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Bodenplattenabdichtung aktuelle Norm

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  1. #1

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    Bodenplattenabdichtung aktuelle Norm

    Wie sieht derzeit die aktuelle Norm bei Dampfsperre auf der Bodenplatte aus?

    Ich kenne heranführen an die Wände reicht. Ein Sachverständiger sagt es muß bis knapp unter Oberkante Estrich hochgezogen werden. Ein Bauingenieurstudent sagt: Gar nicht mehr, es reicht die Schicht unter dem Mauerwerk, es muß keine Dampfsperre mehr eingebaut werden unter dem Estrich.

    Jeweils kein drückendes Wasser, WU-Beton-Bodenplatte, Ziegelaussenwand
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  2. Bodenplattenabdichtung aktuelle Norm

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  3. #2

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    Was sollte eine Mauersperrbahn unter der ersten Steinschcht als Dampfbremse bringen???????????? Die DB soll doch den transport von Wasserdampf in die Dämmebene (schwimmender Estrich) verhindern.

    Daß keine Dampfbremse mehr notwendig sei, wäre mir tatsächlich neu. Gab es hier eine Änderung?
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  4. #3

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    Zitat Zitat von H.PF Beitrag anzeigen
    WU-Beton-Bodenplatte
    Wäre es eine WU-Bodenplatte, hätte der Student recht.
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  5. #4

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    WU-Bodenplatte - die Debatte ist noch ausgestanden. Es gibt eine mittlerweile wohl recht verbreitete Meinung, bei WU Wänden brauchts keine Dampfsperre, weil die geringen Mengen frei in den Raum abdunsten können.

    Bei Bodenplatten ist das mWn noch nict so eindeutig geklärt.
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  6. #5

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    für einen Investor mit lfr. auslegungs-Zeitraum ( 100j ), der mögliche Änderungen d Verhältnisse berücksichtigen will, kann eine DSP / DB effizient sein, weil dort später nicht mehr rankommt und die jetzt-kosten im Verhältnis minimal ( ids. absicherungs-kosten ).
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  7. #6

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    Die Diskussionen um die atmende Wand und die Ziegelphysik sind auch noch nicht ausgestanden.


    *gaaaaanzTiefDuckenUndNichtsWieWeg*
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  8. #7

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    weil die geringen Mengen frei in den Raum abdunsten können.
    Klar kommt da nicht viel und ich glaube auch nicht so recht an die Notwendigkeit einer Dampfsperre an dieser Stelle.

    Aber: wie sollte da was abdampfen? Späteestens am Belag (Fliesen?) dürfte schluß sein.....
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  9. #8

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    Deswegen schrieb ich ja Wand=nein, BoPla = ???
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  10. #9

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    Stimmt, Ralf.

    Hatte mal wieder zu flüchtig gelesen.

    Von daher aber bin ich über diese Aussage verwundert:

    "...Ein Bauingenieurstudent sagt: Gar nicht mehr, es reicht die Schicht unter dem Mauerwerk..."

    Was bringt die Mauersperrbahn für die Bodenplatte bzw. was hat das mit der Dampfdiffusion zu tun?????
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  11. #10

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    Wenn man den Schichtenaufbau BoPla - EPS - Estrich ohne irgendwelche dampfbremsenden Teile hat, dann ist der Estrich eh erst belegereif, wenn auch aus dem Untergrund genug Feuchte entwichen ist.

    Wenn man auf der Bodenplatten eine Folie hat, dann sperrt man die Feuchte in der Platte ein - Lass ja die Folie ohne merkliche Beschädigungen sein!

    Wenn, wie bei vielen Billigbuden beobachtbar, die Dämmung gegen Erdreich AUF die Bodenplatte kommt, dann ist die Folie AUF der BoPla eh fehlplaziert ...

    Wenn die oberen cm der Bodeplatte soweit abgetrocknet sind, dass ungefähr Ausgleichsfeuchte mit der zukünftigen Umgebung besteht, dann passiert in Sachen Wassertransport eh nichts mehr ...

    Wie mans also dreht und wendet ... die Folie auf der Bodenplatte ist mMn flüssig ... Und Schäden treten auch nicht auf, wenn der geplant und überwacht ausgeführt wird.
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  12. #11
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    wu-bopl abdichten = jain. das mit aller entschiedenheit, bzw. je
    nach fallunterscheidung und randbedingungen der wu-rili
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  13. #12

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    heute einen Artikel dazu gefunden:
    Artikel
    und laut dem Artikel - ein Muss

    Gruß
    Werner
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  14. #13
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    manchmal merkt man, dass in ösiland die
    uhren anders ticken - ich find´s ja ned schiach

    ok - der artikel könnte auch in deutschland
    veröffentlich worden sein - gehören doch
    presse, schlechte recherche und markige
    worte auch hier zum normalbereich - aber so
    knackig wie nussbaum bringt´s hier (fast)
    keiner. jedenfalls kein öbuv - aber das ist
    er ja eh nicht.

    dabei hat er den "vorteil", die maximal
    desaströsen fälle möglichst plakativ lösen
    zu "dürfen".

    aber was sagt nussbaum jetzt wirklich prüfbar
    und quantifizierbar zum feuchteeintrag?
    schweigen .. naja, vielleicht der indirekte
    hinweis, dass die beurteilung herrschaftswissen
    erfordert ..

    seine sendung gehört unter den bau-soaps
    noch zum besten: herrlich, wenn der maestro
    herzhaft mit dem messer die dämmung ersticht,
    die blut- bzw. wasserfluten über ihn herabstürzen
    oder eine flachdachschwarzabdichtung bei seinem
    anblick weiss wird

    ausserdem .. a bissi schmäh is leiwand -
    sollte man nur nicht zu ernst nehmen .. wenn
    man daraus etwas ableiten will, dann die
    erfordernis von bau"partnern", die auch nach
    fertigstellung, abfertigung oder fertigmachen
    noch leisten und nicht (regelmässig) in die
    nächste insolvenz rennen.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Hallo,

    in einem zurückliegenden Gerichtsurteil des OLG Düsseldorf (Az.: 23 U 218/09 ;2011) wurde angeführt, dass gem. DIN 18195 und
    den anerkannten Regeln der Technik, bei entprechender hochwertiger Nutzung des Gebäudes, eine horizontale Abdichtung gegen
    Dampfdiffusion erfolgen muss. Es wurde herausgestellt, das WU-Beton zwar einen hohen Wassereindringwiderstand habe, allerdings
    nicht dampfdicht sei.

    Gibt es hierzu neuere Rechtsprechungen bzw. hM?

    Gruß
    Nikolai
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  17. #15
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    ach... und nun?
    Welche Stoffe die als Abdichtung eingesetzt werden sind denn DampfDICHT?????
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