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  1. #1

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    Grundriss EFH zur Diskussion

    Hallo zusammen,

    wir gedenken ein EFH in Holzständerbauweise zu bauen und haben nun einen ersten Entwurf enthalten (siehe Anhang).

    Zu unserer Situation: Wir sind aktuell ein 3-Personen Haushalt (Er+Sie+Kind). Aufgrund unserer beruflichen Situation benötigen wir in jedem Fall ein Arbeitszimmer, das auch häufig genutzt werden wird. Wohnen, Essen, Küche sollte offen sein. Kleine Speisekammer an der Küche ist erwünscht. Wir planen aktuell mit Keller. Das Grundstück ist ~590 m2. Im Westen und Norden begrenzt durch Nachbargrundstücke und im Süden und Osten führt eine Anwohnerstraße vorbei.

    Zum Grundriss: Eigentlich sind die meisten unserer Vorgaben umgesetzt. So würden wir z.B. gerne ein größeres Gemeinschaftszimmer im OG haben, das zunächst als Spielzimmer und später als Aufenthaltsraum der Kindern mit Freunden etc. genutzt werden kann. Auch gut gelöst finde ich die Garage, sodass man trockenen Fußes von der Garage ins Haus kommen kann.

    Über folgende Punkte bin ich insbesondere aber noch unschlüssig:
    - Die Zufahrt/Garage/Hauszugang auf der Westseite irritiert mich. Ich hätte eigentlich gesagt dies zu spiegeln, damit der Garten und die Terasse auf der Westseite des Grundstücks sind zwecks Sonne. Was meint Ihr hierzu? Würde natürlich den ganzen Entwurf über den Haufen werfen.
    - Reicht die Größe des Wohnzimmers aus Eurer Sicht?
    - Seht Ihr die Kinderzimmer als ausreichend groß?
    - Ich fürchte dass die Diele/Treppe recht dunkel sein wird, wg. kaum/keinem natürlichem Licht. Das hätte ich gerne etwas offener gelöst. Alternativ könnte man auch über ein Dachfenster nachdenken, wenn wir keinen Zwischenboden im OG einziehen. Das ist aber wieder kaum sauber zu halten. Generell fände ich es im OG schön keinen Zwischenboden zu haben, da dies dann recht luftig wirkt. Sofern wir den Keller realisieren, wäre das auch bzgl. fehlendem Stauraum zu verkraften.

    Über sonstige Meinungen/Anregungen wäre ich sehr dankbar!

    Viele Grüße.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    • Dateityp: pdf EFH.pdf (634.9 KB, 946x aufgerufen)
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  2. Grundriss EFH zur Diskussion

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  3. #2

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    Raumhöhe 2,40m ab OKFF sieht bei der Geometrie/Schnitt /Wohnraum eher bescheiden aus.
    Im OG mag das ja ok sein,aber im EG finde ich es nicht gut.
    In der Diele ist genug Freiraum.
    Wie wird der Zugang vom Haus zur Garage dämmtechnisch gelöst.Das ist u.U. eine Schwachstelle ,aber lösbar.
    Die Kizi sind m.M.n. etwas zu klein.
    Das OG hat ein Zimmer zu viel=Gemeinschaftsraum.
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  4. #3

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    Wenn die Stütze dahin kommt,wo sie angedacht ist,dann bitte nicht!
    Das ist ein Detail,was man nicht haben sollte .
    Dann eher ein Raumteiler namens "Wandscheibe".
    Dann wirken die 50m² W/E/K nicht so großzügig .
    Was sagt denn der Planer zu dem Entwurf?
    Da geht noch was!
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  5. #4

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    Finde die Fronten/Fenster zwar nicht "hübsch", aber das ist offensichtlich Geschmackssache.
    Grundriss allgemein finde ich recht gut und offensichtlich passend zu Deiner Wunschliste. Die Kinderzimmer sind kleiner als heutzutage üblich, aber größer als manche der Kinderzimmer der heute Erwachsenen. Und denen hat es auch nicht wehgetan... Kann aber Einfluss auf den Wiederverkaufswert haben.
    Den Gemeinschaftsraum... bin mir nicht sicher ob die Größeneinschränkungen, die er bei den Kinderzimmern und dem Schlafzimmer hervorruft, es mir wert wäre. Insbesondere da man ähnliches auch im Keller einrichten könnte (OK, nicht für die ganz Kleinen, aber für Jugendliche vermutlich attraktiver als direkt neben dem Elternschlafzimmer). Aber als weiteres potenzielles Schlafzimmer im OG auch nicht zu verachten. Evtl kommt Ihr ja auf 3 Kinder? ^^

    Zufahrt/Garage ist da schon ganz richtig wo sie ist, würde ich sagen. Abendsonne habt Ihr auch so noch bis sehr spät auf der Terrasse.
    Einzig habe ich da als Fragezeichen ob die Haustür nicht ein bischen in die Ecke gequetscht wirkt so wie die Garage derzeit positioniert ist. Evtl 30cm weiter nach hinten...

    Küche... ich stehe nicht auf "offen zum Essbereich mit Kücheninsel". Das wurde hier schon zig mal debattiert und ist aber auch in der Regel Geschmackssache... Der wirkliche "Wohnbereich" erscheint mir aber groß genug wenn es hauptsächlich zum Fernsehen ist. Mir fehlt allerdings ein bischen die 1-2 Sitzplätze, die der Couch gegenüber wären, damit man sehr zurückgelehnt mit Freunden eine Flasche Wein trinken und quatschen kann. Das ist derzeit nur am Esstisch möglich und da ist es manchmal nicht ganz so gemütlich...

    Falls Ihr doch keinen Keller nehmen solltet, dann fehlt der Platz für die Haustechnik. Das nur als Hinweis weil Du nicht sicher warst ob Keller oder nicht ;-)

    Was Du Dir auch noch überlegen könntest: Mit welchen Tätigkeiten verbringt Ihr viel Zeit im Haus und gibt es dafür jeweils eine optimale Lösung? TV, Kochen, Schlafen sind natürlich klar. Aber vergiss auch nicht Punkte wie Wäsche waschen und bügeln und dann Wäsche wieder weghängen, etc.
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  6. #5

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    Die offene Wohnzimmerfront zur Strasse schafft Einblicke die Möglicherweise auf dauer Unangenehm sind.

    Falls die Bebauung nach Westen nichtzu ungünstig ist kann vieleicht ein drehen des Hauses um 90 Grad mehr Privatspäre bringen.
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  7. #6

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    Insgesamt find ich den Entwurf gelungen.

    2,40 Raumhöhe für's EG würde ich allerding ebenfalls unbedingt überdenken. Und auch die 2,30 im Keller. Gönnt dem Haus insgesamt 30 cm mehr Höhe, die zusätzlichen Kosten sollten überschaubar sein. Lieber dafür statt des vergleichsweise luxuriösen Carports ein Provisorium und dort später irgendwann einmal nachrüsten.

    Die Idee mit dem Gemeinschaftszimmer finde ich ausgesprochen gut! Über 12m2 pro Kind würde ich mir keinerlei Gedanken machen - das reicht auf jeden Fall, zudem die Funktionen "Spielen & Toben" ja ausgelagert werden.

    Evtl. Option Kelleraußentreppe + Abgrabung an einer Kellerseite + Kellerfenster in Betracht ziehen. Kinder werden Teens und freuen sich später evtl. über stressfreie Partyoptionen oder ein eigenes Reich möglichst weit weg von Euch.
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  8. #7

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    2,40 Raumhöhe im Wohnraum ist in Zukunft ein ständiges Ärgerniss...

    Du tust dir keinen Gefallen, allein der Wiederverkauf ist schon mieser... 250 ist schon Mindestmaß, drunter würde ich auf keinen Fall gehen...
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  9. #8

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    Ja, mehr Deckenhöhe würde ich auch machen.

    Außerdem würde ich mir die Türe zur Garage sparen. Ist einfacher und man gewinnt massig an Platz. Lieber ein kleines, schönes Vordach zur Garage hin, dann kommst Du auch trocken rein ...
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  10. #9
    MoRüBe
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    Ich vermute, du bist ein guter Autofahrer?

    Ansonsten haste nämlich Probleme, Deinen Cayenne da grade unterzubringen....
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  11. #10

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    aus meiner sicht:

    - zu viel fläche, die nicht nutzbar ist im bereich küche und essplatz,
    - den erker würde ich ersatzlos streichen,
    - das entwässerungsrohr vom wc im og muss im schuhschrank integriert werden,
    - in den ansichten müssen die fensterformate aufgeräumt werden.
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  12. #11

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    Aus meiner Sicht:
    Ich freue mich über jede Freifläche, die man sich leisten kann. Gerade im Küche-Ess-Wohn-Bereich kann man davon nicht genug haben...


    MfG, Sven

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  13. #12
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    Zitat Zitat von rolf a i b Beitrag anzeigen
    ..
    - den erker würde ich ersatzlos streichen ..
    ich auch.
    nicht wegen gestaltung, sondern wegen bautechnischer
    problemmaximierung auf kleinstem raum.
    das kann man natürlich alles schönreden .. bis einen
    die probleme erschlagen. ok - das ist sicher nicht die
    intention einer grundrissdiskussion, aber die bilder
    sind soweit durchgemalt, dass ich vermute, so soll
    das zur genehmigung vorgelegt werden ..
    die falschen streifenfundamente, die ärgerbehaftete
    holzbalkendecke über kg und ein paar investigative
    erkenntnisse lassen mich zweifeln.
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  14. #13
    MoRüBe
    Gast
    Keller ist bauseits zu erstellen
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von brandeins Beitrag anzeigen
    Ich freue mich über jede Freifläche, die man sich leisten kann. Gerade im Küche-Ess-Wohn-Bereich kann man davon nicht genug haben...
    Auch Freiflächen können hoch- oder aber minderwertig sein. Im Küchenbereich verlängern sie bspw. die Wege, das ist bisweilen eher ein Nachteil als ein Vorteil. Die Durchgänge links und rechts neben der Kochinsel schaffen mehr Platz zum rumlaufen - schränken aber die Arbeitsfläche ein. Spannende Frage: Wer läuft wirklich um die Insel herum? Ob zwei Essplätze (Tresen mit Barhocker? und Esstisch) unmittelbar nebeneinander absolut sinnvoll sind? darüber könnte man sicher auch endlos philosophieren.

    Der Übergang von Weite und Großzügigkeit zu nutzloser Leere ist fließend...

    Aber wenn wir über Freiflächen und deren Nutzbarkeit reden: In den Supermärkten stehen allerorten Lebkuchen herum, ein deutliches Indiz dafür, dass demnächst überall wieder Nadelbäume in die Wohnbereiche einziehen. Im vorliegenden Grundriss ist viel "Freifläche" vorhanden - und trotzdem lässt sich so eine abgehackte Fichte nahezu nirgends sinnvoll plazieren. Ich finde es ein wenig erschreckend, dass trotz soviel Platz im Wohnraum der dekorierte Nadelbaum irgendwo zwischen Fernseher und Fenster in die hinterletzte Ecke des Wohnraums gestopft werden muss - und man bei der Größe aufpassen muss, dass die Zweige nicht noch vor die Flimmerkiste ragen.

    Und auch sonst erscheint mir der Bau wenig durchdacht. Das Gastarbeiterzimmer mag ja nett sein, um einmal im Jahr die Steuererklärung zu machen und vielleicht auch mal ungestört im WWW herumzusurfen. Aber wenn da tatsächlich regelmäßig produktiv gearbeitet werden soll, erscheint es mir ungünstig. Tür im Rücken empfinden viele Leute beim Arbeiten als unangenehm, die Überschneidung der Arbeitszimmertüre mit der Haustür ist auch ungeschickt. Ob die gewählte Einrichtung dem angestrebten Arbeitszweck genügt, muss der Bauherr wohl selbst wissen. Auf mich wirkt es ob des dargestellten Schlafsofas? ein wenig beengt. Und wenn der Gast das Schlafsofa auszieht, dann blockiert es die Tür. Clever. Naja, bei hübschen Gästinnen mag der Hausherr es als sehenswert erachten, wenn die Gästin bei offener Tür schlummert. Umgekehrt gilt dies vielleicht auch für den Gast und die Hausherrin.

    Grandios auch das Bad: Dusche vorm Fenster, dafür herrscht im Bereich des Waschtischs ein Mangel an natürlichem Licht. Aber dafür hat man ja die moderne T-Lösung.

    Zu den gravierendsten Mängeln zählt m.E. aber die Pseudo-Ankleide. Stellt ihr ein Video ein, wie ihr euch in dem schmalen Gang zwischen den Möbeln verrenkt, wenn ihr die unteren Fächer der Schränke erreichen wollt? Der Raum erscheint mir absolut unbrauchbar. Ankleiden kann man sich da definitiv nicht, weil man sich zwischen den Möbeln kaum bewegen kann... Seit wenigstens ehrlich mit euch selbst und benennt das ganze um in Kleiderregalnische. Mangels Tür ist es ja nichtmal ein "echter" eigenständiger Raum, und Schränke mit Türen verbieten sich ob ihres Platzbedarfs vielleicht auch. Und wenn man dann auch noch nach dem Besuch der Kleiderlagernische wieder quer durchs Schlafzimmer muss, dann erschließt sich mir der Sinn dieser Lösung absolut nicht.

    Spannend wird auch der Punkt "Müll". Ob der knappe halbe Quadratmeter, der da eingemalt ist, wirklich reicht für Restmüll, Wertstoffmüll, Altpapier, Altglas, Kompost? Vielleicht wäre es sinnvoller, da mit realistischen Maßen zu arbeiten und Platz für 3-4 Tonnen vorzusehen.

    Auf mich wirkt es wie ein typisches "Mein Haus, mein Auto, meine Ankleide, meine Kochinsel, mein "T-im-Bad", mein Erker"-Haus. Ein Haus, bei dem das Darstellen und das Aufgreifen ggf. kurzfristiger Modetrends wichtiger erscheint als die Funktion und das darin-Leben. Bei dem die typischen Problemchen durch aufblähen des Gesamtvolumens ein wenig entschärft wurden. Sicher bewohnbar - aber ob es von der Wohnqualität viel besser als eine Plattenbauwohnung wird?
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  17. #15

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    Zitat Zitat von Neuling0815 Beitrag anzeigen
    Auch gut gelöst finde ich die Garage, sodass man trockenen Fußes von der Garage ins Haus kommen kann.
    Linker Stellplatz: Nur wenn man rückwärts einparkt oder einen Kleinwagen fährt und auf dem rechten Stellplatz kein Wagen oder ein Kleinwagen parkt.
    Rechter Stellplatz: Nur wenn man Rückwärts einparkt oder einen Kleinwagen fährt.

    Wenn man nämlich von den 6m insgesamt die Wandstärke vorn und hinten abzieht und die dargestellten Schränke sowie die Stärke des vermutlich angestrebten Sektionaltors berücksichtigt, dann steht ein Mittelklassekombi (ca. 5m) beinahe bündig mit Schrank und Tor... Da bleibt nur wenig Platz, man muss ggf. das Auto ausserhalb der Garage umrunden, wenn man die Tür von der Garage nach drinnen nutzen will.
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