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Vorhandene Solar Anlage wieder anschließen?

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  1. #1

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    Vorhandene Solar Anlage wieder anschließen?

    Hallo zusammen,

    bedingt durch die Verlegung des Heizraumes ist unsere Solar Anlage aktuell nicht angeschlossen.
    Da wir ein Druckloses System (Drain back) von Rotex haben, müssten die Panele von der linken Seite des Daches auf die Rechte Seite verlegt werden. Leitungslänge beträgt ca 40 - 50 meter insgesamt (Vorlauf und Rücklauf) zwei neue Dachdurchführungen wären auch fällig. Materialkosten ca 900 - 100 EUR.

    Jetzt frage ich mich, rentiert es sich überhaupt aus der Kostensicht die Solaranlage wieder anzuschließen?
    Achja, wir haben eine 11 KW LWP von Rotex.

    Viele Grüße
    Alex
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  2. Vorhandene Solar Anlage wieder anschließen?

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  3. #2
    Bauexpertenforum
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    Leitungslänge beträgt ca 40 - 50 meter
    Es gibt meistens ne Restriktion bezüglich der Leitungslängen durch die Größe des Vorratsbehälters.
    Drainback geeignete Verlegung der Verrohrung ist meistens auch nicht ganz einfach zu realisieren.

    Grade im Sommer bringt die LWP gute Arbeitszahlen - wenn auch die Solaranlage was bringen kann ...
    Daher ist meistens der tatsächlich mögliche Einsparbetrag eher klein ... vor allem wenn noch lange Wege der Solaranlage für zusätzliche Betriebsverluste sorgen ....

    Bei ner 6-7 m² Anlage würde ich da mehr als 1 ? machen wenn nach Rentabilität gefragt wird ... meistens scheiterts an der zu erwartenden Lebenszeit des Betriebers, selbst wenn er noch keine 30 ist.
    Wie immer kommts natürlich auch auf den WW-Bedarf an. Wenn der auch noch eher gering ist zeigt der Daumen aus monetärer Sicht regelmäßig gnadenlos nach unten. Return of Invest liegt dann regelmäßig eher nicht mehr in diesem Leben wenn man von den heutigen Kosten mit irgendwelchen mehr oder weniger stark steigenden Energiepreisen ausgeht.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  4. #3
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    Zitat Zitat von Achim Kaiser Beitrag anzeigen
    Bei ner 6-7 m² Anlage würde ich da mehr..............
    Wir haben insgesamt 5 m² auf Dach drauf. Ich hatte mir im Sommer jeden Tag aufgeschrieben was wir an Stromverbrauch für die Warmwasser Erwärmung hatten, wir sind gerade max. auf 3 kw/h elektrisch gekommen bei einem 5 Personenhaushalt. Wenn ich hier nur den HT Tarif berechne komme ich bei 6 Monaten auf 120 EUR!! Rechne ich die Anschlusskosten von sagen wir mal 1000 EUR dagegen, zahlt sich das erst nach ca. 8 1/2 Jahren aus. Dann kommt es auch noch drauf wie lange die Solaranlage noch hält, diese ist ja auch schon seit 6 Jahren auf dem Dach.

    Wie Du auch bereits gesagt hast ist das verlegen der Leitungen beim Drainback auch nicht gerade einfach. Wir müssten bei uns im Dachboden mit den Leitungen direkt in den Boden reingehen. Und da jetzt noch vernünftig hinkommen? Mir ahnt schlimmes :-(

    Klar die Solaranlage ist komfortabel da diese auch die FBH mit heizt. Hatte die letzten Jahren immer wunderbar funktioniert.
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  5. #4
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    Ich gehe bei meinen Aussagen grundsätzlich davon aus, dass solche Erweiterungen nicht in Eigenleistung sondern von gewerblichen Unternehmen gemacht werden und wenn da 1000 Euro *Material* verbastelt werden sollen/müssen dann dauert das auch - was in Folge auch kostet.

    Vieles was ich gewerblich machen *könnte* stirbt an den Lohnkosten die eine Maßnahme schnell in die unwirtschaftliche Ecke treibt.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  6. #5

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    ? wer hat dir nachgewiesen, dass bei "..drain back.." keine andere lösung als "..( sinngemäss ) dachseite wechseln.."? schau auch mal zum isdochegal ( Suchbegriff in DE ).
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  7. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  8. #6
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    Zitat Zitat von neoplan Beitrag anzeigen
    ? wer hat dir nachgewiesen, dass bei "..drain back.." keine andere lösung als "..( sinngemäss ) dachseite wechseln.."? schau auch mal zum isdochegal ( Suchbegriff in DE ).
    Das hauptproblem bei der Geschichte ist, das ich sonst die Leitungen nicht mehr in einem genügenden gefälle über die komplette Hausseite zur anderen Hausseite verlegen könnte. Weiter nach oben können die Panele nicht mehr verlegt werden da sie sonst übers Dach hinausragen. Das wechseln der Dachseite hatte auch damals mein Heizungsbauer angemerkt dass es ohne nicht gehen wird.

    Wenn ich jetzt aber die Lohnkosten eines Unternehmens auch noch mit dazurechne, gehen wir von 2 Manntagen aus, komm ich hier locker mal auf über 2000 EUR. Wo soll sich das finanziell noch rentieren? Bis der Betrag wieder reingespart ist, kann ich lange Warmwasser damit bereit stellen.
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  9. #7

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    ok, wenn das schon mal soweit analysiert hast, dann wisse: im Standard wird (L)WP eher mit PV ( photovoltaik; detto Suchbegriff in DE ( genauso wie Haustechnik )) kombiniert.
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