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LWP - Aussenteil versetzen in den Garten

Diskutiere LWP - Aussenteil versetzen in den Garten im Forum Heizung 1 auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    LWP - Aussenteil versetzen in den Garten

    Hallo zusammen,

    ich habe mich mittlerweile dazu das Außenteil meiner LWP in den Garten zu versetzen.
    Auf was muss ich hier alles achten? Klar, ich brauch eine längere Kältemittelleitung, ca 15 m. Sollte ja kein Problem darstellen.
    Die Leitung wird im KG - HT Rohr, was auch immer verlegt. Wie tief sollte das Rohr unter der Erde liegen? Kann/darf man hier dann zukünftig Problemlos über das Rohr gehen?

    Die Leitung soll ja von Werk aus reichlich gedämmt sein. Was ich jedoch beim Warmwasser Betrieb gemerkt habe, wird die Leitung inkl. Dämmung aussenrum sehr warm. Macht es Sinn die komplette Leitung im Rohr unter der Erde dann nochmals zu dämmen? Ich kann mir gut vorstellen dass hier ein nicht unerheblicher Teil an Wärme sonst verloren geht. Oder liege ich hier falsch?

    Dass ich das Außenteil in den Garten umsetzen möchte hat NICHTS mit Lärmpegel zu meinem Nachbarn zu tun. Laut seiner Aussage hört er diese mittlerweile nicht mehr in seinen Wohnräumen. Ich möchte nur auf Nummer sicher gehen und einen evtl. Nachbarsstreit aus dem Weg gehen.

    Schöne Grüße und einen schönen Abend allen
    Alex
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  2. LWP - Aussenteil versetzen in den Garten

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  3. #2

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    Zitat Zitat von Ritterjamal Beitrag anzeigen
    ...ich habe mich mittlerweile dazu das Außenteil meiner LWP in den Garten zu versetzen.
    Auf was muss ich hier alles achten?
    Hierzu muss ein Fachkundnachweis vorhanden sein, andernfalls sind Kältemittellleitungen tabu. Zusätzlich geht die Herstellergarantie flöten!
    Zitat Zitat von Ritterjamal Beitrag anzeigen
    ... Klar, ich brauch eine längere Kältemittelleitung, ca 15 m. Sollte ja kein Problem darstellen.
    Hier täuschst Du Dich gewaltig. Jeder Hersteller gibt für seine Geräte max. Längen und Höhenunterschiede an!
    Bei Nichtbeachtung kann das böse Folgen haben. Nebenbei, je länger die Kältemittellleitung, je geringer die Effizienz!
    Zitat Zitat von Ritterjamal Beitrag anzeigen
    ...Die Leitung soll ja von Werk aus reichlich gedämmt sein....
    Meist erfolgt die Vorort.
    Zitat Zitat von Ritterjamal Beitrag anzeigen
    ... wird die Leitung inkl. Dämmung aussenrum sehr warm..... Ich kann mir gut vorstellen dass hier ein nicht unerheblicher Teil an Wärme sonst verloren geht...
    Korrekt. Bei WW wird mit den höchsten Temperaturen gearbeitet. Auch sollte man thermischen Kurzschluß zwischen VL u. RL zum WT des Innengerätes tunlichst vermeiden.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Laut technischer Unterlagen darf die maximale länge der Kältemittelleitung 50 m betragen. Die Höhe maximal 30 m.
    In wie weit wird die Effizienz aufgrund der längeren Leitung leiden? Macht es dann Sinn nur den zulauf von dem aussenteil zum innenteil nochmals zu dämmen?

    Ich habe mich bei uns im Wohngebiet umgeschaut und hier stehen fast alle Aussenteile irgendwo im Garten bzw. an der Grundstücksgrenze.
    Ich werden zwar noch einen Aussendienstler von Rotex zu mir holen aber sich vorab zu informieren schadet sicher nicht.
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Ritterjamal Beitrag anzeigen
    Laut technischer Unterlagen darf die maximale länge der Kältemittelleitung 50 m betragen. Die Höhe maximal 30 m....
    Bei EFH ist die Differenzhöhe eher das kleinere Problem.
    Die maximal, zulässige Länge der Kältemittelleitung ist etwas ungewöhlich, zumal man hier zwischen einfacher Länge und tatsächlicher Gesamtlänge unterscheiden muß.
    Zitat Zitat von Ritterjamal Beitrag anzeigen
    ...In wie weit wird die Effizienz aufgrund der längeren Leitung leiden?
    Ganz einfach, der Verdicher muß Heizleistung + Transportleistung liefern. Durch Wärmeverluste, überlange Kältemittellleitungen wird der Transportanteil u.U. übermäßig groß, Energie, welche eigentlich der thermischen Nutzung in Deinem Gebäude angedacht ist, geringer.
    Zitat Zitat von Ritterjamal Beitrag anzeigen
    ...Macht es dann Sinn nur den zulauf von dem aussenteil zum innenteil nochmals zu dämmen?
    VL ist stets wichtiger als RL aus dem System. Wo hier spezifisch, herstellerbedingt, die Temperaturfühler für die Regelung stecken, weiß ich nicht.
    Rein formal sollte man tunlichst vermeiden, die Umwelt zu heizen, selbst wenn dies über den RL geschehen sollte. Im Extremfall suggeriert eine Regelung, durch den Energieverlust in der RL Leitung, Heizbedarf, der tatsächlich nicht vorhanden ist. Das wäre ein böses Foul!
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  6. #5

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    Deshalb bin ich froh, dass in unserer Nähe niemand LWPs hat....
    Bei dem Gedanken mein Nachbar stellt seine Brummkiste (und nur aus diesem Grund wird sie ja aus dem Gebäude verbannt) auf einmal an die Grundstücksgrenze wird mir ganz schlecht...
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  7. #6

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    Zitat Zitat von derjacky Beitrag anzeigen
    Deshalb bin ich froh, dass in unserer Nähe niemand LWPs hat....
    Gut geplante LWP Anlagen verursachen keinerlei störende Geräuschkulisse ;-)
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  8. #7
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    Zitat Zitat von derjacky Beitrag anzeigen
    Deshalb bin ich froh, dass in unserer Nähe niemand LWPs hat....
    Bei dem Gedanken mein Nachbar stellt seine Brummkiste (und nur aus diesem Grund wird sie ja aus dem Gebäude verbannt) auf einmal an die Grundstücksgrenze wird mir ganz schlecht...
    Solch Aussagen kenn ich von manch Leuten in meinem Bekanntenkreis auch. "Die Dinger taugen nichts, das zeug ist alles misst und ich heiz sowieso nur mit Heizöl weil alles andere absoluter Misst ist"

    Ich hör bei uns in der Gegend die Dinger allesamt nicht. Ausser die Teile sind direkt an die Straßen rangebaut worden.
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  9. #8

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    Ich stelle hier nicht die Technik an sich in Frage, auch nicht dass man die Anlagen bei GUTER Planung kaum hört.
    Das scheint hier ja (wie so oft auch bei anderen Anlagen) nicht der Fall zu sein.
    Und wenns dann im eigenen Haus stört einfach das Problem raus Richtung Nachbarn schieben find ich einfach unter a.S.....
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  10. #9

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    Weil wenn in einem anderen Neubaugebiet der Nachbar so ein Ding Richtung Grenze blasen lässt, was will man machen....
    Der wird dann womöglich noch sagen wie nachhaltig und umweltfreundlich die Technik doch ist und schließlich hat natürlich eine Fachfirma das super angeschlossen man solle sich mal nicht so anstellen...sei rechtlich voll o.k.
    Dann hilft halt nur noch Ohropax oder Umzug, weil leiser wird das Ding mit den Jahren auch nicht und Wartung ?? ne, ne die Hausbaufirma sagte die ist wartungsfrei und man spart auch noch den Schornsteinfeger....
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  11. #10

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    Sorry, das ich mich hier so ausk..., aber hab das genauso bei einem Bekannten im Nachbardorf erlebt.
    In der Stadt an einer Hauptstrasse dürfte das ganze natürlich kein Problem sein.
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  12. #11

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    Zitat Zitat von derjacky Beitrag anzeigen
    Weil wenn in einem anderen Neubaugebiet der Nachbar so ein Ding Richtung Grenze blasen lässt, was will man machen....
    Nachbarliches Einvernehmen beginnt vor Baubeginn des Nachzüglers!
    In einer absoluten Ruhiglage sind die Randbedingungen sicherlich anders, als bei entsprechender, allgemeiner Hintergrundkulisse. Immerhin maschieren 1...3 m³ Luft, je nach Leistung, durch den Verdampfer, vollkommen geräuschlos geht das sicherlich nicht.
    Wo wir wieder bei der exakten Grundlagenermittlung angelangt wären ;-)
    Zitat Zitat von derjacky Beitrag anzeigen
    ...Das scheint hier ja (wie so oft auch bei anderen Anlagen) nicht der Fall zu sein...
    Hierfür ist sicherlich nicht der Hersteller oder Bauherr verantwortlich, wobei Letzterer selbstverständlich vorhandene Defizite auch ausbaden muß. Die meisten Hersteller geben hinreichende Montageanleitungen heraus, was Anlagenbauer bzw DIY Bauherren daraus mitunter machen, ist schon abenteuerlich. Sofort wird die Grundtechnologie insgesamt in Frage gestellt!
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  13. #12
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    Guten Morgen zusammen,

    hätte da nochmal ne Frage bzgl. dem Thema. Die Momentane Kältemittelleitung ist ca 4 Meter lang.
    Kann man an diese Leitung verlängern oder muss hier eine komplett neue Leitung ran? Wenn das gehen würde, würde ich nur 2 x 12 meter rohr benötigen. Die nächstgrößeren sind ja schon 25 m lang und gut ein stück teurer.

    Viele Grüße
    Alex
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  14. #13

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    KM Leitungen kann man verlängern, für einen Kälte-Klimatechniker eine der leichteren Übungen. Löten, Verschrauben (bördeln), es gibt viele Wege nach Rom. Danach KM wieder einfüllen, entsprechende Mengenänderung beachten, und das war´s. Bei 16m sollte das noch unkritisch sein, Details finden sich in den Planungsunterlagen.
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  16. #14
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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    KM Leitungen kann man verlängern, für einen Kälte-Klimatechniker eine der leichteren Übungen. Löten, Verschrauben (bördeln), es gibt viele Wege nach Rom. Danach KM wieder einfüllen, entsprechende Mengenänderung beachten, und das war´s. Bei 16m sollte das noch unkritisch sein, Details finden sich in den Planungsunterlagen.
    Hallo Ralf, danke für die Rückmeldung.
    Weißt du noch auf was man hier evtl. achten muss? Sprich, tiefe des zu verlegendes KG Rohres, nachträgliche Dämmung der Leitungen etc.

    Wie siehst du die geringere Effizienz? Ist der Verlust hier doch etwas höher? Laut Rotex Aussendienstler ist der Verlust so gering dass man dies kaum merkt. Er hatte schon Anlagen bei denen die Leitung 35 m und mehr hatten. Alles angeblich kein Problem. Ich möchte nur vermeiden, dass ich durch die Länge der Leitung dann einen Temperaturunterschied von mehreren Grad habe.

    Viele Grüße
    Alex
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  17. #15

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    Müsste an sich alles in den Planungsunterlagen stehen, Dämmung, Leitungslängenusw .usw. Je nach Leitungslänge kann der Leistungsverlust irgendwo um 5% bis zu 10% liegen. Das ist von so vielen Faktoren abhängig, dass man da keine pauschalen Werte nennen kann. Deswegen finden sich Daten zur Leistungskorrektur normalerweise in den Planungsunterlagen. Dann lässt sich mit der aufgenommenen Leistung auch ermitteln um wieviel der COP in den Keller geht.
    Ob Dein Hersteller dazu etwas veröffentlich kann ich nicht sagen. Da muss man notfalls anfragen um die Infos zu bekommen.
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