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  1. #1

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    Stromschwund in Schrebergärten

    Hallo zusammen,

    weis nicht, ob ich das Thema hier bringen darf.
    Aber so ein Fachforum ist für mich der vielleicht beste Weg.

    Folgendes Problem.

    In unserer Schrebergartenanlage kämpfen wir schon seit mehreren Jahren mit Stromschwund.
    Es fehlen immer enorme Mengen an KW/h bei der Jahresabrechnung.
    Z.B. bei 30 Parzellen sind es 1000 KW/h die der Hauptzähler mehr anzeigt, als die Summe der einzelnen Zähler in
    den Gartenhütten (die Pächter zahlen nur den Wert von ihrem Zähler).
    Letztes Jahr haben wir alle Zähler getauscht - aber ohne sichtbare Besserung der Situation.
    Viele Infos über die Leitung habe ich nicht.
    Ich weiß nur, die kam so Anfang der 70´er Jahre in die Erde rein und ist von einem Gartenhaus zum nächsten "geschleift".
    Haben wir irgendwie die Möglichkeit zu testen, ob das Kabel in Ordnung ist ?
    Oder könnte es ein Stromdieb sein ?
    Entweder verar...t und da ein Gartenpächter gewaltig, oder es liegt wirklich an der Leitung.
    Wir müssen inzwischen schon € 0,40 für KW/h verlangen, damit wir einigermaßen rumkommen.

    Habt ihr dazu Ideen bzw. Lösungsvorschläge ?

    Grüße

    Torsten
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  2. Stromschwund in Schrebergärten

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  3. #2

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    Mhhh, da hilft wohl nur ein systematisches Nachsuchen
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  4. #3

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    Ist es nicht eigentlich unzulässig als stromanbieter aufzutreten und diesen Strom weiterzuverkaufen ?
    Ist doch hier in der Art, oder ?
    Hauptzähler von Stromanbieter abgerechnet und dann geht es zu den einzelnen Parzellen wo Unterzähler hängen die intern abgerechnet werden.

    Unabhängig vom Stromdieb bleibt auch noch der Verlust der Leitung vom hauptzähler bis zur letzen Parzelle übrig, oder nicht? Das wird sicherlich schon ne Strecke zusammenkommen. Dann evtl. nur ne dünne Leitung gelegt und umso hoher ist der widerstand der Strecke bei entsprechender Belastung.

    Vielleicht können ja auch Zahlen genannt werden.

    Grob gerechnet 10m parzellenbreite und 30 Parzellen komme ich auf 300m. Wenn das alles in eine Reihe mit ner dünnen Leitung ist, können doch bestimmt auch 1000kwh Differenz auftreten, oder ?
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  5. #4

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    Was ist denn der Gesamtverbrauch und wie sind die Leitungslängen ?
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  6. #5
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    Hallo Kater,

    was unzulässig ?
    Der Stromanbieter hat ja nicht die Möglichkeit alle einzelnen Zähler abzulesen (hat er bestimmt auch kein Bock zu).
    Er liest nur den Wert am Hauptzähler ab (dort kommt ja auch das Kabel des Versorgers an).
    Deine Rechnung passt so ca. - die Parzellen sind meist so um die 10 Meter breit.
    Welcher Querschnitt verbaut wurde weis ich leider nicht.
    Der Verbrauch laut Hauptzähler 6200 KW/h, Verbrauch kaut Summe Einzelzähler 5000 kw/h.
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Hellrat Beitrag anzeigen
    Welcher Querschnitt verbaut wurde weis ich leider nicht.
    Dann lass einen Elektriker an den Zählern nachschauen. Lass ihn auch gleich die Isolierung und den inneren Wiederstand nachmessen. Wenn da irgendwo der Wurm drin ist, dann findet der den. Bereite Dich aber schonmal drauf vor die Spaten zu wetzen ...
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  8. #7

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    Zitat Zitat von Hellrat Beitrag anzeigen
    Der Stromanbieter hat ja nicht die Möglichkeit alle einzelnen Zähler abzulesen (hat er bestimmt auch kein Bock zu).
    Doch hat er. Als Messstellenbetreiber verdient er damit sein Geld.
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  9. #8

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    Ruhig bleiben. die meisten EVU erlauben in solchen Sonderfällen (Zeitbüros, Gärten, Garagenanlagen, Campingplätze u.ä) mittlerweile den Weiterverkauf.
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  10. #9

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    Was heißt mittlerweile? Das ist in Schrebergärten, Garagengemeinschaften usw. schon seit Mr. Edison gängige und von den EVU geübte Praxis. Egal was in den TAB steht.
    Die haben gar keine Lust, sich mit tausenden von schwer erreichbaren Einzelabnehmern auseinanderzusetzen.
    Die geschilderten Messdifferenzen halte ich für üblich.
    Ungeeichte Unterzähler, lange unterdimensionierte Leitungen, viele Klemmstellen, unerkannte Erdschlüsse, die nicht immer zur Abschaltung führen usw. usf habe ich alles in 20 Jahren "Chefelektriker" einer Kleingartensparte erlebt.
    Stromdiebe sind natürlich auch nicht auszuschließen.
    Sind alle Zähler und Verteilerkästen verplombt? An Zählern kann man manipulieren. Das alles kann das Forum nicht liefern.
    Wenn Ihr keinen Fachmann habt, müsst Ihr Euch einen kaufen oder misstrauisch weiter zahlen.
    So simpel ist das.
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  11. #10

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    Richtig, seit Ewigkeiten geduldete und geübte Praxis. Mittlerweile per Vertrag sogar mit den EVUs explizit vereinbar.

    Findest Du >15% Verlust nicht ein bissl heftig? ich würde nen Elektriker durch die Gartenlauben schicken.
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  12. #11

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    Ich würde mal an einem Sams- oder Sonntag Mittag bei schönem Wetter die Spannung in der "letzten" Hütte messen und mit der ersten Hütte vergleichen. Dann hat man schon mal eine ungefähre Ahnung über den Leitungsverlust.
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  13. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  14. #12

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    Was Dir ohne definierte Last und Wissen um die Leitungslängen nichts bringt ...
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  15. #13

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    Zitat Zitat von Taipan Beitrag anzeigen
    ...
    Findest Du >15% Verlust nicht ein bissl heftig? ich würde nen Elektriker durch die Gartenlauben schicken.
    Klar sind die heftig. Ich hatte immer 5-10%. Den Fachmann hatte ich ebenfalls angeraten.
    Habe selbst in den 80igern einen Erdschluss mittels Widerstandsmessung auf 5 m genau eingemessen.
    Kann aber auch sein, dass der Eli mehr kostet, als die Verluste von 5 Jahren ausmachen.
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