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  1. #1
    JResniz
    Gast

    Angebot von Planungsbüro - was bedeutet das?

    Hallo zusammen - wir sind ja derzeit in der Planungsphase eines Neubaus (noch immer nicht ganz klar mit wem und was).
    Nun hat uns ein BU (bzw. dessen Planungsbüro) ein Angebot mit folgenden Posten zur Planung geschickt:

    - Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung
    - Genehmigungsplanung / Unterlagenerstellung für Bauanzeige nach §62 NbauO
    - Ausführungsplanung für Rohbau
    - Tragwerksplanung (statische Berechnung mit Pos.-Pläne)
    - Energiebedarfsberechnung nach EnEV2014 und nachweis für KFW-Energieeffizienzhaus 70
    - Entwässerungsantrag (Schmutzwasserantrag an die Kanalisation und Regenwasserversickerung)
    - Winddichtigkeitsprüfung (kein Blower-Door-Test) nach Herstellung der Winddichtigkeitsebene

    Da ich wenig Erfahrung habe und es bislang das erste Angebot dieser Art ist fällt es mir schwer das einzuordnen.
    Fehlt da etwas?
    Es steht Ausführungsplanung für den Rohbau - ist das genug oder sitze ich dann da und mein Haus hat keinen Platz für Rohre und Heizung?
    Weiter heißt es KFW-70 und wir wollten eigentlich 55 - macht das einen Unterschied?

    Bin für euren Rat dankbar, um das Angebot und Kommende besser bewerten zu können.

    Viele Grüße.
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  2. Angebot von Planungsbüro - was bedeutet das?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    MoRüBe
    Gast
    Was ist Winddichtigkeitsprüfung kein bd-test ?

    Verinfacht ausgedrückt: Du bekommst nen Bauantrag
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  4. #3
    JResniz
    Gast
    Auch ein Punkt, bei dem ich noch mal nachhaken wollte.
    Ist denn der so komplett? Fehlt da noch was? Ist das vergleichbar mit HOAI 1-4? Nicht das am Ende ein Rohr nicht geplant wird weil das nicht in der Rohbauausführungsplanung drin ist sondern in der XYZ-Planung.

    Danke und VG.
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  5. #4
    MoRüBe
    Gast
    Abgesehen davon, die kfw wird Dir schon sagen, dass sie einen will frage ist nur, wer bezahlt...
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  6. #5

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    nach den angaben hast ein planungsangebot für die phasen 1 - 4, eine statik zum baugesuch und eine werkplanung für den rohbau. dann ist ende im gelände.

    die winddichtigkeitsprüfung kannst du gleich in den wind schiessen, die ist flüssiger als wasser.
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  7. #6
    JResniz
    Gast
    Okay danke - das hilft - dann kann ich vergleichen.
    Wer macht denn die übrige Werkplanung? Wenn ich das richtig verstehe wäre das dann Phase 5. Hab etwas Angst, dass dann am Ende Hut nicht zu Mantel passt - oder ist das unbegründet? Stell mir vor, dass ein GU oder Architekt da eine bessere Wahl ist als Planer+BU (es sei denn, die sind eingespielt - dann wäre man ja aber an den BU gebunden).
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  8. #7
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    Zitat Zitat von rolf a i b Beitrag anzeigen
    nach den angaben hast .. eine werkplanung für den rohbau...
    das ist die freundliche leseart
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  9. #8
    JResniz
    Gast
    Was ist denn die unfreundliche? Die interssiert mich durchaus mehr.
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  10. #9

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    Was ist denn die unfreundliche? Die interssiert mich durchaus mehr.
    Das Planungsbüro verfügt über einen Kopierer mit einer absolut zuverlässigen Vergrößerungsfunktion und ist daher in der Lage die 100stel Pläne flugs in einen für den Rohbau wünschensweeten maßsteab (1:50) zu vergrößern....?

    Was ist eigentlich eine Winddichtigkeitsprüfung?? Ernsthaft! Noch nie gehört??? Läuft da einer mit einer Kerze rum und wenn die flackert, dann zieht's?????
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  11. #10

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    Wieso Kopierer? Maßstab auf 1:50 und einfach nochmal auf Drucken klicken?
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  12. #11

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    ja...oder so.
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  13. #12

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    Jetzt wollen wir mal nicht alles miesreden!

    O.K., die Offerte ist eher BU-lastig. Kommt ja auch von ihm. insofern nicht eben überraschend.

    Was kann ein BU leisten?

    Er kann (naja...sollte jedenfalls) bauen können, sollte umsetzen können ,was vorgegeben ist, sollte auch sein eigenes Hirn benutzen können....

    Muß ein BU planen können?

    Nein, muß er nicht!

    Natürlich können BUs Häuser planen, die idR nur sehr selten (max. ein mal!) einstürzen. das können die schon...auch schön.

    Aber würdest Du zum Architekten gehen, wenn Du willst da sgemauert wird? Nein. Du würdest damit den Maurer behelligen. Würdest Du zum Chirurgen gehen, wen Du eine Diagnose haben wolltest? wohl ehger nicht. Der Chirurg möge kraft seiner befähigung das wegsäbeln was der diagnostizierende Medizinmann vorher geweißsagt hat.

    Warum soll jetzt der BU (bzw. dessen Planungsbüro) der richtige Planer sein????

    Das kann sein. Muß aber nicht. IdR wird es eher so sein, daß man da (bestenfalls) solide Hausmannskost bekommt.

    Solche vom Maurer entworfene Häuser stehen hier landaus landab. Langsam kommen sie in die Jahre und man darf hoffen, daß alsbald Abrissunternehmen ein gutes Geschäft machen werden......
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  14. #13
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    Zitat Zitat von JResniz Beitrag anzeigen
    Was ist denn die unfreundliche? Die interssiert mich durchaus mehr.
    ich versuch´s mal mit einem beispiel:

    1:50-pläne sind notwendig, aber ..
    ein "normales" einfamilienhaus braucht mindestens
    2 bis 3 pläne (A1 oder A0) mit grossformatigen (1:10
    bis 1:1) details. die dürfen auch gern richtig statt
    bunt sein. da trennt sich die spreu vom weizen ..

    über horizontal- und querverteilung aller leitungen
    und erf. bauliche massnahmen, die natürlich vorher
    festzulegen sind, darf sich auch jemand gedanken
    machen - letzteres heisst: planen/zeichnen.

    ob der jeweilige vertragsaspirant das überhaupt
    leisten kann und/oder will, zeigt sich meist später ..

    zur "tragwerksplanung" (vorsichtshalber in """"):
    ohne pläne .. witzlos. aber lukrativ
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von Thomas B Beitrag anzeigen
    ...Solche vom Maurer entworfene Häuser stehen hier landaus landab. Langsam kommen sie in die Jahre und man darf hoffen, daß alsbald Abrissunternehmen ein gutes Geschäft machen werden......
    Täglich kommen neue hinzu. Bauherren in spe wollen die Traumvilla zum Rundum-Sorglospaket mit Niedrigstpreis. ;-)
    Die Geschäfte werden nicht selten mit einer abgemagerten BLB und Nachaufträgen mit Kostenfaktor 3 gemacht. Völlig abgesehen von der Anlagentechnik. Da wird eingebaut, was gerade im Regal liegt.
    Der blauäugige Bauherr bezahlt Letzteres meist mit überhöhten Verbrauchskosten auf Dauer.
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  17. #15
    JResniz
    Gast
    soweit sind wir ja noch nicht - unterschrieben ist nichts - entschieden sowieso nicht.
    Anlagenwünsche, Materialwünsche etc. haben wir schon geäußert (soweit wir das durchblicken natürlich) - teilweise ist das auch wirklich auf Zähneknirschen gestoßen (bei den Musterhausparkt sogar auf Ablehnung). Ist aber auch auf Zähneknirschen bei Architekten gestoßen. Ging von "Obergeschoss wird in Holzbauweise gemacht" oder noch schöner "Rollladen verbaue ich grundsätzlich nicht" und der Klassiker "Gas-Brennwerttherme - alles andere ist nicht sinnvoll".
    Uns schon klar das jeder gern das macht, was er kann/überzeugt von ist - eigentlich wollen wir ja auch kein Versuchskaninchen spielen. Mal wieder nicht so ganz leicht.
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