Werbepartner

Ergebnis 1 bis 7 von 7
  1. #1

    Registriert seit
    10.2014
    Ort
    Amberg
    Beruf
    Servicetechniker
    Beiträge
    8

    2 sehr Unterschiedliche Objekte, was wäre zu empfehlen?

    Hallo zusammen,

    ich bin seit längerer Zeit auf der Suche nach einem gebrauchten Objekt.
    Bauen möchte ich nicht, da mir das ehrlich gesagt zu viel Stress ist
    Ich hätte nun 2 Objekte (Freistehende EFH) in Auswahl die aber sehr sehr unterschiedlich sind.

    Das eine Haus wäre Baujahr 1950/1960. Ständig modernisiert. Heizung komplett neu vor etwa 8 Jahren, Ziegeldach (nicht gedämmt) Fenster wurden ebenfalls vor 8 Jahren erneuert.
    Es besitzt eine Wärmeisolierung, allerdings wurde die Südseite nicht gemacht. Warum weiß ich nicht. Es ist wirklich äußerst gepflegt.
    Auf den 1. Blick würde ich hier das Bad/Toilette erneuern (liegt nebeneinander, soll verbunden werden). Die Kosten incl. neuer Leitungen rechne ich mal mit 25.000 Euro. Ansonsten wären noch Türen und Decken aus optischen Gründen zu erneuern. Ebenfalls möchte ich einen Kamin nachziehen (außen). Optisch wären noch die Rollläden zu machen.
    Bedenken hätte ich noch, da es etwas Hanglage ist, dass ich den Keller neu abdichten müsste (Mein Vermieter hatte dies vor 2 Jahren, ist direktes Nachbarhaus darunter).
    Des weiteren verunsichert mich es etwas, was die anderen Leitungen im Haus betrifft. Ich weiß leider nicht, was deren Lebensdauer betrifft. Desweiteren riecht es einem Kellerraum etwas muffig. Hier ist eine Sauna und eine Holzdecke drinnen. Denke, dass es an der Konstellation liegt. (Die Decke wird auch hier entfernt)
    Die Kosten für die Immobilie liegen zwischen 150-180.000. 140m² Wohnfläche und ca 850m² Grundstücksfläche. Kein Energieausweis vorhanden.

    Das andere Haus ist Baujahr 1998, Energieverbrauch 45 kwH, Kein (offensichtlicher) Reparaturstau. Gas ZHZ. Nachteil ist das sehr kleine Grundstück 550m². (Sehr wenig Gartenanteil) Wohnfläche 200m².
    Kaufpreis liegt derzeit noch bei 300.000€. Sehr hochwertige Ausstattung.
    Sinkt aber im Kaufpreis noch, laut Makler
    Ansonsten ein sehr schönes Objekt. Es würde, abgesehen vom Preis passen!

    Mein Budget liegt bei 250.000€.

    Wie gesagt, sind die beiden Objekte sehr unterschiedlich. Das ältere Haus steht noch nicht zum Verkauf. Besitzer sucht sich aus Altersgründen eine Wohnung.

    Da Ihr mehr Erfahrung habt würde mich Interessieren, zu was ihr eher tendieren würdet.
    Vielen Dank!
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  2. 2 sehr Unterschiedliche Objekte, was wäre zu empfehlen?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2
    SteveMartok
    Gast
    Meine Meinung: Sie wollen nicht den Stress eines Neubaus haben, aber ein Haus aus den 50er Jahren kaufen, bei dem Sie die Bad, Türen, Decken, Kamin, Rollläden und Keller machen müssten? Die Dämmung ist auch nicht vollständig und was der Keller und die anderen Bausubstanzen nach Ihrer Öffnung noch so alles bereit halten, wissen Sie auch nicht?
    Lassen Sie das lieber.
    Das andere Haus hört sich wesentlich besser an, allerdings, im Moment steigen die Preise eher auf dem Immobilienmarkt. Darum würde ich mich fragen, warum ein makler zu mir sagt, das fällt noch? Weiß er schon, dass das Objekt schwer zu verkaufen ist und wenn ja, warum?
    Die 550 m² finde ich jetzt mal nicht so wenig, gehen Sie mal in Neubaugebiete, da bekommen Sie für Unsummen 250 - 300-m²-Grundstücke...das ist klein.

    250000 € sind für die momentane Situation auf dem Immobilienmarkt und für die Baubranche nicht viel...
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  4. #3
    Themenstarter

    Registriert seit
    10.2014
    Ort
    Amberg
    Beruf
    Servicetechniker
    Beiträge
    8
    Als Stress meinte ich nicht, die arbeiten die zu erledigen sind sondern eher die ganze Kommunikation. Dann passt hier was nicht, muss geändert werden etc.
    Für mich sind die Renovierungsarbeiten die oben aufgeführt sind überschaubarer als beim Neubau
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  5. #4
    SteveMartok
    Gast
    Das sagen Sie jetzt...
    Wenn Sie das alte Haus in Betracht ziehen, begutachten Sie auf jeden Fall das Objekt mit einem Sachverständigen und überlegen Sie es sich gut.

    Das mit der Kommunikation und dem ,,hier passt was nicht, da muss was geändert werden" haben Sie doch aber bei solchen Sanierungen, die Sie ansprechen, auch...und ich behaupte, oft noch mehr als bei einem Neubau.
    Oder wollen Sie das alles selber machen?...na dann, Gute Nacht Marie!
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  6. #5
    Themenstarter

    Registriert seit
    10.2014
    Ort
    Amberg
    Beruf
    Servicetechniker
    Beiträge
    8
    Das mit den SV ist Vorraussetzung. Egal, bei welchen Objekt...

    Selber gemacht werden kann, bzw. in Verwandtschaft: Türen setzen, Rollo erneuern, Trockenbau, Fließen legen.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  7. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  8. #6
    Inkognito
    Gast
    Drei Dinge sind zu beachten: Lage, Lage und Lage. Und: "Wer hat viel Geld und ist recht dumm, der kauft ein Haus und baut es um" Soll heißen, wenn Sie erst tragende Wände entfernen wollen, bis das Haus Ihren Anforderungen genügt, dann kann es schnell unwirtschaftlich gegenüber einem Neubau werden.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  9. #7

    Registriert seit
    08.2005
    Ort
    BW
    Beruf
    Dipl.Ing. NT
    Beiträge
    48,841
    Zitat Zitat von Neugieriger Beitrag anzeigen
    Das eine Haus wäre Baujahr 1950/1960. Ständig modernisiert.....
    Aber es ist und bleibt ein "altes" Haus, was sich letztendlich ja auch im Kaufpreis bemerkbar macht. Das muss kein Beinbruch sein, Du solltest Dir darüber nur im Klaren sein. Falls Du finanzieren musst, wird es auch darauf ankommen, wie die Bank das Haus ansetzt. Dementsprechend werden sich dann die Konditionen entwickeln.
    Keine Ahnung wie hoch dort die Grundstückspreise sind, denn das hat natürlich auch einen erheblichen Einfluss auf den Kaufpreis.

    Rechnet man den Aufwand den man in das alte Haus noch stecken muss, und unterstellt (gem. Deiner Aussage), dass das neuere der beiden im Preis noch fällt, dann musst Du Dich fragen, ob dir das etwas größere Grundstück tatsächlich so wichtig ist, dass Du dafür fast den gleichen Preis auf den Tisch legen möchtest.

    Wobei mich die Aussage des Maklers auch etwas wundert, aber wer weiß schon, was der unter "Preis wird noch sinken" versteht.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen