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  1. #1

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    Innenliegende Kellerwände sanieren

    Hallo zusammen,

    ich hatte einen Energieberater, der auch gleichzeitig Architekt ist, vor Ort. Neben den energetischen Maßnahmen haben wir auch über mein Feuchteproblem an den Kellerinnenwänden gesprochen. Nach Messung und Bohrung konnte er feststellen das es aufsteigende Feuchtigkeit ist. Zudem ist eine horizontalsperre nicht (mehr) vorhanden. Er sagte es gebe nach aRdT 3 verfahren in frage. weist nicht mehr genau das Fachwort
    1. mauerfugenfräsen
    statik es konnten setzrisse auftreten. Man hätte eine saubere Abdichtung die dann mit den Boden verbunden werden könnte (Wanne?)

    2. Injektionsverfahren
    Je nach wassergehalt anwendbar 100% Schutz nicht auf Dauer. Er kennt das K...sol von R. Die wurden entsprechende Garantien geben

    3. In einer durchgehenden Fuge ein Blech oder so ähnlich einschlagen.
    Statik?

    Bevor ich mir jetzt Angebote bzw. nochmal einen bausachverständigen kommen lasse. welche verfahren könntet ihr empfehlen. ich finde das alle 3 Risiken mit sich bringen.

    Danke
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  2. Innenliegende Kellerwände sanieren

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  3. #2

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    ich würde erst mal fragen, ob das Problem wirklich so groß ist, dass eine nachträgliche Abdichtungsmaßnahme erforderlich ist
    ...oder ob man dem nicht einfach durch ein paar "organisatorische Maßnahmen" (Belüftung, feuchteempflindliche Materialien aus dem Keller raus, kürzeres Renovierungsintervall für den Wandfußpunkt) begegnen kann.
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  4. #3
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    Die wand ist ca. in ein Meter Höhe auch nass. Ok also ich habe nichts gegen org. Maßnahmen. Dachte aber feuchte Wände schädigen auf Dauer die Substanz und Bautrockner wurden zwar helfen aber das Wasser würde trotzdem weiterhin hochziehen. Sehe ich das alles zu Problematisch?
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  5. #4

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    "ein Meter Höhe" und "aufsteigende Feuchte" passt aber selten zusammen...
    In der Regel beschränkt sich nämlich das Aufsteigen je nach Material auf wenige Dezimeter...

    Liegt nicht vielleicht eine Salzbelastung des Mauerwerks vor? Früher mal ein Kartoffel- oder Kohlenkeller oder vielleicht eine Waschküche gewesen...?
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  6. #5
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    Also ich habe mich erstmal auf die aussage verlassen. Nach den gegebenheiten nach Hauskauf könnte es ein Waschkeller gewesen sein. Es war auch eine Dusche installiert. Kartoffeln würde bestimmt auch eingelagert war in der Siedlung üblich Selbstversorger mit Schwein und Hühner. um mein geballtes Halbwissen zu vertiefen ,), warum ist es dann unüblich das es aufsteigende Feuchtigkeit ist? An den ausenliegenden Wänden kann ich sogar 2 sperren erkennen eine nach dem ersten Ziegel und die andere über den Kellerfenster.
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  7. #6

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    Wie tief hat er denn gebohrt um die Feuchte zu messen?
    Ist diese nur oberflächlich oder auch im Wandkern sehr hoch?

    Feuchtigkeit an den Kellerwänden kann auch von kondensierender Luftfeuchtigkeit kommen. Warme Luft von außen (Frühling bis Herbst) oder aus dem Wohnbereich gelangt in den Keller und kondensiert bei Taupunktunterschreitung an den kühlen Kellerwänden. Zugang zum Keller verschafft sich die Luft z.B. durch undichte oder angekippte Kellerfenster, undichte oder offene Türen, Lüftungsöffnungen, Katzenklappen, alte Kabelkanäle....
    Ebenso wäre zu prüfen, ob es ggf. undichte Rohre gibt oder ob eine Waschmaschine/ein Trocker im Keller betrieben wird.

    Den o.g. möglichen Ursachen kann man durch einfache Abdichtarbeiten entgegenwirken und zur Entfeuchtung Kondensattrockner aufstellen. Das kostet nur einen Bruchteil von einem der drei o.g. Verfahren.

    Die Kondensattrockner gibt es auch mit Messfühler und automat. Ein-Aus-Steuerung bei einem einstellbaren Schwellwert. Mittels Stromverbrauchszähler und Kondenswassermessung kann man grob die Betriebsdauer und die abgeführte Feuchtemengen abschätzen. Nach einer ersten Entfeuchtung ist auch abschätzbar, wie viel Feuchtigkeit "nachströmt" - unter der Vorraussetzung, dass die permanente Luftzufuhr abgestellt wurde und dass keine technische Feuchte (Waschmaschine, Trocker, Leckagen in Rohrleitungen, ....) anfällt.

    Erst dann sollte es gezielte Untersuchungen geben für Abdichtungsmaßnahmen.

    Gruß
    Holger
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  8. #7
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    Vielen Dank für die Hinweise. Also die kellerfenster sind neu. Die Türen ( es gibt 3 Zugänge zum Keller) sind stark verzogen und def. Undicht. Es wurde durchgebohrt und festgestellt dass das bohrmehl nass war. Er hat mir es gezeigt, wobei ich als Laie es eher als nur kalt als feucht empfunden habe. Waschmaschine existiert und muss aus Platzgründe bleiben durchbruche bilden abwasserrohre Elektro und zuwasser. Diese sind vom Vorbesitzer mit dammwolle bzw. bauschaum beim Durchbruch ummantelt. wenn ich mit dem trockner keine Schäden anrichte stelle ich den gern auf. Kann man irgendwie rausfinden ob, abgesehen von den Türen, noch irgendwo warme Luft herkommen kann? Die anstehenden Monate werden ja wieder die Möglichkeit bieten die Kellerfenster öfters zu öffnen. Ich wurde mir an die Wände marker mit Datum setzen um zu sehen ob die Feuchtigkeit zurückgeht. Wurde man mit Einsatz eines bautrockners rausfinden können ob nur kondensfeuchte das Problem ist?
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  9. #8

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    stellen Sie doch mal ein paar Fotos von der Situation, insbesondere den schadhaften Bereichen (eher Übersichtsaufnahme, damit man auch einen Raumeindruck bekommt) ein...
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  10. #9
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    Die Roten striche zeigen, wie hoch die Feuchtigkeit ist
    2014-11-05 18.38.04.jpg

    Innenwand unterhalb der Kellertreppe
    2014-11-05 18.38.37.jpg
    Innenwand Vorratsraum
    2014-11-05 18.40.38.jpg
    Zeigt wo die Bohrung durchgeführt wurde
    2014-11-05 18.42.22.jpg
    Innenwand
    2014-11-05 18.43.03.jpg
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  11. #10

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    hallo
    Anfüllhöhe aussen ist wo/wie hoch im vergleich zur Wandfeuchte innen?
    grundwasserstand ist wo?
    Abdichtung der Wände aussen ist aus was?
    wenn auf der 1. steinschicht eine horizontalabdichtung liegt, dann vermut ich mal vorrangig keine aufsteigende feuchtigkeit.

    gruss aus de pfalz
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  12. #11
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    Zitat Zitat von gunther1948 Beitrag anzeigen
    hallo
    Anfüllhöhe aussen ist wo/wie hoch im vergleich zur Wandfeuchte innen?
    gruss aus de pfalz
    Die Feuchten Wände sind nur innenliegende Wände

    Zitat Zitat von gunther1948 Beitrag anzeigen
    grundwasserstand ist wo?
    Kann ich leider nicht sagen. Welche Behörde kann mir dazu Auskunft geben?
    Zitat Zitat von gunther1948 Beitrag anzeigen
    Abdichtung der Wände aussen ist aus was?
    Dichtschlämme 2 malig Bitumenvoranstrich und 2 mal KMB
    Zitat Zitat von gunther1948 Beitrag anzeigen
    wenn auf der 1. steinschicht eine horizontalabdichtung liegt, dann vermut ich mal vorrangig keine aufsteigende feuchtigkeit.
    Diese Teerpappe ist ausschließlich auf den aussenliegenden Wänden. Die Innenliegenden haben keine zumindestens nicht sichtbar.
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  13. #12
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    Zitat Zitat von gunther1948 Beitrag anzeigen
    hallo
    Anfüllhöhe aussen ist wo/wie hoch im vergleich zur Wandfeuchte innen?
    gruss aus de pfalz
    Die Feuchten Wände sind nur innenliegende Wände

    Zitat Zitat von gunther1948 Beitrag anzeigen
    grundwasserstand ist wo?
    Kann ich leider nicht sagen. Welche Behörde kann mir dazu Auskunft geben?
    Zitat Zitat von gunther1948 Beitrag anzeigen
    Abdichtung der Wände aussen ist aus was?
    Dichtschlämme 2 malig Bitumenvoranstrich und 2 mal KMB
    Zitat Zitat von gunther1948 Beitrag anzeigen
    wenn auf der 1. steinschicht eine horizontalabdichtung liegt, dann vermut ich mal vorrangig keine aufsteigende feuchtigkeit.
    Diese Teerpappe ist ausschließlich auf den aussenliegenden Wänden.
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  14. #13

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    Zitat Zitat von BenLuc Beitrag anzeigen
    Die Feuchten Wände sind nur innenliegende Wände
    Standen vor den Wänden in den betroffenen Bereichen evtl. längere Zeit Schränke, Regale oder andere Einbauten, die ggf. eine ausreichende Luftzirkulation verhindert haben?

    Gruß
    Holger
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    Nein keine schränke in den einem Raum nur ein offenes Regal. Aufsteigende Feuchte ist wohl eher unüblich?
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  17. #15

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    Wenn es wirklich
    Zitat Zitat von BenLuc Beitrag anzeigen
    [...] nur innenliegende Wände
    sind, also Wände im Keller, bei denen sich an beiden Seite Räume befinden - dann scheint es mir unüblich zu sein. In diesem Fall müsste die Feuchtigkeit durch die Bodenplatte/durch den Fußboden nach oben steigen. Wenn es keine durchgehende Bodenplatte gibt und nur Streifenfundamente unter den Innenwänden dann kommt die Feuchtigkeit am/im Fundament nach oben und steigt in den Wänden weiter. Möglicherweise kommt sie auch durch den Fußboden neben den Wänden oder durch die Anschlussfuge und geht von dort in die Wand.

    Gab es auch Untersuchungen Richtung Fußboden?
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