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  1. #1

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    Katze, Marder, Ratte ...???

    Moinsen.
    Wir hatten nächtliches Getrappel auf unserem Dach (Neubau 2008/09, KG, EG, DG mit 2m Kniestock), unmittelbar nach einem starken Regenguss. Konnte draußen noch sehen, wie das Tier (mind. 20 cm lang) von der Dachrinne auf die benachbarte, ca. 3 m tiefer liegende Garage sprang.
    Wir haben ein Sattel-/Pultdach, überall mit Dachüberstand, die Regenrinnen sind außenliegend "normal" (S-förmig) an die Fallrohre angeschlossen. In der Umgebung des Hauses stehen keine Bäume oder Sonstiges, an dem sich ein Tier auf unser Dach "abseilen" könnte.
    Ich gehe nicht davon aus, dass eine Ratte aus dem Regenwasserkanal über den Überlauf der Zisterne und ein Fallrohr auf das Dach gelangt ist, oder gibt es so etwas?
    Kann mir auch nicht vorstellen, dass ein Tier - selbst wenn es senkrecht an der Wand hoch bis an den Dachüberstand gekrabbelt ist - am Dachüberstand "nach unten" klettern und sich dann auf das Dach ziehen kann. Ähnliches gilt für das Fallrohr, da müsste das Tier ja auch kurzzeitig hängend am Fallrohr entlang ...

    Und nein, dass ich Stimmen höre und fliegende weiße Mäuse sehe, ist auch ausgeschlossen ...

    Habt Ihr Ideen?

    Gruß,
    Dooz
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  2. Katze, Marder, Ratte ...???

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Bauexpertenforum Avatar von Ralf Wortmann
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    Laienmeinung:

    Da du von "Getrappel" sprichst, tippe ich auf Marder.

    Die können ihre Krallen nicht einziehen, sodass sie lautere Laufgeräusche machen. Katzen wirst du kaum mit "Getrappel" wahrnehmen, die laufen mit eingezogenen Krallen auf Samtpfötchen.

    Marder sind wirklich gute Kletterer und können sogar an Putzflächen hochklettern und brauchen nicht einmal zwingend eine Dachrinne als Kletterhilfe.
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  4. #3

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    Schauen wo er reinkommt, abstellen und ggf. Marderstopp in dir Rinne legen lassen. Laub sollte regelmäßig - 1 mal im Jahr - entfernt werden.
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Ralf Wortmann Beitrag anzeigen
    Da du von "Getrappel" sprichst, tippe ich auf Marder.
    Hab ich auch gedacht - bis mich ne Ratz eines besseren belehrt hat.

    Wenn das Tier IM Dach ist, dann gibts irgendwo einen Ziegel, unter oder neben dem es rein kommt.
    Bei mir wars ein schlecht gekürzter Ziegel am Ortgang, der von einem Blechformteil gerade noch so verdeckt wurde.
    Zum Glück war das ganze im Winter, wodurch man das Loch an den Spuren im Schnee auf dem Dach gut nachverfolgen konnte.
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  6. #5

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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Hab ich auch gedacht - bis mich ne Ratz eines besseren belehrt hat.
    Da schließe ich mich aus leidvoller Erfahrung an.
    Ich kann aber auch einen direkten Vergleich ziehen, und ein Marder macht schon einen enormen Lärm, nicht nur ein bisschen "Getrappel". Die Spuren eines Marders kann man zudem nicht übersehen, bei einer Ratte muss man schon genauer hinschauen.

    Jetzt ist die Zeit, da zieht´s die Viecher wieder in die Häuser, und man glaubt gar nicht, welche kleinen Öffnungen denen schon ausreichen.

    Zuerst ist Spurensuche angesagt. Hat man den Pfad entdeckt, dann kann man dem Vieh schon sagen, "Du kommst hier ned rein". Ist der Zugang zum Gebäude versperrt, und findet sich kein anderer Zugang, dann wird sich das Tier ein anderes Revier suchen.
    Bei Ratten ist das nicht so einfach, denn denen reicht schon ein kleines Loch, das sie bei Bedarf vergrößern. Hier hilft dann meist Chemie, aber leider in den seltensten Fällen dauerhaft, denn ist ein Revier mal frei, dann findet sich schnell ein anderer Zeitgenosse der dieses Revier in Beschlag nimmt.

    Bei Ratten sollte man schnell handeln, bevor sich herumgesprochen hat, dass hier eine Mietwohnung frei ist.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Erstmal ganz herzlichen Dank für Eure Antworten! (auch wenn ich jetzt erst richtig besorgt bin).
    Wir haben einen Sichtdachstuhl (Pfetten, Sparren und Schalung sichtbar bis in den First) und Aufdachdämmung.
    Wo die Ebenen 'Fassade' und 'Schalung des Dachüberstandes' aufeinandertreffen, scheint alles dicht zu sein (inkl. Acrylfuge). D.h. der mögliche Eintrittsbereich in die Ebene der Dämmung (= Ebene der Stichsparren des Dachüberstandes) würde zwischen der Schalung des Dachüberstandes und den Ziegeln liegen. Hier scheint das Vogelschutzgitter aber auch durchgängig geschlossen zu sein.
    Ich werde die nächsten Nächte mal abwarten, ob ich was höre (das müsste ich doch dann?) und hoffe mal, das das Tierchen nur einen Nachtspaziergang auf unseren Dachpfannen unternommen hat, weil es gerade so schön regnerisch war ...
    Wenn ich weiter was mitbekomme, werde ich meinen Dachdecker wohl mal holen müssen, damit der alle Ecken und Anschlüsse überprüft ...
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  8. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  9. #7

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    Eichhörnchen gibts auch in braun oder schwarz und die können senkrecht die Fassade hochlaufen wie Geckos.
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  10. #8

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    Zitat Zitat von Doozer Beitrag anzeigen
    Ich werde die nächsten Nächte mal abwarten, ob ich was höre (das müsste ich doch dann?) .
    Jepp.

    Das mit den Eichhörnchen wäre auch eine Überlegung wert, zumal die auch gerne mal "springen" (immerhin 3m). Marder und Ratten machen das eher weniger.
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