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Dachstuhl - nicht maschinell getrocknetes Holz

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  1. #1

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    Dachstuhl - nicht maschinell getrocknetes Holz

    Hallo,

    wir haben im August 2013 den Dachstuhl gestellt bekommen. Er wurde aus ungehobelten, nicht maschinell getrockneten Balken gebaut.

    Wir haben ein Walmdach. Oberste Geschossdecke gedämmt und seit letztem Jahr pfeift nun der Wind durchs Dach, weil die Sparrenfelder ja seitlich offen sind - da ist also alles trocken.


    Wir möchten nun einen Dachkasten unten an die Untersicht bauen, weil uns die sichtbaren Balken nicht gefallen. Die Balken haben schon etwas gearbeitet. Einige sind etwas schief.

    Der Zimmerer meinte damals, entweder wir nehmen maschinell getrocknete Balken, dann sind die schon krumm, wenn sie auf die Baustelle kommen, oder wir nehmen ungetrocknetes Holz, dann verziehen sie sich danach eben etwas.



    So, jedenfalls gehts mir darum: Arbeitet das Holz nun weiter? Bekomme ich Probleme, wenn ich den Dachkasten anbauen lasse? An den Sparrenköpfen kommt natürlich etwas Lochblech, damit der Dachboden auch weiterhin belüftet bleibt.

    Mir hat vorgeschwebt, vom Zimmerer eine Unterkonstruktion bauen zu lassen und dann darauf z.B. Holzfaserplatten (Pavatex), OSB oder ähnliches als Putzträger montieren zu lassen. Dann anschließend soll der Putzer das schön verputzen/spachteln/was auch immer.



    Klappt das so oder wird das später unweigerlich reissen oder sonstwie nicht dauerhaft bleiben?



    Verblechen hab ich mir auch schon überlegt, aber das wird wohl sehr sehr teuer sein im Vergleich zu Holz/Putz?
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  2. Dachstuhl - nicht maschinell getrocknetes Holz

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  3. #2

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    Mir hat vorgeschwebt, vom Zimmerer eine Unterkonstruktion bauen zu lassen und dann darauf z.B. Holzfaserplatten (Pavatex), OSB oder ähnliches als Putzträger montieren zu lassen. Dann anschließend soll der Putzer das schön verputzen/spachteln/was auch immer.
    hallo
    stirnseite oder unterseite oder beides?
    stirnseite wirst du mit blech bedeutend besser fahren.
    unterseite verputzen??? warum? nimm dreischichtplatten.
    dein vorschlag wird auch nicht billiger, nur risse anfälliger.

    gruss aus de pfalz
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  4. #3
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    Ich will beide Seiten zu haben. Stirnseiten evtl. verblechen und Unterseite in weiß.


    3-Schicht-Platten? Sind das Tischlerplatten - und dann weiß lakieren?
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  5. #4

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    hallo
    was weiss ich wie die in bayern heissen. aber mal ein ja.

    gruss aus de pfalz
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  6. #5

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    nein ... sind keine Tischlerplatten.

    Dreischichtplatte = drei etwa gleich Dicke kreuzweise verleimte Brettlagen, kann aussteifend wirken
    Tischlerplatte = Stab-/Stäbchensperrholz = Leisten als Kern und Deckfurnier quer drauf; Zeichen: ST/STAE; bedingt für außen, nicht tragend einsetzbar, nicht aussteifend
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  7. #6
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    Ok, habs mir im Internet angeschaut. Danke für die Erklärung.


    Und diese 3-Schicht-Platten dann lackieren meintest du? Dann sieht man ja wieder die Stöße... Und wenn die sich vielleicht irgendwann mal an den Stößen leicht wölben? Vielleicht wenns draussen mal etwas feucht ist oder so, dann stell ich mir das optisch nicht mehr so toll vor.

    Drum die Idee mit dem verputzen. Oder kann man die 3-Schicht-Platten auch irgendwie verspachteln oder dergleichen, dass man eine ebene durchgehende Fläche erhält?
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  8. #7

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    hallo
    saubere schattenfugen ausbilden die platten gibts bis 5,00 m länge.
    mit dem gespachtel produzierst du nur risse.

    gruss aus de pfalz
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  9. #8
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    Ah, jetzt kapier ich wie du das meinst.

    Schattenfugen zur Dämmung hin und auch Schattenfugen, von Platte zu Platte - also in der Fläche. Werd mal mit meinem Zimmerer sprechen, ob der das entsprechend umsetzen könnte.
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  11. #9

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    Kannst auch Kunststoffprofile nehmen (die mit dem Elefanten im Logo) und damit die Untersicht verkleiden. Ist quasi nicht Wartungsanfällig und bei belüfteten Dachkästen ist auch nicht mit Verformung (Schmilzprozess) zu rechnen.
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  12. #10
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    Wichtig ist mir eigentlich nur, dass die Untersicht umlaufend ohne Fugen zwischen den einzelnen Brettern eine ebene Fläche ist und dass es nicht so aussieht, wie lackiertes Holz. Das glänzt mir zu fest. So wie die Fassade dann später - also matt und weiß soll es werden. Schattenfuge zur Dämmung hin ist gut, dann gibts keine Risse und man hat einen schönen Abschluss.
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