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Mineralwolle Dämmung Durchbohren für Außenlampe / Außensteckdose

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  1. #1

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    Mineralwolle Dämmung Durchbohren für Außenlampe / Außensteckdose

    Hallo!

    Ich habe mal eine Frage an die Fachleute: Wie durchbohre ich ein zweischaliges Mauerwerk mit Mineralwolle Dämmung? Ich möchte Außenlampen / Steckdosen anbringen. Das Haus ist im Rohbau.

    Der Maueraufbau ist Klinker, Luft, 12cm Mineralwolle, Ytong 17,5

    Wenn ich mit einem normalen Steinbohrer arbeite, wickelt sich die Dämmung um den Bohrer. Wir haben es vorher probeweise an einem Stück versucht.

    Gibt es da einen Trick?

    Gruß

    Arne
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  2. Mineralwolle Dämmung Durchbohren für Außenlampe / Außensteckdose

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  3. #2

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    Gibt es da einen Trick?
    hallo
    jeep heisst planung.

    gruss aus de pfalz
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  4. #3
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von gunther1948 Beitrag anzeigen
    hallo
    jeep heisst planung.
    Sorry, aber so ein Beitrag ist wenig hilfreich... Und ich glaube auch nicht wirklich praxisnah.

    Ich würde mich über konstruktive Tipps freuen.

    Gruß

    Arne
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  5. #4

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    Mutmaßlich war die Steckdose also nicht geplant. Also die Installation planlos.

    Wenn doch, dann hätte an der Stelle ein EPS-Block im Zwischenraum sein können oder eben das Kabel gleich mit eingebaut werden können.

    Jetzt bleibt nur noch Deckungsgleich von Innen und Aussen jeweils die Schale durchbohren und das Kabel durchschieben. Die Löcher in beiden Schalen müssen wieder abgedichtet werden. Das Äußere Loch muss Schlagregendicht sein, das innere Luftdicht.
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  6. #5

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    Und ich glaube auch nicht wirklich praxisnah.
    hallo
    das ist deine meinung und in der praxis gehört da ein klitze kleinwenig mehr dazu als bohrmaschine und loch machen. siehe #4

    gruss aus de pfalz
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  7. #6
    Themenstarter

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    Zum Thema praxisnah:
    Zitat Zitat von gunther1948 Beitrag anzeigen
    das ist deine meinung und in der praxis gehört da ein klitze kleinwenig mehr dazu als bohrmaschine und loch machen.
    Ich will mich nicht mit euch anlegen, aber ich habe es noch nicht gesehen, dass während dem Mauern/Verklinkern bereits Kabel verlegt/eingemauert werden. Die Termine mit dem Elektriker finden doch im Regelfall erst vor dem Befüllen der Decke statt. In unserem Baugebiet ist es zumindest nicht so, dass Kabel aus frisch gemauerten Wänden schauen, obwohl verschiedene Firmen beteiligt sind (Maurer sowie Elektriker). Mir würde es auch schwer fallen, die genaue Position jeder Steckdose und Lampe festzulegen, bevor überhaupt eine Wand steht.

    Aber gut, zurück zur IST Situation:

    Zitat Zitat von Taipan Beitrag anzeigen
    Mutmaßlich war die Steckdose also nicht geplant. Also die Installation planlos.
    Wenn doch, dann hätte an der Stelle ein EPS-Block im Zwischenraum sein können oder eben das Kabel gleich mit eingebaut werden können.Jetzt bleibt nur noch Deckungsgleich von Innen und Aussen jeweils die Schale durchbohren und das Kabel durchschieben. Die Löcher in beiden Schalen müssen wieder abgedichtet werden. Das Äußere Loch muss Schlagregendicht sein, das innere Luftdicht.
    Die Steckdosen und Außenlampen waren geplant, aber eben nicht mit eingemauert. Die Luftdichtigkeit innen wird ja durch den Innenputz gewährleistet, da die Kabel innen UP verlegt werden. Es ist wie gesagt ein Rohbau. Außen wird ja noch verfugt, zum Anderen kann man aber sicher auch etwas Silikon in das Loch drücken. Die Steckdose bzw. Lampe wird aber ja auch an der Wand befestigt und sitzt später vor dem Kabelaustritt.

    Wenn ich nun 2 Bohrungen mache (von Innen und von Außen), wie schaffe ich es dann, die Dämmung zu "durchstechen" und das Kabel in die 2 Löcher einzufädeln.

    Mein Gedanke war, von außen den Klinker zu durchbohren, dann evtl. mit einer Gewindestange oder ähnlichem die Dämmung zu durchstechen und dann weiter von außen durch die Ytong Steine zu bohren. Aber irgendwie fehlt mir die Idee, wie ich am besten die Dämmung "überwinde". Hat jemand dazu eine Idee?

    Gruß

    Arne
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  8. #7

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    Durchaus!

    Die Installationsgegenstände hattest Du vielleicht vorgesehen, aber eingeplant im fachlichen Sinne waren sie eben nicht, sonst läge dort entweder die Leitung oder ein geeignetes Rohr!
    Und daß bei den Nachbarn ein ähnlicher Murks abgeht, macht das Vorgehen nicht besser...

    In solch planlosen Fällen kann man, wenn das präzise Gegeneinanderbohren zu aufwendig wäre, z.B. wie folgt vorgehen:
    1) Vormauerschale durchbohren (OHNE Schlag- oder Hammerwerk), mit etwas größerem Durchmesser
    2) ein Stück Kunststoff-Installationsrohr vorne anschärfen, damit die Dämmung durchstoßen (dabei drehen und immer wieder zurückziehen bzw. entleeren)
    3) wenn am Anschlag, Rohr erneut reinigen und dann steckenlassen
    4) mit etwas geringerem Durchmesser DURCH das Rohr die Innenschale von außen durchbohren
    5) Leitung einziehen, Luftdichtheit (innen) und Schlagregendichtheit (außen) herstellen
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  9. #8

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    Zitat Zitat von arneman Beitrag anzeigen
    aber ich habe es noch nicht gesehen, dass während dem Mauern/Verklinkern bereits Kabel verlegt/eingemauert werden.
    DAS glaube ich Dir.

    Zitat Zitat von arneman Beitrag anzeigen
    zum Anderen kann man aber sicher auch etwas Silikon in das Loch drücken.

    Ja, Ne. Ist klar.
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  10. #9
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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    1) Vormauerschale durchbohren (OHNE Schlag- oder Hammerwerk), mit etwas größerem Durchmesser
    2) ein Stück Kunststoff-Installationsrohr vorne anschärfen, damit die Dämmung durchstoßen (dabei drehen und immer wieder zurückziehen bzw. entleeren)
    3) wenn am Anschlag, Rohr erneut reinigen und dann steckenlassen
    4) mit etwas geringerem Durchmesser DURCH das Rohr die Innenschale von außen durchbohren
    5) Leitung einziehen, Luftdichtheit (innen) und Schlagregendichtheit (außen) herstellen
    Vielen Dank, so werden wir es machen !


    Zitat Zitat von Taipan Beitrag anzeigen
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    DAS glaube ich Dir.
    Ja, Ne. Ist klar.
    ... Oh man... Ich sage, dass ich es bei den gesamten Häusern im Baugebiet nicht gesehen habe und auch die beteiligten Innungs-Elektriker es nicht so handhaben! Und auch bei anderen Neubauten im Rohbauzustand in unserer Gegend sehe ich keine Kabel aus den Wänden kommen. Auch die Außenzapfstelle für das Wasser wird vom Sanitärbetrieb nachträglich verbaut. So wie es sich von eurer Seite aus anhört, sind die ja alle maßlos inkompetent. Für mich stellt sich allerdings die Frage, wie man solche Details (den genauen Sitz!) festlegen will, bevor die ersten Mauern stehen. Wie gesagt, es ist kein Putz, sondern ein Klinkerbau. Da wird ruck zuck hochgemauert, Klinker und Ytong parallel. Sorry, aber so wie sich das von eurer Seite aus anhört, soll die Hausnummer, der Briefkasten, das Klingelschild und das Rosengitter wohl am besten auch noch gleich vom Mauerer angebracht werden?!

    Ich weiß auch nicht, was die abfälligen Äußerungen sollen. Wie ich in dem Satz (mit dem Silikon) geschrieben habe, wird noch verfugt und direkt vor dem jeweiligen Kabelaustritt wird die Lampe/Steckdose montiert. Hinter den Klinkern wieder herum befindet sich eine Luftschicht. Tut mir leid, vielleicht bin ich ja zu dämlich, aber ich sehe da kein Problem. Was soll denn eurer Meinung nach passieren? Klinker nimmt doch von sich aus Wasser auf und gibt es wieder ab. Die Luftschicht dahinter reguliert zudem Feuchte und wird über Lüftungsschlitze in der Verfugung (langsam) ausgetauscht. Zudem werden wir das Kabel natürlich mit einem Gefälle nach Außen verlegen.

    Sorry, eigentlich wollte ich nur einen Tipp haben ohne den Elektriker anrufen zu müssen (vielen Dank an Julius), aber ich bin mir echt unsicher, was hier teilweise für Maßstäbe angelegt werden und wie man das auf dem Bau überhaupt realisieren soll. Mal davon abgesehen, macht das das Thema total unlesbar für Leute, die die gleiche Frage haben.

    Gruß

    Arne
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  11. #10

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    @ Julius
    super Lösung, muss ich mir merken, wäre ich so adhoc nicht drauf gekommen
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  12. #11

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    Da sieht man wieder die Praxisleute die obwohl nicht geplant helfen. Im Gegensatz zu manch anderen.
    Das mir Rohr wäre auch meine Lösung gewesen.
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  13. #12

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    ... langsam kann ich es mit dem Pauschalverweis auf Planung auch nicht mehr lesen.
    Was wenn in 10 Jahren noch irgendwo eine Lampe an die Hütte angebaut werden soll?

    Fangen wir mal an die Planung zu planen:
    - Statiker, Architekt, Elektroplaner, Energieberater, evtl. auch GaLa-Planer zu einem Ortstermin bitten. Planung für die Bohrung erstellen lassen.
    - unabhängigen Sachverständigen beauftragen die ganze Geschichte zu überwachen.
    - Handwerker beauftragen die Bohrung zu erstellen und anzuschließen.
    - Gutachter beauftragen.
    - Statiker, Archi, E-Planer, Energieberater, Sachverständigen bezahlen.
    - Gutachten bezahlen (in dem sicher irgendwas an der handwerklichen Leistung bemängelt wird)
    - Handwerker die Hälfte von der Rechnung abziehen mit Verweis auf das Gutachten.

    Geht ein Licht auf?

    - Licht einschalten.
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  14. #13
    Themenstarter

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    Letztendlich haben wir es wie folgt gelöst:

    • Von Außen durch die Klinker gebohrt mit 12mm Bohrer

    • "spitzes" 12mm Alu Rohr hineingesteckt, durch Dämmung gedrückt und dann mit Hammer noch leicht in den Ytong gehauen

    • Alu Rohr wieder herausziehen (in dem dann Dämmung und etwas Ytong steckt) und den "Inhalt" entleeren

    • Mit 12mm Bohrer von außen nach Innen (durch den Ytong Stein) bohren.

    • Alu Rohr durch Bohrloch stecken und dann von Innen mit dem Kabel nach außen drücken (das Alu-Rohr dient für das Kabel als Führung)


    FERTIG !

    Vielen Dank für den Hinweis/Ansatz mit dem Rohr !

    Gruß

    Arne
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Avatar von sniper
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    ----das Alu-Rohr dient für das Kabel als Führung----

    moin

    bester wärmeleiter wo gibt eingebaut

    haste fein gemacht
    Geändert von sniper (14.10.2014 um 21:37 Uhr) Grund: ....
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  17. #15

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    Wo steht, dass er das Alu-Rohr in der Wand belassen hat?

    Außerdem ist Alu nicht der bester Wärmeleiter "wo gibt"!
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