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Heizung Wasser nachfüllen Systemtrenner notwendig?

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  1. #1

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    Heizung Wasser nachfüllen Systemtrenner notwendig?

    Hallo zusammen,

    wir haben ein Neubau mit FBH und bei uns wurde dieses Jahr eine Gas Therme installiert.

    Nach dem Aufheizprogramm hat der Heizungstechniker bei mir Wasser nachgefüllt und zwar mit einem Schlauch direkt aus dem Wasserhahn.

    Nach der Befüllung ist der Druck relativ schnell auf 1,5 bar gefallen und ist dabei ungefähr geblieben.
    Ich vermute, dass ich zum aller erstem man den Badheizkörper aufgemacht habe und dadurch der Druck gesunken ist. Bei der Befüllung war dieser nicht aufgedreht.

    So wie ich das sehe hat der Heizungstechniker an DIN EN 1717 und VDI 2035 nicht gehalten.

    Jetzt zu meinen Fragen:

    Darf man eigentlich selber nachfüllen und wie soll das funktionieren?

    Oder soll ich den Heizungsbauer anrufen und soll auf Gewährleistung rauskommen. Hätte damals richtig befüllen sollen?

    Vielen Dank

    Gruß Jan
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  2. Heizung Wasser nachfüllen Systemtrenner notwendig?

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  3. #2

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    Du musst wissen, wie befüllt wird, deine Heizung wird immer mal Wasser brauchen. Dafür lässt man keinen rauskommen... Lass es dir zeigen, das passiert nämlich IMMER bei Arschkalt, Samstag Nachmittag, Feiertag, Ostern, Weihnachten oder sonstigen unmöglichen Terminen...
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  4. #3
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    Zitat Zitat von H.PF Beitrag anzeigen
    Du musst wissen, wie befüllt wird, deine Heizung wird immer mal Wasser brauchen. Dafür lässt man keinen rauskommen... Lass es dir zeigen, das passiert nämlich IMMER bei Arschkalt, Samstag Nachmittag, Feiertag, Ostern, Weihnachten oder sonstigen unmöglichen Terminen...
    das befüllen ist kein Problem, dass bekomme ich schon, aber halt mit Leitungswasser und aus dem Wasserhahn.
    Nur laut DIN EN 1717 und VDI 2035 darf und kann ich es gar nicht selber.

    In der DIN EN 1717 steht dass ich ein Systemtrenner braucht und den habe ich nicht. Hätte der Heizungsbauer Systemtrenner installieren müssen???

    In VDI 2035 steht, dass ich nicht mit Leitungswasser befüllen darf sonder ein aufbereitetes Wasser für Heizung nehmen muss.
    http://www.haustechnikdialog.de/News...-Blatt-1-und-2


    Kann der Druck eigentlich sinken, wenn man bei der befüllung den Badheizkörper vergessen hat aufzudrehen?
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Jan81 Beitrag anzeigen
    ... Hätte der Heizungsbauer Systemtrenner installieren müssen????
    Wenn Du gern einen hättest, diesen beauftragst und bezahlst, dann ja.
    Ein ordentlicher Heizer hat sowas gleich am Schlauch angebaut auf dem Bock und erfüllt damit die Forderungen der Trinkwasserhygiene.

    Zitat Zitat von Jan81 Beitrag anzeigen
    ... aufbereitetes Wasser für Heizung nehmen muss.
    Das kann man so oder so sehen. Meist schreiben die Hersteller der Wärmeerzeuger die Wassergüte vor. Dann muss man prüfen, ob die Bedingungen mit dem vorhandenen Trinkwasser erfüllbar sind. Wenn nicht, sind halt zusätzliche Maßnahmen notwendig. Vielleicht hatte er ein Entsalzungsgerät dabei?

    Zitat Zitat von Jan81 Beitrag anzeigen
    ... Kann der Druck eigentlich sinken, wenn man bei der Befüllung den Badheizkörper vergessen hat aufzudrehen?
    Wenn Du das Thermostatventil meinst, eigentlich nicht, Hat man aber vergessen, ihn zu entlüften, dann schon.

    Ich kann mich des Eindruckes nicht erwehren, dass Du krampfhaft Gründe suchst, Deinem Heizer eine reinzuwürgen?
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  6. #5
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    Zitat Zitat von ThomasMD Beitrag anzeigen
    Ich kann mich des Eindruckes nicht erwehren, dass Du krampfhaft Gründe suchst, Deinem Heizer eine reinzuwürgen?
    nein suche nur eine Grund warum innerhalb 2 monaten der Druck von ca. 2,3 auf ca. 1,5 bar gefallen ist. Das hat gar nichts mit Wartung zu tun.

    Als der Heizungsbauer nachgefüllt hat, war ich dabei und er hat kein Entsalzungsgerät dabei oder ein Systemtrenner am schlauch gehabt.
    Es war ganz normaler Gartenschlauch. Das eine Ende kam an den Waschmaschinen Wasserhahn und das andere Ende an der Heizung bei Rücklaufventil.
    Er hat mir diesen Schlauch danach geben und meinte ich soll das nächste mal genau so selber machen.
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  7. #6

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    Gibt es außerhalb der Therme noch ein Ausdehnungsgefäß?
    Die Minigefäße in den Thermen reichen oft für den größeren Wasserinhalt von FBH nicht aus und es kommt zum Abblasen des Sicherheitsventils.

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  8. #7
    Avatar von Schmitt
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    Druckhaltung.

    Zitat Zitat von Jan81 Beitrag anzeigen
    der Druck von ca. 2,3 auf ca. 1,5 bar gefallen ist. Das hat gar nichts mit Wartung zu tun.
    Mit der Wartung hat es nichts zu tun, aber mit der Einstellung des Vordruckes am MAG.

    mfG. Schmitt
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  9. #8
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    Zitat Zitat von ThomasMD Beitrag anzeigen
    Gibt es außerhalb der Therme noch ein Ausdehnungsgefäß?
    Die Minigefäße in den Thermen reichen oft für den größeren Wasserinhalt von FBH nicht aus und es kommt zum Abblasen des Sicherheitsventils.

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    Nein es hat kein Extra Ausdehnungsgefäß. Ich werde mich mal morgen schlau machen ob dieses Gerät eins extra Ausdehnungsgefäß benötigt.#

    Vielen Dank erstmal
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  10. #9

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    Zitat Zitat von Jan81 Beitrag anzeigen
    Nein es hat kein Extra Ausdehnungsgefäß. Ich werde mich mal morgen schlau machen ob dieses Gerät eins extra Ausdehnungsgefäß benötigt.#

    Vielen Dank erstmal
    Das hängt nicht nur vom Gerät und dem internen MAG ab, sondern vor allen Dingen vom gesamten Wasserinhalt der Anlage. Bei FBH kriegt man da schnell eine Wassermenge zusammen für die ein internes MAG nicht ausreicht.

    Zum Befüllen der Anlage.......ich weiß nicht ob ich das schreiben soll.....warum nicht gleich die Uriella mit ihrem kosmischen Strahl holen?
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  11. #10
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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Das hängt nicht nur vom Gerät und dem internen MAG ab, sondern vor allen Dingen vom gesamten Wasserinhalt der Anlage. Bei FBH kriegt man da schnell eine Wassermenge zusammen für die ein internes MAG nicht ausreicht.
    Also das interne Ausdehnungsgefäß hat 12l. Also ist wahrscheinlich zu klein oder falsch eingestellt. Muss ich wohl doch den Heizungsbauer nerven.
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  12. #11

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    Zitat Zitat von Jan81 Beitrag anzeigen
    Also das interne Ausdehnungsgefäß hat 12l. Also ist wahrscheinlich zu klein oder falsch eingestellt. Muss ich wohl doch den Heizungsbauer nerven.
    12l sind extrem knapp. Berechne mal den Wasserinhalt Deiner Anlage und die typischen Temperaturen, da rennt das MAG vermutlich von einem Anschlag zum nächsten. AUch wenn ich das nicht zwingend mit dem o.g. Effekt in Verbindung bringen würde, sollte das dennoch verbessert werden. Aber wie gesagt, für die Dimensionierung braucht man erst noch die Wassermenge in der Anlage.
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  13. #12
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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    12l sind extrem knapp. Berechne mal den Wasserinhalt Deiner Anlage und die typischen Temperaturen, da rennt das MAG vermutlich von einem Anschlag zum nächsten. AUch wenn ich das nicht zwingend mit dem o.g. Effekt in Verbindung bringen würde, sollte das dennoch verbessert werden. Aber wie gesagt, für die Dimensionierung braucht man erst noch die Wassermenge in der Anlage.
    Was passiert wenn das Ausdehnungsgefäß zu klein ist? Kommt zum Abblasen des Sicherheitsventils und der Druck sinkt?

    Also die Wassermenge weiß ich nicht. Wo kann ich das nachschauen. Laut VDI 2035 hätte ich eine Dokumentation bekomme sollen, habe ich aber keine bekommen. Da hätte bestimmt die Wassermenge gestanden.

    Ich weiß dass ich ca. 850m mit Systemrohr 14mm querschnitt. Dann noch mal zu Badheizkörper ca. 16m (32m) Leitung.

    Ich werde mein GÜ doch noch mal nerven, allein schon weil die Dokumentation nach VDI 2035 haben will. Ist es pflicht so eine zu erstellen?
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  14. #13

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    Na dann hast Du doch alle notwendigen Angaben zusammen. Ein Fachinformatiker sollte in der Lage sein, sich die Kreisformel aus der 5. oder 6. Klasse zu gurgeln und das Volumen der Leitungen zu ermitteln. Dann noch den Wasserinhalt des Wärmeerzeugers und den Heizkreisverteiler dazu.

    Wenn Du schon mal dabei bist, gleich noch den Wärmeausdehnungskoeffizienten für Wasser raussuchen und ausrechnen, um wieviel Prozent sich Dein Heizungswasser von 10 bis 70 Grad ausdehnt...
    Wenn Du das hast, kannst Du Dich wieder melden.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    Hm eigentlcih schon. Muss nur den innen querschnitt von dem Rohr wissen. Nur mir Wärmeausdehnungskoeffizienten für Wasser muss ich mich noch auseinader setzen. Nur ich glaube ich spare mir die Arbeit, weil in http://www.haustechnikdialog.de hat mir schon einer geschrieben, dass das Geräteinterne ist nur ausreichend für eine Etagenheizung mit Heizkörpern auf einem Stockwerk.

    Also in meinen Augen habe ich zwei Mängel: Zu kleines Ausdehnungsgefäß und kein Protokoll nach VDI 2035.
    Wie man von einwenig Wasses nachfüllen auf solche Probleme kommt.
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  17. #15

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    Zitat Zitat von Jan81 Beitrag anzeigen
    Was passiert wenn das Ausdehnungsgefäß zu klein ist? Kommt zum Abblasen des Sicherheitsventils und der Druck sinkt?
    Das kann passieren.

    Zitat Zitat von Jan81 Beitrag anzeigen

    Also die Wassermenge weiß ich nicht. Wo kann ich das nachschauen. Laut VDI 2035 hätte ich eine Dokumentation bekomme sollen, habe ich aber keine bekommen. Da hätte bestimmt die Wassermenge gestanden.

    Ich weiß dass ich ca. 850m mit Systemrohr 14mm querschnitt. Dann noch mal zu Badheizkörper ca. 16m (32m) Leitung.
    Macht ca. 80ml pro Meter Rohr, also grob 70 Liter. Dazu kommen dann noch weitere Leitungen (Anbindung an FBH Verteiler, Wärmetauscher der Therme etc. ), insgesamt vielleicht 120Liter bis 150 Liter. Wenn man damit rechnet wird man feststellen, dass die 12Liter sehr knapp sind. Bei einem MAG bevorzuge ich eine üppige Dimensionierung, zumal es preislich keinen großen Unterschied macht ob das Teil nun 25 Liter oder 35 Liter hat. Wir reden hier von einer Preisdifferenz von vielleicht 5,- € und einer Preisklasse um 30,- €. Das MAG selbst hat also nur einen geringen Anteil an den Gesamtkosten, die vorwiegend durch Anbindung und Montagezeit bestimmt werden.

    Zitat Zitat von Jan81 Beitrag anzeigen
    Ich werde mein GÜ doch noch mal nerven, allein schon weil die Dokumentation nach VDI 2035 haben will. Ist es pflicht so eine zu erstellen?
    Erstellen muss er sie schon, aber aushändigen muss er sie nicht unbedingt. Kommt darauf an was vereinbart war. Ich vertrete zwar die Meinung, dass eine ordentliche Anlagendokumentation etwas mehr ist als nur ein paar Seiten mit Bedienungsanleitung als pdf, aber diese Meinung teilt nicht jeder. Deswegen empfiehlt es sich den Umfang der Dokumentation vorher zu vereinbaren. Damit kann man Missverständnisse von vornherein ausschließen. Der Auftragnehmer kann die Kosten gleich mit einkalkulieren und der Auftraggeber weiß was er für sein Geld bekommt.
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