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  1. #1

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    Schlitze in Gipskartonwand machen - womit am besten?

    Hallo.

    Heute musste ich erfahren, dass kommende Woche die Heizungsinstallateure kommen. Aus Kostengründen sollte ursprünglich alles Aufputz in 8x3cm Kanälen verlegt werden, nun wünscht meine Frau jedoch, dass alles unter Putz soll. Die Vorarbeiten darf ich dieses Wochenende vornehmen.

    Die Wände sind zweischalig aufgebaut: Von Außen nach Innen: Mauerwerk (ca. 30 cm), dann eine einfache Lattenkonstruktion, darauf Gipskarton und dann entweder Tapete oder Rauputz.

    Die Firma will die Rohrleitungen in einem Aufputz-Kanal verlegen, alternativ kann ich aber Schlitze machen. Latte + Gipskarton müsse für die 3 cm reichen. Dann beiputzen und Leiste ankleben.

    Wie bekomme ich (alles bewohnte Räume) am schnellsten und saubersten besagte Schlitze in die Wand? Flex und Kreissäge mit Tiefenbegrenzung scheiden wohl aus wegen der zu erwartenden Riesensauerei.

    Cuttermesser und als Lineal eine Dachlatte?
    Bohrhammer mit extra breitem Meisselaufsatz?
    elektrischer Fuchsschwanz mit Metall- oder Feinsägeblatt? (Idee vom Baumarktmenschen)
    Multitool mit Sägeaufsatz?

    Das wären so meine Ideen gewesen, mir geht es nur darum möglichst sauber (Dreck) die Vorarbeiten zu leisten.

    Konkret sind im 1. OG ca. 2m (Kinderzimmer 1), 4m (Kinderzimmer 2) und 3 m (Arbeitszimmer 1) zu bearbeiten.
    Dann noch 2,30 m die Wand hoch im EG. Die Heizkörper im EG werden durch den Boden im Keller miteinander verbunden.

    Bitte um viele Tips, vielen Dank.

    - Thomas
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  2. Schlitze in Gipskartonwand machen - womit am besten?

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  3. #2

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    Die Wände sind zweischalig aufgebaut: Von Außen nach Innen: Mauerwerk (ca. 30 cm), dann eine einfache Lattenkonstruktion, darauf Gipskarton und dann entweder Tapete oder Rauputz.
    der Aufbau bereitet mir schon mal Magenschmerzen...

    kann ich aber Schlitze machen. Latte + Gipskarton müsse für die 3 cm reichen.
    du willst das komplett durchtrennen? Sorry, aber für so einen Pfusch kann man keine Tipps geben
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  4. #3

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    arbeiten ohne plan und ohne verstand ist im doppeltem sinne mangelhaft = diy!

    wie wird denn die winddichte ebene der aussenwand hergestellt???
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  5. #4
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    Aufputz gibt aber Ärger mit der Allerliebsten, und das Haus war nun einmal so wie es aktuell ist.

    Ich reisse doch nicht jetzt alle Wände ein wenn eine weitere Sanierung erst in ca. 5 Jahren ansteht.
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  6. #5
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    Aufputz gibt aber Ärger mit der Allerliebsten, und das Haus war nun einmal so wie es aktuell ist.

    Ich reisse doch nicht jetzt alle Wände ein wenn eine weitere Sanierung erst in ca. 5 Jahren ansteht.

    Das Haus ist ein Mischbau 1923, 1955 und 1992. Auf Winddichtigkeit wurde damals noch kein Wert gelegt (Schwarzwalddorf) und die Aufputzleitungen bekomme ich später nicht mehr unterputz.
    Welche Risiken bestehen konkret wenn man die Leitungen in die Gipskartonwand legt?
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  7. #6

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    aus was für einem Mauerwerk bestehen die Wände?
    Warum wurden diese mit GK verkleidet?
    Ist das GK mit Dämmung, also Verbundplatten?
    geht es um Außenwände?
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  8. #7
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    Es handelt sich Außenwände. Ursprünglich war der Gebäudeteil eine Scheune und wurde in den 90er Jahren zum Wohnraum umgebaut.

    Der damalige Bauherr hatte alle Wände (verm. Kalksandstein und Ziegelsteine, was also Mitte der 50er Jahre da war) damals mit Gipskarton verkleidet. Es sind einfach GK-Platten, d.h. die 12 mm "Rigips-Platten" von Knauf.

    Dazwischen einfach Dachlatten.

    Das 1. OG wurde nicht gedämmt da aussen Holzschindeln sitzen.
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  9. #8
    feelfree
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    Klint ziemlich gruselig. Hast Du mal schon eine Wand aufgemacht um zu sehen wie es dahinter aussieht?
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  10. #9
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    Sieht normal aus, d.h. trocken. (Hatte letztes Jahr beim tapezieren ein Teil GK ersetzt da vom Vorbesitzer etwas schief angebaut)
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  11. #10

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    so lange diese Wände außen keine Wärmedämmung haben, wird es dort, wo evtl. die Heizleitungen liegen sollen, im Winter recht kalt. Unter Umständen sogar frostig... Neben dadurch relativ hohen Wärmeverlusten der Heizleitungen besteht u.U. sogar Gefahr, dass diese einfrieren...
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  12. #11

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    Also meine Eltern haben einen Ziegel-Massivbau von 1890 mit einem ähnlichem Aufbau (GK- Dämmplatten auf Massivziegel). War selber überrascht, dass die Wände hinter den GK Platten Trocken und Schimmel frei sind... Außenwand Sanierung klappt frühestens in 10 Jahren.
    Dein Problem würde ich persönlich am Ehesten mit ner Handkreissäge (nicht zu Tief einstellen!) mit angeschlossenem Staubsauger lösen. Allerdings war ich Tischler und hab dementsprechende Handwerkliche Fähigkeiten...
    Für Laien ist glaub ich der Fuchsschwanz am geeignetsten. Evtl. Auch in 2 Phasen Arbeiten. Zuerst die GK-Platten aufschneiden, danach die Lattung durchtrennen... ABER VORSICHT! Vorher checken dass keine Leitungen hinter der GK Leitung laufen.
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  13. #12

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    Zitat Zitat von Af0701 Beitrag anzeigen
    Zuerst die GK-Platten aufschneiden, danach die Lattung durchtrennen... ABER VORSICHT!
    ..um dann zu erkennen, dass die ganze Lattung instabil wird......hätte ich Bedenken...
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  14. #13

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    ich nicht... Wenn es anfängt zu flattern setzt man halt noch eben einen Dübel... Thema erledigt, Latte wieder fest
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von Hechi Beitrag anzeigen
    Ich reisse doch nicht jetzt alle Wände ein wenn eine weitere Sanierung erst in ca. 5 Jahren ansteht.
    Und dann reisst man eventuell die Gipskartonplatten weg und merkt das man jetzt die leitungen unter Putz haben möchte.

    Es gibt auch optisch gutaussehende Sockelleistenkanäle für Heizungsrohre.
    macht keinen Dreck und ist wahrscheinlich nicht wirklich teuer.

    Markus
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  17. #15

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    überleg doch mal, du hast ca. 3 cm, wie dick ist ein Heizungsrohr incl. Befestigungsschelle? Dazu kommt noch die Dämmung der Rohre (siehe A. Fischer)

    Selbst wenn die 3 cm reichen würden, kannst du das nicht mehr beiputzen oder überspachteln, da keine Überdeckung der Rohre mehr gegeben ist,
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