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Estrich senkt sich ab

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  1. #1

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    Estrich senkt sich ab

    Hallo!
    Folgendes Problem: Habe im Haus (Fertigstellung: Ende 2004) einen Zementestrich (6 cm), der sich absenkt.

    Unter dem Zementestrich befindet sich:
    3 cm Styropor (Fußbodenheizungsmatte)
    weitere 3 cm Styropor: Trittschall
    3 cm gelbe mineralische isover-Trittschalmatte (1 EP)

    Nunmehr senken sich im ganzen Geschoß in unregelmäßigen Zeitabständen die Böden von 5 mm bis 11 mm (bisher), insbsondere bei "Lasten" wie Schränken, Schreibtischen etc. sind noch stärkere Absenkungen.

    Was ist zulässig? Wo ist die Grenze erreicht, ab dem man "Höhersetzung" der Fußböden verlangen kann (1 cm oder mehr oder weniger)? Bei den Fliesen im Bad sind insbeondere nicht mehr hinnehmbare große Silikonfugen entstanden. Die Fußbdenleisten bei den Parkettböden hängen ca. 1 cm in der Luft. Alles sehr ärgerlich.

    Ab wie viel mm kann man eine Höhersetzung der Böden verlangen? Mit Ausspritzen ist bei 1 cm nicht mehr viel drin...Meine Vermutung ist, dass sich die verlegte gelbe Matte nach ca. 1/2 jahr nach dem Verlgen der Böden zusammengedrückt hat (das bekannte Schüsseln des Estrichs ist es vorliegend nicht).

    Vielen Dank für die rasche Antwort
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  2. Estrich senkt sich ab

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  3. #2

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    Ähem,

    Zitat Zitat von eichtersheim
    3 cm gelbe mineralische isover-Trittschalmatte (1 EP)????????????????.... Wo ist die Grenze erreicht, ab dem man "Höhersetzung" der Fußböden verlangen kann (1 cm oder mehr oder weniger)?
    Schlapp lach
    Diese Matte kenn´ich nicht, aber höhersetzen, was soll das bedeuten, nachträgliches hochhängen eines Fußbodens?
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  4. #3
    Avatar von Lukas
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    (das bekannte Schüsseln des Estrichs ist es vorliegend nicht)
    Von wannen kömmt Euch diese Wissenschaft?
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  5. #4
    Avatar von bauhexe
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    in der Estrich DIN stehts

    DIN 18 560 Teil 2 unter 3.3 Dämmschichten
    die Zusammendrückbarkeit bei Heizestrischen darf nicht mehr als 5 mm betragen.
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  6. #5
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    Bist ein schlauer (Harald):

    Die Frage war zutreffend formuliert. Höhersetzen bedeutet, dass die Böden entfernt werden, der Estrich und das Styropor entfernt wird, sowie die gelbe Trittschallmatte. Anschließend wird der Boden komplett neu aufgebaut, was selbst nach den Vertreter der isover_matte zur debatte steht. Wird halt an die Versicherung gemeldet. Es stellt sich halt die Frage der Verhältnismäßigkeit.

    Ferner fragt sich , wann mit den Setzungen Schluss ist, oder ob es ggfs. reicht, den bestehenden Estrich auszugleichen.

    Also vorher denken, dann schreiben
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  7. #6
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    Bauhexe:

    Fraglich ist dann aber auch, ob sich der Estrich direkt nach dem Einbringen des Estrichs um 5 mm setzen darf oder auch nach z.B. einem halben Jahr, da man anderweitig im Bereich von Fliesen etc. "alt" aussieht oder im Bereich am Übergang von der gefliesten Stahlbetontreppe (die sich nicht absenkt) zum Flubereich (der sich wg der Trittschalmatte abgesnkt hat). Dort ist nunmehr eine Kante mit Sturzgefahr vorhanden. Dies wird bereits auch von der Estrichfirma beseitigt, der Boden also höhergesetzt( druch Aufspachteln oder so). Fraglich ist dies bei allen anderen Zimmern (geflieste Bäder, Parkett sowie Korkböden).
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  8. #7

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    Öhhhmm.....

    Entschuldigung, aber so ganz komm ich nicht mehr mit.
    Der Isover-Vertreter sagt, die Matte ist Schuld, der Estrichleger sagt, er baut aus und wieder ein, diesmal korrekt, Schüsseln kanns nicht sein (wieso eigentlich nicht?); was sollen wir dann noch sagen?
    Grübelnde Grüsse
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  9. #8
    Avatar von susannede
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    Also insgesamt 9 cm Dämmung...warum sollen die denn nicht beim Zusammenpressen durch die Gewichte Estrich und was sonst so drauf rumsteht, nachgeben. Frage also, für welche Lasten hat der jeweilige Dämmstoff einen Stempel?

    Und dann, sind diese, in der Kombination Dämmung-auf-Dämmung-auf-Dämmung, noch in ihrem vorgesehenen Systemeinbau(Verlege-Hinweise). Durften die so geschichtet werden?

    Daher zart nachgefragt, welche Dämmungen sind denn verbaut worden..."Styropor" ist so ein schwammiger Begriff.

    Grüße!
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  10. #9

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    Hallöle....

    Zitat Zitat von eichtersheim
    Die Frage war zutreffend formuliert. Höhersetzen bedeutet.............
    ...hättest Du es gleich so reingeschrieben hätte ich nicht so frotzelnd nachgefragt
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  11. #10

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    Hallöle Teil 2

    m. M. nach stimmt das Verhältnis Estrichhöhe zu Dämmhöhe nicht. Müßte ein Estrichbauer im Forum mal Näheres zu sagen.
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  12. #11
    Avatar von bauhexe
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    @Harald
    als Architekt, solltest Du die DIN kennen.
    Die Estrichhöhe ist das Eine, auf die Dämmung kommt es hier an. Der Wert der Zusammendrückbarkeit ist meist sogar im Namen/ Bezeichnung enthalten.
    Und bei Heizestrichen steht da ganz klar im Text.
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  13. #12
    Avatar von susannede
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    Bauhexe, Du sagst es.

    Bei "Styropor" (basf) ist bei EPS weiß mit 30-3mm zu rechnen und bei Isover mineralischer TSD mit 30-5mm...macht im ungünstigsten Fall eine Zusammendrückung von 3+3+5mm=11mm
    ...bei ganz normalen 500kg. Schon komisch, gell?

    Grüße!
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  14. #13
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Mal dumm nachgefragt ...

    ... weil ich mich mit FBH nicht so gut auskenne:

    Wenn ich z.B. eine Trittschalldämmplatte 17/15 ausschreibe weiß ich, dass die im Originalzustand 17mm stark ist und nach Estricheinbau auf 15mm komprimiert wird. Ich muss meinen Fußbodenaufbau je vorher definieren können, damit z.B. nachher die Türhöhen stimmen.
    Dann ist aber auch Schluss und die Estrich-OK hat gefälligst da zu bleiben wo sie ist (Mindeststärke bei CT und CA übrigens 45mm, Harald).

    Wenn der Estrichleger schon von sich aus Aus- und Neueinbau anbietet, ist ja wohl was schief gelaufen und er befürchtet, dass in seinem Gewährleistungszeitraum noch weitere Absenkungen auftreten könnten.

    Machen lassen (auch wenn´s ´ne Riesensauerei gibt).

    Freundliche Grüße . Volker Kugel
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  16. #14

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    Mindestdicke..

    @ Volker = 45 mm Dicke + 15 mm (i. d. R.) Rohrdicke = 60 mm.
    MfG
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  17. #15
    Avatar von susannede
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    @ Volker

    Wenn ich z.B. eine Trittschalldämmplatte 17/15 ausschreibe weiß ich, dass die im Originalzustand 17mm stark ist und nach Estricheinbau auf 15mm komprimiert wird.
    Jou, sehe genauso - man sollte das wissen. Was allerdings schwerlich abzuschätzen ist, ist wie sich dieses Dreifach-Dämmpaket als Ganzes verhält.

    Nehmen wir nur mal an, dieses Paket liegt da nun und der Estrich soll drauf.

    Der Estrichleger muss doch nun, vom Meteriss oder einer sonst vorgegeben Höhe gedanklich die (sagen wir mal es wären) 11 mm abziehen, die sich durch's Zusammendrickeln später einstellen werden. Gar nicht so einfach, würde ich mal denken.

    Ich bin kein Bodenleger, vielleicht können ja unsere Fachmänner da noch was sagen...Wie wird's denn nun gebaut? Wieviel Zusammendrickeln wird bei der Festlegung der Finalhöhe eingerechnet?

    Aber vielleicht mach ich auch gerade einen Denkfehler...

    Grüße!
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