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pfützenbildung in Dachterrasse

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  1. #1

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    pfützenbildung in Dachterrasse

    Hallo,
    wir haben vor kurz ein neues Haus gebaut. In der Dachterrasse gibt es aber immer eine Pfütze, die schwer getrocknet ist.
    Name:  b.jpg
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    Mein Bauleiter meinte, dass das normal/unvermeidbar ist und unter Bautoleranzen liegt.
    Mein Sachvertändiger sagt aber anders. Er meint das muss behoben werden. Aber der Bauleiter macht das nicht gerne.
    meine Frage ist:
    wie schlimm ist das Problem?
    wie kann man die Pfützebildung beseitigen?

    vielen Dank im Voraus.
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  2. pfützenbildung in Dachterrasse

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  3. #2

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    Der SV ist was von Beruf? Dachdecker?

    Mal abgesehen davon, dass der Gully mir, persönlich, etwas zu weit in der Ecke sitzt - kann ich jetzt nichts negatives Erkennen. Das keine Pfützenbildung auf dem Flachdach stehen darf ist Blödsinn. Natürlich darf da Wasser stehen. Es sollte sich nicht zu hoch anstauen, damit hier kein drückendes Wasser auf Abdichtung und Attika/WA-Anschlschuß einwirkt. Das ist aber, wenn ich mich nicht irre erst bei 10 cm stehendem Wasser der Fall.

    Dürfte hier wohl eher weniger der Fall sein. Und das "Übel" warum sich Wasser da staut wohl daraus resultieren, dass der Gully nicht weit genug abgelassen wurde. Somit etwas höher liegt als die Abdichtungslage selber.

    Ich persönlich halte von den Gullys wenig, weil sie sich - für mich persönlich - scheiße einfassen lassen und man schon sehr sehr sorgfältig sein muss um's hinterlaufsicher zu machen. Aber offenbar ist das bei euch ja geglückt. Was ich dir, lieber TS, nur empfehlen kann ist eine regelmäßige Wartung (1 mal im Jahr) machen zu lassen. Wo etwas genauer auf die beiden Gullys geschaut wird.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hi Kalle88, danke für die Antwort.
    SV ist nur Bausachverständiger, Dachdecker ist er nicht. bei uns ist das stehende Wasser circa 3cm. anscheinend ist nicht so schlimm wie ich vorher gedacht.
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  5. #4
    Gast360547
    Gast
    Moin,

    das kommt drauf an. Wenn der nachfolgende Belag durch verbleibendes Wasser Schaden nehmen könnte, dann sind 30 mm Wasser zuviel. Der Abdichtung selber schadet es zunächst jedoch nicht.
    Die Abläufe dürfen allerdings nicht höher stehen als die Oberkante der Abdichtung. DAS würde ich dann schon als Mangel einstufen.

    Sie haben aber ein weit größeres Problem. Ich befürchte, dass bei Ihnen die Anschlusshöhen unzureichend sind. Die müssen ÜBER der Oberkante des Belags 150 mm liegen. Wie groß ist die Fläche? Weil - die erkennbaren Abläufe haben nicht eben die besten/höchsten Ablaufleistungen.

    Grüße

    stefan ibold
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  6. #5

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    Zitat Zitat von dqa123 Beitrag anzeigen
    Hi Kalle88, danke für die Antwort.
    SV ist nur Bausachverständiger, Dachdecker ist er nicht. bei uns ist das stehende Wasser circa 3cm. anscheinend ist nicht so schlimm wie ich vorher gedacht.
    3 cm? Das ist ordentlich. Bedeutet ja, dass der Gully nicht unwesentlich über der Abdichtungslage liegt. Da muss ich mich Herrn Ibold anschließen. Im übrigen möchte ich noch mal auf die Worte von Herrn Ibold zum Thema WD-Anschluss hinweisen. Bitte Prüfen! Beim Verfassen meines Beitrages aus #2 ist mir das Wörtchen Dachterrasse abhanden gekommen!
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  7. #6
    Themenstarter

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    Hi, danke für die Antwort. die Terrasse ist circa 16.4 Quadratmeter. hängt die Ablaufleistung von der Größe der Terrasse ab? Wozu müssen die Anschlusshöhen 150mm über der OK des Belags?
    Es wird geplannt, ein paar Bauschutzmatte darauf lose verlegen und dann Click-Holz-Fließen darauf schwimm verlegen. In anderem Beitrag habe ich darüber gefragt. Der Belag ist mir nicht so problematisch auch wenn der dadurch beschädigt. Wichtig für mich ist die Abdichtung immer einwandfrei zu funktionieren, da unter steht ein Zimmer. ich habe vorher die Angst, dass das stehende Wasser verstinkt und die Abdichtung beschädigen könnte.
    Als Mängel haben wir mehrmals schon mal beim Bauträger angezeigt. leider hilft das nicht. ich siehe jetzt keine Chance, dass das Problem durch Bauträger beheben kann.
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  8. #7

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    Darf man Fragen, warum man eine Dachterrasse haben will, deren Halbwertzeit nur einige Jahre in Anspruch nimmt? Die Idee mit den schwimmend verlegten Click-Fließen auf einer vollflächig ausgelegten Bautenschutzmatte finde ich deletant. Passt aber zur allgemeinen Haltung.

    Anschlusshöhen berücksichtigen Niederschlag aus Spritzwasser, durch Winddruck der vom Belag gegen die Wand gedrückt wird und Schnee. Würde dein Belag jetzt bis zur Zinkabkantung gehen, wäre deine Putzfassade irrtürmlich als Abdichtung zweck entfremdet. Der Putz würde die Wasserführung des Niederschlagswasser übernehmen und dem Bereich vermutlich nicht richtig austrocknen können. Die Folge wären Algenbildung, Verunreinigungen der Putzoberfläche etc. Da in diesem Bereich mit vermehrter Feuchtigkeit zu rechnen ist.

    Zur Durchflussleistung der Gullys wird Herr Ibold sicherlich qualifizierter Antworten können, als ich das vermag.
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  9. #8
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    danke Kalle.
    Hätte ich richtig verstanden, darf der Belag die Wand und Zinkabkantung nicht berühren, oder?
    ich bin eigentlich auch unsicher mit der Idee mit den schwimmend verlegten Click-Fließen auf einer vollflächig ausgelegten Bautenschutzmatte. Die Durchführung ist vielleicht kann ich als Laie selbst machen. Die Kosten ist etwas günstig.
    Mein Nachbar hat einen Handwerker beauftragt, die Dachterrasse zu verlegen. Es wird auch die Bautenschutzmatte verwendet. Im Unterschied zu meinem Plan, wird die Bautenschutzmatte als Unterlagen der Stelzlager verwendet. Auf die Stelzlager kommt dann die Holzterrasse.
    Was ist dann die Vernünftige Lösung für die Dachterrasse unter Berücksichtigung der Anschlusshöhen? Ist das geeignet selbst zu verlegen? oder muss ich einen Fachmann beauftragen?
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  11. #9

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    Vernünftig? Wenn du ein Haus MIT Dachterrasse gekauft hast, dann MUSS der Unternehmer dieses entsprechend berücksichtigt haben. Heißt Detailpläne.

    Mich beschleicht das Gefühl, dass das Dach garnicht als Dachterrasse benutzt werden sollte. Du willst jetzt in DIY einen Belag rüber schrauben. Das wird wohl in die Hose gehen.

    Ich kann dir nicht sagen WIE, weil ich die Randparameter garnicht kenne. Ein entsprechender Fachmann vor Ort kann das.
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  12. #10
    Themenstarter

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    danke Kalle. ich habe entschieden, das von einem Fachmann machen lassen. Die Dachterrasse wurde vorher im Vertrag geplannt, mit Betonplatte zu verlegen. Bauleiter hatten uns aber überreden, dass die Betonplatte als Belag vielen Nachteile gibt. Deshalb wird der Belag wieder gestrichen.
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