rede). Habe mich etwas über die vor/ und Nachteile infomiert.

    Was würdet ihr tun?
    Lieber die Platten (sollen am Ende rund 10 cm dick sein) oder die massiven Wände (14 cm)?

    10000 Dank für eure Hilfe!
    Genauere Angaben über Hersteller etc. Haben wir leider nicht.

    Gruß!
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  2. Gipswandbauplatten

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    feelfree
    Gast
    Zitat Zitat von Sabina81 Beitrag anzeigen
    Habe mich etwas über die vor/ und Nachteile infomiert.
    Die wären?
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  4. #3

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    wenn es keine gründe gibt, die du zu vertreten hast und zu dieser änderung führen, dann musst du nicht unterschreiben und der unternehmer muss die ziegelwände bauen.

    gipsdielen haben einen schlechteren schallschutzwert. der errichter muss dich über vor- und nachteile aufklären. macht er das nicht, kannst du dem änderungswunsch dann zustimmen?
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  5. #4

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    Hallo,

    mal ganz allgemein gefragt: Warum werden die Gipsdielen überhaupt verbaut? Das hab ich mich schon öfter gefragt, wenn ich mir Rohbauten angesehen habe.

    Gruß,

    Bolanger
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  6. #5

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    Schnell, günstig, müssen nur kurz überzogen werden (machen gute Bauer direkt beim Setzen mit). Und du hast auch keine Feuchtigkeit im Bau.

    Und bei den etwas dickeren Platten hat man weniger Probleme mit SChränken aufhängen als bei GKT *g*
    Geht auch schneller als GKT...
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Sabina81 Beitrag anzeigen
    ... als Laie ...
    würde ich vorab immer in Frage stellen, ob der Bauträger auch mir was Gutes tun will. Wenn ja, kann er das sicherlich technisch begründen (neben einer Kostenersparnis (dürfte Euch ja auch zu Gute kommen)).
    Neben den Tipps aus dem Forum lohnt auch hier ein Blick rein, falls nicht schon geschehen: http://de.wikipedia.org/wiki/Gipswandbauplatte
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  8. #7
    Themenstarter

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    Huhu,
    uns würden die Platten als "wohngesünder", "dünner" (also mehr Stellfläche) und "schneller" verkauft.

    Der Preis spielt letztlich keine Rolle, weil wir zu nem Festpreis gekauft haben. Sprich: für den Bauträger wird es günstiger, für uns aber letztlich nicht.

    Wir machen uns vor allem bei zwei Punkten Gedanken: Schallschutz (das Haus ist klein) und Tragfähigkeit. Wenn man im Bad keinen Hängeschrank ordentlich aufhängen kann, ist das nix.

    Wir haben das Haus nach der Baubeschreibung gekauft. Darin sind massive ziegelinnenwände beschrieben. Wir müssen uns also nicht auf die Gipsplatten einlassen.

    Ihr tendiert auch zu den Ziegelwänden, oder? Haben die überhaupt elnen Nachteil?
    Trockenzeit ist bei uns kein Thema. Veranschlagt sind 1,5 Jahre Bauzeit, das dürfte so oder so passen.

    Danke und Gruß!
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  9. #8

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    Ziegelwände verputzt sind aus meiner Sicht wesentlich hochwertiger als Gipsplatten
    Besserer Schallschutz, stabiler.
    Gipsplatten sind 10 cm dick
    Ziegelwand 10 oder 11,5 cm plus beidseitig 1,5 cm Putz
    Der Bauträger sucht seinen Vorteil, nicht euren
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  10. #9
    Inkognito
    Gast
    Zitat Zitat von Sabina81 Beitrag anzeigen
    "wohngesünder"
    Den Vorteil sehe ich jetzt nicht, wenn er nicht gerade vor hatte das Mauerwerk mit PU Schaum zu kleben...
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  11. #10

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    Wenn ich mir die Beschreibung bei Wikipedia durchlese, erkenne ich nur den Vorteil für den Verarbeitenden, also eurem Bauträger.
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  12. #11
    feelfree
    Gast
    Der einzige Vorteil für euch ist die größere Stellfläche. Gerade im Reihenmittelhaus werden Zimmer gerne mal sehr schmal, falls sie auch noch längs geteilt sind. 5cm mehr können da sehr gut tun.

    Über den Schallschutz würde ich mir dagegen weniger Sorgen machen. Da ist die Zimmertür regelmäßig um Größenordnungen schlechter. Einen Hochschrank im Bad aufhängen ist auch kein Problem.
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  13. #12

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    Geht auch schneller als GKT...
    na Holger, beides schon mal im direkten Zeitvergleich montiert?
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  14. #13

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    Zitat Zitat von feelfree Beitrag anzeigen
    Über den Schallschutz würde ich mir dagegen weniger Sorgen machen. Da ist die Zimmertür regelmäßig um Größenordnungen schlechter.
    Nicht alle Innenwände haben Türen.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    feelfree
    Gast
    Aber jedes Zimmer hat eine Tür.
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  17. #15

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    Deine Aussage war, dass der Unterschied im Schallschutz der unterschiedlichen Wandaufbauten egal wäre, weil die Zimmertür ja schlechter ist. Das ist falsch.
    Beispiel: 2 aneinandergrenzende Zimmer, über einen Flur miteinander verbunden, haben eine Wand, aber 2 Türen, durch die der Lärm getrennt wäre.

    Ansonsten stimmt die Aussage auch nicht zwangsweise, wenn 2 Räume direkt durch die Tür miteinander verbunden wäre. Je nach Lage der Tür ergibt sich im Raum schnell ein Pegelunterschied von mehreren dB im Vergleich zur Raumecke mit der höchsten Belastung. Daher ist die Tür nicht automatisch die Schwachstelle.
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