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  1. #1

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    Beton mit Betonkies 0-8mm wird nicht hart

    Hallo,

    ich mußte ein paar Liter Beton von Hand mischen. Ich habe 1L Wasser mit 2,5kg Zement und 8kg Betonkies 0-8mm gemischt - und das ganze wird nicht fest. Ich weiß nicht mehr weiter. Mit dem Betonmischer ca. 5L Wasser, 12,5Kg Zement und 40kg Betonkies 0-16 gibt es kein Problem. An was könnte es liegen?

    Gruß Wolf
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  2. Beton mit Betonkies 0-8mm wird nicht hart

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  3. #2
    JamesTKirk
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    Zement kaputt, Mengen falsch eingewogen bzw. dosiert, Mischer für die geringe Menge an Ausgangsstoffen zu groß und damit schlechte Vermischung, erhärtungsstörende Stoffe im Betonkies 0/8 ... es gibt 1000 Möglichkeiten
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  4. #3
    Themenstarter

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    Ich habe die Ursache: Anfangs habe ich einfach die Menge mit Kellen abgemessen und habe bei der Dichte vom Betonkies und Zement das gleiche angenommen. Nachdem das ganze nicht ausgehärtet ist, habe ich die Waage genommen und nachgemessen. Dort habe ich dann gesehen, daß der Zement deutlich weniger Masse pro Kelle hatte. Mit der Waage nochmals alles neu gemischt und jetzt ist es gut. Was mich aber wundert: Beim Mischen sieht man ja häufig nur das Schaufelverhältnich mit 1ne Schaufel Zement und 4 Schaufeln Betonkies. Warum funktioniert das dann dort? Vielleicht weil der Betonmischer das besser durchmengt als ich mit der Schaufel von Hand gemacht habe?

    Gruß Wolf
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  5. #4

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    Zumindest Quell- und Vergußmörtel härtet auch noch bei erstaunlichen Wassermengen aus, nur langsamer.

    Ich hatte neulich einige Sacklöcher (50 mm Durchmesser und ca. genauso tief) in einer WU-Betonwand dichtzumachen. Nach Rezept Anrühren ist bei Kleinmengen (100 - 200 ml und Holzspatel zum Umrühren) selbst mit Feinwaage fast unmöglich, denn es bleiben immer trockene Nester, und nach 5 Minuten ist das Zeug schon wieder hart. Gibt man mehr Wasser zu, bis man eine Konsistenz wie eher trockener Maurermörtel erzielt, kommt eine andere üble Eigenschaft ins Spiel: das Zeug ist dilatant. Unter Druck und Scherung ist es ziemlich fest, aber sobald der Druck weg ist, fängt es an, aus dem Loch rauszukriechen und zu -fließen.

    Also habe ich Holzbrettchen gesägt, oben eine Aschrägung als Einfülltrichter gemacht und die mit Heizkleber vor die Löcher geklebt und dann Vergußmörtel mit Konsistenz von mittlerem Honig angemischt und reingegossen. Als Test habe ich vorher als Worst Case noch mehr Wasser zugesetzt, bis das wie Milch floß und in einem alten Quarkbecher aushärten lassen. Das hat zwar zwei Tage gedauert, ist aber poren- und blasenfrei ausgehärtet. Jetzt nach zwei Wochen ist dieses knapp 10 mm dicke Plättchen nach Klopftests robuster als nach Rezept angemischter Estrichmörtel gleicher Dicke (ich habe es mehrfach flach auf eine Steinkante geschlagen, was der verdünnte Quellmörtel überlebt hat, das Vergleichsteil nicht).
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