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  1. #1

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    Klimaanlage statt KWL

    Hallo,

    wir denken daran ein freistehendes Einfamilienhaus zu bauen.
    Das Gebäude soll ziemlich offen sein. Also keine Wände zwischen Küche, Wohnzimmer, Esszimmer und Treppenhaus.

    Heizung: Gas mit Fußbodenheizung, zusätzlich noch ein zentral aufgestellter Kaminofen.

    Ursprünglich geplant war eine KWL mit Wärmerückgewinnung.

    Zur Kühlung wollten wir noch eine Klimaanlage hinzufügen.


    Zurzeit bewohnen wir eine Eigentumswohnung. Wir nutzen seit etwa 2 Jahren einen Raumluftentfeuchter, der oft in Betrieb ist.

    Die Idee war jetzt, die KWL rauszulassen und stattdessen eine Klimaanlage am oberen Ende des Treppenhauses zu installieren.
    Warum: Mit meinem Entfeuchtergerät bekomme ich meine Luft konstant auf 50% Luftfeuchtigkeit. Unabhänging vom Wetter. Mit mehrmaligen Lüften erreiche ich nie so eine gute Luft wie ich sie jetzt habe.

    Das würde ich gerne im Neubau auch so realisieren.

    Was springt dagegen?


    PS: Eine mehrfach Split Klima für Jeden Raum sprengt leider unseren finanziellen Rahmen.
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  2. Klimaanlage statt KWL

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  3. #2

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    Ist Unsinn.
    Nimm die KWL.
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  4. #3

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    Zitat Zitat von mw9236 Beitrag anzeigen
    Hallo,


    Warum: Mit meinem Entfeuchtergerät bekomme ich meine Luft konstant auf 50% Luftfeuchtigkeit. Unabhänging vom Wetter. Mit mehrmaligen Lüften erreiche ich nie so eine gute Luft wie ich sie jetzt habe.

    Das würde ich gerne im Neubau auch so realisieren.

    Was springt dagegen?


    PS: Eine mehrfach Split Klima für Jeden Raum sprengt leider unseren finanziellen Rahmen.

    dagegen spricht:

    ...möglicherweise die Berechnungen zum Haus ...


    Es stellt sich hier die Frage: Was verstehst du unter guter Luft? Warum muss ständig entfeuchtet werden?
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  5. #4
    Themenstarter

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    ...möglicherweise die Berechnungen zum Haus ...
    Wie meinst du das?

    Gute Luft ist bei mir 40 bis 50%. Eher etwas trockener.

    Die KWL "schaufelt" mir einfach die Luft von außen rein. Unabhänging davon wie hoch die Luftfeuchtigkeit ist.
    Mit einer Klima kann ich die perfekten Wert einstellen. Fertig.

    Die Klima muss eh rein um das Gebäude im Sommer zu kühlen. Die Regulierung der Luftfeuchtigkeit ist somit eh gegeben.

    Aber für was brauch ich dann noch eine KWL?

    In meiner jetzigen Wohnung ist es so, dass ich etwa 5 mal die Woche lüfte. Wäsche in der Wohnung trockne und nach dem Baden auch nicht lüfte. Alles andere regelt der Entfeuchter.
    Vorher habe ich nach dem Duschen gelüftet. Wenn ich aber von der Arbeit heim gekommen bin, war die Luft trotzdem schwül. Also musste ich wieder lüften.


    Der Entfeuchter läuft nicht die ganze Zeit. Er erkennt die Luftfeuchtigkeit und schaltet sich ein, wenn Grenzwerte überschritten werden. So würde ich die Klima auch einstellen.
    Daher die Überlegung eine KWL wegzulassen, weil der "Komfort" Gewinn nicht gegeben ist. Finanziell lohnt sich diese ja auch nicht.
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  6. #5
    planfix
    Gast
    ... dann nimm eine KWL mit Feuchterückgewinnung. Über einen Erdwärmetauscher kühlst Du im Sommer diie Zuluft ab. Im Winter wird diese dadurch schon vorgewärmt und hat nach ca. 35m bei -15°C außen ca. 0°C, wenn sie ins Haus kommt. Dort wird sie über die Rückgewinnung auf ca. 15°C vorgewärmt. Im Sommer bekommst Du bei hohen Außentemperaturen gut abgekühlte Luft durch den EWT ins Haus. Wenn Du im Forum suchst, findest Du auch die Bestätigung durch fmw. Der hat eine solche Anlage. Das 2. Jurahaus ebenfalls, nur ist dieser nicht im Forum vertreten. Anlagendaten gerne als PN. Gruß Planfix
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  7. #6

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    Du gehst fälschlicherweise davon aus, dass eine KWL nur für die Entfeuchung zuständig ist.
    Aber gute Luft ist mehr als 50% rLF. Eine KWL transportiert auch CO2, Geruchsstoffe und Schadstoffe ab, die aus menschlichen Ausscheidungen und Ausdunstugen deines Hauses und dessen Einrichtung bestehen.

    Übrigens kann man auch eine KWL feuchtegesteuert arbeiten lassen! Dazu braucht es nur eine entsprechende Sensorik und Programmierung.
    Wie planfix schon schrieb, mit einem Erdwärmetauscher (Erdregister oder Sole-Wärmetauscher) bekommst du aber auch die Luftfeuchtigkeit runter.
    Für zu trockene Luft (hohe Luftwechselraten insb. im Winter) hilft eine Rückfeuchtung z.B. durch Enthalpiewärmetauscher.

    Die kosten einer KWL (oft werden so 10-15k für ein EFH genannt) sind aber in keinem Verhältnis zu einem Klimagerät. Ob jenes aber dein Heim zuverlässig entfeuchtet - kann ich nicht beurteilen.
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  8. #7
    planfix
    Gast
    Die meisten Neubauten mit FBH und KWL haben eher das Problem zu trochener Luft.
    Ich meinte diesen Faden.
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  9. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  10. #8

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    Zitat Zitat von SirSydom Beitrag anzeigen
    Wie planfix schon schrieb, mit einem Erdwärmetauscher (Erdregister oder Sole-Wärmetauscher) bekommst du aber auch die Luftfeuchtigkeit runter.
    Diese Aussage gewinnt durch ständiges Wiederholen nicht an Wahrheit! Die Temperaturen am EWT sind für einen wirksamen Feuchtentzug zu hoch. Damit sind keine Feuchtigkeiten unter 60 % bei 23 °C zu erzielen.
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  11. #9

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    Ich habe nicht behauptet dass mit einem Erdwärmetauscher beliebig niedrige rLF zu erzielen lassen. 60% bei 23Grad ist noch in der "Wohlfühlzone".
    Gerade im Sommer bei schwülem Wetter, z.B. 28Grad bei 80% rLF erfüllt ein Erdwäretauscher durchaus auch den Zweck der Entfeuchtung.
    Und nur in diesem "Sonderfällen" ist er ja überhaupt notwendig! In der Regel ist die absolute LF draußen ja niedriger wie drinnen.
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