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Nach allen Regeln der Baukunst?

Diskutiere Nach allen Regeln der Baukunst? im Forum Sanitär auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Nach allen Regeln der Baukunst?

    Hallo,

    nach einiger Zeit Abstinenz möchte noch einmal die Hilfe dieses Forums zur Rate ziehen. Wir sind 03/2013 in unsere neue Immobilie gezogen und ärgern uns seit einiger Zeit mit der Sanitärfirma herum. Grund der Beanstandungen sind ein beschädigter Duschkopf, welcher ca 770€ neu kosten soll und eine absinkende Badewann nach Befüllung.
    Die Sanitärfirma lässt durch Ihren Anwalt verkünden, dass alles nach anerkannten Regeln der Baukunst gearbeitet wurde und es demnach keine Mängel geben kann und darf und überhaupt ist man sehr irritiert über unser Ansinnen. Gerne möchte man die gerichtl Auseinandersetzung, so habe ich den Eindruck. Wir sind der Meinung, wie in gezeigte Bilder, dass dies ein Mangel darstellt und haben bisher 1.650,- zurück gehalten. War das von uns ein Fehler?

    Nach Auskunft des Fliesenlegers wurde die Silikonfuge bei befüllten Zustand gezogen, davon habe ich auch Bilder. Ich habe mir seiner Zeit viel Fotografiert, zum Glück. Er meint, dass sei nicht normal. Die Badewann steht in einem Styropor-Träger. Die Sanitärfirma gibt Auskunft, dass derartiges Absenken völlig normal und ohne Beanstandung sei?

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    Grüße
    Sciro
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  2. Nach allen Regeln der Baukunst?

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  3. #2
    Themenstarter

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    Hier noch das letzte Bild von der Badewanne...

    image.jpg

    Lt. Fliesenleger wird es nicht reichen nur ein neue Fuge zu ziehen, da diese eh die Wanne nicht hält. Gebaut haben wir mit einem GÜ.
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  4. #3

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    hat der Fliesenleger vergessen die Wanne VOR dem Verfliesen mit Wasser zu füllen??
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  5. #4

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    @ Baufix
    Zitat Zitat von Sciro80 Beitrag anzeigen
    Nach Auskunft des Fliesenlegers wurde die Silikonfuge bei befüllten Zustand gezogen, davon habe ich auch Bilder.
    1) Frage
    Steht die Wanne auf dem Estrich????
    2) Frage
    Ist nur die Silikonfuge ein Indiz für das Absinken oder gibt es dazu Messungen. Wenn ja, wie viele (/10) mm sinkt die Wanne ab???
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  6. #5

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    hat mal was vernünftiges gelernt
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    Zitat Zitat von Sciro80 Beitrag anzeigen
    Gebaut haben wir mit einem GÜ.
    Dann schlag Dich nicht mit der "Sanitärfirma" oder dem Flisör um, sondern melde den Mangel offiziell dem GÜ.

    Oder gab es Nebenabsprachen mit den Einzelgewerken die nicht über den GÜ liefen?
    Einbehalt ggü. Sani oder ggü GÜ?
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  7. #6
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    Erst einmal besten Dank für die schnellen und zahlreichen Antworten.

    Es gab eine Nebenabsprache mit dem Sani, da wir bisl mehr als den Standard wollten.

    Die Wanne steht auf dem Estrich. Wir haben nur die Silikonfuge als Indiz. Lüftungsanlage, Bodendämmung, Fussbodenheizung und Sanitäranlagen/ -Einrichtung etc. kamen von einer Firma, welche auch für den GÜ arbeitet und jetzt Gegenstand der Diskussion ist. Die Wanne sinkt ab Unterkante Silikonfuge um ca 10mm ab, vgl Bild aus Post 1. wobei es zur Mitte hin noch mehr wird.
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  8. #7

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    @Ralf D..,
    zu schnell Text überflogen, werde demnächst die Brille aufsetzen
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  9. #8
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    Mir fällt gerade ein, wo Herr Dühlmeyer das anspricht. Das Bad mit der Badewanne befindet sich im OG. Da sich in der Dämmebene aber auch die Lüftungsrohre der KWL befinden ist auch das OG mit 100mm Dämmung versehen.

    Hier in dieser Ecke steht die Wanne.

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    Nach Dämmung

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    Nach verlegen der FBH

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    Estrich

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  10. #9
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    Hmmm ...

    Die Brause kann mit irgendeinem Reinigungsmittel bearbeitet worden sein ... Reste bleiben im Kugelgelenk ... und wirkt lange vor sich hin ---> Verchromung im Eimer. Leider ein öfter vorkommendes Elend vollkommen unabhängig davon was auf dem Reinigungsmittel steht.
    Die andere Möglichkeit ... Hersteller hat den Verchromungsprozess mal wieder *veroptimiert* und der Hauch von Chromauflage verdünnisiert sich schon vom anschauen ...

    Kann man im Labor feststellen ... es könnte sein dass nach der Analyse der Putzteufel leise flucht ...

    Wie schnell wurde denn nach der Estricheinbringung das Funktionsheizen durchgeführt ?
    Pressierte es kräftig bis gefliest werden konnte ?

    Gruß
    Achim Kaiser
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  11. #10
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    Also bei der Dusche ist nicht nur die Verchromung hin, sieht auf den Bildern leider nicht so gut, weil diese fürs Forum runter skaliert werden. Da ist alles Material runter und eingedrückt, richtig tiefe Kratzer... Da war jemand einfach mit der Zange dranne, so sagte es mir ein anderer Mitarbeiter der Sanifirma, welcher freundlicherweise uns auf den Schaden aufmerksam machte. Die Estrich wurde am 17.12.2012 eingebracht. Funktionsheizen begann am Mo, den 21.01.2013.

    Mit der Begrifflichkeit Pressieren kann ich nix anfangen.
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  12. #11
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    Pressieren = Eilte es , sprich drückte der Einzugstermin ?

    Reine Vermutung auf Grund der Bilder ...
    Dämmung gleicht die Kreuzungen der Rohraufbauten nicht aus.
    Tackerplatte stellt auf dem Bild schon die Ohren und liegt vermutlich *etwas* hohl.
    Gewicht der Estrichauflage reichte nicht das *press* zur Auflage zu bringen.
    Dann brauchts bei Zementestrich nur noch ein paar Trocknungsmaßnahmen und der stellt auch noch die Ohren ... heisst er *schüsselt*kräftig.
    Wannenträger aus Styropor lastet nur dann ohne Verformungen ab wenn er dauerhaft überall gleichmäßig eine Auflage hat.
    Wanne aus Acryl ist weich und gibt auch nach.
    Die Aufmauerung auf dem Estrich gibt das Sahnehäubchen der Konstruktion.
    Unter Last gibt die Wanne das Hängebauchschwein und irgendwann bleiben die Verformungen.
    Schlussendlich zerrt alles an der Silikonfuge und irgendwann ist die auch intelligenter als alle Beteiligten und gibt nach ...
    Resultat auf den Bildern zu sehen.

    Einfachste Lösung : Silikonverfugung erneuern und abwarten.
    Teuerste Lösung : Einmal neu ... mit allem Komfort, entsprechendem Ärger und der Aussicht dass es im Endergebnis nicht zwangsläufig *besser* sein muss wenn so gearbeitet wird wie beim ersten Mal.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  13. #12

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    Badewanne auf dem Estrich auf Trittschalldämmung =

    Entweder Wanne auf Rohdecke oder wenn das nicht geht/sein soll, dann bitte auf ein Podest aus nicht zusammendrückbarem Material, z.B. "Betonklotz".

    Die einzelnen Dämmschichten kann man komprimieren. Zulässig sind bis 5 mm insgesamt, Trittschalldämmungen haben 2 oder 3 mm alleine!
    Gute Fugmassen haben eine dauerhaft reversible Dehnfähigkeit von 10 %. Macht Fugenbreiten zwischen 2 und 5 cm

    Wenn schon auf dem Estrich, dann mit Wandauflageschienen oder -ankern. Aber besser immer vom Estrich entkoppelt!

    OB das allerdings ein Mangel im Sinne eines Verstoßes gegen die aRdT ist, mögen Achim&Co sagen. Ihc würde es so nie ausführen!
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  14. #13
    Themenstarter

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    Ah,

    danke schon mal für die Aussage. Nein, es eilte nicht seiner Zeit. Wir haben Ordnungsgemäß 14Tage funktionsgeheizt, dann kam langsam der Fliesör und danach noch einmal 14 Tage max. Heizstufe, weil der Estrich für den Parkettleger mit 3% noch zu feucht war. Am 02.03.2013 sind wir dann umgezogen.

    Wie es aussieht alles nicht so pralle. Ich möchte auch ungern eine Baustelle haben, nur um o.g Resultat erneut vorzufinden.
    Am besten wäre es demnach der Fliesenleger zieht eine neu Fuge und der Sani bekommt kein Geld mehr. Ich denke mal, um o.g. Missstand abzuhelfen, kämen höheren Kosten als eingehaltene 1650€ zum Zug, oder?

    Ich geh mal davon aus, dass es nicht nach aRdT ist?

    @Herr Dühlmeyer,

    ich möchte Sie korrigieren. Keine Zrittschalldämmung, sondern 100mm Styropor-Dämmung, um den KWL Aufbau unterzubringen.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Bayern, ein Steinwurf von Tirol weg
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    ... jedesmal wenn eine Wanne auf dem Estrich steht hab ich Bauchweh... Außer sie ist freistehend.
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  17. #15

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    @Herr Dühlmeyer,

    ich möchte Sie korrigieren. Keine Zrittschalldämmung, sondern 100mm Styropor-Dämmung, um den KWL Aufbau unterzubringen.
    1)
    Glaube ich nicht, denn auf Bild 2 das Karozeugs ist iegentlich eine Systemplatte, die gleichzeitig Trittschalldämmung ist
    2)
    Wäre es nicht i.O., da Rohrleitungsgräben in den Unterdämmungen min. mit 2 cm durchgehend zu überdecken sind!
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