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Grundrisse/Ansichten unseres EFH zur Diskussion

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  1. #1

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    Grundrisse/Ansichten unseres EFH zur Diskussion

    Hallo zusammen!

    Wir haben noch einmal neu angefangen und nach einigem hin und her gibt es nun wieder etwas vorzuzeigen.

    Besonderheit bei unserem Grundstück sind die beiden Baulinien im Nordwesten und Norden. Im Nordwesten muss mindestens 30% auf der Baulinie gebaut werden. Auf den anderen 70% darf dann bis zu 2m zurückgetreten werden. Im Norden hätte eine Berührung in einem Punkt gereicht.

    Unser Wunsch war es das Haus wenn möglich entlang der nördlichen Straße auszurichten. Wir haben zwar zwischenzeitlich auch nochmals andere Lösungen überlegt (einige hatten dies ja vorgeschlagen), haben diese aber dann doch wieder verworfen.

    Das Treppenhaus befindet sich mittig im Norden. Westlich und östlich davon befinden sich im EG HWR und Gäste/WC. HWR ist westlich angeordnet, da die Hausanschlüsse in der südwestlichen Ecke des Grundstückes liegen. Im OG befinden sich Dusch/WC und Bad westlich und östlich des Treppenhauses. Nach Süden befinden sich die Zimmer. Im EG ist das "Wohnzimmer" im Südosten. Es gibt eine Schiebetür zum Kochen/Essen Bereich. Das "Wohnzimmer" ist nicht so groß um es ggf. auch anders Nutzen zu können (z.B. als Arbeitszimmer oder zur Not auch um die Schwiegereltern aufnehmen zu können). Es gibt keinen expliziten Stauraum (und keinen Keller). Dafür ist der Treppenflur breiter als notwendig und erlaubt bei Bedarf auch Schränke aufzustellen. Eine kleine Garderobe soll es neben der Tür und eine größere unter der Treppe geben. Anstatt eine Abstellkammer einzuplanen wollten wir dies lieber den Zimmern zuschlagen und lieber dort ggf. zusätzliche Kleiderschränke hineinstellen.

    Die Küche ist vergleichsweise breit. Für uns würde das aber ganz gut passen denke ich, da bei uns gerne mal mehrere in der Küche werkeln. Auch soll zur Not auch das "Wohnzimmer" mit in den Kochen/Essen Bereich integriert werden können. Eine Planung für die Küche gibt es noch nicht. Auch bei den WC (insbesondere das Gäste WC) und dem Bad ist die genaue Möblierung noch nicht klar.

    Vielen Dank schon mal für Eure Kommentare. Man selbst ist ja ab einem gewissen Punkt nicht mehr wirklich in der Lage die Sache objektiv zu bewerten...

    Gruß, J.

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  2. Grundrisse/Ansichten unseres EFH zur Diskussion

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  3. #2

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    nur kurz einen einzelnen Punkt herausgegriffen: Warum insgesamt 4 Bäder? Macht doch eins der beiden im 1. Stock zu einem mini-HWR, dann habt Ihr kurze Wege zur Wäsche (und dem Staubsauger) und könnt den frei gewordenen Platz im HAR/HWR im EG als Stauraum nutzen (wobei 8qm für ein HAR eh nicht üppig ist)
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  4. #3

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    Wahrend die linke Perspektive noch ganz annehmbar ist, wirken die anderen wie die deutsche Umsetuzng des englischen Mottos "my home ist my castle!" trutzig und abweisend, bunkerhaft.
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  5. #4

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    Ich ganz persönlich finde den Grundriss nicht so verkehrt - aber ich bin auch nur Informatiker
    - wo hängt der TV im WoZi? Keine weiteren Möbel im Wozi? Mehr ein "Fernsehzimmer"?
    - ohne Keller würde ich mich fragen wo ich das ganze Zeug hinpacken würde was die ganzen Leute die da wohnen so ansammeln über die Jahre.
    - für mich persönlich wäre das Verhältniss riesen Küche, kleines WoZi nix, aber da hat ja jeder eigene Lebensumstände. Würde mich wenn ich das Haus von Euch kaufen würde jedoch stören.
    - Bei den Bädern habe ich mich auch gefragt... wer putzt die drei Duschen und eine Wanne.... aber auch da weiss man ja nicht wieviel Leute in dem Haus wohnen, wann jeder aufsteht usw.... vielleicht ist ja auch eine Putzhilfe tätig (meine ich ernst!) - man weiss es nicht
    - 23qm Arbeiten... was arbeitet Ihr so, oder ist "Arbeiten" ein Lückenfüller?
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  6. #5

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    Insgesamt mal wohltuend was anderes.

    Danke!

    Allerdings mit eineigen Punkten, die so m.E. noch mal überdacht werden sollten.

    4 Bäder mit 4 Kloschüsseln, entsprechend vielen Waschbecken, einem Pissoir, 3 Duschen, einer Badewanne....das ist schon üppig. Wenn man sich's leisten kann, von mir aus, genutzt werden wird aber sicher nur ein Teil davon. Insofern ist das nicht gerade wirtschaftlich geplant. Muß aber auch nicht, sollte aber hinterfragt werden.

    Eine offene Küche ist schön. So aber finde ich sie maximal unschön. Der/ die Kochen wendet dem Rest der hungrig wartenden Familie immer den Allerwertesten, bestenfalls die Seite zu. Besser wäre eine Thekenlösung, die den Blick in die Küche bricht und zum anderen eine gute Kommunikation ermöglicht. So hat man aber tatsächlich das Gerfühl mitten in der Küche zu sitzen. Bitte nicht!

    Schlafen 1 + 2 wirklich groß (17 bzw. 16,6 m2). dennoch kein vernünftiger Platz für Mobiliar. Kein vernünftiger Kleiderschrank findet hierin Platz. Nix gut.

    HWR mit 8,5 m2 reicht völlig. Wirkllich.
    Hier aber scheint der HWR zugleich HAR und Technikraum darzustellen. Evtl. gar noch etwas Lagerfläche, die man mangels Keller in diesem Haus schmerzlich vermißt. (es gibt auch keinen Spitzboden, der als Rumpelkammer dienen kann).

    Also: Hausanschlüsse + Zähleinrichtungen, Absperrventilen, Sicherungen usw. nebst WW-Erzeugung, -speicherung plus WM und etwas Abstellplatz für das Feinmspülmittel....das ist zu wenig.

    Ansätze sind interessant, aber am Finetuning ist noch einiges zu basteln. Wird scho'!
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  7. #6

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    Ich würde wahrscheinlich die Dusche im EG weglassen.. oder soll das Wohnzimmer realistisch irgendwann zum Schlafzimmer werden?
    Es gibt ja Familien mit 4 Kindern, da wäre das was anderes.
    Bei 2 Kindern und ein weiteres als Option oder wirklich regelmäßigem Besuch finde ich den Grundriss gar nicht falsch, bloß halt die Frage ob ein Gäste WC unten dann nicht ausreicht.
    Das Arbeitszimmer wäre bei uns auch das Zimmer oben
    Das ist halt abhängig von den Lebensgewohnheiten.
    Evtl. wird es später dann irgendwann stressfreier den ältesten Spross (oder auch beide, wenn man die Zimmerverteilung hinbekommt) nach oben "auszulagern" und das Arbeits- und ggf. das Gästezimmer runter ins OG zu holen.
    Die große Wohnküche finde ich grdsl. toll, die Küche ist ja noch nicht geplant (die würde ich nicht in der Form als U lassen!).
    Allerdings stellt sich schon die Frage, wieviele Menschen in dem Haus wohnen und ob das Wohnzimmer dann nicht etwas klein wird.
    Die 1. und letzte Ansicht in der zweiten Reihe finde ich gut, die anderen beiden haben bei mir auch den ersten Eindruck "Klotz" hervorgerufen.
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  8. #7
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    Hallo und danke für die Kommentare so weit.

    Die vielen Bäder sind vielleicht wirklich ungewöhnlich. Bei uns wohnen drei Erwachsene und zwei Kinder. Da ist morgens immer Stau. Im "Gäste WC" soll es "nur" eine Duschrinne geben die nur bei Bedarf genutzt wird. Genauso wie das kleine "Wohnzimmer" gefällt dies wahrscheinlich nicht jedem und wohl eher ungünstig im Falle eines Verkaufes.

    Wir wollen zur Not gerne unsere Schwiegereltern aufnehmen können (->Wohnzimmer). Deshalb das Gäste WC etwas geräumiger als sonst und mit Dusche.

    In Schlafen I+II hatten wir ursprünglich keine Fenster zum Westen. Fand ich aber Schade. Jetzt sind es in gewisser Weise zu viele.

    In den HWR muss auch die Technik rein. Die 8,5qm sind also in der Tat recht knapp. Das große weiße Rechteck ist derzeit für die Heizung reserviert. Zusätzlich wird natürlich Platz für die Anschlüsse benötigt.

    Thekenlösung für die Küche klingt interessant. Könnte ich mir gut vorstellen.

    Bzgl. Keller hat mal ein Freund von mir gesagt: Anstatt Geld in Keller zu investieren lieber Sachen die man nicht braucht verschenken/verkaufen/wegschmeissen und bei Bedarf neuanschaffen. Ist irgendwie was wares dran...

    Das "Arbeitszimmer" in DG ist in gewisser Weise multifunktional. Quasi Arbeits und Wohnzimmer für mich und meine Frau. Manchmal braucht man einfach seine Ruhe. Zur Not kann es aber auch unser Schlafzimmer werden. Dann steht ein Raum zusätzlich zur Verfügung.
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  9. #8
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    Ggf. würde es sich anbieten die Wand zwischen Kochen/Essen und Wohnzimmer so zu planen, dass diese leicht entfernt werden kann.
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  10. #9

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    Auf den ersten Blick nicht schlecht, aber ich finde die Aufteilung im EG gewöhnungsbedürftig bis unpraktikabel Das Wohnzimmer ist der kleinste Raum im ganzen Haus - ungewöhnlich. Mit der gesamten Familie und ggf. noch den Schwiegereltern dort zu sitzen dürfte arg eng bis unmöglich sein. Wenn dort wirklich mind. 4 Personen im Haus finde ich das deutlich zu eng. Fazit man sitzt immer in der (noch) ungemütlich großen und offenen Küche. Ich würde die Wand Richtung Küche verschieben und die Lage der Fenster entsprechend anpassen. Wenn die KiZi oben grundsätzlich so bleiben sollen, reicht es auch, dort die Fenster zu verschieben. Die müssen ja nicht unbedingt in der Mitte der Wand sitzen.

    Erzähl noch mal ein wenig von der Lebensituation in diesem Haus, wieviele Personen, wie alt? Homeoffice oder "Arbeiten" rein privat? Stauraum ist im Flur sicher machbar, allerdings würde ich dann eher versuchen Nischen für Einbauschränke zu schaffen. Finde ich persönlich optisch ansprechender als wenn man mittig vor Wände tiefe Schränke stellt. Dann lieber in die Wand integrieren.

    Wo wird in diesem Haus gebügelt?? Ich habe auch keinen HWR, weil ich länger dauernde Tätigkeiten wie Wäsche legen oder bügeln lieber im Kreis der Familie, sprich Wohnzimmer tue, als "weggesperrt" in einem eher nüchternen HWR. Aber bei dir müßte man in der Küche bügeln...Ist das so praktikabel?

    PS und eure Bäder würde ich auch nicht haben wollen, nur wenn mir der Hausherr eine Perle spendiert.

    Okay, inzwischen hast du einige Fragen beantwortet. Aber bei fünf regelmäßig anwesenden Personen wäre mir das WoZi im eigenen Haus zu klein. Da darf ja wirklich niemand zu besuch sein, dann ist es wegen Überfüllung geschlossen, weil man nicht einmal vernünftig was dazu stellen kann.
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  11. #10

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    Schwierig.

    Wenn die Schwiegereltern im Wohnzimmer residieren, dann habt Ihr schlichtweg kein Wohnzimmer mehr!

    Grundsätzlich darf es auch ein kleines Wohnzimmer als Rückzugsbereich/ TV-Zimmer/ Kuschelzimmer sein, wenn sich der normale SAlltag mit seinen Bewohnern eher im Küche/ Essen-Bereich abspielt.

    Bei uns wohnen drei Erwachsene und zwei Kinder.
    3 Erwachsene??????

    Zusätzlich wird natürlich Platz für die Anschlüsse benötigt.
    Je nachdem was für eine Heizung Ihr bekommt, kommt da evtl. gas rein (Anschluß, Zähler, Absperreinrichtung), sicher jedoch Stromanschluß mit Unterverteiler, Telekom, Wasser mit Wasseruhr und Verteilung.......

    Bzgl. Keller hat mal ein Freund von mir gesagt: Anstatt Geld in Keller zu investieren lieber Sachen die man nicht braucht verschenken/verkaufen/wegschmeissen und bei Bedarf neuanschaffen. Ist irgendwie was wares dran...
    Grundsätzlich sind viele Keller viel zu groß. Das verleitet zum Ansammeln von Dingen, die man besser wegschmeißen sollte.

    Aber es gibt natürlich viele Saisonartikel: Ski/ Schlitten (Winter), Dachgepäcksträger Auto (Urlaub), Zelt/ Schlafsäcke/ Isomatten (Zelturlaub), Putzeimer/ Wischmob/ Fensterputzmitel,... (Alltagsartikel), Kinderspiellzeug (kann irgendwann weggeschmissen werden....heimlich), Sonnenschirm für die Terrasse (Sommer), Kinderplanschbecken (Sommer), Gummistiefel, Regal mit und für Bevorratung (Wein/ selbergemachte Marmelade/ Großpackung Spaghetti/...), Getränkekisten (Mineralwasser und -bevorzugt- Bier ), Werkzeug (jeder Tag), Ersatzteile im Haus (von eingelagerten Restfliesen bis gebunkerten Glühbirnen), usw. usf.

    Fazit: Man braucht schon etwas Abstellfläche.
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  12. #11

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    Zitat Zitat von Thomas B Beitrag anzeigen
    3 Erwachsene??????
    Mama, Papa +:
    Au pair
    Pflegekraft
    Oma
    Opa
    ...
    ...
    ...
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  13. #12
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    Au pair leider nicht (schön wärs). Aber wir haben noch ein erwachsenes Familienmitglied das dauerhaft bei uns wohnt...
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  14. #13

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    eben, ralf.

    Und da täte mehr Wissen gut.

    Ist es ein Familienmitglied (Oma/ Opa), erscheint ein zusätzliches Bad übertrieben.
    Ist eine externe Person (Au Pair/ Pflegekraft) so würde ich dieser schon eine eigene Nasszelle zuerkennen wollen.
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  16. #14

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    Zitat Zitat von JarnoC Beitrag anzeigen
    Unser Wunsch war es das Haus wenn möglich entlang der nördlichen Straße auszurichten.
    Und dieser Krampf führt dann zu der in meinen Augen hässlichen Ecke an der (Haupt)Strassenseite.

    Von der Strasse aus betrachtet fehlt da halt einfach ein Stück Haus, und es erschließt sich dem Betrachter kein Sinn darin. Und auch im inneren führt diese unnütze Konstruktion zu keinerlei Wohnmehrwert. Es entstehen unbrauchbare Ecknischen mit merkwürdigem Winkel. Das ist innen dem Raumgefühl nicht zuträglich und sieht von außen einfach nur blöd aus. Und all das nur wegen dem "ich will aber entlang der Nordgrenze bauen". Solange du an diesem Gedanken festkrampfst, kann es wohl nicht viel besser werden. Ein mäßiger Kompromiss - den man für immer und ewig sehr deutlich sehen wird.

    So entsteht aus diesem Krampf ein fünfeckiger Wehrturm, mit dreistöckiger Schießscharte - und einem flacheren Hinterhausanbau.

    Man kann schöne Eckhäuser bauen, die ein Wohnquartier positiv prägen. Man kann mit einem weniger gelungenen Eckhaus aber auch das gesamte Quartier abwerten. Besonders gelungen erscheint mir dein Entwurf leider nicht.

    Auch wenn der Grundriss insgesamt funktionieren mag: Besonders durchdacht erscheint er mir noch nicht. Allein schon dieses Panoramaeckfenster in der Küche: Welches Panorama erschließt es? Der Grundstückslage nach würde ich 3-4m vor dem Küchenfenster Nachbars Grenzgarage oder Nachbars Mülltonnenabstellplatz erwarten. Ist das ein so sehenswerter Ausblick, für den man ein kostspieliges Eckfenster spendiert?

    Warum ist der Turm "an der Strassenecke" und der flachere Teil (der ggf. eine hübsche Dachterrasse abgeben könnte) gen Nordosten orientiert? Niemand wird das Frühstück aus der Küche über zwei Etagen auf eine Frühstücksdachterasse schleppen wollen - eine Dachterrasse in Westorientierung wäre ggf. nutzbarer?

    Auch die direkt mittig über dem Sturz der Eingangstür schwebende Nordostwand des Obergeschosses mag wohl unterbewusst unbehaglich auf den einen oder anderen wirken. Es widerspricht ein wenig dem statischen Bauchgefühl, wenn eine gut sichtbare "schwere Last" (Wand) "mitten über dem Kopf schwebt".

    Man wird so sicher wohnen können - aber ich vermute, man könnte ohne Mehrkosten erheblich besser wohnen - und mit den gleichen Baukosten einen höheren Gebäude- und damit auch potentiellen Wiederverkaufswert erzielen. (Und auch die gesamten Siedlung mit einem eleganteren "Gesicht" des Hauses bereichern und sich so für die städtebauliche Gesamtqualität des Quartiers einsetzen)

    Am Rande noch erwähnt: Ich persönlich würde einen planlos mit Schränken zugestellten Flur als unbehaglich empfinden. Wenn der Stauraum schon in den Flur ausgelagert werden soll (was per se nicht schlecht sein muss!), dann würde ich ggf. über Einbauschränke sinnieren, die die Linienführung des Raumes aufgreifen und unterstützen. Das wirkt dann ggf. gleich viel großzügiger.

    Und zum Keller: Man muss da ja nicht wegwerfbaren Krempel einlagern: Man kann ja auch einfach Räume nach unten auslagern, die man im Erd- oder Obergeschoss nicht zwingend braucht: Anschlüsse, Gebäudetechnik, Arbeitszimmer,...
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  17. #15

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    ein erwachsenes Familienmitglied
    Jetzt wird's richtig spannend.

    Fast schon Rätseleckenniveau! Holla!

    Ein Kind ist es nicht.

    Die (Plural!) Schwiegereltern sollen einemla evtl. ins jetzige Wohnzimmer. Sind es somit auch nicht.

    Was bleibt da?

    Ein Onkle/ eine Tante/ ein Cousin/ Cousine....?
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